Manuel Charisius Weltenlied (Saga der Zwölf 1)

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Inhaltsangabe zu „Weltenlied (Saga der Zwölf 1)“ von Manuel Charisius

Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied …

Warmherzige Geschichte, die gerne etwas länger hätte sein dürfen. Freu mich auf Teil 2.

— Zwuusel
Zwuusel

Eine sehr spannende, emotionale und abwechslungsreiche Geschichte, die mich mit vielen Bildern und Eindrücken zurückgelassen hat. Berührend!

— Marny
Marny

Hat leider meinen Geschmack nicht getroffen. :-(

— JanaBabsi
JanaBabsi

Gelungener Ausflug in eine andere Welt

— mamarina64
mamarina64

Ein super spannender Auftakt einer Serie

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

außergewöhnliches Lied, außergewöhnliche Reise...

— Booky-72
Booky-72

Ein Fantasiechaos.

— Buchgeborene
Buchgeborene

Der sehr vielschichtige, magisch verwobene 1. Teil einer neuen Fantasy-Saga.

— Sunreading
Sunreading

Gelungener Auftakt einer Reihe mit kleinen Abstrichen. Für alle, die detailreich gebaute Welten lieben sehr zu empfehlen

— Monkberg
Monkberg
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  • Manuel Charisius - Weltenlied

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Marny

    Marny

    Der 14-jährige Léun wird von einem Löwen angefallen und zerfleischt, doch er erwacht unverletzt und trägt fortan den Löwen Káor in sich. Er kann sich in diesen verwandeln, hat das aber nicht unter Kontrolle. Zusammen mit dem Waldhüter Héranon und seinem besten Freund Arrec macht er sich auf die Suche nach einem Weisen, der ihn den Umgang mit seiner Gabe lehren kann. Zeitgleich wird der junge Steppenläufer Ríyuu von seinem Stammesführer aus der Zeltstadt Wáhiipa verstoßen und darf erst zurückkehren, wenn er die ihm gestellte Aufgabe erfüllt hat. Und dann ist da noch Prinz Gúrguar, Erbe des Throns von Düsterland, der im Auftrag seines Vaters nach einer besonderen Flöte sucht und sie um jeden Preis in seinen Besitz bringen will. Denn wer die Flöte des Yleriánt spielt, kann die Welt verändern … Die Geschichte konnte mich mit ihren stimmungsvollen Beschreibungen und geheimnisvollen Andeutungen schnell einfangen, dazu kamen noch spannende Figuren und eine abwechslungsreiche Welt, die es zu entdecken gab. Ich war neugierig darauf, mehr über die Zusammenhänge zu erfahren – und natürlich über die Figuren, die mich erwischt hatten. Ich fühlte mich mitten in der Geschichten, weil alles so nah auf mich wirkte und mein Kopfkino beeindruckende Bilder produziert hat. Viele davon! Mir hat gefallen, wie gut man die einzelnen Figuren und die verschiedenen Kulturen kennenlernt. Es wird sich Zeit dafür genommen und nicht gleich “losgestürmt”, so dass man ein Gefühl für die verschiedenen Lebensweisen aufbauen kann. Beeindruckt haben mich auch die sensibel und liebevoll beschriebenen Beziehungen, die mich sehr berührt haben. Es gab so einige Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. Mit einer von ihnen hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, aber durch die Entwicklung in der Geschichte konnte sie mich dann doch noch sehr für sich einnehmen. Es gab Figuren, die ich als sehr spannend oder faszinierend oder einfach nur sympathisch empfand. Und welche, die mich gleich voll erwischt haben – zum Beispiel Héranon, der Waldhüter. Er hat für mich eine ganz besondere Ausstrahlung und reizt mich auch durch die Kombination aus Wissen und Geheimnissen. Darum habe ich hier auch mindestens vier Lieblingsfiguren … Die Flöte des Yleriánt nimmt in diesem Roman eine sehr wichtige Rolle ein und passend dazu ist das Buch nicht in Kapitel, sondern in Strophen und Zwischenspiele aufgeteilt. Es lohnt sich, diese Geschichte aufmerksam zu lesen, weil man sie dann auf einer tieferen Ebene verfolgen kann. Es gab so einige Anhaltspunkte und eingestreute Informationen, die meine grauen Zellen zum Rotieren gebracht haben. Daher hatte ich auch viel Spaß beim Spekulieren, denn ich werde als Leser auch gerne gefordert und mag es, wenn mir nicht alles wie auf einem Silbertablett präsentiert und erklärt wird. “Weltenlied” war für mich eine sehr spannende, emotionale und abwechslungsreiche Lektüre, die mich mit vielen Bildern und Eindrücken zurückgelassen hat. Eine berührende Geschichte, die neugierig auf die weiteren Bände macht! Die Reihe wird wahrscheinlich aus drei bis maximal fünf Bänden bestehen – und wenn ich Glück habe, wird es vielleicht auch über Héranon noch einiges zu lesen geben, der kam mir am Ende des Romans ja ein wenig zu kurz. Nicht nur weil ich ihn sehr mag, sondern auch aufgrund bestimmter Ereignisse, über die ich hier aus dramaturgischen Gründen schweige. Und natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn ich “Weltenlied” irgendwann in mein Papierbuch-Regal stellen könnte, zur Zeit ist es ja nur als eBook erhältlich …

