Digitale Demenz

von Manfred Spitzer 
3,8 Sterne bei40 Bewertungen
Digitale Demenz
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Eine Pflichtlektüre für alle, die mit Kindern oder Jugendlichen zu tun haben, für alle Eltern, Lehrer, Erzieher und Bildungspolitiker.

Kritisch (6):
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Dank meiner lokalen Bücherei kann ich dieses Buch lesen, ohne unsinnigerweise Geld dafür ausgeben zu müssen. Da der Mann mich mit seinen wir...

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Inhaltsangabe zu "Digitale Demenz"

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426276037
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Droemer
Erscheinungsdatum:03.08.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.12.2012 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    deichpoesies avatar
    deichpoesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich habe höchsten Respekt vor Herrn Prof. Dr. Dr. Spitzer und seiner Arbeit. Lösungsansätze findet man jedoch in “Digitale Demenz” keine.
    Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

    Wir leben in einem neuen Zeitalter! Die technischen Errungenschaften, allein in den letzten 30 Jahren, haben unser Leben wahrlich vereinfacht. Unser Leben ist durch verkürzte Arbeitsprozesse, dank der fortschrittlichen Technik, eigentlich angenehmer und entspannter geworden – – – oder nicht?

    Prof. Dr. Dr. Spitzer, ein oft zitierter und angesehener Hirnforscher, weißt in seiner neuesten Publikation auf einen Zustand hin, welcher durch südkoreanische Ärzte bereits vor fünf Jahren als “Digitale Demenz” bezeichnet worden ist. Hierbei handelt es sich vor allem um die Abhängigkeit von neuen Medien wie z. B. dem Handy, I-Phone oder Internet.

    Wer das bisherige Lebenswerk Spitzers betrachtet, kann eigentlich nicht weniger tun, als “seinen Hut ziehen”. Dieser Mann, welcher regelmäßig als Gast in Gesprächsrunden, Talk-Shows oder Podiumsdiskussionen auftritt, erläutert in seinem Buch die teils schwerwiegenden Folgen vom übermäßigen Gebrauch bzw. Konsum der neuen Medien. Nichtsdestotrotz gibt es jedoch genügend Anlass für mich Kritik zu äußern. Hierbei stelle ich persönlich die Ergebnisse von anerkannten Professoren und Wissenschaftlern in keinerlei Weise infrage. Vielmehr versuche ich in einem schlichten Satz meinen Hauptkritikpunkt einzuleiten:

    “Der Ton macht die Musik!”

    Während meiner Lektüre musste ich mich oftmals stirnrunzelnd hinterfragen, warum ein so angesehener Mann wie Herr Spitzer in Polemik, ja fast schon in Sarkasmus, abdriftet. Natürlich kann man anhand der aufgezeigten Statistiken und den Ergebnissen der Hirnforschung feststellen, dass der übermäßige Gebrauch schädlich für unseren Körper ist. Doch wo ist der Lösungsansatz? Liegt es an der mangelnden Aufklärung? Liegt es vielleicht daran, dass weder Eltern noch Lehrkräfte über notwendiges Wissen im Bereich der EDV verfügen, um mit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen verantwortungsvoll diesen neuen Arbeits- und Lernbereich aufarbeiten zu können? Wie verwende ich diese neuen technischen Errungenschaften und hat “Medien-Pädagogik” eine Zukunft?

    Fakt ist doch, dass diese Form der Nutzung und des Konsums noch “in Kinderschuhen” steckt. Selbst anerkannte Psychologen konnten sich bisher auf keine feste Diagnostizierung einigen, wenn es sich z. B. um “Online-Sucht” handelte. Bereits Mitte der 90er Jahre wurde erstmalig ein Psychologe aus New York, Ivan Goldberg, auf dieses “Phänomen” aufmerksam – wobei es sich eigentlich nur um einen Scherz handelte. Er hatte selbst eine E-Mail verfasst, welche er an Kolleginnen und Kollegen seines Berufsstandes verschickte. Darin beschrieb er den übermäßigen Gebrauch von Arbeitsmitteln wie z. B. dem Computer und den daraus resultierenden hohen “Sucht-Faktor”. Er war sich daher sicher, dass die Klassifizierung gemäß der anerkannten ICD-10 (Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) auch hier Anwendung finden würde. Wie gesagt – eigentlich war diese Mail als Scherz versendet worden. Die Reaktion war jedoch, dass viele Antworten die Vermutungen Goldbergs bestätigten.

