Manuel Charisius

 4.1 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Streuner, Weltenlied (Saga der Zwölf 1) und weiteren Büchern.
Manuel Charisius

Lebenslauf von Manuel Charisius

Manuel Charisius, 1979 in Stuttgart geboren, studierte Anglistik und Germanistik in Heidelberg und Auckland, Neuseeland. Seit seiner Jugend liest und schreibt er phantastische Geschichten, bevorzugt mit Mischwesen und Gestaltwandlern in den Hauptrollen. In seiner Freizeit spielt er Klavier und genießt sowohl ausgedehnte Fahrradtouren als auch lange Waldspaziergänge, die ihm willkommene Inspirationsquelle für seine Romane sind. Wenn er gerade nicht liest, schreibt, Musik macht oder Sport treibt, widmet er sich guten Filmen oder Videospielen aus seiner Jugend, die heutzutage als »Retro« gelten. Manuel Charisius arbeitet hauptberuflich als Autor und Texter in Heidelberg.

Alle Bücher von Manuel Charisius

Streuner

Streuner

 (18)
Erschienen am 21.06.2013
Weltenlied (Saga der Zwölf 1)

Weltenlied (Saga der Zwölf 1)

 (12)
Erschienen am 24.06.2014
Weltenlied

Weltenlied

 (0)
Erschienen am 05.01.2016

Neue Rezensionen zu Manuel Charisius

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Kagalis avatar

Rezension zu "Streuner" von Manuel Charisius

Vier Streunder braucht das Land
Kagalivor 2 Jahren

> Die Ganze Rezension, mit Coverbewertung  findet hier auf Miss PageTurner

Meine Meinung


Das Schönste an Fatasybüchern ist für mich, dass ich immer wieder etwas Neues entdecken kann. Es gibt immer wieder Autoren, die neue Welten und neue Wesen erschaffen, wovon man auch als „alter Hase“ noch nichts gehört hat. Manuel Charisius ist es ohne Frage gelungen aus dem Pott der „Mainstream“ Wesen wir Zwerge, Elfen und Orks herauszubrechen. Ob das bei jedem ankommt, ist jedoch die zweite Frage.

Das Buch entführt in eine Welt, die in sieben Königreiche aufgeteilt ist. Bewohnt ist diese von Menschen und Elben, aber auch von Tiermischwesen. Zum einen den Schreckenscheren, Insekten ähnliche Wesen und zum anderen von den Streuner. Diese sind eine Mischung aus Wolf und Mensch. (Ungefähr so)

Der Protagonist Wolf ist ein solcher Streuner. Er lebt ein einfaches aber zufrieden stellendes Leben in der Stadt Tenár. Zumidnestens bis er zufällig die Mörder des Nordkönigs belauscht und von einer groß angelegten Intrige erfährt. Ab da wird sein Leben turbulent und er ist entschlossen den fatalen Plan zu vereiteln. Unterstützung erhät er dabei von 3 weiteren Streuner: Zilber, Balderdachs und Falbe.
Zusammen sind sind ein ziemlich streitlustiger, versoffener Haufen. Leider muss ich zugeben, dass ich nicht so ganz warm mit den vier wurde. Zwar war das Geraufe und die Eskapaden anfangs noch lustig, aber mir fehlte die Charakterentwicklung. Hinzu kommt, dass Wolf im Laufe der Handlung Entscheidungen trifft, die ich so nicht nachvollziehen konnte z.b warum er sich so mir nichts, dir nichts eine gewissen Dame zuwendet (mehr kann ich aus Spoiler Gründen nicht sagen)
Die Handlung selbst beginnt recht stark, lässt jedoch in der Mitte etwas mit der Spannung nach. Hier zieht es sich etwas und ich hatte das Gefühl die Protas wissen selbst nicht so genau was sie eigentlich wollen oder wohin sie sollen. Immerhin das letzte Drittel kann dann wieder mit der ein oder anderen überraschenden Wendung punkten.

Ein weiterer kleiner Wermutstropfen sind die Umgebunsgbeschreibungen. Ich bin ja auch kein Fan von ellenlangen Beschreibungen, aber hier hätte ich mir doch ein paar mehr Details was Landschaft und dem Äußeren der Charaktere angeht gewünscht. Davon abgesehen ist der Schreibstil ganz gut. Keine sprachliche Meisterleistung, aber flüssig zu lesen. 
Noch eine Anmerkung am Rande:
In der e-book fassung  sind eine ganze Menge Rechtschreibfehler drin.. Das passiert in jedem Buch, aber hier häuft es sich doch. Besonders häufig sind Wörter getrennt, die nicht getrennt werden dürfen z.B Allen falls statt allenfalls und auch Falsche Worttrennung Jungs-treuner statt Jung-Streuner. Diese Fehler sind sowohl auf meinem Reader, als auch auf dem PC, liegen also nicht an meinem Reader. Allein auf den ersten 100 Seiten finden sich c.a 10 solcher Fehler.