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    • 2
    Avirem

    Avirem

    17. November 2014 um 06:31
  • Leider nicht meine Welt

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    10. November 2014 um 20:29

    Der junge Léun lebte bisher bei seinem Großvater in Grünthal das ganz normale Leben eines Jugendlichen. Eines Nachmittags begibt er sich zur Löwenquelle um dort zu baden und wird vom Namensgeber der Quelle, einem Löwen, angegriffen. Als Léun wieder erwacht glaubt er, er wäre tot – aber dem ist nicht so. Im Gegenteil, er ist lebendiger denn je denn in ihm stecken nun 2 Gestalten, Léun und Káor, der Löwe. Waldhüter Héranon, Arrec, Ciára und Leun machen sich auf um in die nächste größere Stadt zu reisen – zu einem Weisen, der Léun lehren soll mit seiner Verwandlungsgabe umzugehen. Efuwâk, der König von Lharkâ, schickt seinen Sohn Prinz Gúrguar mit Syr Pano aus um eine Flöte zu finden. Wer im Besitz der Flöte ist, der kann die Welt nach seinen Vorstellungen verändern – mit dem Weltenlied. Riyuu, der junge Steppenläufer, wird aus seinem Stamm verstoßen – und darf erst wiederkommen wenn er „den Wind reiten“ kann. Auf seiner langen Reise, von der er gar nicht weiß wo sie ihn hinführen wird, findet er eine Flöte ..... Sie alle treffen in Nýrdan aufeinander wo sich ihr Schicksal erfüllt. Fazit: „Weltenlied – Saga der Zwölf“ ist der 1. Band einer Triologie von Manuel Charisius. Das Cover ist sehr schön, außergewöhnlich, und hat mich sofort angesprochen. Leider konnte mich die Geschichte hinter dem Cover nicht so begeistern wir ich mir das erhofft hatte. Ich habe das Buch in einer autorenbegleiteten Leserunde gelesen und trotzdem haben sich mir einige Dinge nicht erschlossen. Vieles ging mir einfach zu schnell, da hätte ich mir mehr Überleitungen gewünscht, hinter einigen Passagen habe ich keine Logik gefunden und leider leider konnte das Buch mich nicht einfangen. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich mag ich Gesichten über Gestaltwandler. Vielleicht habe ich aber auch gerade deswegen andere Erwartungen an das Buch gehabt.

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  • Liebevoll geschriebene Fantasy für jung und alt