    Herr Spitzer hat in seinem Sachbuch den Versuch unternommen, Missstände und die fehlerhafte Verwendung von neuen Medien wie z. B. in Grundschulen aufzuzeigen. Hierbei schreckt er jedoch nicht vor teils übertriebener Polemik zurück. Oftmals wirkt der Autor in seinen Äußerungen wie Don Quichotte im Kampf gegen die Windmühlen. Politik, Medien und die Wirtschaft stellen sich ihm in den Weg! Doch durch seine Arbeitsergebnisse und Statistiken sieht er sich in diesem “Kampf” als vermeintlichen Sieger – Schwert (Fachexpertise) und Schild (Fakten und Statistiken) fest in der Hand!

    Doch wo ist hier der pädagogische oder helfende Lösungsansatz (die Prävention) für verantwortungsvolle Eltern, Lehrkräfte und Pädagogen? Die nüchterne Aufzählung von Tabellen, Statistiken und Ergebnissen aus unterschiedlichen Quellen des Autors, wird durch “Anekdoten” und Aussagen des Verfassers weiter aufgefüllt, ohne jedoch einen Lösungsansatz liefern zu können.

    Warum?

    Wenn sich interessierte Leserinnen und Leser ein “eigenes Bild” machen möchten, laufen sie ernsthaft Gefahr, von Fachliteratur “erschlagen” zu werden. Viele Autoren (darunter viele anerkannte Pädagogen und Wissenschaftler) haben sich – ebenso wie Herr Dr. Spitzer – in eigenen Büchern und Publikationen geäußert. Warum sollte also ausgerechnet “Digitale Demenz” eine Pflichtlektüre sein?

    Durch den “Stil” seiner Arbeit und den damit verbundenen TV-Auftritten hat Dr. Spitzer sich sicherlich Gehör verschaffen können. Er sorgte so für ein breites und gut hörbares Echo in unserer Medienlandschaft. In Sendungen wie z. B. bei Günther Jauch konnte er werbewirksam über seine Arbeit berichten und sich Diskussionen stellen. Regelmäßig sendet Bayern alpha eine viertelstündige Sendung mit ihm als Moderator. Dem breiten Publikum ist er somit eher ein Begriff, als andere Wissenschaftler und Psychologen. Dieser “Vorteil” zeigt sich meines Erachtens auch in den Verkaufszahlen seines letzten Werkes.

    Fazit:

    Ich habe höchsten Respekt vor Herrn Prof. Dr. Dr. Spitzer und seiner Arbeit. Lösungsansätze findet man jedoch in “Digitale Demenz” in keinerlei Weise! Vielmehr bekommt der Leser das Gefühl vermittelt, dass (trotz gegenteiliger Meinung des Autors) die “Digitalisierung” eine Art Geißel sei, derer man sich entledigen müsse. Es wirkt fast trotzig, wenn Spitzer über Veröffentlichungen anderer Autoren schreibt, welche in den neuen Medien eher eine Chance sehen, auch pädagogische Arbeitsweisen mit einfließen zu lassen. Aufgeschlossenheit und ein “angemessener Ton” hätten diesem Buch sicherlich eine bessere Bewertung beschert. Somit bleiben für Statistiken und Fakten lediglich 2 von 5 möglichen Sternen.

    x Autor/in: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
    x Titel: Digitale Demenz
    x Genre: Sachbuch
    x 367 Seiten
    x Droemer Verlag
    x ISBN: 978-3-426-27603-7

    Info: Die Rezension habe ich am  21. Dezember 2012 verfasst.

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    PhilippWehrlis avatar
    PhilippWehrlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Pflichtlektüre für alle, die mit Kindern oder Jugendlichen zu tun haben, für alle Eltern, Lehrer, Erzieher und Bildungspolitiker.
    Die Herausforderung der digitalen Welt annehmen

    Wir leben in der Zeit der Digitalisierung. Damit müssen sich Schule und Erzieher auseinander setzen. Die Frage ist: Was brauchen Kinder und Jugendliche heute? – Die Antworten des Bildungsforschers, Neurologen und Psychiaters Manfred Spitzer ist klar. Und sie steht diametral entgegen zu dem, was in der Schule tatsächlich passiert und was unbedarfte Politiker fordern. In den USA und in Deutschland verbrachten Neuntklässler 2009 7,5 Stunden täglich mit digitalen Medien, mehr Zeit als mit Schlafen. Tendenz steigend. Das Nutzen von Handys und MP3-Playern ist dabei noch nicht mitberücksichtigt.

