Manuel Andrack

 3,7 Sterne bei 91 Bewertungen
Autor von Du musst wandern, Meine Saison mit dem FC und weiteren Büchern.
Autorenbild von Manuel Andrack (©Achim Kröpsch)

Lebenslauf von Manuel Andrack

Manuel Andrack, geboren 1965 in Köln, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Als verantwortlicher Redakteur der Harald Schmidt Show war er lange Zeit dessen beliebter „Sidekick“. Sein erstes Buch "Du musst wandern" erschien 2005. Mit dem Geocaching-Krimi "Cache! Wir finden ihn!" legte er 2009 sein Kinderbuchdebüt vor. Manuel Andrack lebt heute in Saarbrücken.

Neue Bücher

Cover des Buches Kölnpfad. Der Kölner Rundwanderweg (ISBN: 9783751012843)

Kölnpfad. Der Kölner Rundwanderweg

Neu erschienen am 24.09.2021 als Taschenbuch bei J. P. Bachem Editionen.

Alle Bücher von Manuel Andrack

Cover des Buches Du musst wandern (ISBN: 9783462034882)

Du musst wandern

 (23)
Erschienen am 17.02.2005
Cover des Buches Meine Saison mit dem FC (ISBN: 9783462035841)

Meine Saison mit dem FC

 (13)
Erschienen am 27.05.2005
Cover des Buches Die Ruhe der Schlammkröte (ISBN: 9783462037845)

Die Ruhe der Schlammkröte

 (13)
Erschienen am 21.03.2007
Cover des Buches Wandern (ISBN: 9783462301618)

Wandern

 (11)
Erschienen am 08.10.2009
Cover des Buches Das neue Wandern (ISBN: 9783833307133)

Das neue Wandern

 (8)
Erschienen am 29.01.2011
Cover des Buches Cache! (ISBN: 9783939435228)

Cache!

 (4)
Erschienen am 10.10.2009
Cover des Buches Von wem habe ich das bloß (ISBN: 9783462301625)

Von wem habe ich das bloß

 (4)
Erschienen am 08.10.2009
Cover des Buches Gesammelte Wanderabenteuer (ISBN: 9783492307284)

Gesammelte Wanderabenteuer

 (4)
Erschienen am 01.03.2018

Interview mit Manuel Andrack

Gespräch mit Manuel Andrack über sein liebstes Hobby und sein Buch „Cache!“

Manuel, wie war es für dich, nach vielen erfolgreichen Sachbüchern einen Roman für Kinder zu schreiben?

Das macht mir großen Spaß! Denn es ist mehr möglich, und mir bleibt viel Raum für kreatives Chaos und eigene Ideen. Es ist aber auch ein bisschen schwieriger, als ein Sachbuch zu schreiben, weil ich ja immer in der kindgerechten Sprache bleiben muss. Bei der Vorbereitung macht es aber gar keinen Unterschied, ob Roman oder Sachbuch, denn auch wenn ich eine erfundene Handlung erzähle, ist es mir wichtig, genau zu recherchieren.

Du kennst Stefan vom gemeinsamen Geocachen?

Ja, genau. Er hat mich überhaupt erst in das Parallel-Universum der Geocacher eingeführt. Das war im Mai 2006, ich war auf einer Wanderung durch den Bayerischen Wald, um zwölf Tausender in zwei Tagen zu schaffen. Stefan war auf der gleichen Tour, aber mit GPS-Gerät bewaffnet und immer auf der Suche nach Caches. Wir lernten uns morgens im Berggasthof kennen und haben uns dann zusammen auf den Weg gemacht. Nachdem mir Stefan alles erklärt hatte, machte es richtig Spaß, die lange Tour mit ein paar Schatzsuchen aufzulockern. Und ich habe auch gleich meinen ersten eigenen Cache mit dem schönen Namen „Waldwiesmarterl“ gefunden. Ich habe einige Murmeln gegen ein 15 Jahre altes Passfoto von mir getauscht. Wo das inzwischen wohl sein mag? Jedenfalls war ich am Ende der Tour richtig glücklich: Ich hatte tatsächlich zwölf Tausender in 10 Stunden und 31 Minuten Wanderzeit bezwungen und ganz nebenbei eines der großen Abenteuer der Menschheit kennen gelernt.

Aber vielleicht kannst du uns bereits etwas über Clara und Victor erzählen?

