Manfred Schulze Dschingis Khans Tochter

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Inhaltsangabe zu „Dschingis Khans Tochter“ von Manfred Schulze

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  • Rezension zu "Dschingis Khans Tochter" von Manfred Schulze

    Dschingis Khans Tochter
    savanna

    savanna

    11. March 2011 um 17:20

    Wer kennt nicht dieses Phänomen: Während wir uns an unbekannten Orten aufhalten, prasseln Städtenamen, Stimmungen und Gesprächsfetzen nur so auf uns ein. Mehr oder weniger ausführliche Notizen helfen in solchen Fällen, alle persönlich bedeutsamen Begebenheiten in Reihe zu bringen. Und doch bedarf es meist eines räumlichen und zeitlichen Abstandes, um eine Reise noch einmal Revue passieren zu lassen. Nicht anders erging es dem deutschen Extrem-Wanderreiter Manfred Schulze, der zuerst auf Basis seiner Reisetagebücher einen ausführlichen Reisebericht veröffentlichte und dann – mit einem Abstand von gut zehn Jahren – eine Zusammenstellung seiner persönlichsten Erinnerungen zu Papier brachte. Mit „Dschingis Khans Tochter. Erinnerungen eines Abenteurers“ rückt Schulze die exakten Angaben zu Zeitpunkten und Örtlichkeiten seiner Weltreise in den Hintergrund, um weitreichende Gedankengänge und tiefe Emotionen mit dem Leser zu teilen. Trotz wechselnder Begleiter und unzähliger Begegnungen war seine viereinhalb Jahre dauernde Reise zu Pferde durchaus von einsamen Phasen geprägt, die Schulze zum Nachsinnen über grundsätzliche Lebensfragen angeregt haben. Während in „Mit zwei Pferden um die Welt“ die Beziehung zu seiner in der deutschen Heimat wartenden Frau und seinen Kindern kaum angekratzt wird, erfährt der Leser in „Dschingis Khans Tochter“ von einer sich langsam entwickelnden Beziehung zu einer Mongolin namens Muuggi. Vor dem Hintergrund, dass Schulze beim Entstehen des zweiten Buches bereits Witwer ist, ist die Aufarbeitung dieser Romanze nachvollziehbar und darüber hinaus wunderschön zu lesen. Reisebericht und Erinnerungsbuch ergeben zusammen genommen ein umfassendes Bild der physischen und psychischen Belastungen, die Schulze auf sich genommen hat, um seinen Traum zu leben. In beiden Büchern stehen die individuelle Selbstverwirklichung, die enge Beziehung zu den Pferden und die gelebte Interkulturalität im Fokus – wenn auch bewusst aus ein wenig veränderten Blickrichtungen. Als Nachfolgeband und ergänzendes Werk wirkt „Dschingis Khans Tochter“ noch lange nach. Als alleinstehendes Buch, ohne Schulzes Erstlingswerk zu kennen, ist es meiner Meinung nach jedoch kaum geeignet, um die Leistung des Weltumreiters wirklich zu wertschätzen.

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