Manuel Kohler

 4,2 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf

MANUEL KOHLER ist gelernter Zimmermann und ausgebildeter Koch und hat außerdem Architektur studiert. In seiner Arbeitsstätte, der Mobilen Kochkunst in Nürnberg, kreiert er aus hochwertigen regionalen Produkten schmackhafte Gerichte der Saison. U. a. mit seiner Partnerin Katharina Pflug realisierte er das ausgezeichnete Kochbuch »Der Genussforscher« sowie »Die Bratwurst«.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Manuel Kohler

Ein großartiges Kochbuch, absolute Empfehlung !

Suppenkult ist das beste Kochbuch, dass ich seit langem lesen und testen durfte und hätte eig. 6 von 5 Sternen verdient.

Suppen in jeder Form mit jedem Gemüse oder Lebensmittel, dass man sich in einer Suppe nur vorstellen kann. Und ebenfalls enthalten sind Suppenbeilagen wie Spätzle aller Art, Nocken in jeglicher Form und vieles, vieles mehr.

Die Rezepte sind alle sehr klar und verständlich formuliert und gestaltet. Die Gerichte sind mit sehr anregenden und hochwertigen Bildern versehen und geben einem einen inspirierenden Vorschlag bezüglich des servierens. 

Die meisten Rezepte bestehen aus Zutaten die man sowieso zuhause hat oder im Supermarkt neben an bekommt, das ist mir persönlich immer wichtig. 

Ich habe bereits 11 Rezepte aus diesem Kochbuch nachgekocht und jedes ist auf Grund der großartigen Anleitung gelungen. 

Eine absolute Empfehlung wenn nicht sogar ein MUSS für alle Suppenliebhaber.

Sehr schöne Suppen-Sammlung

Früher gab es bei meiner Oma regelmäßig Suppen, die immer zum Anlass und zur Saison abgestimmt waren. Also habe ich letztens überlegt, ich könnte damit ja auch mal anfangen. So kam ich zu diesem Kochbuch.

Der Start gefällt mir sehr gut, weil die Basics zu Brühen erklärt werden, bevor die weiteren Rezepte nach den Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter präsentiert werden. Diese Aufteilung danach, was gerade Saison hat, macht das Einkaufen und das Auswählen der Rezepte leichter. Auch die Toppings am Ende haben mir sehr zugesagt. Die Rezepte selbst sind gut und leicht verständlich beschrieben und teilweise bebildert. Hier hätte ich mir tatsächlich zu jedem Rezept mindestens ein Bild gewünscht und optimalerweise noch Bilderstrecken zu komplizierteren Arbeitsvorgängen.

In Summe mochte ich die Auswahl an Rezepten, hätte mir jedoch zusätzlich das ein oder andere Rezept für echte Hausmannskost-Suppen gewünscht, wie ich sie von meiner Oma kenne.

ungewöhnliche Bilder, leckere Rezepte

Suppen und Eintöpfe gehen bei uns gerade in der kühleren Jahreszeit immer, und so war ich sofort neugierig auf das Buch „Suppenkult“.

Das Buch ist eingeteilt in 6 Kapitel: Brühen, Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Einlagen/Toppings. Die jahreszeitliche Zuordnung ist eine sehr gute Idee, bevorzugt man im Frühling und Sommer doch eher leichtere und fruchtige Suppen, und auch die Zutaten sind meist saisonal gewählt.

Auffällig sind die eher kühl, retro und reduziert anmutenden Foodfotos zu den einzelnen Suppen, die gelegentlich ergänzt werden durch ungewöhnliche Nahaufnahmen eines Speiseausschnittes. Bei den Fotos scheint zuweilen eher der künstlerische Aspekt im Vordergrund zu stehen als die Praxistauglichkeit, etwa, wenn sich auf dem Teller mit der Wurzelgemüsesuppe komplette Kartoffeln, Karotten und ganze Knollen Roter Beete wiederfinden. Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Bilder etwas zu trist und nüchtern sind, um richtig Appetit zu wecken, dies ist jedoch – im wahrsten Sinne des Wortes – Geschmackssache. Leider sind auch nicht alle Rezepte bebildert.

Neben klassischen Suppen wie Borschtsch und Pichelsteiner Eintopf sind viele Rezepte mit überraschenden Aromakombinationen enthalten, etwa eine Zucchinisuppe mit gebackenen Apfelringen oder eine Zitronensuppe mit Quarkklößchen. Auch die Zutaten variieren über eine große Bandbreite – von „hab ich immer zu Hause“ bis exotisch und aufwendiger zu beschaffen ist alles dabei. Ausprobiert habe ich bisher die Rotkohlsuppe und die Apfel-Kartoffelsuppe mit Zwiebelringen, die beide sehr lecker waren. Wir werden definitiv noch weitere Rezepte nachkochen.

Die Beschreibung der einzelnen Rezepte ist eher knapp gehalten, aber für alle mit etwas Kocherfahrung ausreichend. Ich vermisse leider Angaben zu Zubereitungszeiten. Auch Piktogramme zu veganen oder vegetarischen Gerichten wären schön gewesen, um diese auf den ersten Blick erfassen zu können. Bei den Einlagen und Toppings war für mich bis auf die Gemüsechips nichts Neues dabei, dieses Kapitel hätte gerne etwas umfangreicher ausfallen dürfen.

Insgesamt eine sehr interessante Sammlung teils außergewöhnlicher Suppenrezepte, die Abwechslung auf den Tisch bringen.

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