    Aus Sicht der Gehirnentwicklung ist offensichtlich, dass digitale Medien für die Entwicklung des Kindes verheerend sind. Beim Lernen bildet das Gehirn Netzwerke aus. Angenommen, ein Baby hört einen Ball hüpfen. Es wendet reflexartig den Kopf so, dass es den Ball sehen kann. Es hat ein Erfolgserlebnis, weil es den Ball tatsächlich da sieht. Es verknüpft Körperbewegung, Klang und Bild des Balles mit diesem Erfolgserlebnis. Es beobachtet, wie der Ball immer kleinere Sprünge macht, schliesslich rollt. Es streckt den Arm aus, ergreift den Ball, spürt den runden Ball aus Gummi, hat ein weiteres Erfolgserlebnis, führt den Ball zum Mund, schmeckt den Geschmack des Gummis. So hat es nach einer kurzen Sequenz ein Netzwerk aus Bild, Klang, Gefühl und Geschmack eines Balles, von verschiedenen erfolgreichen Körperbewegungen. Auf diesem Netzwerk kann es aufbauen.

    Was geschieht, wenn das gleiche Kind, den hüpfenden Ball am Fernsehen sieht? – Das Kind hört den Ball hüpfen und wendet den Kopf – zum Lautsprecher. Der Lautsprecher hüpft nicht. Am Bildschirm sieht das Baby zwar den hüpfenden Ball. Dieser hüpft aber am Ort, während sich eigenartigerweise der Hintergrund bewegt. Könnte der Hintergrund mit dem Hüpfgeräusch zusammen hängen? - Das Baby ist frustriert, weil dies keinen Sinn ergibt. Eine Körperbewegung führt nicht zu einem Erfolg, weil der Bildschirm am Ort bleibt. Der Ball im Fernsehen fühlt sich nicht nach Ball an, man kann ihn nicht in den Mund nehmen und da ist auch kein Gummigeschmack. Der Ball im Bildschirm ist gar kein Ball. Nichts passt zusammen. Es bleibt der Frust.

    Tragischer Weise ist es nun keineswegs so, dass das Fernsehkind einfach ein bisschen langsamer oder ein bisschen später lernt. Vielmehr sind gewisse Lernschritte überhaupt nur noch sehr eingeschränkt möglich. Das liegt daran, dass für gewisse Lernbereiche nur während beschränkter Zeit ein ‚Lernfenster’ offen steht. Bei kleinen Kindern verbinden sich Neuronen-Gruppen rasch und über grössere Distanzen. Wenn also ein Kind einen realen Ball sieht, werden Seh-, Hör-, Tast-, Bewegungs- und Geschmackssinn auf sinnvolle Weise miteinander verbunden. Bereits im Alter von etwa drei Jahren müssen diese Verknüpfungen abgeschlossen sein. Denn danach lernt das Gehirn viel langsamer, dafür präziser. Es geht dann um die Feinmotorik, den Ball sehr präzise im genau richtigen Moment zu fassen u. s. w. Die ‚Autobahnen’ zwischen den Gehirnarealen müssen dann bereits stehen.

    Ausserdem werden abstraktere Lerninhalte auf den konkreten aufgebaut. Z. B. hilft ein gutes Körpergefühl beim Erlernen von Mathematik. Wer sein Kind optimal auf die Mathematik vorbereiten will, lässt es basteln und schaut, dass es viel draussen herum rennt, wo es Erfahrungen mit Bewegungen im Raum machen kann. Dies ist bekannt. Wie Satire hört sich aber die oft gehörte Schlussfolgerung an: Kinder sollen ihre Körperkoordination schulen, indem sie Computerspiele spielen. Kann irgendjemand irgendeine Sportart nennen bei der noch weniger Körperkoordination nötig ist als bei einem Computerspiel? – Vielleicht abgesehen von Schach?

    Bei älteren Kindern ist augenfällig, wie gerne sie am Computer sind, ob sie nun dort spielen, chatten, einen Film schauen oder sogar Aufgaben für die Schule lösen. Wenn Kinder etwas besonders gerne tun, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass die Kinder dabei etwas lernen. Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass Kinder am Computer oder am Fernsehen etwas lernen. Wäre es nicht denkbar, dass die richtigen Lernprogramme ein sehr effizientes Lernen ermöglichen?

