Manfred Rebhandl Der König der Schweine

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Inhaltsangabe zu „Der König der Schweine“ von Manfred Rebhandl

VORSICHT, DIESE FRAU KANN JUDO! JUDO, NICHT YOGA Kitty Muhr wiegt ein bisschen mehr als ein durchschnittliches Magermodel, und sie ist auch sonst aus gröberem Holz geschnitzt. Sie raucht und trinkt und flucht, und sie mag Kerle. Richtige Kerle. Solche mit Haaren und keine Sackrasierer. Mit ihrer Polizeikarriere geht anfangs ebenso wenig weiter wie mit der lange ersehnten großen Liebe. Barkeeper Johnny aus der Bingobongobar, wo sie nahezu ihre gesamte Freizeit verbringt, ist es jedenfalls nicht. Dabei ist er groß, stark behaart und extrem männlich. EIN ERMITTLERDUO WIE KEBAB UND VEGGIE-BURGER Blöd nur, dass Kitty ausgerechnet einen Zwerg als Partner zugewiesen bekommt, als endlich ihre Beförderung durchgeht. Einen zugewanderten Kurden namens Ali Khan Kurtalan, der sein Heil in vollständiger Assimilierung sucht. Die beiden passen zusammen wie Kebab und Veggie-Burger: Sie fährt einen alten Benz, er fährt Rad; sie tritt Türen ein, er hält sie ihr auf. MORD IM VORSTADTWEIBER-MILIEU Als hintereinander die Leichen von drei jungen, gut aussehenden Afrikanern gefunden werden, tauchen Kitty und Ali ein in ein Milieu, das ihnen beiden gar nicht schmeckt. Alle drei Opfer wurden in einer Flüchtlingsunterkunft von ein paar gut situierten Vorstadtweibern der Wiener Gesellschaft betreut: verwöhnte, überforderte Frauen in der Mitte ihres Leben, die sich langweilen und sich lieber mit schwarzen "Toyboys" amüsieren, anstatt sich um ihre eigene missratene Brut zu kümmern … "Der Rebhandl rockt. Im Grunde kenn ich keinen, der so unverblümt schreibt, ehrlich, mutig, grad raus - und irrsinnig komisch! Rebhandl war für mich schon Kult, da hab ich noch gar nicht selber ans Schreiben gedacht, und ich kann nur sagen: LESEN!" THOMAS RAAB *********************************************************** Leserstimmen: "Irre komisch, wie sich Kitty und Ali zusammenraufen - ein neuer Stern am Ermittlerduo-Himmel! Ich musste auf jeder Seite mindestens einmal laut lachen." "Kitty Muhr - was für eine Bombenfrau. Die Amy Schumer Wiens! Endlich mal eine Ermittlerin, die mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist. Sehr wohltuend unter den vielen depressiven und traumatisierten Kommissaren und Kommissarinnen." *********************************************************

Skurril, erfrischend, anders - erheiternde Lektüre mit ein paar Seitenhieben, aber ohne große Spannungsbögen

— paevalill
paevalill

Kurios, wirr, salopp.

— StMoonlight
StMoonlight

Ein Buch mit einer Menge schwarzen Humor...

— July2503
July2503

Viel Unterhaltung, wenig Ermittlungsarbeit...

— romi89
romi89

Humorvolle Gesellschaftskritik, die nachdenklich macht. Ein bisschen Krimi auch. Gelungener Auftakt der Serie um Kitty Muhr und Ali.

— JoJansen
JoJansen

Derbe Gesellschaftssatire im Krimigewand. Der Funke sprang bei mir aber nicht so richtig über.

— Gulan
Gulan

Zu naiv, zu derb, zu klischeehaft

— trollchen
trollchen

Eigenwilliger Humor und besondere Charaktere

— Ladybella911
Ladybella911

Realsatire mit eigenwilligen Figuren.

— Arun
Arun

Eine merkwürdige Mischung aus Skurilität und fremdschämen.

— DrunkenCherry
DrunkenCherry

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  • Der König der Schweine

    Der König der Schweine
    Blaustern

    Blaustern

    18. November 2016 um 12:15

    Drei junge Schwarze, die aus einer Flüchtlingsunterkunft stammen, werden tot aufgefunden. Was hat es damit auf sich, und welche Bedeutung hat das rosane Schweinchen. Kitty Muhr, eine sehr ungewöhnliche Frau, nimmt die Ermittlungen auf und bekommt einen Kurden, Ali Khan Kurtalan, als Partner zur Seite gestellt. Die beiden sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und sollen diesen Fall gemeinsam lösen? Kitty ist ungehobelt und nimmt kein Blatt vor dem Mund, stabil und hat es auf starke Männer abgesehen, besonders beim Sex, worum ihre Gedanken ständig kreisen, selbst im Kommissariat. Ali ist klein und freundlich und bekommt mehr als einmal Dämpfer von ihr. So gesehen sind die Dialoge zwischen ihnen immer wieder spannend. Natürlich ist alles etwas überspitzt. Von der Flüchtlingspolitik bis hin zum Sex und Kittys Leben. Dabei wird der Krimiteil etwas vergessen und steht so nur an zweiter Stelle, was ziemlich schade ist. Den Schreibstil kann man aber gut lesen.