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    mamarina64

    mamarina64

    07. November 2014 um 15:16

    Mit Weltenlied (Saga der Zwölf) hat Manuel Charisius einen wunderschönen ersten Band einer neuen Fantasyreihe für Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Das Buch vereinbart viele verschiedene Charaktere verschiedener Altersgruppen und Herkunft, die uns in eine Geschichte voller Liebe, Magie und Überraschungen führen. Die Beschreibung der verschiedenen Gegenden war so bildhaft, dass bei mir fast immer ein Film im Hirn abspielte (Kopfkino). Ich habe mitgezittert mit den unsicheren Gestaltwandlern, wollte selber für das Gute mitkämpfen und habe fast geweint, beim Tod des einen und wollte einen anderen Tod wie die Protagonisten nicht wahrhaben. Das Ende kam viel zu schnell und ich hoffe, dass es bald weitergeht und ich weitere Abenteuer mit den Protagonisten erleben darf. Auch die unkomplizierte Darstellung der Freund- und Liebschaften war sehr angenehm zu lesen. Ich wünschte unsere Gesellschaft wäre so aufgeschlossen, wie die Wesen und Menschen in diesem Buch. Trotz auch düsterer/böser Charaktere in der Geschichte empfand ich dieses Buch als hell und freundlich ein Lichtblick in der momentanen sehr nebligen Zeit. Ich empfehle dieses Buch Jung und alt, Fantasyliebhabern und solchen die es werden wollen.

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  • Ausgezeichnet durch liebevolle und interessante Charaktere

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Piranhapudel

    Piranhapudel

    04. November 2014 um 11:45

    Wir befinden uns mit Léun in Grüntal. Léun ist ein typischer Jugendlicher: frech, verspielt und mit allerlei Stimmungsschwankungen. Plötzlich ändert sich jedoch sein fröhliches Leben und alles wird viel ernster und gefährlicher: Durch einen Vorfall verwandelt er sich in den Löwen Káor und ist gezwungen, mit seinen Freunden aus Grüntal zu fliehen. Zur gleichen Zeit wird auch der Steppenläufer Ríyuu aus seinem Stamm ausgestossen und irrt in der Steppe umher. Ihr aller Schicksal scheint zusammenzuhängen… Was mich an dieser Geschichte am meisten überzeugen konnte, waren das Menschliche und das Zwischenmenschliche. Alle Charaktere wurden liebevoll, tiefgehend und überzeugend von Manuel Charisius gezeichnet. Léun beispielsweise war kein typisch nerviger Jugendlicher, sondern ein Junge mit Stimmungsschwankungen, die Spaß gemacht haben. Sein bester Freund Arrec, der Waldhüter Héranon, das junge Mädchen Ciára: Sie alle funktionierten als Gruppe wirklich super (wenn auch nicht immer ohne Konflikte), das Zwischenmenschliche kam immer nachvollziehbar rüber. Besonders interessant war natürlich der Steppenläufer Ríyuu, weil er so anders war, aus einem Volk stammt, das so gar nicht alltäglich ist, und deshalb seine ganz eigenen Denk- und Lebensweisen hat. Wenn das auf den Alltag der ganz normalen Menschen trifft: unglaublich witzig und mit garantiert wertvollen Erfahrungen verbunden. “Weltenlied” lebt ganz viel von den Charakteren, aber die Geschichte an sich, die Welt und Atmosphäre, in der sie spielt, ist sehr spannend. Die Welt der Gestaltwandler war eine, die ich so noch nicht kannte. Auch die (Fantasy-)Welt bietet viel neues und der Fokus auf Musik ist ein ganz besonderer. Der Schreibstil von Manuel Charisius ist sehr angenehm zu lesen und kann Stimmungen und die Atmosphäre sehr gut zeigen. Zwischendurch kam es vor, dass ich mit den Gestalten und den fremden Namen ein wenig durcheinander gekommen bin. Da es aber doch nicht zu viele neue Begriffe und Namen gab, konnte ich mich recht schnell dran gewöhnen. Zudem habe ich das Buch in einer Leserunde bei leserunden.de gelesen und da konnten wir uns auch immer kräftig helfen, wenn es Verwirrungen gab. Für Fantasy-Fans, für Musik-Liebhaber, für Leute, gern richtig in neuen Welten abtauchen wollen. Sehr zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Weltenlied (Saga der Zwölf 1)" von Manuel Charisius

