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manuela_wirtz

vor 2 Jahren

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Sag beim Abschied laut Tschüssikowski!

Wenn man sich von einem lästigen Ehepartner, dem stressigen Job, einem alten Koffer, der Heimat, einem geliebten Menschen, schlechten Gewohnheiten oder einer Schuld, und natürlich auch vom Leben verabschiedet, dann sagt man „Tschüss“ oder ganz locker „Tschüssikowski“.

Die Herausgeberin Manu Wirtz hat eine Sammlung Kurzgeschichten und Gedichte zum Thema Abschied von bekannten Autorinnen und Autoren sowie talentierten Neuentdeckungen zusammengestellt und in der Anthologie „Tschüssikowski“ veröffentlicht.

Es ist bereits die vierte Anthologie der vielseitigen Autorin aus der Eifel. Die Herausforderung für die Herausgeberin bestand darin, aus 153 eingereichten Beiträgen diejenigen herauszusuchen, die es jetzt in das fertige Buch geschafft haben. Manu Wirtz mit viel Gespür für besondere Texte eine brillante Auswahl getroffen, die den Leser mit spannenden Krimis, berührenden Emotionen, tiefgreifenden Innenansichten und originellen Dialogen fesseln. Jede der Autorinnen und Autoren haben sich mit dem Thema Abschied auf ihre eigene Art und Weise beschäftigt.

Manu Wirtz läd herzlich zur Leserunde mit Tschüssikowski“ ein. Es ist das ideale Buch, um für einen Moment Abschied vom Alltag zu nehmen. Bewerbt euch einfach um die 10 Printexemplare. Viele der beteilgten Autoinnen und Autoren sind schon gespannt auf die Fragen und Diskussionen bei der Leserunde und freuen sich auf euch.

Autor: Manu Wirtz
Buch: Tschüssikowski
1 Foto

manuela_wirtz

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 1-7

»Und ganz doll mich« von Cornelia Aistermann
FLUCHTPUNKTE von Gisela Atteln
Brandenburgische Zugbekanntschaft von Maryanne Becker
Schneetreiben von Ursula Dittmer
Ein Glas Chardonnay mit Paul von Sandra-Maria Erdmann
Als ich einmal Zigaretten holen ging von Leonhard Föcher
Zwischen Tür und Angel von Jana Franke

manuela_wirtz

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 8-14

Wolfi von Peter Futterschneider
AUF NIMMERWIEDERSEHEN oder: Bedenke deine Wünsche gut von Geli Grimm
Flügelschlag von Ragnar Guba
Gezeitenwechsel von Anke Höhl-Kayser
Loslassen kann so schmerzhaft sein! Von Susanne Horn
Leichenfledderer in Rock und Bluse von Anke Kemper
Ein letzter Abschied von Theres Krause

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Xynovia

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 15-21
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Diese 7 Kurzgeschichten unterscheiden sich inhaltlich doch meist von den vorherigen, aber auch hier waren wieder schöne Geschichten dabei.


„ Der Dreck von Auschwitz“ beschäftigt sich mit unserer geschichtlichen Vergangenheit, genauer gesagt mit der Judenverfolgung. Eine Geschichte mit einer Botschaft die wach rütteln soll. Ich fand sie sowohl vom Schreibstil auch inhaltlich sehr stark. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

„Der Spieler“ ist eine eher kurze Kurzgeschichte. Der Inhalt beschäftigt sich mit dem Thema Abhängigkeit und Sucht. Hier muss ich zugeben das ich anfänglich verwundert war das ein Abhängiger so einfach von seiner „Droge“ los kommt, aber dann das Ende – sehr typisch für Abhängige.

„ Das Bügelzimmer“ war eine gut Geschichte, vor allem wenn man das Ende betrachtet. Ich muss aber zugeben das ich es zwischenzeitlich sehr langatmig fand und mir die Protagonistin sehr verwirrt rüber kam. Allerdings das Ende war gut, hatte ich so nicht vermutet.