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  • Politisch nicht korrekte, skurrile, aber erheiternd-komische Herbstlektüre

    Der König der Schweine
    paevalill

    paevalill

    17. November 2016 um 19:05

    "Politisch (in-)korrekt" liest und hört man derzeit vor allem im negativen Kontext à la "Man wird ja wohl noch sagen dürfen" und ähnlichen Totschlagargumenten.Im Falle des vorliegenden Romans wird mit sämtlichen Klischees rund um das Thema Flüchtlinge, Ausländer, "Gutmenschen", Männer, Frauen und Co um sich geschlagen. Prinzipiell dürfte sich wahrscheinlich jeder bei dem ein oder anderen Gedanken heimlich ertappt fühlen, egal in welche Richtung, da hier wirklich jeder einen auf den Deckel bekommt. Oberflächlich zusammengefasster Inhalt:Im Wiener Umland werden kurz hintereinander Leichen von jungen schwarzhäutigen Männern aufgefunden. Da sich im Tatort jeweils ein Schweinchen finden lässt, ist der Gedanke an eine komplette Mordserie nicht fern.Der Fall wird dem gerade frisch ernannten Ermittlerduo Kitty Muhr und Ali Khan Kurtulan aufgetischt, die sich neben den Ermittlungen im Flüchtlingsheim vor allem erstmal zusammenfinden müssen, was aufgrund ihrer völlig unterschiedlichen Lebenswelten nicht ganz so einfach, aber sehr humorvoll geschildert ist. Charaktere:Egal ob es sich um die beiden Protagonisten oder um mal wichtigere, mal weniger wichtige Nebencharaktere handelt - sämtliche Figuren treten bis ins kleinste Detail vollkommen überzeichnet auf, was neben der im Gegensatz dazu sehr feinen Kritik für sehr erheiternde Lesestunden sorgt.Protagonistin Kitty Muhr stellt mit ihrer plumpen, bequemlichen und ausländer-"kritischen" Art einen harten Kontrast zum besonnenen, kurdischen und positiv eingestellten Ali dar. Akzentuiert wird dieser Punkt vom verschieden ausgelebten Sexleben der beiden. Wie bei diesem verrückten Roman gar nicht mehr anders zu erwarten, werden hier die gesellschaftlich erwarteten Rollen komplett vertauscht: Denn hier ist die weibliche Ermittlerin die Sexbesessene, während der männliche Gegenpart auf Vernunft plädiert.So herrlich treffend die meisten Klischees auf die Schippe genommen werden, so wenig Entwicklung findet bei den Protagonisten insgesamt statt. Das Ermittlerduo findet sich zwar als Team, aber deutliche Veränderungen im Denken und Handeln werden nicht sichtbar. Das hinterlässt leider einen etwas fahlen Beigeschmack neben den sonst so genialen Charakterzeichnungen. Aufbau, Sprache, Genre:Der Schreibstil ist, passend zum gesamten Kontext (s. Charaktere), ziemlich vulgär. Das passt aber zur skurrilen Aufarbeitung des Themas und sorgt für erheiternde kurzweilige Lesestunden.Nach den Mordfunden und den ersten Ermittlungen folgt gar kein allzu großer Spannungsbogen. Vor weiteren Morden oder gar Bedrohungen fürchtet sich der Leser nicht, dazu fehlt jeglicher morbide Anteil, der das Buch womöglich noch etwas facettenreicher hätte gestalten können.Allgemein finden sich hier wenige Krimi-Elemente. Die Ermittlungen sind bisweilen komisch, könnten aber auch ganz zufällig als "Happenings" stattfinden. Das ändert sich auch kaum gegen Ende des Buchs, obwohl die Auflösung des Falls dennoch spannend und nicht zu 100% vorhersagbar ist.Faszinierenderweise störte ich mich allerdings gar nicht großartig an den beiden Punkten. Fazit:Der Roman mit Krimi-Elementen stellt eine erfrischend-erheiternde Abwechslung zum sonst so einheitlichen Krimi-Trott und den sonst - natürlich auch mindestens genauso berechtigten und vor allem wichtigen - ernsten Abhandlungen zum Thema Flüchtlinge dar. Insgesamt 3,5 Punkte

