Manuel Deinert Hinter den Feldern

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Inhaltsangabe zu „Hinter den Feldern“ von Manuel Deinert

Der zehnjährige Leon hat es nicht leicht im Leben: Er hat Asthma, eine Mutter, die mehr Verbote kennt als die Schulordnung, doofe Klassenkameraden und Sommerferien, mit denen er - wie mit sich selbst - nichts anzufangen weiß.
Zum Glück wohnt Großvater bei ihnen. Der kennt die tollsten Geschichten und ist Leons bester Freund. Als er Leon von der heilenden Kraft einer Blume erzählt, macht Leon sich heimlich auf die Suche nach ihr. Doch es ist keine Blume, die hinter den Feldern auf ihn wartet ...
Eine spannende und herzerwärmende Geschichte über Selbstzweifel, Verlust und Akzeptanz, vor allem aber eine Hymne auf Großväter!

Allen Enkelkindern von 9 bis 99 Jahren empfohlen.

Die beeindruckende Geschichte über den kranken Leon, seinen Großvater und der Suche nach einer Zauberblume.

— claudi-1963

Sehr einfühlsames Buch um einen Jungen, der eine besondere Beziehung zu seinem Großvater hat.

— Alexlaura

Einfach wunderbar!

— romi89

Wunderschöne Geschichte über eine traumhafte Kindheit

— Diana182

4,5 * Eine wunderschöne, ruhig erzählte Geschichte, die mich sehr berührt hat.

— Lesemama

Eine beschauliche Geschichte aus alten Zeiten

— Rees

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  • Leons Suche nach der Zauberblume hinter den Feldern

    Hinter den Feldern

    claudi-1963

    18. October 2017 um 11:35

    "Es gibt Väter, die ihre Kinder nicht lieben. Aber niemals hat es Großväter gegeben, die ihre Enkelkinder nicht angebetet hätten." (Victor Hugo)Es war der Frühling 1986 der Leons Leben noch mehr verändern sollte, als es schon war. Den zu dieser Zeit gab es ein Unfall in Tschernobyl die Leons Mutter noch mehr verängstigen sollte. Den Leon ist Mamas Sorgenkind, er leidet an Asthma und dieser Unfall hat bei Mutter die Sorgen noch größer gemacht, Leon spürte das. Immer wieder hörte er die Sätze: "Das verträgt sich nicht gut mit deinem Asthma!" Zum Glück wohnt Großvater bei ihnen, den sonst wäre es für Leon sehr einsam. Den seine Familie wohnt am Ortsrand im alten Försterhaus nahe am Wald. Großvater erzählt Leon die wundervollsten Geschichten und Märchen und er ist Leons bester Freund. Eines Tages erzählt er Leon von einer Zauberblume, die heilende Kräfte habe. Leon ist so fasziniert, das er beschließt, diese besondere Blume zu suchen, in der Hoffnung das sie auch ihm helfen würde. Hinter dem Haus wo der Wald beginnt und das alte verlassene Wirtshaus ist, da könnte diese Blume doch sein, denkt sich Leon. Doch hinter den Feldern wartet keine Zauberblume, sondern Abenteuer die Leon niemals vergessen wird.Meine Meinung:Manuel Deinert hat in seinem Debütroman eine sehr spezielle und einfühlsame Geschichte geschrieben, für Kinder ab 9 aber auch für Erwachsene. Gleichzeitig ist es eine Hommage für jene Großväter, die sich Zeit für ihre Enkelkinder nehmen, um ihnen Geschichten zu erzählen oder aber ihr bester Freund zu sein. Es ist aber auch ein Buch über Ängste, Krankheit, Verlust, Tod, Trauer und Selbstzweifel, die eingebettet sind in einer abenteuerlichen Geschichte. Sprachlich und emotional hat mich dieses Buch sehr beeindruckt, auch wenn ich denke, das vielleicht an manchen Stellen 9-Jährige damit etwas überfordert sind. Mich jedoch hat es ganz in den Bann gezogen, den die detailliert, blumige Sprache und das er sich auch vor Themen wie Krankheit, Tod, Vergebung und Trauer nicht abschrecken lässt hat mich sehr bewegt. Das eindrucksvolle, bunte Cover mit dem Jungen auf dem Feld, war auch das, was mir als erstes ins Auge gestochen ist. Darum danke ich auch dem Autor das ich es lesen und auf meinem Blog vorstellen durfte. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen und hoffe das noch weitere folgen werden und gebe darum 5 von 5 Sterne.