„Auf zu neuen Ufer“ von Cora G. Molly. Ich muss dazu sagen das ich bereits eine Leserunde mit der Autorin hatte und ich von ihrem Schreibstil sehr angetan bin. Ich mag es wenn man sehr viel über das Gefühlsleben der Protagonisten erfährt. Auch in dieser Geschichte war es der Fall und man bekam die Gefühle der beiden jungen Frauen mit, für eine Kurzgeschichte genug Tiefe. Diese Geschichte hat mir nicht nur wegen ihrer Realitätsnähe gefallen, sondern vor allem weil sie zeigt das „ Eltern-Kind-Beziehungsstörungen“ in jeder Schicht auftreten können. Vor allem der letzte Satz in dieser Geschichte hat sie zu etwas Besonderem gemacht, das zum Nachdenken anregt.

„Vier Wochen, drei Tage“ ist jetzt nicht unbedingt meine liebste Geschichte in diesem Buch. Aber auch hier wieder eine Geschichte zum Nachdenken.

„Hinterwasser“ von Nicole Peters hat mich sehr bewegt. Es ist eine sehr schöne, aber auch sehr traurige Geschichte, die mir ein paar Tränen gekostet hat. Ich konnte diese Geschichte sehr gut nachvollziehen, da ich weiß wie man sich fühlt wenn man sich die Schuld gibt an dem Tod des eigenen Bruders Schuld zu sein, auch wenn man das überhaupt nicht ist. Eine Mutter die ihr Kind beweint ist immer schlimm, als Kind dies zu fühlen wie es die geliebte Mutter innerlich spaltet, zum einen Trauer um das eine Kind – auf der anderen Seite die Stärke die man dem anderen Kind zeigen muss.

„Schluss mit lustig“ beschäftigt sich inhaltlich wie auch schon „Der Dreck von Auschwitz“ mit unserer geschichtlichen Vergangenheit. Ich finde es sehr wichtig das diese Zeiten nicht tot geschwiegen werden, sondern immer wieder in Geschichten Platz finden und zum Nachdenken anregen.

Xynovia

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 22-29
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In den letzten 8 Kurzgeschichten werden nochmal andere Abschiede aufgezeigt. Nach dem ich nun alle Geschichten gelesen habe, muss ich sagen finde ich das Cover doch in Bezug auf den Inhalt widersprüchlich. Das Cover lässt vermuten das viele der Geschichten das Thema Abschied aus der heiteren Sicht betrachten. Einige der Geschichten im Buch sind aber alles andere als heiter, sondern extrem traurig. Daher denke ich das das Cover den ein oder anderen Leser zu einem Kauf veranlasst mit genau dieser Vorstellung das es in dem Buch großteils „komisch“ und kurios wird, aber diese Erwartung nicht gestillt wird.



„ Steinzeit“ diese Geschichte hat mir schon gefallen vom Schreibstil her und von den Gefühlen die die Protagonistin hat, allerdings konnte ich jetzt nichts mit dem Ende anfangen. Was soll mir das als Leser jetzt sagen? Welche Botschaft steckt dahinter?

„Katharinas Tagebuch“ von Angela Rother-Busche hat mich auch sehr bewegt, auch wenn ich noch keine 50 bin. Aber das Thema älter werden ist auch bei mir präsent, vor allem wenn es mal irgendwo zwickt und man denkt : „Man so alt bist doch gar nicht“. Ich konnte es so gut nachvollziehen. Ja als Jugendlicher träumt man sich meist ein anderes Leben, als man später wirklich hat. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen vom Schreibstil und vom Inhalt.

„Was weg ist“ fand ich persönlich sehr stark, nicht zu vergleichen mit den anderen Geschichten die mir in dem Buch außerordentlich gut gefielen. Diese hat mich jetzt nicht emotional berührt, aber sie war gut geschrieben, der Schreibstil lies sich gut und leicht lesen. Der Verlauf der Geschichte hat mich das Ende nicht vermuten lassen. Ich musste sogar ein wenig über das Ende schmunzeln: „ ...Alles geschafft.Ganz oben als erster Punkt steht da Hinnerk. Den hat er als erstes erledigt. … „ Da muss man nicht mehr viel sagen, echt super.

