Manfred Rebhandl

 3,3 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Der König der Schweine, Erster Mai und weiteren Büchern.
Autorenbild von Manfred Rebhandl (©The 5house Factory)

Lebenslauf

Geboren in der frischen Bergluft Oberösterreichs, aufgewachsen mit der Liebe der Eltern und der strengen Hand des Dorfpfarrers, absolvierte ich mit kleineren Schwierigkeiten Volks- und Hauptschule, bevor ich mit größeren Schwierigkeiten in einer Handelakademie maturierte. Dort war mir so langweilig, dass ich anfing zu lesen.

Alle Bücher von Manfred Rebhandl

Cover des Buches Der König der Schweine (ISBN: 9783709978603)

Der König der Schweine

 (24)
Erschienen am 06.10.2016
Cover des Buches Erster Mai (ISBN: 9783709979464)

Erster Mai

 (2)
Erschienen am 11.04.2022
Cover des Buches Lebensabende und Blutbäder (ISBN: 9783709938829)

Lebensabende und Blutbäder

 (1)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Löcher, noch und nöcher (ISBN: 9783707602067)

Löcher, noch und nöcher

 (1)
Erschienen am 28.09.2006
Cover des Buches Scheiß dich nicht an – lebe! (ISBN: 9783709938843)

Scheiß dich nicht an – lebe!

 (1)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches In der Hölle ist für alle Platz (ISBN: 9783709979518)

In der Hölle ist für alle Platz

 (1)
Erschienen am 01.02.2023
Cover des Buches Töpfern auf Kreta (ISBN: 9783709979525)

Töpfern auf Kreta

 (1)
Erschienen am 01.02.2023
Cover des Buches Das Schwert des Ostens (ISBN: 9783709979495)

Das Schwert des Ostens

 (0)
Erschienen am 06.10.2022

Neue Rezensionen zu Manfred Rebhandl

Cover des Buches In der Hölle ist für alle Platz (ISBN: 9783709979518)
awogflis avatar

Rezension zu "In der Hölle ist für alle Platz" von Manfred Rebhandl

A klerikale schuldige Leich
awogflivor 10 Monaten

Dieser Krimi von Manfred Rebhandl hat mir wieder etwas besser gefallen, als der letzte, den ich gelesen habe  (Töpfern auf Kreta ist an der Rezi angehängt), obwohl einfach keiner an den politischen Witz von Erster Mai (ist an der Rezi angehängt) herankommt.

Superschnüffler Rock Rockenschaub hat diesmal einen toten Kardinal an der Backe, den Inspektor Guttmann in seiner Verzweiflung über die Minderauslastung seines Reviers und der Versetzung in seinen Rayon bringen will, damit wieder ordentlich Verbrechens-Arbeitsauslastung gegeben ist. Leider haben die beiden im Suff nicht bedacht, dass die Aufnahme der klerikalen Leich in den Kofferraum von Rocks Auto zwar eine einfache Angelegenheit ist, die Verlegung des Tatortes nach Wien und glaubwürdige Spurenfälschung, ohne sich selbst verdächtig zu machen, aber eine ganz andere Herkulesaufgabe. So fahren die beiden tagelang im Sommer mit dem stinkenden Kadaver im Kofferraum herum und werfen Duftbäume drauf, damit niemand etwas merkt.

Die Ermittlungen im katholischen Milieu sind recht witzig, wenngleich sie eben nicht mit der Politschickeria mithalten können. Kirche, Scheinheiligkeit, mafiöse Verstrickungen, Geld, Immobiliendeals, Missbrauch, da ist alles da, was man sich von der „heiligen“ Bagage erwartet.

Die Figuren sind wieder sehr liebevoll gezeichnet, der Autor Manfred Rebhandl kann besonders gut das Unterschichtsmilieu zwischen Prostitution, Alkohol, Sexshop, Drogen- und Waffenhandel rund um den Gürtel – also Rocks persönliche Freunde skizzieren.

Die Auflösung des Kriminalfalles war dann schon etwas überraschend, in der Person des Täters/der Täterin (will ja nicht zu viel verraten) aber etwas arg an den Haaren herbeigezogen. Naja.

