Manfred Spoo Kommissar Knauper

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Inhaltsangabe zu „Kommissar Knauper“ von Manfred Spoo

Als in der Saarbrücker Vorstadt das Vorstandsmitglied eines Medienkonzerns ermordet aufgefunden wird, übernimmt Kommissar Knauper mit der Mordkommission „Funkhaus“ die Ermittlungen. Je intensiver der Kriminalist den Fall recherchiert, desto erschreckender Gerät der Einblick in das herrschende Betriebsklima und die Personalführung des mächtigen Medienkonzerns.

Nicht unbedingt für Krimifans zu empfehlen, aber für eingefleischte Saarländer und Exil-Saarländer eine vergnügliche Feierabendlektüre

— JulesBarrois

Brillant erzählt. Und viel hintergründiger Witz und Humor. Anders wären die eindringlichen Passagen über Mobbing nur schwer zu ertragen.

— Ruth1167

Kein leichtes Thema: Mobbing. Beeindruckend geschrieben. Das empfehle ich gerne weiter.

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    Kommissar Knauper

    JulesBarrois

    26. July 2015 um 11:32

    Funkhausmord – Manfred Spoo – 180 Seiten  Kelkel Verlag (8. März 2014), 7,20 €, ISBN-13: 978-3942767118   Dr. Gerhard Schwallborn, das Vorstandsmitglied eines Medienkonzerns, wird in Saarbrücken ermordet. Kommissar Konrad Knauper übernimmt mit seinem Team, Erwin Schütz, Urs Bender und Hendrik Leismann die Ermittlungen. Dabei bekommen sie einen tiefen Einblick in Betriebsklima und Personalführungsmethoden des mächtigen Medienkonzerns. Die eigentliche Kriminalhandlung ist einfach, ohne größere Spannungselemente. Hauptthema des Buches: die Methoden der „informellen Personalpolitik.“ Und natürlich die „saarländische Mentalität.“ Hier liegen auch die Stärken des Autors Manfred Spoo. Er scheibt sehr stark szenisch, aber weniger Plot orientiert. Er bringt etwas Licht hinter die altbekannten Worthülsen von „sozialverträglicher Verschlankung“ und „konstruktivem Betriebsklima.“ Herrlich auch die internen „Kosenamen für Führungskräfte des Hauses: „Pickel-Pitchen“, „Igelwurm“, „Windbeutel“, „Radlerduo“, „Machtschattengewächs“. Darauf muss man erst einmal kommen. In den Gesprächen der vier Ermittler wird die Saarlandmentalität sehr stark bemüht: „Auch wer fit und gesund stirbt, hat nichts mehr vom Leben.“ (Seite 108) „Aber das Rind muss ein sehr glückliches Vieh gewesen sein. Es ist wohl sehr, sehr alt geworden.“ (Seite 91) Der Autor bemüht natürlich alle nur denkbaren Saarlandklischees, von der Rostwurstbude bis hin zum schnellen Sprung über die Grenze nach Frankreich. Und es gibt kein Kapitel in dem nicht über das Essen schwadroniert wird. „Funkhausmord“ ist satirisch, lakonisch, hintergründig, brillant erzählt, auf typisch saarländisch, mit viel unterhaltsamem und auch bissigem Humor. Das Buch liest sich sehr flott, dank der szenischen und dialogischen Schreibweise. Der Kriminalfall ist zwar gut durchdacht und sauber recherchiert, aber es fehlt ihm der letzte Kick. Nicht unbedingt für Krimifans zu empfehlen, aber für eingefleischte Saarländer und vor allem Exil-Saarländer eine vergnügliche Feierabendlektüre.   Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Kelkel Verlages: http://www.kelkel-verlag.de/html/m_spoo.html#Funkhausmord Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de  

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