Manuel J. Hartung Der Uni-Roman

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Inhaltsangabe zu „Der Uni-Roman“ von Manuel J. Hartung

Das erste Semester ist die Hölle: übervolle Seminare, wichtigtuerische Verbindungsstudenten, und die interessanten Mädchen sind alle schon vergeben. Doch Markus, erstes Semester in Bonn, muss feststellen, es wird alles noch viel schlimmer: erstes Mensa-Essen, erste langweilige Vorlesungen und überforderte Dozenten. Manuel J. Hartung porträtiert in seinem kurzweiligen Roman über den Studenten Markus das Krisengebiet Universität und seine vom ganz normalen Wahnsinn heimgesuchten Bewohner – witzig, scharfsinnig und treffend.

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  • Rezension zu "Der Uni-Roman" von Manuel J. Hartung

    Der Uni-Roman

    Minerva

    29. April 2009 um 15:47

    Wirklich treffend und witzig geschrieben!

  • Rezension zu "Der Uni-Roman" von Manuel J. Hartung

    Der Uni-Roman

    BuecherEi

    13. January 2008 um 11:18

    Markus beginnt gerade sein Politikstudium in Bonn und erlebt die ersten Enttäuschungen. Die Anmeldung für ein Seminar zu Semesteranfang beginnt zwar erst um 16 Uhr, aber erfahrene Studenten waren lange vor ihm da. Er bekommt keinen Platz in diesem Seminar. Solche und andere typische Erfahrungen aus dem Studentenleben lässt Michael Hartung seinen Erstsemester Markus durchlaufen. Von der ersten Seminaranmeldung über das dürftige Mensa-Essen, erste Bekanntschaften, langweilige Vorlesungen und desinteressierten Dozenten erkennt man sich in Markus wieder und fühlt sich dabei gut unterhalten. Besonders scharfsinnig beschreibt der Autor unserer gegenwärtige Studentengeneration als schwerfällig und bequem. Aber wodurch sollten wir auch das revolutionäre Gehabe unserer Eltern übertrumpfen? Markus will revoltieren... „Das Problem ist nur: Ich weiß nicht wogegen. Und schon gar nicht wofür. Unsere Eltern haben uns alles weggenommen: Sie haben die Unis umgekrempelt, die Gesellschaft reformiert und den langen Marsch durch die Institutionen gemacht. Ihr Sitzfleisch wurde vom vielen Diskutieren in WG-Küchen, Kneipen und Soziologischen Oberseminaren schon zu Gammelfleisch, als es den Ausdruck noch gar nicht gab. (...) Für mich, für uns, für alle bleibt nichts mehr zum Protestieren übrig. Unsere Eltern diskutierten über Notstandsgesetze, Ostpolitik und Nachrüstung. Wir diskutieren über Bausparen, Haarausfall und den neuen iPod. Sogar den Protest-Lifestyle haben uns unsere Eltern gestohlen: Lange Haar, zerrissene Jeans ... Am Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund – unsere Eltern fanden es höchstens schockierend, dass wir uns auf dem Abiball eine Zigarre in den Mund steckten, denn die war ja ein Symbol des Kapitalismus (für uns war sie nicht nur ein Statussymbol, sondern auch ein Mittel zur Verdauungsförderung). Und ich erinnere mich noch gut an den Tag, als ich zum ersten Mal Sex hatte, mit sechzehn, mit Hannah, in ihrem Kinderzimmer, auf ihrem Neunzig-Zentimeter-Bett. Ihre Mutter kam rein, entschuldigte sich für die Störung und schmiss eine Packung Erdbeer-Kondome aufs Bett. „Viel Spaß euch noch!“, wünschte sie dazu. Spaß hat es an diesem Nachmittag, trotz allem, nicht mehr gemacht.“ Trotzdem, so schlecht sind wir doch gar nicht. Wenn wir uns nur nicht widerstandslos bevormunden und alles unkritisch auf uns einprasseln lassen. So lange wir bewusst und mit offenen Augen durch die Welt gehen, werden auch wir unseren Weg machen. Dieser Weg muss nicht immer geradlinig verlaufen, wir können uns ruhig auch mal nach links und rechts treiben lassen, Erfahrungen machen und Eindrücke sammeln, die nicht nur karriere- und zielführend sind. Das scheint uns der Autor Michael Hartung mit auf den Weg geben zu wollen, ohne erhobenen Zeigefinger, einfach als Begleitgefühl zu seinem humorvollen, scharfsinnigen Buch.

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  • Rezension zu "Der Uni-Roman" von Manuel J. Hartung

    Der Uni-Roman

    Esnemahu

    05. November 2007 um 14:35

    Ganz nett geschrieben. Teilweise wunderliche Versuche des Autors bestimmte, anspruchsvolle Satzbauten einzufügen, die zu sehr in unpassene, philosophische Aussagen abdriften.

    Ansonsten lebt es hauptsächlich von der Erinnerung des Lesenden an die eigene Studienzeit. Es werden viele Klischees bedient und die Beschreibungen rufen einige Lacher hervor.

    Für mal nebenbei lesen also durchaus geeignet!

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