Mani D. Bädle Operation Cheesestorm: oder "Das Geheimnis der explodierenden Fonduetöpfe"

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Inhaltsangabe zu „Operation Cheesestorm: oder "Das Geheimnis der explodierenden Fonduetöpfe"“ von Mani D. Bädle

Inhaltsverzeichnis: In einer alternativen Eidgenossenschaft, der Swiz, wo Menschen, Tiere, aber auch zahlreiche Vertreter der “dritten Art” friedlich miteinander leben, wütet eine seltsame Terrorismus-Seuche. Doch ist die Welle explodierender Fonduetöpfe, die alle Kantone mit Furcht und Schrecken überzieht, vielleicht nur eine Verschleierungstaktik? Das Vorspiel zu einer viel bedrohlicheren Zukunft? Drei Kinder, die etwas anders sind als andere, finden eine geheimnisvolle Botschaft, die in der Scherbe eines Fonduetopfs eingraviert ist. Gemeinsam mit ihrem Adoptivvater, einem ehemaligen, desillusionierten Bankmanager, der so tut, als habe er noch eine Arbeit, stürzen sie sich in ein Abenteuer, das sie bis ans Ende der Welt bringen und ihr Leben für immer verändern wird. Vor allem aber werden sie über sich selbst hinauswachsen müssen … Auszug: Der Tisch war seit einer guten Stunde gedeckt. Um ehrlich zu sein, war das nichts Ungewöhnliches bei einer stolzen und ehrbaren Swizer Familie, deren Oberhaupt an jeder roten Ampel den Motor ausmachte und die Korken von Weinflaschen recycelte. Gute Manieren wie auch die Kunst der Bewirtung wurden hier gepflegt, und so verwundert es nicht, dass zwischen den beiden anwesenden Paaren beste Stimmung herrschte. Dafür fiel draußen an diesem Abend des neuen Jahres der Schnee in dicken Flocken vom Himmel, wie es die „Wetterfee“ mit Haaren in der Farbe von Berghonig vorhergesagt hatte. Obwohl die Festtage in den Köpfen und fülligen Körperteilen mancher Tischgenossen noch sehr präsent waren, wie auch die Personenwaage an diesem Morgen unmissverständlich gezeigt hatte, freuten sich alle über den neuen drohenden Kalorienorkan. Der Ursprung befand sich in diesem Moment zum Köcheln auf der brandneuen Keramikplatte von Tsug, die seine aktuellen Benutzer mit viel Stolz erfüllte. Präzise bis zum Exzess machten die Swizer selten halbe Sachen, außer vielleicht beim Fondue, dessen große, aber kontrollierte Blasen für den folgenden Tag weniger kontrollierte Bauchschmerzen verhieß. Genau dieses wartete nun darauf, in den hochwertigen Fonduetopf der Galeries Mondaines umzuziehen, der in der Mitte des Tisches thronte. Der Hausherr war mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt und stellte Paprika, Muskatnuss sowie Tsuger Kirschwasser aus bestem Hause auf den langen Milchglastisch von Exterio. Fehlte nur noch das Weißbrot, das zwischen dem schweren Fonduetopf und der vielversprechenden Flasche Abîme platziert wurde, die zu diesem Anlass auserkoren worden war. Nun entschied die Hausherrin, dass das kostbare Gemenge „Classino Auslese“ aus Vacherin-Käse und Gruyezer endlich fertig war. Daraufhin wurde es sehr vorsichtig in seine vorletzte Bleibe geschüttet, um die sich das Paar und seine beiden Freunde niederließen. Der Hausherr regulierte das knisternde Feuer unter dem schweren Behälter. Anschließend bot er den Gästen Weißbrot an, das zuvor mit viel Liebe à la Brunoise geschnitten worden war, wobei die Würfel exakt zwei Zentimeter auf jeder Seite betrugen und damit etwas größer als üblich ausfielen. Seine knoblauchgeschwängerten Finger ließen die Nasenlöcher der Anwesenden vor Wonne erzittern. Endlich wurden auch die Gläser gefüllt, ohne Spritzer oder Verlust eines einzigen edlen Tropfens dank der frisch erworbenen Drop-Stop-Schnur. Das Festmahl konnte beginnen. Die Gabeln stürzten sich auf die ersten Stücke, die anschließend synchron in den Fonduetopf getunkt wurden. Dann schien die Zeit stillzustehen – wie in einer gut gemachten Zeitlupenszene im Kino. Das Klirren der Gläser zog sich hin, während die ausgetauschten Trinksprüche im reißenden Geräusch des Fonduetopfs untergingen, der plötzlich explodierte und vor den erstarrten Gesichtern der Anwesenden seinen wertvollen Inhalt in alle vier Ecken des Esszimmers schleuderte. Also, der Anwesenden, die noch etwas sehen konnten … Die Szene ging indessen nicht für alle verloren. Siehe www.operationcheesestorm.com/de für weitere Details!
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  • Die durchgeknallten Plüschtiere