Fazit: Ein guter, witziger Krimi etwas über dem Durchschnitt. Ich sage mal 3,5 Sterne exakt.         

       

                  

         

         


Cover des Buches Töpfern auf Kreta (ISBN: 9783709979525)
awogflis avatar

Rezension zu "Töpfern auf Kreta" von Manfred Rebhandl

Unterschichtskrimi - leider ausschließlich
awogflivor einem Jahr

Habe ich den Nachfolgerroman dieser Serie Erster Mai (Buch ist unten an der Rezi angehängt) in höchsten Tönen gelobt, geliebt und wirklich sehr genossen, so fehlt in diesem Krimi einfach die wichtigste Komponente, nämlich die Politsatire.
Bei Töpfern auf Kreta handelt es sich nur um einen Unterschichtskrimi im Sexmilieu. Im Gegensatz zum 1. Mai, wo als Counterpart zum Unterschichtsmilieu die Schickimicki Hochpolitik mit feiner Klinge zerlegt, wo mit Politsatire und kritischem, bodenständigen witzigem Umgang mit der Sozialdemokratie dieser brüllendkomische Kontrast konstruiert wurde, von dem ich restlos begeistert war.

Da es sich auf einem Bein schlecht steht, vor allem nicht im verrotzen Drogen- und Pornomilieu mit Charles-Bukowski-Attitüde gelebt und sprachlich nacherzählt, fehlt diesem Werk einfach der spannende Kontrast und Kick.

Abgesehen davon ist diesmal der Krimiplot, also das lustige Mörderraten auch nicht gelungen, denn Rock Rockenschaub ist so dauerbesoffen und dauerstoned, dass die Hinweise einfach viel zu viele Seiten brauchen, bis sie im Hirn des Detektivs endlich ankommen. Da hab ich schon eine halbe Ewigkeit vorher, längst den Serientäter identifiziert. Okey bei einer Leiche, habe ich mich in der Generation des Täters geirrt, aber auch hier war schon lange klar wo der Hase hinläuft.

Fazit: Keine Überraschungen und die Politsatire fehlt mir zumindest schmerzlich. Aus dem pubertierenden Alter, dass mir ein Krimi auf Charles-Bukowski-Art schon reicht, um mich zu amüsieren, bin ich einfach schon rausgewachsen.         

       

                  

         

         


Cover des Buches Erster Mai (ISBN: 9783709979464)
M

Rezension zu "Erster Mai" von Manfred Rebhandl

Cozy Crime zum lachen
Mareike_Pfenningvor 2 Jahren

„Aber hör zu, hast du nicht vielleicht was zu trinken?“ - „Wasser?“ - „Doch nicht Wasser!“ - „Dann habe ich was.“ (Seite 10)

„Erster Mai“ von Manfred Rebhandl, erschienen im Mai 2022 im Haymon-Verlag , 180 Seiten, Taschenbuch


Wien. Erster Mai. Rock Rockenschaub, Privatdetektiv mit der Lösung auf alle Fälle für alle Fälle, der ermittelnde Humter S. Thompson Österreichs, wacht nach einer durchzechten Walpurgisnacht, ohne große Erinnerungen an den Abend zuvor, im Bett der schönen Taxifahrerin auf und wird telefonisch zu einem Tatort gerufen. Schnell eilt Rock zum Ort des Geschehens um noch vor Beginn der Festivitäten zum ersten Mai zwei Mordfälle aufzuklären…


„Ich holte einen Duft aus meinem Herrenhanetäschchen und dämpfte damit die natürlichen Gerüche meiner Achseln.“ (Seite 26)


Ein Cozy Crime zum Lachen. Eine Persiflage. Triefend mit Überspitzungen und politisch inkorrekter Sprache, übt dieses Buch unter anderem Kritik an Billigstlöhnen, Klüngelei und Gentrifizierung. Gepaart mit dem typisch Wiener Schmäh (manche Worte musste ich erst nochmal googeln). Was Herr Rebhandl da erschaffen hat, ist Kunst. Absolute Leseempfehlung


7,5🌴/5

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Zusätzliche Informationen

Manfred Rebhandl wurde am 03. Januar 1966 in Oberösterreich (Österreich) geboren.

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Community-Statistik

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