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Manuel_Charisius

    Manuel_Charisius

    Klappentext: Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied … Mehr über das Buch: Léun, ein 14-jähriger Waisenjunge, lebt bei seinem Großvater in Grüntal ein normales, beschauliches Leben. Bis er eines Tages im Wald von einem wilden Löwen angefallen und zerfleischt wird. Doch kaum »gestorben«, wacht Léun völlig unverletzt wieder auf – und kann von da an Löwengestalt annehmen. Anfangs hat er keine Kontrolle darüber, reißt als Löwe zwei Hunde und tötet beinahe auch den Vater seines besten Freundes. Der Waldhüter Héranon schlägt vor, Léun in die nächste große Stadt zu bringen. Dort soll ein Weiser leben, der ihn den Umgang mit seiner Verwandlungsgabe lehren könnte. Zusammen mit Arrec, Léuns bestem Freund, und der Nachbarstochter Ciára, in die er heimlich verliebt ist, brechen sie auf. Unterwegs müssen sie sich eines Jägers erwehren, der glaubt, Léun sei ein Dämon. Mit aller Härte schlägt das Schicksal zu, als einer seiner drei Freunde bei der Seilbahnfahrt über das Nebeltal in den sicheren Tod stürzt. Zur selben Zeit wird der junge Steppenläufer Ríyuu vom Stammesführer aus der Zeltstadt Wáhiipa verstoßen. Von seinem langjährigen Gefährten getrennt, macht er sich auf den verzweifelten Weg zum nördlichen Horizont. Die Aufgabe seines Anführers: Er muss »den Wind reiten«, um ehrenvoll in seine Heimat zurückkehren zu dürfen. In der Siedlung des Weisen treffen Léun und seine Freunde mit Ríyuu zusammen. Sie müssen erkennen, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind – Káor der Löwe, Ashúra der Adler und Ríyuu der Windreiter sind dazu ausersehen, drohendes Unheil von Nýrdan abzuwenden. Doch ihr Feind ist mächtig und skrupellos. Längst hat Prinz Gúrguar, der Erbe des Throns von Düsterland, ihre Spur aufgenommen. Er verfolgt nur ein Ziel – Ríyuu die sagenumwobene Flöte des Yleriánt zu rauben. Wer sie spielt, vermag die Welt nach Belieben zu wandeln. Spätestens als er Ciára in seine Gewalt bringt, ist es Gúrguar, der alle Trümpfe in der Hand hält. Können die Freunde dem Bösen gemeinsam die Stirn bieten? Und wird es ihnen gelingen, die Zerstörung Nýrdans abzuwenden ...? Wie kann man mitmachen? Einfach hier bewerben. ;-) Einzige Voraussetzung ist ein E-Reader bzw. eine Lese-App, da WELTENLIED exklusiv als E-Book erhältlich ist. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern werden 5 (in Worten: fünf) kostenlose Leseexemplare verlost! WELTENLIED ist ein echtes "Sommerbuch". Passend dazu ist der Start der Leserunde zum 15. Juli geplant. Ich freue mich auf euch! :-) Vielen Dank und beste Grüße, Manuel

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    • 173
  • Ein super gelungener und spannender Auftakt einer Serie

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    14. September 2014 um 09:40

    Das Buch ist einfach nur mega klasse. Es ist durchweg spannend geschrieben und gehalten und man fiebert beim Lesen richtig mit und weint, und lacht mit den Protagonisten. Wenn man dieses Buch anfängt zu Lesen versinkt man in dessen Welt und erlebt das ganze mit was wie ich finde einfach nur klasse ist. Es gibt nur wenige Bücher die mich so fesseln wie es dieser Fantasyroman getan hat. Wer Gestaltwandler Romane mag, wird dieses Buch auch mögen und sich evtl genauso drin verlieren wie ich es getan habe. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band dieser Reihe

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  • Ein Werk der Musik...

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Booky-72

    Booky-72

    11. September 2014 um 21:14

    Inhaltsangabe Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied … Ja, es ist ein Lied, aber nicht nur, sondern ein Werk der Musik. Ausgefüllt mit Vorspiel - Zwischenspiel - Nachspiel und den einzelnen Strophen, eben mal nicht Kapitel.´ Tolle, unterschiedliche Charaktere, die man im Einzelnen kennenlernen darf. Anfangs hatte ich Mühe, einen richtigen Lesefluss zu finden, aber dann konnte und wollte ich es in einem Rutsch lesen.