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  • Hinter den Feldern

    Hinter den Feldern

    Alexlaura

    08. October 2017 um 21:19

    Leon ist krank und wird deshalb von seiner Ma sehr beschützt und darf dadurch viele Sachen nicht. Sein Großvater sieht in ihm aber nicht den kranken Jungen sondern eine ganze Persönlichkeit und man taucht mit ihn der Geschicht in diese besondere Beziehung zwischen Großvater und Enkel ein.Das Buch ist leichtfüßig und einfühlsam geschrieben. Es hat einen sehr guten Lesefluss und ist bedacht und unaufgregt erzählt.Der Inhalt ist etwas aus der Zeit, da das Buch in den 80er Jahren spielt, dies mir besonders gut gefallen hat, da ich in der Zeit im gleichen Alter wie Leon war und es für mich somit ein Ausflug ins Frühere war ohne Handy und Co.Ich finde das Buch sehr gut und ist für die ganze Familie geeignet. Mein Sohn wird es jetzt gleich nach mir lesen.

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  • [Rezension] Manuel Deinert: Hinter den Feldern

    Hinter den Feldern

    karinasophie

    04. October 2017 um 15:43

    Klappentext:Hinter den Feldernwird nichts mehr sein wie vorher!Der zehnjährige Leon hat es nicht leicht im Leben: Er hat Asthma,eine Mutter, die mehr Verbote kennt als die Schulordnung, doofeKlassenkameraden und Sommerferien, mit denen er - wie mit sichselbst - nichts anzufangen weiß. Zum Glück wohnt Großvater beiihnen. Der kennst die tollsten Geschichten und ist Leons besterFreund. Als er Leon von der heilenden Kraft einer Zauberblumeerzählt, begibt sich Leon heimlich auf die Suche nach ihr. Doch esist keine Blume, die hinter den Feldern auf ihn wartet.Eine spannende und herzerwärmende Geschichte über Selbstzweifel,Verlust und Akzeptanz, vor allem aber eine Hymne auf Großväter!Allen Enkelkindern von 9 bis 99 Jahren empfohlen. Inhalt: Leon ist ein liebenswerter Sohn, Bruder und Enkelsohn. Selbst in diesem Frühjahr und Sommer, 1986, wo alles verseucht ist, und er eine lange Zeit im Haus bleiben musste, beschwert sich der elfjährige nicht. Leon ist froh als er endlich wieder in den Garten gehen, Vögel anschauen und in der Natur Großvaters geliebten Geschichten lauschen darf. Ganz besonders interessiert ihn die Geschichte vom >Flüsterchen<, eine Blume welche angeblich Krankheiten und Gebrechen heilen kann, denn Leon hat Asthma. Durch das Asthma kann er sich nicht austoben, wird von seiner Mutter ein wenig überbehütet, braucht einen Inhalator und wird von Kalle und seinen Freunden geärgert. Das Flüsterchen könne ihn von diesen Gebrechen befreien...Buchaufbau: >Hinter den Feldern< von Manuel Deinert besteht aus 180 Seiten, welche auf 21 Kapitel und ein Inhaltsverzeichnis aufgeteilt sind. Manuel Deinert hat die dritt Auflage dieses Buches am 11. September 2017 im Books on Demand - Verlag veröffentlicht. Zu erwerben gibt es >Hinter den Feldern< als Taschenbuch, Neu: 6,95€ und als E-Book: 3,99€.ISBN: 978-3744820776Rezension: Eine wirklich schöne Geschichte! Es sind übrigens keine Fantasyelemente vorhanden, wie ich zuerst dachte. Es ist eine Geschichte, wie sie sich im Jahre 1986 zugetragen haben könnte. Die Geschichte beginnt mit Tschernobyl, dem Grund dafür, dass Leon so lange im Haus bleiben musste und nun nicht die leckeren Kirschen essen darf, welche am Baum hängen, oder frische Holunderschorle genießen darf. Langsam führt uns der Autor Manuel Deinert in Leons Leben ein, welches zum Großteil aus: Asthma, Kalle und seinen Ärgerein und Leons Familie besteht. Eine fürsorgliche sowie strenge Mutter, ein Vater welcher so scheint es immer Hungrig ist, eine Schwester die ihre erste Liebe gefunden hat und egal in welcher Lage eine von Leons stärksten Verbündeten ist, und sein geliebter Großvater, welcher ihm wundersame, manchmal auch Quatsch-Geschichten erzählt und ihm eigentlich immer ein lächeln ins Gesicht zaubert. Leon, sein Großvater und eigentlich die gesamte Familie wuchsen mir wahnsinnig schnell ans Herz und es brachte einfach unheimlichen Spaß von ihnen zu lesen. Die kleinen Geschichten welche Großvater Heinrich erzählt und Leons Vergleiche, wie z.B. warum jedes Familienmitglied die Augenfarbe hat, welche sie nunmal haben, machen dieses Buch zu etwas ganz besonderen. Die Handlung an sich ist viel Dorf-Ansässiger als wie ich vermutet hätte. (SPOILER: Und dreht sich mitunter viel um ein verlassenes Gebäude und kleinen Bunkern.) Teilweise könnte ich mir auch gut vorstellen, dass Kinder im alter von 9 Jahren (je nach dem) >Hinter den Feldern< an einigen Stellen als ein wenig langweilig ansehen, da doch wenig "Action" geschieht. Actions-los ist es allerdings keineswegs wenn Kalle und seine Kumpanen auftauchen. Blöde Sprüche in Reimen sind nämlich Kalles Spezialität und "Lungenlurch" Leon bekommt dabei leider oftmals etwas auf die Mütze. So ist es unter anderen nicht verwunderlich das diese beiden Charaktere öfters aufeinanderstoßen und Situationen ausgesetzt sind, in denen man sich besser "Richtig" verhält. Gute 4 Sterne! :)Mein Fazit: Für Träumer, Geschichten liebhaber und alle die evtl. in ihren eigenen Erinnerungen schwilgen wollen eine schöne Geschichte! :)