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  • Sex and the Kitty

    Der König der Schweine
    badwoman

    badwoman

    16. November 2016 um 21:52

    Kitty Muhr arbeitet bei der Wiener Kriminalpolizei, sie ist ein Bulle, wie sie sich selber bezeichnet, fährt einen alten Benz und ist ziemlich sexbesessen. Als ihr als neuer Kollege ein kleiner Kurde namens Ali Khan Kurtalan zur Seite gestellt wird, hält sich ihre Begeisterung in engen Grenzen, schließlich steht sie auf eine ganz andere Art Mann: muskelbepackt und groß sollte er sein. Doch nun müssen die beiden sich zusammen raufen und einen Mörder stellen, dem schon zwei farbige Jugendliche zum Opfer gefallen sind. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einige zwielichtige Gestalten in der „besseren“ Wiener Gesellschaft. Doch wie soll Kitty bei all der männlichen Ablenkung ernsthaft ermitteln? Schwierig…„Der König der Schweine“ von Manfred Rebhandl ist ein origineller Roman mit einer ganz besonderen Protagonistin. Kitty Muhr trinkt zu viel, schleppt möglichst viele Männer ab und lässt sich ansonsten gern von ihrem „Ghetto-Boy“ beglücken. Außerdem fehlt ihr für ihre Arbeit doch ein gewisses Maß an Motivation. Sie spricht eine derbe Sprache, an die sich der Leser erst gewöhnen muss. Doch die Dialoge sind oft sehr witzig, auch wenn sie manchmal hart an der Grenze zum Geschmacklosen sind. Der Schreibstil gefällt mir, das Buch ist einfach und flüssig zu lesen. Wer hier  jedoch einen herkömmlichen Krimi erwartet, wird etwas enttäuscht sein: die Mordermittlung ist eigentlich nur Beiwerk, im Mittelpunkt steht Kitty und ihr extremer Lebenswandel, was stellenweise wirklich lustig ist, dem Genre Krimi aber nicht ganz gerecht wird und mir als Krimifan manchmal auch etwas zuviel war.Das Cover gefällt mir gut, es fällt auf und die Gestaltung mit den abgerundeten Ecken ist schön. Der Schriftzug „Ein Kitty Muhr Krimi“ passt gut dazu und lässt darauf schließen, dass es noch mehr Bücher mit dieser Protagonistin geben wird. Der Titel macht neugierig.

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  • Rassistische Schweine

    Der König der Schweine
    StMoonlight

    StMoonlight

    16. November 2016 um 16:13

    Das Cover hat nicht viel mit dem Inhalt gemeinsam. Irgendwie wurde ich auch nicht schlau daraus, ob es sich bei der Frau auf dem Bild jetzt um Kitty handelt oder doch jemand anderen. Wichtig ist es für die Geschichte nicht. Der Titel schon. Dieser bezieht sich auf die Verbrechen die begangen werden, denn die Täter tragen Schweinemasken. Die Hauptrolle in diesem Roman übernimmt Kitty Muhr. Ihres Zeichens Kriminalkommissarin in Wien. Allerdings ist Kitty alles andere als eine Vorzeigemitarbeiterin. Statt mit vollem Einsatz nimmt Kitty lieber den vollen Kühlschrank. Essen aus Leidenschaft und Langeweile. Alkohol darf es auch sein, nicht unbedingt zu knapp. Zudem hat die Kommissarin auf Ihrer Dienststelle nicht viel zu lachen, denn diese ist voller Männer. Kitty wird befördert und muss sich ein Kämmerchen mit einem neuem Kollegen Ali teilen. Verschiedener könnten die beiden nicht sein – und sollen nun als Team ein Verbrechen aufklären. Politische Korrektheit trifft auf bodenständige Ignoranz. Das dieses früher oder später zu Meinungsverschiedenheit ist vorprogrammiert. Es ist irgendwie schon ein Spaß Kitty dabei zuzusehen wie Sie förmlich explodiert – und das geht wirklich schnell. Im Kern geht es hier um Rassismus, Sexismus und jede Menge anderer Vorurteile. Das eigentliche Verbrechen (Mord) gerät ins Hintertreffen, daher kommt hier auch wenig Spannung auf. Die politischen Einstellungen des Autors kommen daher sehr gut zur Geltung. Die Idee diese in einen Krimi zu verpacken ist gut, allerdings stehen sie so stark im Vordergrund, dass dieses Buch für mich kein Krimi ist. Kurios, wirr, salopp, gewöhnungsbedüftig, anders. Lesenswert.