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  • Ein fantastisches Chaos

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    04. September 2014 um 12:26

    Eins vorweg: Dies ist keine Fantasy, bei der man sich zurücklehnen und in ein anderes Land schleppen lassen kann. Dies ist intelligente, anstrengende Fantasie. Und mir leider zu anstrengend. Aber das ist nur meine Ansicht. Viele andere Leser finden dieses Buch großartig. Deswegen kann ich nur empfehlen es selbst zu lesen und sich selber ein Bild zu machen. Das "Weltenlied" ist wirklich ein Lied. Es ist eingeteilt in Strophen und Vor-, Zwischen-,  Nachspiel. Wenn man es hören könnte, so würden sich mehrere Sänger abwechseln und zusammen ein Lied singen, mit dem man aus den Sternen eine neue Welt weben könnte. Mir gefällt diese Idee sehr. Aber gleich zu Anfang wird der Leser überfordert. Eine Flut von Namen und Orten stürzt sich über ihn. Man muss sich da hindurch kämpfen. Ein weiteres Hindernis sind die ständig wechselnden Erzählperspektiven.  Insgesamt muss ich sagen: eine wunderschöne Idee, die ein bisschen an der Umsetzung scheitert. 

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  • Opulent

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Monkberg

    Monkberg

    25. August 2014 um 21:40

    Weltenlied ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe und der Roman hat alles, das ein beeindruckendes Buch braucht: Zwei beste Freunde, von denen jeder sein Päckchen in seinem jungen Leben zu tragen hat, und die jeder für sich eine gewaltige Mutation durchmachen werden; und ich meine damit nicht nur die unausweichliche vom Kind zum Mann, die jeder Junge durchmacht. Beide müssen lernen eigene Entscheidungen zu treffen und auf eigenen Füßen zu stehen, und natürlich kämpfen sie für ihre Ziele. Dazu gibt der Autor beiden Helferfiguren fast im Übermaß zur Seite und er lässt sie manigfaltige Abenteuer erleben. Außerdem gibt es natürlich die Bösen, die nichts weniger beabsichtigen, als die Vernichtung der Welt. Und hier komme ich zum Hauptkritikpunkt von Weltenlied: Es ist ein gründlich durchdachtes, durchkomponiertes und mit Details bis zum Überquellen angefülltes Buch und in diesem Fall wäre weniger mehr gewesen, Ich habe lange gezögert, bis ich diese Kritik begonnen habe. Hauptsächlich, weil ich wissen wollte, wieviel mir von dem gesamten Stoff im Gedächtnis bleibt. Es ist erstaunlich viel, und das bestätigt natürlich, dass dem Autor seine Sache gelungen ist. Doch wie bereits Andere vor mir angemerkt haben, habe ich mich mit den Namen und ihrer Vielzahl schwer getan (und nicht, dass ich mit Fantasy-Namen keine Erfahrung hätte). Ich fand auch die einzelnen "Abteilungen" der Welt von Weltenlied ein wenig inkongruent. Nicht, dass der Kontrast zwischen der Bauernwelt, aus der die beiden besten Freunde kommen, und dem Grasland des Nomaden/Heilsbringer, mit all seinen Stammestraditionen und abweichenden Moralkodex nicht reizvoll gewesen wäre, ich fand ihr Zusammenklingen ein wenig dissonant.  Weitere Harmonielöcher liegen in den handlungstechnisch extrem weiten Abständen zwischen dem Prolog, den die beiden Schurken von Weltenlied bestreiten, der Prinz und sein Vater, der König, und beider kleinem Finale, das zum großen Finale dieser Oper oder auch Symphonie führt. Hier hätte ich mir eine dichtere Einwebung ihrer Melodie gewünscht. Und vielleicht auch eine bessere Verknüpfung zwischen ihrer Helferfigur und der Helferfigur der beiden jungen Helden. Lesenswert ist Weltenlied allemal, und es deutet an, dass der Autor großes Potential in weitere Bände arbeiten wird,   

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  • Fantasievoll, unsterblich, melodisch, romantisch.