    Operation Cheesestorm: oder "Das Geheimnis der explodierenden Fonduetöpfe"

    monja1995

    11. March 2015 um 20:53

    Klappentext: In einer alternativen Eidgenossenschaft, der Swiz, wo Menschen, Tiere, aber auch zahlreiche Vertreter der “dritten Art” friedlich miteinander leben, wütet eine seltsame Terrorismus-Seuche. Doch ist die Welle explodierender Fonduetöpfe, die alle Kantone mit Furcht und Schrecken überzieht, vielleicht nur eine Verschleierungstaktik? Das Vorspiel zu einer viel bedrohlicheren Zukunft? Drei Kinder, die etwas anders sind als andere, finden eine geheimnisvolle Botschaft, die in der Scherbe eines Fonduetopfs eingraviert ist. Gemeinsam mit ihrem Adoptivvater, einem ehemaligen, desillusionierten Bankmanager, der so tut, als habe er noch eine Arbeit, stürzen sie sich in ein Abenteuer, das sie bis ans Ende der Welt bringen und ihr Leben für immer verändern wird. Vor allem aber werden sie über sich selbst hinauswachsen müssen … Mein Eindruck: Eigentlich Fan von Fantasygeschichten musste ich dieses EBook haben und natürlich auch lesen. Leider blieb mir nichts anderes übrig, als das Lesen nach der siebzigsten Seite abzubrechen, sonst hätte ich meinen Tolino wohl am Boden zertreten. Nichts gegen zum Leben erweckte Plüschtiere, die so manche Abenteuer erleben und zu Helden werden. Aber in Operation Cheesestorm ist es für mich einfach zu viel des Guten. Es beginnt schon sehr verwirrend, weil nicht klar erkennbar ist, worauf der Autor hinaus will. Scheinbar grundlos kommt es zu Explosionen von Fonduetöpfen. Balou, Zebri und Touki müssen mit ihrem Adoptivvater Hans-Pierre diverse Herausforderungen bestehen. Dass die Schweiz in Swiz und Baslerditsch in Faslerditsch umbenannt wurden, finde ich einfach zu sehr als Versuch, etwas ins Lächerliche zu ziehen, das hier nicht hingehörte. Anhand der bei Amazon sichtbaren Leseprobe sah ich dieses EBook als sozialkritisches Jugendbuch, das auch für Erwachsene geeignet ist. Für mich jedoch ist es eher der Versuch eines Fantasyromanes, der den Humor als Basis haben sollte. Ich konnte leider weder lachen, noch fand ich mich in die teils sehr verworrene Geschichte hinein, sodass ich es, wie schon erwähnt, abgebrochen habe. Dies passiert mir relativ selten, aber wenn mich eine Geschichte bis Seite 100 nicht überzeugt, gebe ich auf. Mein Fazit: Sicherlich ein Buch für Fans von Mani D. Bädle. Entweder man mag es, oder man lässt es bleiben.

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