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  • Judo nicht Yoga

    Der König der Schweine
    Arun

    Arun

    Hier meine Eindrücke zum Buch von Manfred Rebhandl „Der König der Schweine“ der erste Band um Kitty Muhr, welches ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Vorgestellt wird uns die Wiener Kriminalpolizistin Kitty Muhr eine Frau mit Ecken, Kanten und einigen Pfunden zu viel. Der Beschreibung nach hat sie eher ein unausgeglichenes Liebesleben Ihre Gedanken drehen sich oft um starke Männer, doch ist sie auch zu Abstrichen bereit und im Notfall steht immer noch „Ghetto Boy“ ihr batteriebetriebener Freund zur Stelle. Im Arbeitsleben glänzt sie auch nicht richtig, auf ihrer Arbeitsstelle tummeln sich neben ihr noch einige kaputte Typen, politische Korrektheit kennt man dort nur vom Hörensagen. Wenn Kitty von ihrer Familie, den Bekanntschaften und ihrem beruflichen Umfeld spricht, pflegt sie eine direkte bis derbe Sprache, welche oft Anlass zu einem bitteren Lachen bietet. Mit einem neuen Mitarbeiter, dem kleinwüchsigen Kriminalpsychologen kurdischer Herkunft Ali Khan Kurtalan, geht es auf Verbrecherjagd. In die Story um drei dunkelhäutige Flüchtlinge aus Afrika wird dick aufgetragen und vieles hineingepackt. Von Gesellschaftskritik über Innenpolitik, Medienlandschaft, Rassismus, Sexismus, Vorurteilen und vielem mehr reicht die Spannweite, welche uns politisch völlig unkorrekt dargeboten wird. Die Kriminalhandlung plätschert gemächlich dahin und Kommissar Zufall kommt zur Hilfe.Das Handlungsumfeld dagegen strotzt von skurrilen Figuren, die derb, hinterfotzig, schwarzhumorig und oft sehr unglaubwürdig daher kommen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, die Hauptfiguren Kitty und Ali sprechen mich dennoch weniger an.Normalerweise mag ich Protagonisten die nicht immer dem Mainstream entsprechen, hier fand ich Kitty aber dann doch zu stark überzeichnet. Würde das Buch als Realsatire bezeichnen und vergebe drei Sterne für die eigenwillige Geschichte und ihre Handlungsträger.

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    • 13
  • Kein gewöhnlicher Krimi

    Der König der Schweine
    JessicaLiest

    JessicaLiest

    13. November 2016 um 16:47

    Als hintereinander die Leichen von drei jungen, gut aussehenden Afrikanern gefunden werden, tauchen die Ermittler Kitty und Ali ein in ein Milieu, das ihnen beiden gar nicht schmeckt. Alle drei Opfer wurden in einer Flüchtlingsunterkunft von ein paar gut situierten Vorstadtweibern der Wiener Gesellschaft betreut: verwöhnte, überforderte Frauen in der Mitte ihres Leben, die sich langweilen und sich lieber mit schwarzen "Toyboys" amüsieren, anstatt sich um ihre eigene missratene Brut zu kümmern …Meine Meinung:Das hier ist kein gewöhnliches Buch. Bei den Charakteren fängt es bereits an. Kitty Muhr ist aber auch mal eine Persönlichkeit! Und dann noch Ali als ihr Partner. Grundverschieden, aber doch ein gutes Team wie ich finde. Und ihre Die Dialoge erst, einfach herrlich aber auch manchmal war mir Kittys Art einfach zu viel und unangebracht.Allgemein war der Schreibstil sehr flüssig und ohne große Mühen zu lesen. Wie schon gesagt ist es kein gewöhnlicher Krimi. Dann hier hat mir der Krimiteil doch etwas sehr gefehlt und war mir zu schwach. Nichtsdestotrotz erfolgte am Ende die große Auflösung. Wer auf außergewöhnliche und lustige Krimis steht, ist hier genau an der richtigen Stelle.

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  • Leserunde zu "Der König der Schweine" von Manfred Rebhandl