Fazit:

Sofern man mit den ungewöhnlichen Protagonisten klar kommt, ist Streuner ein kurzweiliger, aber unterhaltsamer Fanatsyroman.

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Streuner" von Manuel Charisius

Rezension zu "Streuner"
Zsadistavor 4 Jahren

Der König des Nordens wurde ermordet! Das Land der sieben Königreiche ist in Aufruhr. Doch Wolf ist das redlich egal. Er ist vom Volk der Streuner, halb Mensch, halb Wolf und hat im Grunde andere Interessen. Doch wie sollte es auch sein, hört er zufällig einem Gespräch zu, das die Verschwörer des ganzen führen. Nicht nur der König des Nordens wurde beseitigt, nein, alle sieben Königreiche schweben in großer Gefahr. Wolf beschließt, die Gefahr zu bannen. Allerdings nicht ohne Hilfe seiner alten Kumpanen, die er zufällig wieder trifft. So ziehen die Streuner los um die Welt der sieben Königreiche vor dem Untergang zu retten.

„Streuner“ war im Grunde ein unterhaltsamer Roman. Der Autor erschaffte zu Anfang einen Spannungsbogen der aber nicht ganz bis zum Ende durchhalten konnte. Irgendwie wurde ich mit dem Roman nicht so ganz warm. Mag es daran liegen, dass sich die Streuner irgendwie wie Testosteron gesteuerte Männer benahmen. Oder daran, dass ich nicht damit klar kam, dass ein „Säufer“ mit einem Schlag zum Helden werden wollte. Der Schreibstil an sich hat mir soweit gefallen. Vor allem, Erklärungen bis ins kleinste Detail fehlten, so konnte ich meine eigene Fantasy noch spielen lassen. Ich mag das lieber, als bis ins kleinste Detail vorgekaute Bilder. Es gab auch die ein oder andere gute Idee für neue „Wesen“ in der Fantasy Welt. Wobei die normalen Figuren natürlich auch nicht fehlen durften.

Im Laufe der Geschichte kam die ein oder andere Überraschung daher. So musste man Tote beklagen, Verschwörungen aufdecken, Meuchelmörder jagen, saufen und Damen den Hof machen. Ich bin mir bei den Sternen nicht so ganz einig, tendiere aber zu 4 Sternen für einen Debüt-Autoren, der zwar einige Ecken in seiner Story hat, aber im Großen und Ganzen Gutes geleistet hat.  

Kommentare: 1
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Solengelens avatar

Rezension zu "Streuner" von Manuel Charisius

Streuner
Solengelenvor 4 Jahren


Ein König, ein Barbier, ein Attentäter, zwei Opfer, ein Kind, dass ohne Vater aufwachsen muss. Der Meuchelmörder ist unerkannt entkommen. Auftrag erfüllt. Das zweite Opfer ist vierbeinig, Genickbruch. Wolf, ein Streuner, WAS FÜR EIN TOLLER CHARAKTER, verdammtes Bier, verfluchte große Klappe. Schwankend auf dem Weg nach Hause traut er seinen Ohren nicht. Wird er gerade Zeuge einer Verschwörung!?! Und nicht nur das, er scheint den gedungenen Mörder und seinen Kumpanen zu belauschen. Der SCHNITTER!?!?! Auftraggeber?!?!? Er scheint der Drahtzieher zu sein, der nach dem Tod aller Könige die Herrschaft übernehmen will, oder??? Er begibt sich auf die Reise, aber nicht allein. Er bekommt sympathische und weniger sympathische an die Seite. 

Die bildhafte Sprache hat mich direkt ins Geschehen gezogen, und das auch noch mit Bildern im wahrsten Sinne des Wortes. Da lief mir schon mal ein kalter Schauer den Rücken runter. Ich bin mit gewandert, habe mit gefiebert, musste des Öfteren kurz inne halten. Was soll ich sagen, ich bin begeistert. Vielen Dank, dass ich Wolf und Co. kennen lernen durfte. 









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Gespräche aus der Community

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Edel_Elementss avatar
Passend zur kalten Jahreszeit möchten wir euch zu einer winterlichen Leserunde einladen. Mit dabei: Manuel Charisius und sein E-Book STREUNER. Es handelt sich um einen klassischen Fantasy-Roman mit allem, was dazugehört – raues Waffengeklirr, unsterbliche Mythen und ein kräftiger Schuss Magie. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Und darum geht es in dem Buch:

Sieben Reiche. Sieben Könige. Sie sollen untergehen …

Nur ein Streuner kann die Katastrophe verhindern. Doch ihn erwarten Intrigen, Liebe, Magie und spektakuläre Abenteuer …

Das Land der Sieben Königreiche ist in Aufruhr: Der König des Nordens wurde ermordet! Für Wolf vom Volk der Streuner – halb Mensch, halb Tier – ist das noch kein Grund zur Aufregung. Doch als er zufällig ein Gespräch der Verschwörer mit anhört, muss er erkennen, dass alle sieben Reiche von Lesh-Tanár in großer Gefahr schweben. Zusammen mit drei anderen Streunern beschließt Wolf, den Attentätern das Handwerk zu legen. Für die tapferen Streuner beginnt das Abenteuer ihres Lebens …

Der Edel eBooks Verlag stellt 15 E-Books zur Verfügung. Unter allen, die sich bis Sonntag, 30. November 2014 zur Teilnahme anmelden, werden die Bücher verlost und danach per E-Mail an die Gewinner im gewünschten Format bzw. passend für das jeweilige Lesegerät zugeschickt. Die Leserunde beginnt dann am Mittwoch, den 3. Dezember 2014 und läuft über zwei Wochen bis zum 17. Dezember 2014. Selbstverständlich sind auch alle Leserinnen und Leser herzlich willkommen, die unabhängig vom Gewinn eines E-Books an der Leserunde teilnehmen möchten.

Vorab wünsche ich schon einmal spannende Unterhaltung und uns allen eine tolle Leserunde.

Zur Leserunde
Manuel_Charisiuss avatar

Klappentext:

Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied …


Mehr über das Buch:

Léun, ein 14-jähriger Waisenjunge, lebt bei seinem Großvater in Grüntal ein normales, beschauliches Leben. Bis er eines Tages im Wald von einem wilden Löwen angefallen und zerfleischt wird. Doch kaum »gestorben«, wacht Léun völlig unverletzt wieder auf – und kann von da an Löwengestalt annehmen. Anfangs hat er keine Kontrolle darüber, reißt als Löwe zwei Hunde und tötet beinahe auch den Vater seines besten Freundes.

Der Waldhüter Héranon schlägt vor, Léun in die nächste große Stadt zu bringen. Dort soll ein Weiser leben, der ihn den Umgang mit seiner Verwandlungsgabe lehren könnte. Zusammen mit Arrec, Léuns bestem Freund, und der Nachbarstochter Ciára, in die er heimlich verliebt ist, brechen sie auf. Unterwegs müssen sie sich eines Jägers erwehren, der glaubt, Léun sei ein Dämon. Mit aller Härte schlägt das Schicksal zu, als einer seiner drei Freunde bei der Seilbahnfahrt über das Nebeltal in den sicheren Tod stürzt.

Zur selben Zeit wird der junge Steppenläufer Ríyuu vom Stammesführer aus der Zeltstadt Wáhiipa verstoßen. Von seinem langjährigen Gefährten getrennt, macht er sich auf den verzweifelten Weg zum nördlichen Horizont. Die Aufgabe seines Anführers: Er muss »den Wind reiten«, um ehrenvoll in seine Heimat zurückkehren zu dürfen.

In der Siedlung des Weisen treffen Léun und seine Freunde mit Ríyuu zusammen. Sie müssen erkennen, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind – Káor der Löwe, Ashúra der Adler und Ríyuu der Windreiter sind dazu ausersehen, drohendes Unheil von Nýrdan abzuwenden.

Doch ihr Feind ist mächtig und skrupellos. Längst hat Prinz Gúrguar, der Erbe des Throns von Düsterland, ihre Spur aufgenommen. Er verfolgt nur ein Ziel – Ríyuu die sagenumwobene Flöte des Yleriánt zu rauben. Wer sie spielt, vermag die Welt nach Belieben zu wandeln. Spätestens als er Ciára in seine Gewalt bringt, ist es Gúrguar, der alle Trümpfe in der Hand hält.

Können die Freunde dem Bösen gemeinsam die Stirn bieten? Und wird es ihnen gelingen, die Zerstörung Nýrdans abzuwenden ...?


Wie kann man mitmachen?

Einfach hier bewerben. ;-) Einzige Voraussetzung ist ein E-Reader bzw. eine Lese-App, da WELTENLIED exklusiv als E-Book erhältlich ist.

Mitmachen lohnt sich: Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern werden 5 (in Worten: fünf) kostenlose Leseexemplare verlost!

WELTENLIED ist ein echtes "Sommerbuch". Passend dazu ist der Start der Leserunde zum 15. Juli geplant.

Ich freue mich auf euch! :-)

Vielen Dank und beste Grüße,
Manuel
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Manuel Charisius wurde am 07. September 1979 in Stuttgart (Deutschland) geboren.

Manuel Charisius im Netz:

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auf 13 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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