„Gottfried will Schluss machen“ war jetzt nicht meine Geschichte und gefiel mir nicht so gut wie die anderen. Ich denke das die ein oder andere Geschichte auch teilweise untergeht, weil in diesem Büchlein sehr starke Geschichten dabei sein, einige vom Inhalt und andere von der emotionalen Seite aus. Mich hat diese Geschichte nicht so angesprochen, konnte jetzt nicht viel damit anfangen, leider.

„Gib Frieden Mutter! „ von Kathrin Thiele war schon sehr heftig, da musste ich schlucken. Sie ist sehr traurig und hat mich emotional mitgenommen, vor allem wenn man überlegt das der erste Teil der Geschichte auch in der Realität vorkommen kann, läuft es einem kalt den Rücken runter. Die Autorin hat mich hier wirklich getroffen, ich habe mit der Protagonist mitfühlen können. Super Geschichte, auch wenn sehr traurig.

„Abschied ohne Ende – Weg mit Dinos und Raketen“ eine Geschichte die Jeder der Kinder hat wahrscheinlich sehr gut nachvollziehen kann. Ich mochte diese Geschichte sehr. Viel dazu sagen möchte ich eigentlich nicht, weil diese Geschichte einfach selbsterklärend ist. Einen Satz noch dazu eigentlich sollten Eltern zu Beginn der Kindergartenzeit das Lesen.

„Zeit zu gehen“ auch wieder eine sehr traurige Geschichte, die sehr realitätsnah ist. Demenz ist wirklich eine schlimme Erkrankung. Auch bei dieser Geschichte möchte ich gar nichts weiter sagen weil sie alles aussagt. Sehr schöner Schreibstil auch hier wieder las sich diese Geschichte sehr flüssig.

„Kurz vor knapp“ ist auch wieder sehr realitätsnah. Diese Geschichte mochte ich sehr auch wenn sie nicht so emotional war wie einige andere Kurzgeschichten.

Hotti

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 8-14
@Xynovia

Lieben DANK, für die sehr positive Rückmeldung. Hoffentlich kann ich noch viele Leser damit erreichen und zum Nachdenken bewegen. Die Geschichte entspricht leider der Wahrheit und ich denke es ist wichtig über dieses Thema zu sprechen.

Hotti

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 8-14
@Mrs. Dalloway

Lieben Dank für Deine Rückmeldung zu "Loslassen kann so schmerzhaft sein". Ich freue mich sehr, dass dir die Geschichte trotz dem ernsten Thema gefallen hat. Lg Susanne

Xynovia

vor 2 Jahren

Rezensionen

Auch von mir lieben Dank das ich mitlesen durfte. Hier meine Rezi :https://www.lovelybooks.de/autor/Manu-Wirtz/Tsch%C3%BCssikowski-1444622140-w/rezension/1465421111/

Vates

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 8-14
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Mrs. Dalloway schreibt:
... Auf Nimmerwiedersehen: Hat mir richtig gut gefallen. ich denke, in dieses Gezanke kann sich jeder gut hinein versetzen. Ich zumindest kann es. Und dann das Ende! Das ist natürlich bitter, aber ich mag diesen bösen Humor. ...

Ich muß gestehen, die Idee zu der Geschichte kam tatsächlich nach einem Zoff mit meinem ältesten Pupertier. Und da ich es ein wenig mit morbiden Erzählungen habe bot es sich einfach an... ;o)

Vates

vor 2 Jahren

Kurzgeschichten 8-14
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Xynovia schreibt:
... "AUF NIMMERWIEDERSEHEN" diese Geschichte hatte es in sich. Sie war auch wieder sehr realitätsnah, denn wer Kinder hat kennt das nur zu gut und wer sich an seine eigene Jugend zurückerinnert ebenfalls. Das fand ich sehr schön dargestellt. Hier fand ich allerdings das Ende schon sehr heftig. ...

Ich mag es, wenn einem bei meinen Erzählungen beim letzten Absatz - sozusagen - erst einmal die Luft wegbleibt und man sich denkt 'Aua'. Es ist nicht jedermanns Sache, ich weiß. Daher hoffe ich, daß du trotzdem Spaß an der Geschichte hattest. :o)

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