    Da das Gehirn wie oben dargestellt durch das bilden von Netzwerken lernt, durch Verknüpfung möglichst unterschiedlicher Gehirnbereiche, scheint diese Hoffnung ziemlich gewagt. Denn ein Computer regt nun mal nur ganz wenige Sinne nur sehr eingeschränkt an. Manfred Spitzer analysiert anhand einiger besonders gelobter Computerspiele, was nun die Gehirnleistung bei diesen Spielen ist. Sie ist so erbärmlich, dass selbst das fantasieloseste Wörterlernen mit Karteikarten dem Computerlernen zumindest ebenbürtig ist. Wenn Schüler den Computer bevorzugen, dann deshalb, weil dessen Lernprogramme durch originelle Gags vom eigentlichen Lernstoff ablenken.

    Die Beliebtheit von Computerspielen und Lernprogrammen beruht nicht zuletzt auf der Optimierung der Motivationsspritzen. Ein Spieler kriegt in regelmässigem Abstand kleine und grössere Belohnungen. Dies hat zunächst einmal den begrüssenswerten Effekt, den Spieler, der im Idealfall ein Lernender ist, bei der Stange zu halten. Tatsächlich legen Computerspieler ein ja geradezu sagenhaftes Durchhaltevermögen an den Tag und in die Nacht. Was könnte die Schule erreichen, wenn Schüler mit so viel Eifer lernen würden!

    Aber ist das tatsächlich Durchhaltevermögen? – Durchhaltevermögen bedeutet, eine Last in Kauf zu nehmen, um sich einen späteren, grösseren Gewinn zu verdienen. Computerspiele leisten gerade das Gegenteil: Mit perfekter Optimierung erhalten die Spieler immer genau dann die Belohnungen, wenn die Gefahr auftaucht, dass sie abspringen könnten. Gerade die Perfektion des Belohnungssystems verhindert, dass der Spieler wahres Durchhaltevermögen trainieren könnte. Wenn –wie es bei Alltagsproblemen immer der Fall ist- die Belohnung nicht bereits nach den ersten Schritten erreichbar ist, wenn zum ersten Mal richtiges Durchhaltevermögen verlangt wird, sind Computerspieler nicht darauf vorbereitet.

    Da das Durchhaltevermögen neben der Intelligenz für den Lernerfolg die wichtigste Persönlichkeitseigenschaft ist und da das Durchhaltevermögen bei Computerspielen systematisch geschwächt wird, leuchtet sofort ein, dass Kinder, die oft am Computer spielen, in der Schule schlechtere Leistungen zeigen als andere. Die für mich erstaunlichste Erkenntnis ist aber, dass ‚digitale Kinder’ selbst in dem Bereich, den sie am meisten üben, schlechter abschneiden als Kinder ohne Computer. Man würde denken, wenn ein Kind ständig mehrere Dinge gleichzeitig tut, Fernsehen schauen, einen Chat im Internet verfolgen, mit einem Freund telefonieren und dazu Musik hören und ein Computerspiel spielen, dann kriege das Kind Übung darin, mehrere Dinge gleichzeitig im Auge zu behalten oder zumindest die Aufmerksamkeit schnell von einer Tätigkeit zur anderen zu wechseln. Tatsächlich verlernen solche multitaskenden Kinder aber so gründlich, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren, dass sie am Ende selbst beim Multitasking schlechter abschneiden als Kinder, die das kaum machen.

    Manfred Spitzer ist eine wichtige Stimme zur Herausforderung der Digitalisierung, gerade weil er dezidiert eine andere Meinung vertritt als der Mainstream. Schon bei einem minimalen Grundlagenwissen über die Gehirnentwicklung, hören sich aber viele Schlagworte des Mainstreams wie Realsatire an. Wir müssen die Herausforderung der Digitalisierung mutig, mit Energie, aber auch mit Rückgrat anpacken. Digitale Medien sind heute so allgegenwärtig, dass unsere Kinder kaum mehr die Grundlagen der realen Welt lernen können, um als Erwachsene sinnvoll mit digitalen Medien umzugehen. Die Herausforderung besteht also darin, den Kindern und Jugendlichen trotz allgegenwärtigen digitalen Medien so viele Kontakte mit der realen Welt zu ermöglichen, dass sie die virtuelle Realität irgendwann positiv nutzen können.

