Mani Beckmann

 4.5 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Die Kapelle im Moor, Teufelsmühle und weiteren Büchern.
Mani Beckmann

Lebenslauf von Mani Beckmann

Mani Beckmann wurde am 26.12.1965 in Alstätte/Westfalen geboren. In den Jahren 1983-1986 spielte er als Gitarrist in der Punk-Band "Brigade Fozzy". Nach Abitur und Zivildienst zog er 1986 nach Berlin und studierte an der Freien Universität Berlin Film- und Fernsehwissenschaft und Publizistik. Seit 1988 arbeitet er als freier Journalist und Filmkritiker (u. a. für Zitty & tip/Berlin) und seit 1994 als Drehbuchlektor für den WDR/Köln. Im Jahr 1994 erschien sein erster Kriminalroman, und seitdem arbeitet er als Autor von Krimis und historischen Romanen. Seit 2009 veröffentlicht Mani Beckmann seine Romane unter dem Pseudonym Tom Finnek.

Alle Bücher von Mani Beckmann

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Die Kapelle im Moor

Die Kapelle im Moor

 (14)
Erschienen am 24.01.2017
Tabu

Tabu

 (9)
Erschienen am 01.02.1997
Teufelsmühle

Teufelsmühle

 (9)
Erschienen am 11.07.2006
Filmriss

Filmriss

 (8)
Erschienen am 03.02.2003
Das Sterben im Klee: Ein Berlin-Krimi

Das Sterben im Klee: Ein Berlin-Krimi

 (4)
Erschienen am 06.10.2015
Arithmetik: Eine kurze Geschichte

Arithmetik: Eine kurze Geschichte

 (4)
Erschienen am 22.04.2014
Sodom und Gomera

Sodom und Gomera

 (4)
Erschienen am 03.02.2009

Neue Rezensionen zu Mani Beckmann

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Rezension zu "Die Kapelle im Moor" von Mani Beckmann

Was hat es mit der Kapelle mitten im Moor für eine Bewandtnis?
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Ahlbeck nach dem 30-jährigen Krieg. Katholiken und Protestanten sind einander noch immer nicht grün. Auch Holländer, Zigeuner, Juden und Kräuterfrauen werden scheel angesehen.
In diesem Umfeld siedelt Mani Beckmann seine Geschichte um Daniel Wagenknecht an.
Daniel wurde als Baby das Opfer eines grausamen Verbrechens in Ahlbeck. Er will die Umstände dieser Tat und das Geheimnis seiner Familie erkunden. Sein Herz schreit nach Rache.

Was hat es mit der Kapelle mitten im Moor, die noch dazu auf dem Grundstück des Dorfschulzen steht, auf sich?

Zu so viel noch: das rückständige Dorf wird durch Schmuggel, vertuschte Morde, Ehebruch und allerlei unrühmlichen Machenschaften zum Spielball der Dorfmächtigen.

Wie vom Autor nicht anders zu erwarten, sind historische Daten und Fiktion äußerst geschickt miteinander verwoben. Ein rundum kompaktes Werk.

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Rezension zu "Teufelsmühle" von Mani Beckmann

der Abschluss des Buchreiehe rund um Ahlbeck und das Moor
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

„Die Teufelsmühle“ gehört in den Zyklus rund um Ahlbeck, den der Autor mit „Der Moorteufel“ und „Die Kapelle im Moor“ begonnen hat. Jedes Buch ist eine Geschichte für sich und daher einzeln lesbar. Allerdings begegnet der Leser der einen oder anderen Gestalt (Geist/Sage), die er aus den anderen werken schon kennt.

Mani Beckmann versteht es wie keine anderer Geschichten in mehreren Zeitebenen zu schreiben und diese plausibel und ungekünstelt zu verknüpfen.
Diesmal treffen die Jahre 1535 und 1876, eingepackt in eine kurze Rahmenhandlung in der Gegenwart, aufeinander.
Zwei miteinander verfeindete Familienclans, die jeder für sich sprichwörtliche „Leichen im Keller“ (auch wenn es sich beim Keller um andere Örtlichkeiten handelt) haben, sind immer wieder in dieselben Lebensmuster verstrickt. Frauen und Männer des gegnerischen Clans verlieben sich ineinander. Ergebnis: Zwangshochzeiten und Prügelorgien.
Im Jahre 1535 kommen noch die „Wiedertäufer“ ins Spiel, eine religiöse Gruppe, die seitens der katholischen Kirche gnadenlos verfolgt wird. Ich gebe zu, in diese Geschichte muss ich mich erst einlesen.

Der Schreibstil ist, wie von Mani Beckmann gewöhnt, authentisch. Die vielen niederländischen und plattdeutschen Ausdrücke sind im Anhang übersetzt. Und überhaupt – das Glossar ist so ausführlich wie nötig, aber nicht belehrend.
Gut gefallen hat mir auch der mehrmalige Wechsel der Erzählperspektive. Der Briefwechsel zwischen Hermann Vortkamp und seinem Freund fasst Ereignisse, die sonst eventuell langweilig geworden wären, gut zusammen. Wie sonst könnte das Liebesleid des jungen Vortkamp besser dargestellt werden, als in den Briefen.

Fazit: ein überaus gelungene Geschichte. Ich kann diesen Zyklus nur weiterempfehlen.

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Rezension zu "Tabu" von Mani Beckmann

Eine tödliche Freundschaft
odenwaldcolliesvor 5 Jahren

Der Privatdetektiv Gottfried Wigger erhält von seinem Nachbarn Heinz Göhrke den Auftrag, dessen Frau Katrin zu beschatten, weil er eine Affäre vermutet. Während der Observierung wird Wigger von Katrin angesprochen und eingeladen – nach der ersten Überraschung nutzt Wigger die Gunst der Stunde, um mehr über die Frau zu erfahren. Der Abend endet schließlich in einem Mord an Katrin, die nicht diejenige zu sein scheint, die Wigger observieren hat.

Auch mein zweiter Berlin-Krimi von Mani Beckmann nach „Die Kette“ konnte mich wieder überzeugen. Das Spannende ist nicht der Mord und was danach kommt, sondern vielmehr, wie es zu der Tat kam, was den Mörder dazu bewogen hat. Der Leser erfährt dies nicht nur durch Wiggers Ermittlungen, sondern durch Aufzeichnungen und Briefe der Personen, die der Toten am nahesten stehen – die Erzählperspektive wandert von einer Figur zur Nächsten.

Mit Gottfried Wigger treffen wir einen alten Bekannten aus „Die Kette“ wieder, der inzwischen als Privatdetektiv tätig ist – eine Entwicklung, dich nach den zurückliegenden Ereignissen nicht überrascht (wobei das vorgenannte Buch keine Voraussetzung für „Tabu“ ist).

Am Anfang hatte ich keinen Verdacht, wo die Motive des Täters liegen, aber nach und nach werden die Fakten freigelegt und man bekommt als Leser eine Ahnung, in welchem Sumpf aus Eifersucht, Mißtrauen und Geheimniskrämerei die Tat wurzelt.

Das Ende ist nicht unbedingt klassisch, regt aber zum Nachdenken an.

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Mani Beckmann wurde am 26. Dezember 1965 in Alstätte/Westf. (Deutschland) geboren.

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