    Der König der Schweine
    Rebhandl

    Rebhandl

    Liebe Krimifans! Leserunden sind ja mitunter eine dreckige Angelegenheit. Man lernt abgehalfterte Ermittler, schmierige Ganoven und üble Gegenden kennen, in die man niemals einen Fuß setzen würde. Irgendwo in einer übelriechenden Spelunke sitzt da meistens ein Bulle, hält sich an einem Glas fest und schaut ins Leere bis er pinkeln muss. Man kennt das ja. In dieser Leserunde ist aber alles anders: Ihr sitzt in der Bingobongobar und prostet Kitty Muhr zu, einer Ermittlerin, wie ihr sie bestimmt noch nicht gesehen habt. Sie wiegt ein bisschen mehr als ein durchschnittliches Magermodel, und sie ist auch sonst aus gröberem Holz geschnitzt. Sie raucht und trinkt und flucht, und sie mag Kerle. Richtige Kerle. Solche mit Haaren und keine Sackrasierer.Mit ihrer Polizeikarriere geht anfangs ebenso wenig weiter wie mit der lange ersehnten großen Liebe. Barkeeper Johnny aus der Bingobongobar, wo sie nahezu ihre gesamte Freizeit verbringt, ist es jedenfalls nicht. Dabei ist er groß, stark behaart und extrem männlich.Blöd nur, dass Kitty ausgerechnet einen Zwerg als Partner zugewiesen bekommt, als endlich ihre Beförderung durchgeht. Einen zugewanderten Kurden namens Ali Khan Kurtalan, der sein Heil in vollständiger Assimilierung sucht. Die beiden passen zusammen wie Kebab und Veggie-Burger: Sie fährt einen alten Benz, er fährt Rad; sie tritt Türen ein, er hält sie ihr auf.Als hintereinander die Leichen von drei jungen, gut aussehenden Afrikanern gefunden werden, tauchen Kitty und Ali ein in ein Milieu, das ihnen beiden gar nicht schmeckt ...Ihr habt es schon durchschaut, am Ende sitzen wieder alle in einer Kneipe, starren ins Leere und halten sich an einem Drink fest, bis sie pinkeln müssen. Doch bis dahin stürzen wir in einem turbulenten Abenteuer Kitty hinterher und schauen ihr ein bisschen über die Schulter.  Der Haymon Verlag verlost 25 Exemplare Der Verlag lässt dafür auch ordentlich etwas springen: Bewerbt euch bis zum 16. Oktober und gewinnt eines von 25 Freiexemplaren von „Der König der Schweine“ – eurem goldenen Ticket in die Bingobongobar! Hier findet ihr alle Infos zu meinem neuen Krimi Hier geht‘s zur Leseprobe Ich freue mich auf eine spannende Leserunde mit euch, wir sehen uns in der Bingobongobar!Euer Manfred Rebhandl

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    • 345
  • Ein Krimi mit einem hohen Unterhaltungswert und reichlich Humor unterhalb der Gürtellinie

    Der König der Schweine
    July2503

    July2503

    09. November 2016 um 19:23

    Kitty Muhr... Eine etwas andere Polizistin, deren Hauptinteresse Sex mit starken Männern ist und die so nebenbei in ihrem verrückten Leben dafür bezahlt wird Morde aufzuklären. Und genauso verrückt wie dies zusammen passt - ist auch die Art und Weise, wie Kitty vorgeht.  Mit Kleidern die stets zu kurz sind und auch nicht ihrer Figur schmeicheln, nimmt sie die Verfolgung der Bösewichte auf, nachdem wie durch Zufall mehrere Afrikaner ums Leben gekommen sind. Man fand jedoch bei den Toten immer ein kleines rosa Schweinchen. Es kann kein Zufall sein und so beginnt Kitty mit den Nachforschungen. Als ihr neuer Partner Ali Khan Kurtalan auf der Bildfläche erscheint, glaubt Kitty zunächst an einen Scherz, da der junge Kurden relativ klein, bärtig und obendrein auch noch freundlich ist. Dies passt so gar nicht in Kittys Weltbild und sie muss während der Ermittlungen lernen, damit umzugehen.  Langsam kommen sie dem Täter immer näher...Der Schreibstil ist leicht und flüssig, mit viel Umgangssprache jnd dadurch leicht verständlich.  Kitty Muhr ist eine authentische Figur, die mir aber teilweise zu obszön ist. Man sollte meinen, dass man während der Arbeit auch mal nicht an "starke Männer" denken kann. Das ist mir teilweise wirklich zu viel gewesen. Der Fall an sich baut sich auf, allerdings fehlt mir zwischendurch die Spannung, zuviel nimmt Kittys Leben an Spannung raus. Das Thema in diesem Krimi in dem es um Flüchtlinge geht, ist aktuell. Aber ich finde, dass man an dieses Thema ernster rangehen müsste, für mich ist es kein klassischer spannender Krimi.  Dennoch hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. 

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  • Heikles Thema mit Humor betrachtet