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  • Leserunde zu "Hinter den Feldern" von Manuel Deinert

    Hinter den Feldern

    Manuel_Deinert

    Hinter den Feldern – wird nichts mehr sein wie vorher! Der zehnjährige Leon hat es nicht leicht im Leben: Er hat Asthma, eine Mutter, die mehr Verbote kennt als die Schulordnung, doofe Klassenkameraden und Sommerferien, mit denen er - wie mit sich selbst - nichts anzufangen weiß. Zum Glück wohnt Großvater bei ihnen. Der kennt die tollsten Geschichten und ist Leons bester Freund. Als er Leon von der heilenden Kraft einer Blume erzählt, macht Leon sich heimlich auf die Suche nach ihr. Doch es ist keine Blume, die hinter den Feldern auf ihn wartet ... Hinter den Feldern ist ein Buch zum Seufzen, Lächeln und Schluchzen, eine spannende Geschichte über Selbstzweifel, Verlust und Akzeptanz – geschrieben von einem waschechten Sonntagskind, das es allen verträumten Enkelkindern von 9 bis 99 Jahren ans Herz legt. Wenn auch Du ein verträumtes Enkelkind bist und wissen möchtest, was Leon hinter den Feldern erlebt, bist Du herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen. 10 Taschenbücher werden dazu verlost. Um im Lostopf zu landen, beantworte einfach folgende Frage: Was hätte, als Du Kind warst, hinter den Feldern auf Dich warten sollen? Bis zum 13. September kannst Du Dich für das Buch bewerben, dann wird die Lostrommel gedreht. Aber auch, wenn das Glück Dich in diesem Moment übersieht, würde ich mich freuen, wenn Du an der Leserunde teilnimmst. Ich werde gespannt und aufmerksam Deine Eindrücke und Kritikpunkte lesen und mich ihnen stellen. Und ob Dir das Buch gefällt oder Du es zum Einschlafen findest – ich freue mich im Anschluss an die Leserunde über jede Meinung oder Rezension. So, und nun kannst Du Dir einen Trailer anschauen, oder einen Blick ins Buch werfen: Leseprobe

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  • Einfach wunderbar!

