Der dritte und damit abschließende Comic-Band der Neuinterpretation der Robin Hood Geschichte ist endlich erschienen und natürlich wieder im vorzüglichen Splitter Verlag.
Der Zeichner Benoît Dellac und die Autoren Vincent Brugeas und Manu Herzet bringen ihre Geschichte auf 56 Seiten zu einem runden Ende, nachdem die Erzählung im zweiten Band nach dem furiosen ersten Band, eher schwächelte. In „Nottingham – Robin“ führen sie Erzählung um den Sheriff von Nottingham, bei dem es sich in Wahrheit um Robin Hood handelt, weiter aus und gestalten den Abschluss der Geschichte sogar so offen, so dass sie möglicherweise sogar weitererzählt werden könnte.
Zu wünschen wäre es jedenfalls, denn Zeichner und Autoren entführen die Leserinnen und Leser in eine andere Zeit, so dass diese sich leicht in den atmosphärischen Zeichnungen verlieren. Genauso wird ein in sich passendes Leseerlebnis geschaffen. Das macht Spaß!
Nach dem überaus guten und überraschenden ersten Band „Lösegeld für den König“ blieb der zweite Teil „Treibjagd“ zwar hinter den nun dann natürlich höheren Erwartungen zurück, aber der abschließende „Nottingham“-Band entschädigt wiederum, so dass die Trilogie insgesamt doch als gelungen und somit empfehlenswert bezeichnet werden kann.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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