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    cynthorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wertvoller Beitrag zur Digital-Debatte
    Guter Einblick in moderne Gehirnphysiologie

    Inhalt

    Disclaimer für Sachbücher: In einer Rezension muss die Komplexität des Sachverhalts gezwungenermaßen heruntergebrochen werden, wenn auf den Inhalt des Werkes eingegangen werden soll. Das hast zur Folge, dass die vertretenen Thesen sich ebenfalls nur verkürzt und vereinfacht darstellen lassen, was manche Ungenauigkeiten zur Folge haben mag, aber leider unvermeidlich ist.

    In seinem Buch „Digitale Demenz“ fasst Spitzer die neusten Erkenntnisse aus Hirnforschung und Psychologie zusammen, denen er aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kritisch gegenüberstellt.
    Nach einer kurzen Einführung in die Gehirnphysiologie um dem Leser zu vermitteln, wie das Gehirn lernt, und wie sich dieses Lernen in Veränderungen im Gehirn niederschlägt (kurz gesagt, wachsen die Synapsen zwischen einzelnen Neuronen bei Betätigung und funktionieren dadurch besser), thematisiert Spitzer zunächst die Oberflächlichkeit der Lernmethoden, die mit den digitalen Medien Einzug in die Klassenzimmer gehalten hat. Nicht nur, dass die Technologie als solche zu diversen Problemen führt (Rechnerabstürze, Softwareupdates, Datenschutzprobleme, Ablenkung der Schüler durch fachfremde Inhalte etc.), sondern auch der Umgang mit dem Lerninhalt ist weniger tiefgreifend als zuvor.

    Sinkende Gedächtnisleistung bei einem Verlassen auf die Speicherkapazitäten des Rechners wird ebenfalls aufgegriffen wie auch die Problematik in sozialen Netzwerken, was Mobbing durch Anonymität oder auch die Auswirkungen von Facebook und Co. auf den realen Freundeskreis betrifft, angesprochen und mit vielen Forschungsergebnissen und Experimenten belegt wird. Zu guter Letzt geht Spitzer auf die schädlichen Auswirkungen des Fernsehkonsums von Kleinkindern und von gewaltverherrlichenden Computerspielen ein, bevor er mit einer Beschreibung der Misere von Politik und Lobbyismus endet.

    Meinung

    Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kommt nicht umhin, Spitzers Ansichten zuzustimmen. Der gewaltige Einfluss, den digitale Medien gerade auf die jüngsten Mitbürger besitzen, lässt sich angesichts aktueller Entwicklungen und Diskussionen kaum bestreiten, und das eine oder andere Beispiel deckt sich sicherlich mit den eigenen Erfahrungen des Lesers.

    Großes Plus an Spitzers Beitrag zur Debatte sind vor allem sehr anschauliche Analogien, die aufzuzeigen vermögen, wie absurd manche Ausprägungen moderner Bildungspolitik eigentlich geworden sind. Außerdem gelingt es ihm spielerisch leicht, die psychologischen Experimente auch dem Laien zu erklären, was das Nachvollziehen seiner Argumentationskette deutlich unterstützt.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, das einen sehr breiten Überblick über das Thema „Digitale Demenz“ und sein Umfeld bietet.

    Sonnige Tage und erholsame Nächte!

    PS: Wem der Stil meiner Rezension bzw. die Auswahl der vorgestellten Bücher gefällt, findet auf meinem Blog (https://cynthor.wordpress.com) weitere „Bücherschätze“ und auch Infos zu meinem eigenen gesellschaftskritischen Fantasy-Roman „Ethopia – Erwachen“.