    Hinter den Feldern

    romi89

    02. October 2017 um 16:36

    Mit "Hinter den Feldern" hat Manuel Deinert ein faszinierendes Werk erschaffen, das Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene in seinen Bann zieht.Schon das Cover ist so detailiert und in leuchtende Farben getaucht, fängt den Blick ein und man will wissen, was der abgebildete Junge dort sieht, was da so strahlt...Der Junge heißt Leon und sein Leben wird einerseits geprägt von seiner Asthmaerkrankung und Kalle, einem Schulkameraden, der keien Gelegenheit auslässt ihn zu drangsalieren, andererseits aber - zm Glück - durch seine großartige Familie, die sich um ihn sorgt, ihn aufmuntert und den nötigen Rückhalt gibt.Besonders zu seinem Großvater hat Leon ein besonders innige Verhältnis, kein Wunder, es ist ein unglaublich großherziger und weiser Mann.Mit ihm zusammen erlebt er den Sommer seines Lebens...Sprachlich absolut unvergleichlich gelingt es dem Autor die Umgebung, die Charaktere und deren Emotionen vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen, als sei man mittendrin in der Geschichte.Stets bleibt auch die Spannung erhalten,obwohl es ein kleines Büchlein ist, passiert so viel... viel Überraschendes, Lustiges, Herzergreifendes, Trauriges, SCHÖNES!Ich habe das Buch verschlungen, weiß, ich werde es vielen Kindern und Bekannten demnächst zum Lesen geben...Es hat mich verzaubert - wie ein Flüsterchen! ;)

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  • Das Flüsterchen

    Hinter den Feldern

    Lesemama

    27. September 2017 um 19:05

    Hinter den Feldernvon Manuel Deinert Bewertet mit 4.5 Sternen Zum Inhalt:  Leon hat Asthma und seine Mutter ist sehr besorgt und vorsichtig. Aber zum Glück hat Leon auch einen ganz tollen Großvater mit dem er viel Zeit verbringt. Sein Großvater erzählt ihm von dem Flüsterchen im Wald, welches Leon eventuell einen Wunsch erfüllen kann. So ist Leons größter Wunsch, im Wald hinter den Feldern nach der Zauberblume zu suchen...   Meine Meinung:  Zuerst muss ich das wunderschöne Cover erwähnen, welches schon zum Träumen einlädt. Dann kommt der ruhige, aber dennoch spannende Erzählstil von Manuel Deinert dazu. Ihm ist es, meiner Meinung nach, gelungen, ein ernstes Thema mit wunderbaren Worten zu erzählen. Mich hat die Geschichte von Leon sehr berührt und gut unterhalten.  Mir gefiel gerade die ruhige Erzählung, der Alltag von Kindern ist oft schon unruhig genug. Trotzdem fehlte es dem Buch nicht an Spannung und Abenteuerlust.    Fazit:  Eine wunderschöne Geschichte die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann. Vielleicht gerade für Kinder, denen im Alltag etwas die Ruhe fehlt.    Mein Dank geht noch an den Autor Manuel Deinert für die Leserunde und das schöne Buch.

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  • Hinter den Feldern - ein wunderschöner Abenteuerroman für Jung und Alt!