    Der König der Schweine
    JoJansen

    JoJansen

    09. November 2016 um 10:02

    Kitty Muhr ist (k)eine Traumfrau. Sie flucht, betrinkt sich in ihrer Lieblingskneipe und wirft ihrem Chef Respektlosigkeiten an den Kopf. Irgendwie scheint sie der Meinung zu sein, auf diese Weise in der harten, von Männern dominierten Welt, und im Polizeialltag bestehen zu können. Ihr neuer Kollege Ali, ein kleinwüchsiger Kurde, bekommt Kittys emotionale Unausgeglichenheit immer wieder schmerzhaft zu spüren, während die Beiden gemeinsam eine Mordserie an schwarzen Jugendlichen aufklären sollen. Ich fand relativ schwer Zugang zu Kitty, sie ist mir einfach zu widersprüchlich. Trotz der oben beschriebenen Schroffheit sucht sie eigentlich nur einen Mann, behandelt aber die Männer in ihrem Umfeld, als wären sie Dreck. Einzig Johnny, der Barkeeper, wird von ihr angeschmachtet. Und über ihre angeblich beste Freundin lästert sie gedanklich nur ab. Kittys Kollege Ali ist für mich die einzige sympathische Figur des Buches. Wie er Kitty erträgt, ihr Paroli bietet, das ist wahre Größe. Hier liegt für mich auf das größte Potential der Kitty Muhr Serie (ich hoffe doch, es folgen weitere Teile!) Mit Ali und Kitty hat Manfred Rebhandl zwei unverwechselbare Figuren geschaffen, zwischen denen eine permanente Spannung herrscht. Der Autor spielt mit jeder Menge Klischees und Vorurteilen - gegenüber Flüchtlingen, Migranten, kleinen Männern, unterbügelten Frauen ... Dem Leser wird ein Spiegel vorgehalten, denn manche der von den Figuren laut ausgesprochenen abfälligen Bemerkungen hat man zumindest schon selbst gedacht. An vielen Stellen überspitzt Rebhandl so herrlich, dass ich breit grinsen musste. An einer Stelle allerdings blieb mir das Lachen im Halse stecken - als der wahre Grund des Einsatzes der Frauen für die Flüchtlinge ans Licht kam. Das geht meiner Meinung nach zu weit und unterstellt zumindest unterschwellig unzähligen engagierten Frauen niedere Motive. Humor, Flüchtlinge, ...da war doch noch etwas? Ach ja, das Buch ist ein Krimi. Tatsächlich ermitteln Kitty und Ali auch ein bisschen. Aber die Aufklärung des Mordes scheint eher nebensächlich und dient meiner Meinung nach hauptsächlich als Kulisse, um die lustigen Einfälle des Autors in Szene zu setzen. Das finde ich schade, denn beim Leser weckt das Wort Krimi auf dem Einband Erwartungen, die aus meiner Sicht nur teilweise erfüllt wurden. Auch die auf dem Cover abgebildete tote junge Frau hat nichts mit der Story zu tun. Warum ist sie dann drauf? Fazit: 3*** und neugieriges Warten auf die hoffentlich folgenden weiteren KRIMIS mit Kitty und Ali.

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    • 2
  • Wenig Ermittlungsarbeit, dafür königliche Unterhaltung...

    Der König der Schweine
    romi89

    romi89

    07. November 2016 um 09:29

    "Der König der Schweine" ist ein Krimi der anderen Art!Die, zugegeben auch für mich auf den ersten Seiten charakterlich und verbal sehr gewöhnungsbedürftige Ermittlerin Kitty Muhr macht das Buch zu einem Feuerwerk durch ultrakomische Dialoge und ihre spezielle Art des Umgangs mit ihren Mitmenschen.Die eigentliche Ermittlungstätigkeit gerät dadurch in der Story eher in den Hintergrund - obwohl sie definitiv ein spannendes und aktuelles Thema behandelt: Gewalt gegen Asylbewerber und Flüchtlinge.Der Schreibstil ist wahnsinnig locker und leicht, wie gesagt sehr unterhaltsam. Nach und nach empfand ich auch mehr Sympathie für die "bäuerliche" Kitty- ihre schlagfretige Art hat mich jedenfalls beeindruckt!Für Leser, die es in einem Krimi nicht nur auf möglichst genaue Tatortarbeit und die Schilderung polizeidienstlicher Vorgänge abgesehen haben, sondern die Polizisten als Charaktere genießen wollen, ein zu empfehlendes Werk!

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    • 2
  • Ein seltsamer Krimi

    Der König der Schweine
    pallas

    pallas

    06. November 2016 um 14:23

    Kitty Muhr wird zwar in ihrer Polizeikarriere befördert, muss die Stelle jedoch mit Ali Khan Kurtalan teilen. Beide Menschen sind von ihren Charakteren her unterschiedlich wie Feuer und Wasser. Die temperamentvolle Kitty flucht durchaus schon einmal und schätzt "richtige Kerle". Ali ist im Gegensatz dazu fast schon als "Gentleman" zu bezeichnen und arbeitet konzentriert und sehr zielstrebig. Als drei Leichen von jungen gut,aussehenden Afrikanern gefunden werden müssen Kitty und Ali in ein Milieu eintauchen, das ihnen gar nicht behagt. Zunächst scheint es so, als ob man sich in dieser Gesellschaft sehr gut um das Wohlergehen von Flüchtlingen kümmert, doch in Wirklichkeit amüsieren sich hier lediglich Frauen mit den schwarzen "Boys". Die Lektüre dieses "Kriminalromans" hat sich für mich sehr gelinde gesagt, in die Länge gezogen. Anstelle eines interessanten, spannenden Kriminalromans findet man überwiegend schlüpfrige Stories und Gedankenfetzen des Autors rund um Kitty's heiße Nächte mit Männern. So kann ich nicht anders als zuzugeben, dass mich dieser Roman überwiegend furchtbar gelangweilt hat. Es ist für mich kaum zu glauben, dass ein "Krimi" so viel in der Story herausarbeitbares Potenzial verschwenden kann! Lediglich der Schrebstil ist locker und gut lesbar, jedoch fehlt der Story jegliche Spannung als Krimi und kann bestenfalls als "Unterhaltung mit skurrilen Charakteren" dienen. Die primitive, derbe Sprache ist nicht mein Geschmack und begegnete mir in dieser Form zum ersten Mal.