Tja, tatsächlich gibt es auch für die beiden reale Vorbilder und zwar die Kinder eines befreundeten Paares. Ich fand, einige ihrer Charakterzüge sind perfekt für das clevere, mutige Geschwisterpaar. Bei mir ist es so, dass ich mir als Autor die Situationen konkret vorstellen und die Realität vor Augen haben möchte. Da ist es selbstverständlich, dass auch Persönliches mit einfließt. Ich finde, so wirkt die Geschichte viel authentischer.

Und das Schreiben an sich ... wie arbeitest du da?

Ich arbeite meistens in Blöcken, immer mehrere Tage am Stück. Und ich lege mir ganz bestimmte Zeiten fest, morgens setze ich mich an den Schreibtisch, und nach einer kurzen Mittagspause geht es wieder frisch ans Werk. Abends muss dann auch irgendwann Feierabend sein.

Und warum ausgerechnet das Wandern? Wie bist du auf dieses Hobby gestoßen?

Für mich ist das einfach die optimale Freizeitbeschäftigung. Ich habe das Wandern als Alternative zum Joggen entdeckt, am Anfang habe ich regelmäßig bis zu 40 km am Stück zurückgelegt. Heute lasse ich es da etwas gemütlicher angehen und nutze das Wandern auch, um zur Ruhe zu kommen, meinen Gedanken nachzuhängen und auf neue Ideen zu kommen. Oder auch um gute Gespräche zu führen, denn am liebsten gehe ich mit ein, zwei Freunden auf Wanderung.

Wo siehst du da die Verbindung zum Geocaching?

Ich finde, Geocaching ist eine reizvolle Ergänzung zum reinen Wandern. Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an, von Cache zu Cache zu eilen, so wie das die Gegenspieler von Clara und Victor auf ihren Motorrädern tun. Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Und das stimmt ja auch, wichtig ist doch die Kombination aus Bewegung, Natur und einer spannenden Schatzsuche, oder? Das versuche ich auch in meinem neuen Buch „Cache!“ rüberzubringen. Klar will ich in erster Linie ein spannendes Abenteuer erzählen. Aber es wäre toll, wenn ich dadurch vielleicht auch Wanderneulinge oder Stubenhocker für Geocaching begeistern könnte! Dazu gibt es ja auch die Homepage zum Buch, www.2-mit-grips-und-gps.de, die mit der Datenbank opencaching.de verbunden ist und Kindern einen ersten Einstieg in die Welt der Cacher ermöglicht.

Neue Rezensionen zu Manuel Andrack

Cover des Buches 101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss (ISBN: 9783806241105)Sikals avatar

Rezension zu "101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund

Einiges zu bieten …
Sikalvor einem Jahr

… hat unser Nachbarland Deutschland. Das wusste ich allerdings bereits bevor ich dieses Buch zur Hand nahm. Wer kennt sie nicht – Reichstag, Brandenburger Tor oder auch die Reeperbahn in Hamburg. Doch Berlin oder Hamburg sind eben nur allseits bekannte und beliebte Destinationen. Deutschland hat viel mehr zu bieten.

 

Das Buch von Bernd Imgrund zeigt uns hier eine Auswahl von 101 Zielen quer durch Deutschland, die eine Inspiration für die nächste Reise sein können. Man blättert vom Aachener Dom bis zum Zwinger nach Dresden. Ob ich nun unbedingt einen Ausflug zum Atommülllager oder zum VW-Konzern nach Wolfsburg machen möchte, bezweifle ich. Doch es gibt viele Vorschläge, die mich reizen und die ich mal auf meiner Reiseliste vermerken werde: die Zugspitze, Rothenburg ob der Tauber (das sieht so herrlich märchenhaft aus) und unbedingt möchte ich nach Bamberg.

 

Die einzelnen Reiseziele werden immer auf einer Doppelseite vorgestellt. Es findet sich ein kurzer Text und anschließend einige Bilder der Sehenswürdigkeiten. Ebenso werden die genaue Anschrift, Öffnungszeiten, Homepage und einige Tipps in separaten Kästchen angeführt. Für mich eine rundum gelungene Zusammenfassung.

 

Wer sich einen Reiseführer erwartet, der detailliert Anreise-, Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants vorstellt, wird hier enttäuscht sein. Es ist ein Buch, das einen Überblick über die Besonderheiten Deutschlands aufzeigt, wo man je nach Interesse noch anderweitig Informationen einholt.
 Gerne vergebe ich für dieses Büchlein 4 Sterne.