    Hinter den Feldern

    Diana182

    26. September 2017 um 11:20

    ACHTUNG! Die REZENSION enthält Spoiler!!!!!!   Das Cover zeigt ein wunderschön gestaltetes Bild, welches einen kleinen Jungen zeigt, der abenteuerlustig vor einem Feld steht.  Dieses Bild viel mir sofort ins Auge und machte mich neugierig. Auch die Buchbeschreibung klingt sehr interessant, da sie mich an meine eigene Kindheit mit meinem Opa erinnerte, aber sich bestimmt auch sehr gut für meinen Sohn eignet, der solch spannenden Geschichten sehr gern lauscht. Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Sie spielt im Jahre 1986, welches mein Geburtsjahr darstellt. Daher war es sehr interessant, meinem Sohn davon vorzulesen. Zudem kannte ich die Geschichten um Tschernobyl selbst nur durch Erzählungen. Nach und nach lernen wir die einzelnen mitwirkenden Figuren kennen. Leon und sein Großvater wuchsen uns schnell ans Herz und wir begleiteten sie sehr gern durch ihre Erzählungen. Beim Vorlesen kamen in mir selbst viele Erinnerungen an meiner eigenen Kindheit auf, in denen ich im Garten meines Opas spielen konnte. Auch er wusste vieles zu erzählen und drückte einmal mehr ein Auge zu, was meine Oma stets zum Brummeln brachte. Kein Baum war zu Hoch und Hütten konnte man auch prima bauen. So las ich die Geschichte sehr gern vor und erzählte meinem Sohn vieles aus Mamas Kindheit. Doch irgendwann merkte ich, dass es hier leider kein gutes Ende mit Opa nehmen würde und las dann lieber allein weiter. Da auch unser Opa erst vor kurzem verstorben ist, wollte ich meinen Sohn mit solch einer Geschichte nicht zusätzlich belasten. Aber ich las mit Neugier allein weiter und fühlte mich hier stark ergriffen. Es liefen viele Tränen und auch der, in der Geschichte vorkommende Traum kam mir sehr bekannt vor. Auch ich träumte nach dem Tod noch viel von Ihm und unseren Erlebnissen. So konnte man noch einmal sehr gut Abschied nehmen. Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt die Geschichte rund um ab. Es bleibt keine Frage offen und alles nimmt ein gutes Ende. Mein Fazit:Eine sehr schöne Geschichte, die mich sehr ergriffen und bewegt hat. Ich habe sie anfangs mit meinem Sohn gelesen und konnte sehr viele Kindheitserinnerungen mit ihm teilen. Des Weiteren sind bei mir auch viele Erinnerungen zurückgekommen, über die ich mir schon gar nicht mehr bewusst war. Der Debüt-Roman des Autors hat mir sehr gefallen und ich hoffe, noch viele weitere Geschichte von ihm lesen zu dürfen! Bitte weiter so! Der Schreibstil reißt mit und lässt so schnell nicht wieder los.

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  • Eine Geschichte vom Entdecken und Herausfinden, Loslassen und Verändern...

    Hinter den Feldern

    HibiscusFlower

    21. September 2017 um 12:00

    „Wir können uns leider nicht aussuchen, was für Gaben oder Gebrechen wir haben.“ (S. 14)Die Worte seines Großvaters versteht Leon durchaus und dennoch wünscht er sich, dass sein Asthma einfach verschwinden würde. All die tollen, aufregenden Sachen die die anderen Kinder so machen, passen einfach nicht mit seinem Asthma zusammen. Dazu kommen so manche Hänseleien, die das Ganze noch beschwerlicher erscheinen lassen.Aber Leons Großvater hat noch andere Geschichten zu erzählen, die der Zehnjährige mit Spannung verfolgt. Und als dieser ihm von einer Blume und ihren heilenden Kräften berichtet, macht sich Leon heimlich auf den Weg und erlebt endlich sein eigenes Jack-London-ähnliches Abenteuer.Warmherzig und mit viel Liebe zum Detail erzählt der Autor von einem Jungen, der viele Asthmaanfälle und wenig Freunde hat; der sich fragt, was einmal aus ihm werden soll, wenn er doch so vieles nicht darf und der all die Verbote und Einschränkungen, die ihn stetig ausgrenzen, einfach nur doof findet.Die Zeit mit seinem Großvater genießt er hingegen sehr. Er sagt nicht so oft `nein´wie seine Mutter oder muss ständig arbeiten wie sein Vater. Er gibt sein Wissen an Leon weiter, hat stets eine Weisheit oder ein Rätsel für ihn parat und vermag ihm gern ein Lachen zu entlocken.Diese tiefe Bindung zu verfolgen und wie es die Geschichte mit leisen Tönen schafft, eigene Erinnerungen an die Sommer in der Kindheit zu wecken, hat mir ebenso gefallen wie der poetische Schreibstil.Eine Geschichte vom Entdecken und Herausfinden, Loslassen und Verändern, die liebevoll erzählt, mit authentischen Figuren versehen und in ein bezauberndes Cover eingehüllt wurde.

