Manfred Theisen Wake up

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Inhaltsangabe zu „Wake up“ von Manfred Theisen

'Wir machen die Regeln', sagt Filinto und schaut Josh eindringlich an. 'Wir sitzen bei diesem Spiel am längeren Hebel.' Josh ist fasziniert, was Filinto mit einem Mausklick alles anstellen kann. Zuerst hat er zum Spaß die Ampelschaltung im
Viertel lahmgelegt, dann bringt er das Riesenrad im Wiener Prater zum Stillstand. Als Nächstes wollen Josh, Filinto, Sybille und Frederike dafür sorgen, dass die Atomkraftwerke überall in Europa abgeschaltet werden. Um das zu erreichen,
plant Filinto den ganz großen Coup: Er will sich in das Netz eines AKW einschleusen. Doch diese Aktion kann viele Menschenleben kosten. Und während die anderen das alles immer noch für ein Spiel halten, beginnt Josh sich zu fragen, wie weit
man gehen darf, um ein politisches Ziel durchzusetzen.

Zu oberflächlich, zu offenes Ende - Potenzial war da, Umsetzung nur bedingt gut.

— AnnaBerlin

Kleine interessante Geschichte für zwischendurch.

— Cyndarella

Rüttelt wach und zeigt Atomkraft nochmal aus einer ganz anderen Perspektive. Spannend, atmosphärisch! Zeigt wie schnell Terror Einzug hält.

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    Wake up

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 14:46

    Dieses Buch habe ich als Mängelexemplar auf dem Grabbeltisch gefunden. Hacken sehe ich an und für sich als interessantes Thema, also dachte ich mir warum nicht mitnehmen. Mir war von vornerein klar, dass es schwierig ist das Thema Hacken interessant zu schreiben, weil es größtenteils daraus besteht am Computer zu sitzen. In diesem Fall wurde es interessanter gestaltet, in dem politische und ökologische Ziele und Aktionen mit hinein genommen wurden, die sehr ins extreme gehen. Leider kann ich mit Politik nicht so viel anfangen, weshalb das Buch nicht ganz so mein Fall war. Die erste Hälfte des Buches fand ich ziemlich uninteressant. Die Charaktere lernen schnell diesen Filinto kennen und es dauert keine paar Stunden bis sie zusammen Aktionen planen. Das alles geht irgendwie viel zu schnell. Mir war auch irgendwie keiner der Charaktere wirklich sympathisch. Mit dem Hauptcharakter konnte man noch ganz gut mitfühlen, auch wenn man hier und da noch mehr innerliche Unruhen hinein bauen könnten, aber bei den anderen viel es mir schwer. Besonders Filinto war ziemlich nervig. Die zweite Hälfte wird etwas interessanter, wenn es wirklich ernst wird, die Aktion terroristische Ausnahmen annimmt und der Hauptcharakter langsam Zweifel bekommt. Das war ziemlich gut gemacht. Mit dem Ende konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden. Es war alles so schnell abgewickelt und dann war Filinto weg und die anderen konnten nur doof hinterher gucken. Es war irgendwie nicht ganz so zufriedenstellend.

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  • Rezension zu "Wake up" von Manfred Theisen

    Wake up

    Kanya

    21. April 2012 um 00:10

    Die Geschichte: Josh, Sybille und Frederike kennen sich aus der Schule und wohnen in der Öko-Siedlung "Grüne Lunge". Deren Eltern sind schon lange politisch aktiv, aber den Jugendlichen nicht radikal genug. Sie und der Hacker Filinto wollen etwas verändern und die Regierungen dazu kriegen, dass die Atomkraftwerke ausgeschaltet werden. Sie sind der Meinung, dass man handeln muss und reden nichts bewirkt. Dazu hacken die sich in verschiedene Bereiche und machen so auf ihre gegründete Gruppe "Wake up" aufmerksam. Was zuerst als Spiel beginnt, wird ernst. Wie weit gehen die vier um ihre Ideale zu verwirklichen? Zweifelsohne ist die Thematik hochaktuell und sehr interessant. Fukushima und die da geschehene Atomkatastrophe findet immer wieder Erwähnung in dem Buch und ist das Hauptbeispiel, warum die Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollten. Verschiedene Meinungen werden in dem Buch diskutiert und es wird nicht nur eine Seite beleuchtet, sondern sehr kritisch mit dem Thema umgegangen. Ich finde es sehr erschreckend, wie einfach Filinto sich überall reinhacken kann. Leider ist das nicht so weit hergeholt und hat mich echt nachdenklich gemacht. Heutzutage hängt so vieles mit Computern zusammen, dass da ein Hacker ganz schönen Schaden anrichten kann. Das Buch regt zum Nachdenken an. Insgesamt zieht sich die Geschichte allerdings sehr und ich habe für so wenige Seiten verdammt lange benötigt. Bei der Thematik ist es zwar sehr wichtig auch viel zu Erörtern und Standpunkte klar zu machen, aber ich fürchte, dass man so nicht viele Jugendliche erreicht. Dafür muss schon ein gewisses politisches Interesse da sein. Das Buch wird nur zum Schluss spannend, als es darum geht, was mit dem Atomkraftwerk passiert. Ansonsten plätschert die Geschichte so vor sich hin und es passiert nicht viel. Das hochaktuelle Thema konnte mich dennoch überzeugen und es fällt mir nicht leicht ein Urteil darüber zu fällen, da es nicht einfach ist, ein politisches Thema in einem Jugendbuch zu verwirklichen. Die Protagonisten: Josh hat mir sehr gut gefallen. Er ist ein intelligenter Jugendlicher, der sich nicht seine Meinung vorschreiben lässt, sondern sie sich selbst bildet und kritisch ist. Frederike und Sybille fallen in die gleiche Schiene, sind allerdings etwas schwach beschrieben und es fiel mir schwerer mich in die Beiden hineinzuversetzten. Filinto bleibt bis zum Schluss geheimnisvoll und man erfährt nur wenig über ihn. Er ist irgendwie unheimlich und seine Hackerfähigkeiten machen ihn auch nicht gerade sympathischer. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist eingängig und man versteht auch als politisch uninteressierter Mensch die Zusammenhänge. Allerdings fehlt hier ein gewisser Spannungsbogen. Das Cover/der Buchtitel: Das Cover ist sehr interessant. Es zeigt einen Jungen und die Idee mit dem Auge finde ich sehr ansprechend. Die ansonsten dunkel gehaltene Gestaltung gefällt mir. Der Titel passt perfekt, da es ja hauptsächlich um die Gruppe "Wake up" geht. Fazit: Ein politisch sehr aktuelles Buch, das zum Nachdenken anregt und für politisch interessierte Menschen absolut empfehlenswert ist und zum Nachdenken anregt. Allerdings fehlt mir etwas die Spannung in dem Buch. Ich vergebe 3,5 Punkte.

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