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    Crazy_AMs avatar
    Crazy_AMvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Buch. Regt zum Nachdenken an, vor allem in Hinblick auf Kinder...
    Sehr treffender Titel

    Ich bin auf dieses Buch und auch auf den Autor durch die Recherche meiner Bachelor-Thesis aufmerksam geworen. Da ich mich mit der Auswirkung von Fernsehwerbung auf Kinder beschäftigt habe, bin ich an Manfred Spitzer gar nicht vorbeigekommen. Und dieses Buch hat mir sehr dabei geholfen, das ganze Ausmaß von Medien aller Art und die Auswirkung auf unseren Verstand zu verstehen. Nach Beendung des Buches bin ich ganz anders durchs Leben gegangen. Ich habe mein Internetkonsum, TV-Konsum usw ziemlich reduziert und auch Freunde und Bekannte mit Kindern darauf aufmerksam gemacht, was sie Ihren Kindern damit eigentlich antun. Also wirklich ein sehr gutes Buch.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Informativ und anregend, teilweise jedoch anstrengend zu lesen.
    Herausfordernde Lektüre - in jeder Hinsicht

    Von einem Kollegen wurde mir von diesem Autor und diesem Buch vorgeschwärmt. Ich habe es daher sowohl mit Neugierde, als auch mit kritischem Blick gelesen. Ich persönlich finde, dass Herr Spitzer durchaus sehr gute Denkanstöße liefert. Als Autor von Büchern ist er aber sicher eine ganz eigene Kategorie (wobei ich jetzt natürlich nur dieses eine kenne).

    Bewundert habe ich oft seinen doch sehr trockenen Humor. Unvergessen bleibt für mich zum Beispiel die herrlich schräge Argumentation, man ginge ja auch nicht in Kindergärten, um die Kleinen möglichst früh an Alkohol zu gewöhnen - warum macht man es dann mit elektronischen Medien? Sicher ist sein Stil oft provokant, aber dies ist wohl dem Gefühl der Dringlichkeit geschuldet, das er vermitteln möchte.

    Ich finde den Aufbau des Buches insgesamt recht durchdacht und nachvollziehbar. Es geht zuerst um Grundthemen, wie Demenz, Lerntheorien, und ähnliches. Danach folgen dann Kapitel zu (beispielsweise) Multitasking, Gewaltbereitschaft, und dem Verhalten von Lobbyisten und Politikern. Nur gegen Ende, in den letzten zwei Kapiteln, hat er sich öfter wiederholt. Da hätte man meiner Meinung nach kürzen können.

    Schwierig fand ich seine Neigung, ein Kapitel aus dem Zitieren und Nacherzählen von Studien aus aller Welt aufzubauen. Ich kann verstehen, dass er sich wissenschaftlich absichern möchte. Aber man musste sich schon immens konzentrieren, um der Argumentation folgen zu können. Man musste selber teilweise ein halber Wissenschaftler sein, um den Sinn eines Tests oder einer Studie zu verstehen. Ganz unabhängig von Herrn Spitzers ehrenwerten Erklärungsversuchen.

    Ein wenig "sperrig" fand ich auch die Illustrationen. Es handelte sich größtenteils um hochkomplexe Grafiken und Tabellen. Auch hier gilt: die musste man schon "verstehen können". Ich habe es dann hinterher so gehalten, dass ich zuerst komplett den jeweiligen Text des Kapitels gelesen habe, um mich erst später mit den Bildern zu befassen. Dann ging es halbwegs. Ich frage mich allerdings, ob diese Machart des Buches nicht so manchen Leser abschrecken wird.

    Sehr gut fand ich wiederum den Einfall, jedes Kapitel mit einem "Fazit" zu beenden, in dem die Hauptthesen des Kapitels zusammengefasst wurden. Das hat mir oft geholfen, wenngleich die Formulierungen hier manchmal haarscharf an Polemik vorbeigeschrammt sind...

    Zum Inhalt des Buches, zu den eigentlichen Thesen möchte ich nur soviel sagen. Das Buch balanciert für mich auf einem schmalen Grat. Ich hätte mir mehr Erkenntnisse aus Herrn Spitzers eigener Praxis als Hirnforscher gewünscht, weniger internationale Studien. So wichtig diese auch sein mögen. Außerdem wird mir die spezifische These der "digitalen" (!) Demenz nicht ganz deutlich genug. Überhaupt wird Demenz nur gestreift. In der Folge geht es mehr um das heute übliche Verhalten von Jugendlichen. Es ist in dieser Hinsicht halb Sachbuch, halb Dokumentation oder Reportage. Sicher nicht einfach zu fassen.

    Als persönliches Fazit möchte ich sagen, dass ich mir über Herrn Spitzers Theorien nur anhand dieses Buches kein abschließendes Urteil bilden möchte. Ich fand vieles interessant, besonders zur Arbeitsweise des Gehirns. Aber ich werde weitere Bücher von Herrn Spitzer lesen (müssen), um ihm wirklich näher zu kommen.

