Manfred Vasold August 1939

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Inhaltsangabe zu „August 1939“ von Manfred Vasold

Unbedingte Empfehlung für Geschichtsinteressierte - Wie viel in 11 Tagen geschehen und entscheiden kann!

— Briggs

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    Berlin 1936

    Das_Leseleben

    ‚Berlin 1936‘ stand schon sehr lange auf meiner Leseliste. Mich interessieren Berichte, die vom üblichen ’NS-Vergangenheits-Buch’ abweichen. Oliver Hilmes hat dies getan in seinem Bericht über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin.Das Buch ist im Mai 2016 im Siedler Verlag erschienen und hat 304 Seiten.   Inhalt:Berlin im August 1936. 16 Tage wird die Hauptstadt zum Mittelpunkt der Welt. Die Olympischen Spiele lassen die dunklen Schatten fast unsichtbar werden und an die goldenen 20er scheinen wieder da zu sein. Deutschland gibt sich weltoffen, keine Juden-Vorbotschilder und Swing-Musik in den Kneipen. Doch im Hintergrund wird Hitlers perfider Plan weiter geschmiedet   Meine Meinung:Oliver Hilmes ist ein ganz besonders Buch gelungen. Es liest sich wie ein spannender Roman, ist dabei unglaublich intensiv aber auch informativ.Als Leser begegnen uns Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Hintergründen, mal mehr, mal weniger bekannt, aus dem Inn- und Ausland.Dabei ist der rote Faden der amerikanische Autor Thomas Wolfe, der zu jener Zeit grade auf Promotour in Berlin war. Immer wieder kehrt der Autor zu ihm zurück.Manchmal in ganz kurzen Abschnitten lernen wir Personen kennen, die mir dann schnell vertraut waren. Manche trifft man mehrmals, wie zum Beispiel den Verlagsgründer vom Rowohlt-Verlag Ernst Rowohlt.Dabei ist der Schreibstil atmosphärisch, spannend ich hatte das Gefühl beim Lesen im Stadion zu sein, wenn Jesse Owens seine Weltrekorde erzielte. Sehr zum Verdruss der Deutschen.Abends fühlte man sich als Nachtschwärmer in Berlin. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, ich lese einen Roman der in den goldenen 20ern spielt. Das bedrückende Gefühl, welches ich mit der Epoche verbinde, wird hier einmal anders dar gestellt. Berlin als Kultur- und Sporthauptstadt. Die Nazis haben einiges dafür getan diese Maskerade zu erschaffen, Juden-Kennzeichnungen waren für Fremde nicht mehr sichtbar, „Alibi-Juden“ durften als Veranstalter oder Sportler bei den Olympischen Spielen mitwirken. Roma und Sinti wurden in die ersten Lager gedrängt. Um von diesen Gräueltaten ablenken spielten Berlins Lokalitäten, den sonst verbotenen amerikanischen Swing.Die Aufmachung der Buches ist auch sehr besonders. Jedes Kapitel beginnt mit dem entsprechenden Wetterbericht des jeweiligen Augusttages und einem passendem Foto zu dem jeweiligen Tag. Des Weiteren lesen wir immer mal wieder original Auszüge aus Goebbels Tagebuch, Polizeiberichte und Anweisungen für die deutsche Presse.Die Recherche für dieses Projekt muss sehr lange gedauert haben. Als Leser merkt man sehr schnell wieviel Liebe der Autor Oliver Hilmes in dieses Buch gesteckt hat, um den Leser mitzunehmen.‚Berlin 1936 - Sechzehn Tage im August' schafft es mich als Sportmuffel vollkommen zu begeistern. Dies wird ein Buch sein das ich das ein oder andere Mal noch verschenken möchte, da es für mich eine Perle ist und sicherlich viele Leser in seinem Bann schlagen kann.Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/berlin-1936-sechzehn-tage-im-august-von-oliver-hilmes/

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