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  • Kitty Muhr und die toten Schwarzen im Wienerwald.

    Der König der Schweine
    Gulan

    Gulan

    04. November 2016 um 15:47

    Daran war ich natürlich selbst schuld. Ich wollte ja unbedingt einen Job haben, in dem ich mit Kerlen arbeiten konnte, denn ich mochte Kerle. Ich mochte richtige Kerle wie Johnny aus der Bingobongobar, oder welche, die tagsüber Straßen asphaltieren und nachts schwere Autos fuhren. Solche mit Haaren auf der Brust und keine Sackrasierer. Aber am Bau wollte man mich nicht haben und zum Asphaltieren hatte ich keine rechte Lust. Also blieb mir am Ende nur die Polizei, Abteilung Gewaltverbrechen inklusive Mord. Wie aber hatte ich jemals glauben können, dass mir das Spaß machen würde? (S.12) In einem Wald bei Wien werden innerhalb kurzer Zeit die Leichen zweier Dunkelhäutiger gefunden. Offenbar ermordet, der Beginn einer Mordserie? Beide waren in einem Flüchtlingsheim untergebracht, in dem einige hemmungslose Gutmenschen in Unwesen treiben, wie selbstgemachte Suppen ausschenken und Fashion-Shows veranstalten. Kitty Muhr ist wenig begeistert, dass ihr dieser Fall zugeteilt wird und noch weniger gefällt ihr ihr neuer Partner Ali Khan Kurtalan, der das genaue Gegenteil ihres Männerbildes verkörpert. Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Kitty Muhr, 39, nicht mehr rank und schlank, Alkohol, Tabakwaren und sonstigem nicht abgeneigt, etwas derb im Umgangston, Bulle bei der Wiener Kriminalpolizei. Im Beruf ist sie allerdings nicht gerade ambitioniert, dümpelt auf einer Stelle in einem Stadtbezirkskommissariat herum. Viel mehr macht ihr allerdings zu schaffen, dass auch ihr Liebesleben vor sich hin dümpelt und so stellt sie den ganzen Tag, bevorzugt abends mit ihrer Freundin, der Klatschreporterin Susi, in der Bingobongobar Überlegungen an, wie man an den nächsten Sexualpartner oder wenigstens das nächste Schwanzfoto kommt. Und diesem Zustand, wird Kitty auch noch auf eine Stelle versetzt, in der sie mit dem kurdischstämmigen Ali zusammenarbeiten muss, ein strebsamer, motivierter und integrationswilliger Kollege. Und ihr erster Fall ist ausgerechnet diese merkwürdige Mordserie an dunkelhäutigen Flüchtlingen. Die österreichische Krimiszene ist durchaus bekannt für Krimis der skurrilen, etwas anderen Art – man denke an den Brenner von Wolf Haas oder den Metzger von Thomas Raab. Auch Manfred Rebhandl steht in dieser Tradition. Seine erste Krimireihe um den Gendarmen Biermösel spielte im Ausseerland, danach folgte die Reihe um den Wiener Schnüffler Rock Rockenschaub. Nun beginnt eine neue Reihe um die chronisch untervögelte (upps, aber sie würde mir zustimmen) Wiener Polizistin Kitty Muhr. Und diese Reihe beginnt alles andere als politisch korrekt. Im Gegenteil, denn Kitty ist derb, und vulgär, die Sprache flapsig und schnoddrig, die Inhalte sexistisch (in beide Richtungen), rassistisch, nonkonformistisch. Über weite Strecken ist das aber durchaus amüsant zu lesen, denn Rebhandl skizziert durch sein überzeichnetes Personal ein aktuelles überspitzt-anarchisches Sittenbild. Denn jeder bekommt hier sein Fett weg: Männer, Frauen, Rassisten, Gutmenschen, Behinderte, Flüchtlinge, Ausländer, Einheimische. Insgesamt ist „Der König der Schweine“ so etwas wie eine Gesellschaftssatire im Krimigewand. Allerdings muss man den Krimi eine lange Zeit ziemlich suchen und auch am Schluss wurde es nur minimal besser. Das war vom Autor sicher auch bewusst konzipiert, aber ich weiß auch nicht, ob die inhaltliche Konstruktion als Whodunnit das Richtige war, denn die Täterjagd und Aufklärung spielt ja nur eine untergeordnete Rolle. Generell bin solchen, mal ganz anderen Krimis nicht unaufgeschlossen, zumal es zwischendurch auch herrlich flapsig und politisch inkorrekt war. Allerdings wurden mir Kittys Libido-Probleme dann doch etwas zu häufig präsentiert, so dass es ein wenig langweilig wurde. So muss ich am Ende konstatieren, dass der Funke bei mir nicht so richtig übergesprungen ist.