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    A
    Arunvor 5 Jahren
    Halbgar

    Ein Sachbuch geschrieben von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ein bekannter deutscher Hirnforscher.
    Sein Thema: Digitale Medien und ihre Wirkung auf Kinder und Jugendliche.
    Das Buch ist eher Medienkritisch gehalten und wird bei den Befürwortern der neuen Medien wahrscheinlich nicht allzu gut ankommen.
    Der Autor vertritt die These,dass ein zu früher Umgang mit der Medialen Welt für Kinder und junge Menschen eher abträglich bezw. schädlich ist.
    Er belegt dies durch verschiedene Langzeitstudien und diverse Testreihen. Auch was im Kopf (Gehirn) abläuft erklärt er uns. Kinder und Jugendliche sollen zuerst auf altbewährte Lernformen zurück greifen um ihre geistigen Fähigkeiten auszubilden. Ein zu zeitiges und intensives benutzen von TV, Spielkonsolen, Handy und Computer soll seiner Meinung nach nicht erfolgen.
    Den Computer bezeichnet er als „Lernverhinderungsmaschine“
    Einiges aus dem Buch konnte ich nachvollziehen aber vieles auch nicht.

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    melvils avatar
    melvilvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Dank meiner lokalen Bücherei kann ich dieses Buch lesen, ohne unsinnigerweise Geld dafür ausgeben zu müssen. Da der Mann mich mit seinen wir...
    Rezension zu "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

    Ein Stern, weil der Autor einfach jedem, der nicht seiner Meinung ist, Kompetenz abspricht und unterstellt, dass er abhängig von der Industrie sei. Das kenne ich in dieser Heftigkeit nur von den Ökos bei der Klimadiskussion. Jede Studie, die zu Ergebnissen kommt, die nicht in sein Weltbild passen, wird entweder gar nicht genannt oder mit hanebüchenen Begründungen verworfen. Das Internet wird einfach mal mit Alkohol gleichgesetzt, obwohl zwischen einer Kulturtechnik und einer Droge ein gewaltiger Unterschied besteht. So einseitig, verbohrt und polemisch kann ich ihn als Wissenschaftler nicht ernst nehmen.
    Dabei gibt es sogar einige Punkte, in denen ich Manfred Spitzer zustimme: Ja, Eltern, die ihre Kinder vor Bildschirmen parken sich und dann nicht weiter kümmern, um ihre Ruhe zu haben, sind verantwortungslos und verachtenswert. Es ist für Kinder wichtig, Selbstkontrolle zu erlernen.
    Und auch ich verstehe nicht, warum Steuergelder für einen Computerspielepreis oder für Laptops in Grundschulen verschwendet werden. Man kann einen Computer erst dann richtig benutzen, wenn man bereits lesen, schreiben und rechnen kann und ein über grundlegendes Weltwissen verfügt.
    Dennoch kann ich die Art und Weise, wie in diesem Buch versucht wird, Computer als Zeitdiebe und Demenzverursacher darzustellen anstatt richtigerweise als nützliche Werkzeuge der Informationsgesellschaft, nicht durchgehen lassen. Nicht jeder Student, der weiß, wie man die Suchmaschine Google bedient, plagiiert in seiner Abschlussarbeit. Nicht jeder Oberstufenschüler, der die genaue Jahreszahl des Hambacher Festes nicht in seinem Gehirn speichern will sondern es bevorzugt, ein solch belangloses Faktum bei Bedarf zu googeln, wird deswegen später weniger erfolgreich im Leben sein und mit dreißig Jahren an Demenz leiden.
    Besonders misslungen ist das Kapitel über Computerspiele mit Gewaltinhalten ("Killerspiele"). Das Märchen vom Amokläufer, der nur wegen Counterstrike zahlreiche Menschen umbringt, langweilt intelligente Menschen nur noch.
    Inhaltlich hätte dieses Buch das Potenzial, bei mir bis zu vier Sterne zu erreichen, hätte Spitzer weniger auf Polemik gesetzt und mehr auf die durchaus gelungenen wissenschaftlichen Erläuterungen zum Aufbau des menschlichen Gehirns sowie zur Gehirnbildung von Heranwachsenden.

