Manfred Schmidt

 4 Sterne bei 40 Bewertungen

Lebenslauf

Manfred Schmidt, geboren 1950 in Meiderich, einem Stadtteil von Duisburg, ist heute am Niederrhein zu Hause. Mit medizinischen Fachbüchern machte er seine ersten Gehversuche als Buchautor. Im Laufe der Jahre entdeckte er seine Freude an ungewöhnlichen Themen und an Geschichten, bei denen die Wirklichkeit manchmal erstaunlicher ist als jede Erfindung.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ein Königreich im Hinterhof (ISBN: 9783696795306)

Ein Königreich im Hinterhof

Neu erschienen am 01.10.2026 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.
Cover des Buches Das Vergrößerungsglas (ISBN: 9783691930085)

Das Vergrößerungsglas

Neu erschienen am 08.09.2026 als Taschenbuch bei Romeon-Verlag.
Cover des Buches Mönchengladbach. 40 Meilensteine der Geschichte (ISBN: 9783963037054)

Mönchengladbach. 40 Meilensteine der Geschichte

Erscheint am 18.12.2026 als Gebundenes Buch bei Sutton.

Alle Bücher von Manfred Schmidt

Cover des Buches Unnützes Wissen Düsseldorf (ISBN: 9783963031892)

Unnützes Wissen Düsseldorf

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Erschienen am 31.07.2020
Cover des Buches Unnützes Wissen Niederrhein (ISBN: 9783963031854)

Unnützes Wissen Niederrhein

(1)
Erschienen am 31.07.2020
Cover des Buches Das schnellste Hotel der Welt (ISBN: 9783688118366)

Das schnellste Hotel der Welt

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Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Das Vergrößerungsglas (ISBN: 9783691930085)

Das Vergrößerungsglas

(0)
Erschienen am 08.09.2026

Neue Rezensionen zu Manfred Schmidt

Nick Knatterton – der berühmteste Comicdetektiv Deutschlands.

"Kombiniere...", das ist vermutlich die bekannteste Formulierung des Meisterdetektivs Nick Knatterton. Und er hat viel kombiniert im Laufe seines Lebens als Comicfigur! Ausgestattet mit einem fast übernatürlichen Spürsinn und einer Beobachtungsgabe, um die Sherlock Holmes ihn beneidet hätte, löst er insgesamt 16 Kriminalfälle. Sie führen ihn an Orte wie Venedig, die Insel Capri und Indien, wo er große und kleine Gangster dingfest macht. 

Nostalgisches wieder entdecken. :-) Leider zu teuer für das gebotene. :-(

Ziemlich Retro

(Letztlich passt die alte Rezension des anderen Bandes)

Find‘s fast etwas schwierig, so einen Klassiker zu rezensieren. 

Die Knatterton-Comics sind ja restlos kultig, und als Kind hab ich sie geliebt und wirklich verschlungen. 

Ein paar Jahre später finde ich sie immer noch lustig, vielleicht nicht mehr so ganz überragend wie als Kind. 

Die Ideen und Wendungen sind natürlich einfach irre, und all die Gimmicks (McGyver könnte bei Nick Knatterton ein Praktikum machen) einfach grotesk lustig. 

=> geile Unterhaltung - vielleicht hier und da dann aber doch etwas „aus der Zeit gefallen“ und „Retro“.

Cover des Buches Nick Knatterton (ISBN: 9783830331520)
AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Nick Knatterton" von Manfred Schmidt

AndreasKueck
…haarsträubend, kurios und extrem unterhaltsam!

Er ist cleverer und smarter als jeder anderer. Er ist flexibel wie eine Spinne und benötigt zum Ermitteln keinen struppigen Begleiter. Er wird bei Wut zwar nicht grün aber entwickelt doch übermenschliche Kräfte. Sein technisches Equipment ist so raffiniert ausgefeilt, dass sogar die Fledermaus die Flügel ergeben von sich streckt. Sein Kryptonit ist die holde Weiblichkeit, und so reitet er lieber allein („I’m a poor lonesome cowboy…!“) in den Sonnenuntergang.

Nick Knatterton ist der legendäre Comic-Held der Wirtschaftswunderjahre der noch jungen Republik. Von 1950 bis 1959 wurden die Geschichten als klassische Comic-Strips in der Illustrierten „Quick“ abgedruckt. Aufgrund der großen Popularität erschienen schon ab 1952 die ersten Sammelbände, in denen jeweils zwei bis drei Episoden veröffentlicht wurden. Allerdings wurden bei den bisherigen Sammelbänden bzw. Gesamtausgaben auf das Querformat verzichtet. Erst die vorliegende Gesamtausgabe aus dem Jahre 2007 präsentiert die Comics wieder im Stripformat.

Nach eigener Aussage seines Schöpfers Manfred Schmidt diente ihm als Vorlage für den Detektiv kein geringerer als Hans Albers in dem Film „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ aus dem Jahre 1937. So verbeugt er sich vor seinem Vorbild Sir Arthur Conan Doyle und schuf eine freche und respektlose James Bond-Parodie. Optisch und intellektuell war Nick Knatterton eindeutig an der Figur des großen Vorbildes angelehnt. Doch seine Abenteuer waren so haarsträubend unglaubwürdig und absolut „Over the Top“, dass sie einem Groschenroman entsprungen sein könnten. Manfred Schmidt wollte einen beispielhaften Comic schaffen, der einen so hohen Wiedererkennungswert haben sollte, dass die Figur „Nick Knatterton“ gerne zu Reklamezwecke „missbraucht“ wurde (…ein Umstand, der sogar im Comic genüsslich persifliert wird!), und sein Ausruf „Kombiniere!“ in aller Munde war. Selbst ein launiger Fox-Trott wurde dem berühmten Meisterdetektiv gewidmet.

Dabei scheint es nicht, dass Schmidt seine Stories akribisch am Storyboard plante. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Fortsetzungen von Woche zu Woche entstanden. So ließ er spontan seinen Helden in unerwartete Situationen schlittern oder befreite ihn aus eben diesen. Ebenso spontan konnte er auf das aktuelle Zeitgeschehen eingehen: Er sparte nicht mit ironischen Anspielungen auf Politiker, das Wirtschaftswunder und das Finanzamt. Das weibliche Geschlecht spielte eine nicht unwesentliche Rolle in einem „Knatterton“-Abenteuern, sei es als die unschuldig Naive in Nöten oder als verführerisch-verruchte Femme Fatale. Sie alle wurden pikant-erotisch in Szene gesetzt, so dass die Art der Darstellung einen Hang zum damaligen männlichen Chauvinismus vermuten lässt.

Aber auch alle weiteren Figuren triefen vor Klischees. Eine realistische Zeichnung der Personen oder eine nachvollziehbare Handlung sucht man bei „Nick Knatterton“ vergebens, wird aber auch nicht erwartet: „Hauptsache es passiert was!“ Und dass in jeder Folge etwas völlig Unerwartetes passierte, war bei „Nick Knatterton“ ganz gewiss. Wie Schmidt im Vorwort dieses Pracht-Sammelbandes warnend mitteilte: „Dem Leser bleibt garantiert nichts erspart!“

„Stimmt! Und es bereitete mir immens viel Spaß…!

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