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    • 11
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Rezension zu " Der König der Schweine " von Manfred Rebhandl

    Der König der Schweine
    Obsidiark

    Obsidiark

    31. October 2016 um 10:24

    Klappentext: " Kitty Muhr ist nicht zimperlich. Sie wiegt ein bisschen mehr als ein Supermodel, sie raucht und trinkt und flucht, und sie mag Kerle. Richtige Kerle. Blöd nur, dass die Wiener Polizistin ausgerechnet einen Zwerg als Partner zugewiesen bekommt. Einen zugewanderten Kurden namens Ali Khan Kurtulan, der sein Heil in vollständiger Assimilierung sucht. Die beiden passen zusammen wie Kebab und Veggie-Burger: Sie fährt einen alten Benz, er fährt Rad; sie tritt Türen ein, er hält sie ihr auf. Dass es bei ihrem ersten Fall im Wiener Vorstadtweiber-Milieu alles andere als politisch korrekt zugeht, ist vorprogrammiert. "So, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll bei dem Buch. Eins kann ich jedenfalls schon mal sagen: als ein Krimi, wie das Buch angepriesen wird, kann man es nicht bezeichnen, denn abgesehen von den letzten 50 Seiten hat von Ermittlungen und Ähnlichem fast jede Spur gefehlt! Selbstredend war die Geschichte dadruch auch nicht sonderlich spannend. Allerdings muss man sagen, dass der Schreibstil so leicht und schnell zu lesen war, dass das kein sonderliches Problem war.Stattdessen haben wir jede Menge Zeit mit unserer, defintiv einzigartigen, Protagonistin verbracht. Und mit einzigartig meine ich: wirklich sehr speziell, das muss man mögen. Meins war es jedenfalls nicht. Kitty ist oberflächlich, rassistisch, unmotiviert, streitlustig und ihr Leben dreht sich tagein, taugaus um Sex und Schwanzgrößen, wie sie es nennt. Da macht sie auch vor ihrem Chef nicht halt.Eben das genaue Gegenteil von ihrem Kollegen Ali: er ist umweltbewusst, respektvoll, engagiert und freundlich.Insgesamt kann ich sagen, dass man mit der Geschichte durchaus Spaß haben kann, wenn man soetwas mag und man einen ähnlichen Humor hat, meinen Geschmack hat es aber wirklich nicht getroffen.

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  • Kitty macht Judo, nicht Yoga!

    Der König der Schweine
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    30. October 2016 um 13:50

    Kitty ist kein kleines süßes Miezekätzchen, sondern eine dicke faule Katze und sie ist bei der Polizei. Sie raucht, trinkt und hat gern Sex. Und dann wird ihr zur Lösung eines Falles in dem es um einen toten Kulturbereicherer geht, der kleine Kurde Ali zur Seite gestellt. Das passt ihr so gar nicht, und das kriegt der arme Kerl auch zu spüren. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Krimi, das mal vorweg. Aber es ist ein sooooooo lustiges Buch! KItty steht im Fokus, mehr als der eigentliche Kriminalfall, aber da Kitty ein "Fall für sich" ist, passt das eigentlich ziemlich gut! Ich mag es sehr gern, wenn man viel aus dem Privatleben der Ermittler erfährt und wenn der Krimi vor Humor nur so strotzt und das ist hier der Fall. Der Autor und ich scheinen den gleichen Humor zu haben, denn ich musste oft lachen. Teilweise ist es sehr überzogen und scheint rassistisch, aber gerade das macht das Buch so gut. Wer übertriebenen und schwarzen Humor, auch gegen andere Kulturkreise, nicht ausstehen kann, der sollte lieber die Finger von dem Buch lassen, denn dann wird es nicht auf Gefallen stoßen. Mir aber gefällt sehr gut wie der Autor mit dem immer noch aktuellen und wichtigen Thema der Flüchtlingshilfe umgeht. Daumen hoch! Ich möchte gerne noch viel, viel mehr von Kitty lesen! Und dem kleinen Kümmeltürken.

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