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    Akad13s avatar
    Akad13vor 6 Jahren
    Rezension zu "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

    Manfred Spitzer, Hirnforscher, stellt in seinem Buch die These auf, daß die ungezügelte und unkontrollierte Nutzung von neuen Medien (Internet, Videogames etc.) gerade bei Kindern diese in ihrer (Lern-)Entwicklung maßgeblich negativ beeinflußt und versucht dies anhand diverser Erläuterungen und Studien zu belegen. Das Buch liest sich, trotz wissenschaftlichem Anspruch, sehr gut und ist auch für den Laien verständlich. Vielen einfach nachzuvollziehende Überlegungen kann man sich dabei nicht entziehen. Spitzer ist dabei ein Mann (sher) klarer Worte, frei nach dem Motto, dass heute nur, der laut aufmerksam macht, gehört wird. Er verteufelt die neuen Medien dabei keineswegs vollständig, sondern plädiert für kontrollierten Umgang. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Spitzers Thesen in Netz umstritten sind.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 6 Jahren
    Rezension zu "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

    Machen die digitalen Medien unsere Kinder dumm? Genau diese Frage versucht Professor Manfred Spitzer zu beantworten. Dabei zeigt er anhand wissenschaftlicher Studien auf, wie digitale Medien die Gehirnentwicklung der Kinder negativ beeinflussen können. Allgemeinverständlich werden der Aufbau des Gehirns und die Entstehung von Verknüpfungen beim Lernen dargelegt. Auf Lerntheorien wird eingegangen.
    Natürlich gibt es auch gegenteilige Meinungen und Studien. Die Thesen des Buches werden in den Medien sehr kontrovers diskutiert. Ich habe das Buch mit kritischem Blick gelesen. Leider bestätigen meine Erfahrungen aus praktischer Arbeit manches, was im Buch dargelegt wird.
    Man kann seine Thesen auch ablehnen. Nur: Was ist, wenn er Recht hat?
    Jeder, der mit Kindern arbeitet, sollte das Buch lesen.

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    michella propellas avatar
    michella propellavor 6 Jahren
    Rezension zu "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer

    hm. ich bin mir nicht sicher ob ich dieses buch etwas schlecht oder richtig schlecht finde. warum trotzdem 3 sterne?
    herr professor führt in seinem buch jede menge beispiele, wissenschaftliche studien, veröffentlichungen etc. an um uns zu erklären wie neue medien uns krank machen. das ist an an sich wichtig und gut, nur fällt es so polemisch und einseitig aus, dass es sich wie die bannschrift eines radikalen medienhassers liest - der er nun aber auch nicht sein möchte.
    so ist das buch vielleicht interessant für all jene, die sich mit dem thema noch nie auseinandergesetzt haben.alle anderen mögen nach 120 seiten schnell ermüden, denn am ende jedes kapitels wird man wiederum mit der nase darauf gestoßen, dass neue medien schädlich sind. das erklärt herr professor alles mit psychologie, neurologie und fettleibigkeit. die andere seite - medien als kulturelles werkzeug, globale vernetzbarkeit, genuss in maßen, neue möglichkeiten, entwicklung von technologien blendet er aus. denn DASS die neuen medien bleiben werden, ist ja wohl klar. so fühlt man sich beim lesen etwas hilflos, da man nur negative auswirkungen und folgeschäden verarbeiten muss.
    herr spitzer hat sich in der tat als einseitig erwiesen,die teils weithergeholten beispiele (schüler einer sanskritschule in indien, die 45° himmelsrichtungen erkennen oder medienpädagogen argumentieren FÜR medien, da sie dadruch geld verdienen!?!) unterstützen unglaublicherweise stets seine argumentationslinie. wie praktisch. natürlich werden nur "seriöse" studien des science-magazins zitiert. beispiele mit medien im schulalltag, beispielsweise, werden so geschickt gewählt, dass es nur negative studien zu geben scheint.
    darüber hinaus liest es sich wie das skript einer psychologievorlesung, nett formuliert mit vielen diagrammen, tabellen, abbildungen.

    das fazit: alles neue sollte vorsichtig erprobt werden und alles in maßen. dafür muss man dieses buch nicht gelesen haben. das einzige, was ich wirklich unterstützen kann, ist das aufzeigen der parallelen von wirtschaft und konsum - dass alles schöngeredet wird um die masse zum verkauf anzuspornen. sowohl unter politikern als auch firmen. dafür mein 3. stern.

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