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  • Die geheimnisvolle Blume

    Hinter den Feldern

    Seestern

    18. September 2017 um 22:21

    Beschreibung:Der zehnjährige Leon hat es nicht leicht im Leben: Er hat Asthma, eine Mutter, die mehr Verbote kennt als die Schulordnung, doofe Klassenkameraden und Sommerferien, mit denen er - wie mit sich selbst - nichts anzufangen weiß. Zum Glück wohnt Großvater bei ihnen. Der kennt die tollsten Geschichten und ist Leons bester Freund. Als er Leon von der heilenden Kraft einer Blume erzählt, macht Leon sich heimlich auf die Suche nach ihr. Doch es ist keine Blume, die hinter den Feldern auf ihn wartet ... Eine spannende und herzerwärmende Geschichte über Selbstzweifel, Verlust und Akzeptanz, vor allem aber eine Hymne auf Großväter! Allen Enkelkindern von 9 bis 99 Jahren empfohlen.Der Autor:Manuel Deinert, geboren 1979 in Westfalen, studierte Diplom-Pädagogik in Münster und arbeitet heute in Dortmund. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Frau und seinem Hund Rusty in der Natur. "Hinter den Feldern" ist sein erstes Buch für Kinder und Junggebliebene.Meine Meinung:Wer kennt es nicht aus seiner Kindheit? Heiße Sommer, Geheimnisse, die gelüftet werden wollen, Abenteuer, die nach einem rufen. Das alles empfindet auch der 10jährige Leon, nur schade, dass er Asthma hat, und seine übervorsorgliche Mutter ihm vieles verbietet. Hinzu kommt noch, dass das Jahr 1986 geschrieben wird, in dem es zu der verheerenden Katastrophe von Tschernobyl kam. Und da ist es egal, ob man weit weg in Försterhausen lebt, denn die Strahlung verbreitete sich damals schon über tausend Kilometer weit.Dafür hat Großvater Heinrich viele Geschichten zu erzählen. Und die hört Leon sehr gern. Er träumt sich dann hinfort und vergisst seine Krankheit, und dass er in der Schule gehänselt wird.Eines Tages berichtet sein Großvater von einer heilenden Blume, dem "Flüsterchen". Angestachelt, diese rätselhafte Blume zu finden, macht sich Leon auf, sie zu finden.Was wird ihn hinter den Feldern erwarten?Das Buch besticht durch einen poetischen Scheibstil, was mir wirklich gut gefallen hat. Man fühlt sich in die eigene Kindheit versetzt und kann auch öfter schmunzeln und nachdenken, denn es finden sich viele Anekdoten und Stoff zum Grübeln. Ob über das Leben an sich, die Vergangenheit oder die Dinge, die man als Kind mochte. Wie man die Welt wahrgenommen hat, ob man gehänselt wurde und sich lernen musste, auch zu behaupten.Ich war gespannt, was sich hinter den Feldern verbarg, und äußerst überrascht, was Leon dort tatsächlich fand. Das Buch erzählt auch von Verlust, und davon ein bisschen erwachsener zu werden. Stück für Stück."Hinter den Feldern" ist liebevoll erzählt und besticht mit einer warmherzigen Geschichte.4 Sterne.

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  • Hinter den Feldern

    Hinter den Feldern

    Rees

    18. September 2017 um 21:21

    Ein hübsches, kleines, nostalgisches Büchlein mit einer beschaulichen Geschichte aus alten Zeiten. Mir kommen dabei "Die Waltons " in den Sinn , nur das die eine Grossfamilie waren , während Leon und seine Schwester Lissi mit ihren Eltern und ihrem Grossvater eine kleine Familie abgeben. Trotzdem ist die Fürsorge und die Liebe untereinander gross, was man sehr gut spüren kann. Es ist die Geschichte eines Sommers in dem Leon etwas wertvolles verliert und dabei etwas kostbares  findet. Leon leidet an Asthma und wird von seiner Mutter überbehütet. Er darf keinen Sport treiben und sich nicht zu sehr anstrengen , deswegen fallen viele Aktivitäten weg, die einem Kind Spass machen. Seine Mutter verbietet ihm fast alles und lässt ihn kaum aus den Augen. In der Schule wird er gehänselt und ist ein Aussenseiter, weil er nirgends mitmachen kann. Doch mit seinem Grossvater versteht er sich sehr gut und liebt es seinen märchenhaften Geschichten zu lauschen und ihm im Garten zu helfen. Inspiriert von solch einer fantastischen Geschichte , will Leon im nahen Wald hinter den Feldern nach einer geheimnisvollen Blume suchen. Was er dort aber entdeckt ist etwas ganz anderes. Die Geschichte ist liebevoll erzählt , dennoch konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Deswegen von mir nur 4 Sterne.

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