Manfred Wieninger Rostige Flügel

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Rostige Flügel“ von Manfred Wieninger

In Harland, der tristesten aller Landeshauptstädte im Osten Österreichs, hat die ukrainische Mafia Fuß gefasst. Oberleutnant Gabloner, der unberechenbare Chef der Harlander Kriminalpolizei, hat der Organisation den Kampf angesagt und schreckt dabei vor unlauteren Methoden nicht zurück. Und dann ist da noch ein Buchhändler, der in privater Mission die Überreste eines Zwangsarbeiterlagers aus der Nazizeit erforscht und damit offenbar schlafende Hunde weckt.
Zwischen allen Fronten: Marek Miert, chronisch erfolgloser Privatdetektiv mit rauer Schale und starkem Hang zu Übergewicht, ein Schrank von einem Mann mit weicher Seele.

Stöbern in Krimi & Thriller

Der Wille zum Bösen

Für mich, leider ein Fehlgriff

Faltine

Der Kreidemann

Mir zuviel Gewalt, weniger wäre mehr gewesen

mareikealbracht

Solange du lügst

Habe ich mega gerne gelesen, auch wenn mich die Auflösung nicht ganz so geflasht hat und ich mir noch mehr Spannung gewünscht hätte

Thrillerlady

Stirb zuerst

Guter Start, doch schwaches Ende

Faltine

The Wife Between Us

Ein faszinierender Thriller! Wie ein Puzzle für den Leser.

Flammenstern25

Madame le Commissaire und die tote Nonne

Genialer Krimi mit eigenwilligen Protagonisten, die einen ein ums andere zum Schmuzeln bringen.

Sommerkindt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Ermittler von Harland

    Rostige Flügel

    Duffy

    30. October 2015 um 09:05

    Marek Miert heißt der Ermittler, ansässig im heruntergekommenen Harland, ein Gegenpol zum schillernden Wien. So lebt er denn auch standesgemäß in einer entmieteten Brache, ist Ex-Polizist, von kräftiger Statur, erfolglos und kaum gefragt, pflegt fragwürdige Kontakte und hat natürlich kein Geld. Allerbeste Klischees, will man meinen und das Buch weglegen, doch etwas an Wieningers Stil hält den Leser zurück und zum Weiterlesen an. Eine charmante Melange aus Bissigkeit, kleinen Wortspielereien und österreichischem schwarzen Humor lässt die Klischees vergessen und schon ist man drin in der Geschichte. Denn es tauchen Klienten auf. Eine Frau, die in Sorge um ihren Mann ist, der den ehemaligen Zwangsarbeitern der Region auf der Spur ist, die bislang verschwiegen wurden. Sie stellt sich dann doch nicht als die Frau des Mannes heraus, den MIert dann unter seine Fittiche nimmt. Außerdem ist da noch ein durchgeknallter Alter aus dem Weinviertel, der den Ermittler in heikle Situationen bringt. Wieninger lässt seinen Detektiv durch das Buch stolpern, mit teilweise bewundernswerter Laissez-faire Attitüde, gepaart mit ein wenig Polt'scher Gemütlichkeit und Lebensweisheit, stellenweise mit heftigem Lokalkolorit, aber immer mit dem realen Bewusstsein der eigenen Möglichkeiten. So endet es schlüssig in einer Mischung aus behäbiger Resignation und Versöhnlichkeit. Zusammengehalten wird das Ganze irgendwie bekannte Szenarium von Wieningers Stil, der den Leser überzeugend einbinden kann. Wären eigentlich vier Sterne, doch inhaltlich fällt das Buch dann doch zu sehr ins Altbekannte ab.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.