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    Sunreading

    Sunreading

    Teil 1 der "Saga der Zwölf" Eine phantastische Welt mit (noch) unbedarften Gestaltwandlern, unsterblicher, böser Magie und junger Liebe. Dazu ein verstoßener Steppenläufer, der zum wichtigsten Flötenspieler aller werden und mit dem Weltenlied das Reich retten soll. Eine Fantasy-Geschichte mit unglaublich kompakt genutztem Potenzial. Wahnsinnig durchdacht und vom Autor durch verschiedenste Erzählstränge am Ende wie zu einem magischen Muster verwebt, das teilweise schon vollständige Form angenommen hat. Auch wenn die Saga der 12 hier vor allem eine Saga der ersten 2 ist, stellt "Weltenlied" einen zumindest für's erste abgeschlossenen Part mit Fortsetzungscharakter dar. (Mehr möchte ich gar nicht schreiben, da die dem Covertext angehängte Buchbeschreibung des Autors schon so viel Inhalt wiedergibt.) Mir persönlich hat der "Weltenlied" insgesamt wirklich gut gefallen. Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, hätte ich den Roman nicht innerhalb einer Leserunde, sondern für mich alleine gelesen, wäre ich wahrscheinlich erstmal über das Vorspiel und die ersten beiden Kapitel nicht hinausgekommen. Denn ich war zu Anfang (!) schlicht völlig überfordert, mir die unzähligen, völlig unbekannten Namen von Personen, Zeiten, Göttern und Orten irgendwie zu merken und im passenden Zusammenhang zu halten. Zudem hat der Autor dabei intensiv in die Vokal-Kiste gegriffen - in der Leserunde aber tolle Aussprachehilfen gegeben. Dennoch war der allererste Eindruck schlicht ein "Puh". Doch wie an der Zahl der von mir gewählten Sterne zu sehen ist, hat sich das Weiterlesen wirklich sehr gelohnt! Die individuellen Erzählstränge mit jeweils ganz eigenen tollen und "fantastischen" Persönlichkeiten und Schicksalen verweben sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem tollen Ganzen. Die Herausforderungen, die der zweite Teil der Saga mit sich bringen wird, bleiben ein wenig der eigenen Kombinatorik und Fantasie überlassen. Potenzial ist reichlich vorhanden. Wer Lust auf eine inhaltsreiche, neue spannende Fantasywelt mit vielseitigen, manchmal wirklich undurchsichtigen Charakteren hat, sollte hier zugreifen und möglichst in einem Rutsch durchlesen.

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    • 2
    Floh

    Floh

    22. August 2014 um 03:44
  • Weltenlied

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    anastasiahe

    anastasiahe

    18. August 2014 um 22:12

    Inhalt: Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied … Meine Meinung: Ein schönes , gut geschriebenes , komplexes Fantasy Buch. Ich finde das Cover ist sehr schön und auch sehr passend zur Geschichte.Vorallem der Löwe auf dem Cover gefällt mir sehr gut. Je mehr man von dem Buch gelesen hat , desto mehr versteht man das Cover und auch den Sinn dahinter. Der Schreibstil gefällt mir gut, da er flüssig , detailiert und schnell zu lesen ist.Der Autor schafft es, dass die Leser eine komplexe Welt nach und nach gut und verständlich kennenlernen kann.Der Autor hat eine sehr gute Aufteilung für die Kapitel gefunden,denn das Buch ist in vier Strophen eingeteilt die jeweils in 6 Kapitel eingeteilt sind.Zwischen den Strophen gibt es immer Zwischenspiele.Die Zwischenspiele fand ich immer sehr gut,weil sie eigentlich immer die Situation aufgefrischt hat. In diesem Buch kam es mir so vor als wenn es eigentliuch nicht so wirklich einen Hauptcharakter gab.Ich fand, dass alles eigentlich ziemlich gut unter Leun,Chiara und Arrec verteilt war.Was super gemacht war ist, dass im Buch die Erzählperspektive immer flüssig vom einen in den anderen übergeht. Die vier waren mir alle auf ihre eigene Art sehr symphatisch und ich habe alle in mein Herz geschlossen. Besonders hat mir gefallen , dass das Buch nicht direkt mit offenen Fragen endet und obwohl es eine Reihe ist könnte es genauso gut als einzelnes Buch existieren. Mein Fazit: Ein gelungenes Buch mit einer komplexen Welt. Ich bin froh das Glück gehabt zu haben das Buch lesen zu dürfen, jedoch finde iich hat das Buch noch Potenzial nach oben. Deshalb wohl verdiente 4 Sterne.