Kommentare: 2
3
Teilen
Cover des Buches 101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss (ISBN: 9783806241105)sternenstaubhhs avatar

Rezension zu "101 deutsche Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund

Inspirationsquelle für viele Exkursionen
sternenstaubhhvor 2 Jahren

Das Buch "101 deutsche Orte die man gesehen haben muss" ist kein Reiseführer im eigentlichen Sinn als mehr eine Inspirationsquelle  für Exkursionen. Denn Deutschland hat überraschend viel zu bieten. Ganze 101 Orte, das sind 101 Ziele in Deutschland, die der Autor dem Leser in diesem Buch präsentiert. Die Auswahl der Orte finde ich sehr gut. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Eine Deutschlandkarte am Anfang hilft zusätzlich bei der Orientierung. Wer weiß welche unbekannte Sehenswürdigkeiten in der Nähe auf einen warten? Welche Orte kennt man bereits? Ich hab mich sehr gefreut, wenn ich einige Orte bereits kannte oder in der Vergangenheit besucht hatte. Die restlichen Ziele werden mit Sicherheit noch folgen. Auf den Doppelseiten werden die Sehenswürdigkeiten mit Text und hochwertigen Bildern dargestellt.  Kurze Infokästen geben zusätzlich die genaue Adresse, die Öffnungszeiten und zusätzliche Tipps an. Mein Fazit: Ein wunderbares Buch, das das Fernweh weckt. Hier warten großartige Sehenswürdigkeiten in Deutschland darauf entdeckt und erkundet zu werden. Für alle die das eigene Heimatland erkunden wollen. Man kann den Lesern nur eine gute Reise wünschen. Fünf Sterne und eine begeisterte Leseempfehlung!                                                                                                                                                                            

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Schritt für Schritt (ISBN: 9783890294605)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Schritt für Schritt" von Manuel Andrack

'Wenn sich die Neandertaler in diesem Tal so oft verlaufen hätten wie wir [...].'
sabatayn76vor 6 Jahren

'Wenn sich die Neandertaler in diesem Tal so oft verlaufen hätten wie wir, wären sie noch früher ausgestorben.'

Inhalt:
Manuel Andrack beschreibt in seinem Buch 16 Wanderungen durch die Weltgeschichte, wobei er sich für jede der klassischen Schulbuchepochen einen mehr oder weniger typischen Weg ausgesucht hat, den er schließlich abgelaufen ist und den er in 'Schritt für Schritt' näher beschreibt sowie damit assoziierte historische Aspekte erläutert.

So nimmt er den Leser z.B. mit ins Neandertal und auf den Jesus Trail, erkundet den Rennsteig auf den Spuren Martin Luthers und läuft den Weg der Poissarden von Paris nach Versailles.

Mehrere Farbfotos und gezeichnete Karten zu den jeweiligen Wanderungen helfen dabei, dass man sich die Touren beim Lesen noch besser vorstellen und sie zudem recht problemlos nachlaufen kann.

Mein Eindruck:
Ich finde die Idee zum Buch ganz großartig, und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen.

Manuel Andrack erzählt auf umgangssprachliche und unterhaltsame Weise von seinen Wanderungen und von der zugrundeliegenden historischen Epoche bzw. konkreten geschichtlichen Ereignissen. Dabei hat man als Leser nie das Gefühl, der Autor wolle einem unbedingt etwas beibringen, sondern man liest das Buch vielmehr so, als würde man einer spannenden Geschichte eines Freundes lauschen. Dadurch lernt man Fakten implizit und ohne jede Mühe, erfährt auf jeder Seite etwas Neues und wird regelrecht mitgenommen in die jeweilige Epoche. Dabei erzählt der Autor mit viel Humor und gibt immer wieder skurrile Details zum Besten, so dass man beim Lesen auch viel Spaß hat.

Alle der beschriebenen Wanderungen haben mir nicht gefallen, aber das kann man auch nicht erwarten, da sich nicht jeder Leser für jedes Thema und jede Epoche interessiert. Allerdings habe ich bei jeder Episode etwas gelernt und wurde meist hervorragend unterhalten.

Ganz besonders gelungen fand ich die Wanderungen an denjenigen Orten, die ich selbst schon bereist habe (z.B. Paris oder Verdun), und die Themen, die mir bislang vollkommen unbekannt waren (z.B. die 'Schuhprüfstrecke' im KZ Sachsenhausen).

Mein Resümee:
Witzig, unterhaltsam, lehrreich. Sehr empfehlenswert.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was jedoch keinen Einfluss auf meine Bewertung hat.

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Manuel Andrack im Netz:

Community-Statistik

in 133 Bibliotheken

von 8 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks