Manuel Andrack Du musst wandern

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Inhaltsangabe zu „Du musst wandern“ von Manuel Andrack

Warum wird Manuel Andrack in Böhmen beim Wandern von einem Fährmann übergesetzt und was zum Teufel hat es mit der WDG (Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit) auf sich? Darf man Mountainbiker im Wald grüßen und sind Wanderstöcke peinlich? Kommt nach der New Economy und der Neuen Mitte nun das Neue Wandern? Wanderer brauchen Glück. Denn häufig genug ziehen sich manche der ausgewiesenen Wege an viel befahrenen Bundesstraßen entlang. Hat man dann endlich den rettenden Forstweg erreicht, wird man von riesigen Holztransportern überholt, so dass nur noch der Sprung in den nächsten Graben Schlimmeres verhindert. Was aber immer noch besser ist, als Auge in Auge mit einem aggressiven Riesenhund ohne Herrchen mitten im Wald zu stehen. Manuel Andrack kennt das alles. Seit fast zehn Jahren wandert er in der Eifel, dem Harz oder durch die Sächsische und Böhmische Schweiz. Von seinen persönlichen Lieblingswanderwegen erzählt er in »Du musst wandern«. Dabei wandert er mit Freunden, seinen Kindern und seinen Eltern, aber am liebsten wandert er allein und lange. Oft ist Manuel Andrack den ganzen Tag unterwegs, geht bis zu 40 Kilometer. Er wandert nach dem Abstieg des 1. FC Köln (mit jedem Schritt wurde der Schmerz weniger) und findet Trost beim großen Wanderer Johann Wolfgang von Goethe: »Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.«

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  • Rezension zu "Du musst wandern" von Manuel Andrack

    Du musst wandern
    Waldviertler

    Waldviertler

    28. July 2011 um 09:03

    Dieses Buch will kein Wanderführer der üblichen Art sein, der konkrete Routen beschreibt und für den Wanderer vorzeichnet. Vielmehr möchte dieses Buch zum Wandern animieren, Lust darauf machen und zeigen, welche Abenteuer die Natur bereit hält, wenn man sich nur aufraffen kann, sich durch dieselbe zu bewegen. Ich habe es, obwohl ich keine Motivation in dieser Richtung brauche, doch mit großer Begeisterung gelesen. Eine Bekannte hat es ihrem Freund geschenkt, der ein richtiger Bewegungsmuffel war - und es hat gewirkt...

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  • Rezension zu "Du musst wandern" von Manuel Andrack

    Du musst wandern
    glowinggloom

    glowinggloom

    26. November 2008 um 21:38

    Andrack schreibt über seine Wanderungen in deutschen Mittelgebirgen. Sprachlich trifft er den selben naiv-witzigen Ton, den man aus der Harald Schmidt Show von ihm kannte. Das Buch ist interessant; zu allem, was ihm auf den Wanderungen begegnet, fällt ihm etwas witziges ein.

  • Rezension zu "Du musst wandern" von Manuel Andrack

    Du musst wandern
    LxNRG

    LxNRG

    06. October 2008 um 17:53

    Oktober 2008 Ein Geschenk von meinem besten Freund, dem Alex. Habe sogar eine Wanderung unternommen: "Lieserpfad Teil1 von Daun nach Manderscheid". Hatte leider meine körperliche Konstitution nicht richtig eingeschätzt, und zu wenig Wasser mit. Habe dann unterwegs an einem Fluss getrunken, und mir einen Magen-Darm-Infekt zugezogen. Hatte wochenlang die "Scheißerei"! Der Weg war aber sehr schön! Update Juli 2010: Ich habe durch Ernährungsumstellung und Training meine körperliche Konstitution erheblich verbessert, und bin den Weg ein zweites Mal gegangen: ein ganz fantastischer Wanderweg, auf jeden Fall muss man in der Mühle einkehren und den Mühlenteller essen (hausgemachte Wurst mit Brot) und den Apfelsaft aus eigener Herstellung probieren, der leicht auf der Zunge kribbelt. Ich werde auf jeden Fall den schwierigeren 2. Teil (von Manderscheid nach Wittlich) auch noch machen.