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  • Der erste Band der Weltenlied-Saga

    Weltenlied (Saga der Zwölf 1)
    masterofdisaster

    masterofdisaster

    28. July 2014 um 15:33

    Inhalt Ich klaue den Inhalt jetzt mal von Amazon, da ich es selbst nicht besser hätte beschreiben können: "Zwei junge Gestaltwandler. Ein Ausgestoßener, unterwegs zum Horizont. Ein skrupelloser Herrschersohn. Ihr aller Schicksal erfüllt sich in dem einen Lied …"Das ist zwar nur die Kurzversion, aber es sagt schon genug über das Buch aus. Das ist quasi der Klappentext. Eine ausführliche Inhaltsangabe findet man übrigens im Inneren des E-Books. Meine Meinung Auch bei diesem Buch fällt es mir nicht leicht, eine Rezension zu verfassen, da meine Gedanken zum Buch wieder so komplex sind, dass man sie kaum ordnen kann. Aber Schreiben soll da ja bekanntlich helfen. "Lass mich singen und ich schenke dir eine Welt." - Das sind die Worte, mit denen man in die Geschichte eingeladen wird, dem Weltenlied zu lauschen. Allein schon die Kapitelaufteilung ist außergewöhnlich. Es handelt sich hier nicht um die sture Bezeichnung "Kapitel 1, 2, 3,...". Nein, viel mehr ist das Ganze in ein Lied aufgeteilt. Mit Vor-, Zwischen- und Nachspiel, sowie den einzelnen Strophen. Man befindet sich in jeder Strophe in einer anderen Welt, so glaubt man, wenn man das Buch liest. Verschiedene Erzählstränge, verschiedene Perspektiven wechseln sich ab und lassen sich am Ende zusammenführen. Es ist wahrhaftig ein mehrstimmiges Buch, was dem Gesamtwerk an sich eine wahrlich außergewöhnliche Note gibt. Aber man muss Acht geben - liest man das Buch nicht mit Bedacht, kommt man schnell durcheinander. Jeder einzelne Protagonist ist in meinen Augen so ausgearbeitet, dass es keine Ich-Perspektive braucht, um mit den Charakteren mitzufiebern und ihre Gefühlslage zu begreifen. Der Autor hat das alles so gut eingearbeitet, dass das von allein kommt, wenn man sich in die Handlung eingefunden hat. Beschreibungen sind klar und sensibel formuliert. Der Schreibstil ist flüssig, nicht zu kompliziert und angenehm zu lesen. Der Autor setzt genau an den richtigen Stellen die Spannung ein und wechselt an genau den richtigen Momenten die Perspektive. Auch wenn es mich manchmal schon geärgert hat, dass es gerade dann wechselte, wenn man bei dem Charakter war. Aber so ist das mit Büchern nun mal, sie müssen ja auch spannend sein, wenn man sie von Anfang bis zum Ende nachverfolgen will. Manchmal ist man allerdings von dem plötzlichen Wechsel überrascht und man mit aufpassen, dass man sich nicht in der falschen Geschichte wiederfindet. Ein ganz großer Pluspunkt dieses Buches ist, dass hier nicht nur Fantasy durch das ganze Buch stur gezogen wird. Themen wie Freundschaft und Liebe sind auch mit verwoben und die ein oder andere Stelle Witz findet man auch. Diese Dinge sind allerdings nicht willkürlich eingeworfen. Nein, sie sind so verarbeitet, dass sie fest zur Geschichte gehören. Aber wenn ich jetzt sagen würde, dass ich nichts zu "meckern" hätte, wäre das gelogen. Es mag zwar Jammern auf hohem Niveau sein, aber es gehört mit zum Buch dazu. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mit dem Buch wie gewünscht zurechtkam. Ich habe in den ersten Abschnitten einige Stellen nochmals gelesen, damit ich verstehe, worum es jetzt genau geht. Umso verwirrter war ich dann, als in der zweiten Strophe eine vollkommen neue Perspektive auftauchte. Das Buch hatte natürlich System und war durchdacht, aber wenn diese zweite große Handlung von Anfang an dabei gewesen wäre, dann hätte man im Buch ein ganz anderes Gefühl gehabt. Jedenfalls wäre es mir so gegangen.

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