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  • Rezension zu "Du musst wandern" von Manuel Andrack

    Du musst wandern
    Zoe

    Zoe

    10. September 2008 um 12:42

    Super Buch! Lustig, informativ und gut geschrieben.

  • Rezension zu "Du musst wandern" von Manuel Andrack

    Du musst wandern
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 23:30

    Manuel Andrack also. Harald Schmidts Handlanger ist Wanderer. Er wandert in der Eifel. Schon als Kind wanderte er eifrig mit seinen Eltern im Königsforst zu Köln. Das war ihm aber dann zu öde und so kam er zur Katholischen Studierenden Jugend und in die Eifel. Bevor er dort aber so richtig loslegt, traumatisiert er sich erst mal mit viel zu viel Martini Bianco und fängt mit dem Rauchen an. Noch heute löst der Martini in ihm Fluchtgefühle aus. Ich kenne jemanden, dem geht es so mit dem leckeren Berentzen Apfelkorn. Kaum erwähne ich diesen Namen, höre ich auch schon leichte Würgegeräusche... Manuel Andrack jedenfalls fährt fort mit dem Zigarettenrauchen, bis er mit Anfang 30 feststellt, dass er bei der kleinsten Anstrengung schnauft wie ein D-Zug. So beschließt er, das Rauchen aufzugeben und stattdessen Sport zu treiben. Er beginnt mit Jogging, kriegt aber bald Knieprobleme, Schwimmen findet er fade und so kommt er eben wieder zum Wandern. Ich muss ja sagen, dass Wandern mir Angst macht. Ich kann nicht gut durch die Natur schlendern ohne viel Ziel, außer, dass man mal irgendwann irgendwo ankommt passiert da ja nicht viel. Und überhaupt – Natur! Ich sehe sie mir gerne an, aber mehr so aus dem Fenster. Eines Autos. Oder Zuges. Ich erlaufe sie mir nicht gerne. Das dauert mir zu lange. Ich bin kein geduldiger Mensch. Am besten alles und zwar gleich. Ganz anders da Herr Andrack. 40 Kilometer sind bei ihm keine Seltenheit. Dafür braucht er so um die 7-8 Stunden. In seinem Buch gibt’s zu jedem Wanderweg eine Tabelle mit ganz netten Infos, zum Beispiel der Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit. Die Betrug beim Rothaarsteig etwa 5,32 km/h. Außerdem gibt es noch die Autokennzeichen der Region, durch die er gewandert ist: LDK (Lahn-Dill-Kreis) bis SI (Siegen) und nicht zu vergessen, das Bier der Gegend, in diesem Fall „Krombacher“. Auffällig ist, dass er auf seinen Touren gerne Wandererbänke fotografiert: Verlotterte, teilamputierte, rustikale und auch ergonomische. Die Bilder kriegt man alle im Buch zu sehen. Er wandert mit Freunden, seinen Kindern und seinen Eltern, aber am liebsten wandert er allein. Seine Töchter wandern angeblich gerne mit ihm. Freiwillig! Ich kann da nur von Freunden erzählen, die auch wanderwütige Eltern hatten. Sie wurden auf alle möglichen bayerischen Berge mit gezerrt und wanderten sich in jungen Jahren praktisch die Seele aus dem Leib. Der sehnlichste Wunsch der beiden war immer ein Urlaub am Meer. Sie fuhren nie dorthin. Heute schrecken beide spürbar zusammen, sobald man das Wort „Wandern“ in den Mund nimmt. Im Urlaub findet man sie überall, solange nur keine Berge in der Nähe sind. So viel zum Wanderspaß für Kinder! Doch Manuel Andrack hat viel Freude am Wandern. Und das merkt man dem Buch an. Ich finde ihn bei Harald Schmidt immer eher störend und nervig wie er das so sitzt an seinem kleinen Laptop und gezwungen ist, kleine unbedeutende Nebenbemerkungen zu machen. Wie ein Störenfried kommt er mir oft vor, wie einer, der gar nicht so recht weiß, was er da soll und warum er nicht längst schon wieder unterwegs ist. Du musst wandern, Manuel Andrack! Auf geht’s!

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