Manuel Kohout

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Maienmond.

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Maienmond

Maienmond

 (5)
Erschienen am 21.01.2011

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joshi_82s avatar

Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout
joshi_82vor 7 Jahren

"Maienmond" ist ein wunderbares Märchen, welches durch viele zauberhafte Figuren und einen wunderbaren Erzählstil überzeugen kann. Schon am Anfang ist mir aufgefallen, wieviel Wert der Autor auf die Beschreibungen der Landschaft legt und es somit schafft eine wunderschöne Welt vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. In diesem Buch begegnen uns viele Märchengestalten, wie zum Beispiel Elben, die sieben Schicksalsweberinnen, eine sprechende Katze, Trolle usw. usf. Gerade diese Vielfalt an Figuren hat mir sehr gefallen, auch wenn Manuel Kohout meiner Meinung nach ein bisschen mehr auf die Randfiguren hätte eingehen können.
Die Protagonisten sind beide absolut liebenswerte Charaktäre, die allerlei Abenteuer zu bestehen haben und sich während dem Fortlauf der Geschichte von recht naiven Kindern zu erwachsenen Charaktären entwickeln, die wichtige Entscheidungen treffen müssen. Gerade diese Entwicklung der Charaktäre (und nicht nur der beiden Hauptprotagonisten) ist Manuel Kohout sehr gut gelungen, finde ich.
Was mir am besten an diesem Buch gefallen hat, ist neben dem schönen Schreibstil die Aufmachung des Buches. Schon das Cover finde ich traumhaft schön, aber auch innen ist es auf jeder Seite ein Augenschmauß, denn es ist mit einem dünnen Rahmen mit Blättern und Gesichtern verziert und das hatte ich zumindest noch bei keinem Buch bisher. Ich finde, das ist ein echtes Schmuckstück in jedem Regal und wird ganz sicher nicht das letzte Mal gelesen worden sein.
Dieses Märchen ist gut für junge Jugendliche geeignet, aber auch für Erwachsene absolut lesenswert.

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leselurchs avatar

Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout
leselurchvor 7 Jahren

Worum geht's?
Der junge Parzival Thorensohn ist ein echter Abenteurer - zumindest in seinen Träumen und Wunschvorstellungen. Als Sohn eines vielbeschäftigten Wirtes, einem alleinerziehenden Vater von insgesamt drei Kindern, kann er seine Heimatstadt nicht einfach so verlassen! Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wenigstens den Wahrheitsgehalt der Mythen und Legenden des Dorfes Wehr zu überprüfen. Zusammen mit seinen zwei besten Freunden beschließt er, in der Nacht des Maienmondes durch die Wälder zu streifen und nach den Elbenmädchen zu suchen, die sich nur für diesen einen Abend aus den Bäumen verwandeln sollen. Die Jungen können es nicht fassen, als sie tatsächlich bildhübsche Bäuminnen über die Lichtung tanzen sehen! Doch dieser ruhige Moment voller Glückseligkeit wird von der grausamen Felstrollin Moraq unterbrochen, die nach dem Blut einer Bäumin giert, um ewiges Leben zu erlangen. Parzival kann nicht tatenlos zusehen! Er verfolgt die jagende Hexe und rettet das Elbenmädchen, das Moraq beinahe zum Opfer gefallen wäre. Nun ist sie - Maya - an diesen Körper gebunden und nur eine magische Träne kann sie in eine Bäumin zurückverwandeln.
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Kaufgrund:
Wie bereits bei "Die Mondfrau" wurde ich erst durch den Verlag auf diesen phantastischen Jugendroman aufmerksam. Ich war augenblicklich von diesem wunderschönen Cover überzeugt!
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Meine Meinung:
Die Handlung umfasst etwa ein halbes Jahr, macht durch die vielen Ereignisse und die großen Veränderungen der Charaktere allerdings einen viel längeren Eindruck. Langeweile gibt es in "Maienmond" nie, denn der Autor versteht es, in seiner märchenhaften Erzählung eine perfekte Balance aus spannungsgeladenen Momenten und gefühlsvollen Augenblicken zu schaffen. Das Abenteuer der beiden Hauptcharaktere Parzival und Maya nimmt ungeahnte Ausmaße an: Aus der ursprünglichen Flucht vor der bösen Felstroll-Hexe Moraq wird eine gefährliche Prüfung der Nornen, den Schicksalsweberinnen.
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Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers beschrieben. Die meiste Zeit begleitet er Parzival und Maya und lässt den Leser einfühlsam an ihrem Abenteuer, ihren Gefühlen und ihren Entwicklungen teilhaben. Ab und zu wechselt der Blickwinkel jedoch und erlaubt uns einen knappen Einblick in die momentane Lage der bösen Hexe Moraq oder in die der Nornen.
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Parzival, der träumerische Abenteurer, und Maya, das bildhübsche Elbenmädchen, bilden das Protagonistenduo, mit dem der Leser jegliche Gefühlsregungen durchleben wird. Von der ersten Minute an sind die unerfahrenen Helden so sympathisch und liebreizend, dass man unbedingt wissen möchte, wie ihre Reise voranschreiten wird. Besonders beeindruckt hat mich die enorme Entwicklung der beiden! Die anfänglich verhaltenen und zögerlichen Kinder werden zu selbstsicheren und aufopfernden jungen Erwachsenen, die während des Handlungsverlaufs nicht nur näher zu sich selbst finden, sondern auch eine enge und liebevolle Bindung zueinander aufbauen.
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Meiner Meinung nach sind ansprechende Nebencharaktere für einen rundum gelungenen Roman unverzichtbar. Leider hat der Autor in dieser Hinsicht völlig daneben gegriffen. Die Nebenfiguren sind nicht schlecht, sie sind an sich sogar großartige Charaktere! Wenn sie doch bloß nicht so eine kurze "Lebensdauer" hätten. Kohout hat sich für "Maienmond" eine riesige Menge von verschiedenartig Wesen und Personen ausgedacht. Zwar erzählt beinahe jeder von ihnen seine eigene Hintergrundgeschichte, doch kaum beginnen sie einem ans Herz zu wachsen, sind sie schon wieder von der Bildfläche verschwunden und eine andere Figur hat ihren kurzen Auftritt. Weniger Charaktere, dafür mehr Tiefe und mehr einflussreiche Momente - so hätte ich es mir gewünscht!
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An dieser Stelle muss ich unbedingt ein riesiges Lob an den Drachenmond-Verlag für die wundervolle Innengestaltung aussprechen. Auf jeder einzelnen Seite ist ein bildhübsches, verzierendes Motiv zu sehen sehen, das wie ein Rahmen um die Geschichte wirkt. So macht das Lesen gleich doppelt so viel Spaß, denn die märchenhafte Atmosphäre wird auf diese Weise stark unterstützt.
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Cover:
Das Cover ist sehr einfach gestaltet, aber die Ausdruckskraft könnte kaum stärker sein. Durch den Vollmond am Himmelszelt, der leicht von einem Baum verdeckt wird, wird jene Szene perfekt repräsentiert, die sich zu Beginn des Romans als Auslöser des Abenteuers herausstellt. Rundum gelungen!
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Fazit:
Dies ist nun schon mein zweites Buch aus dem Drachenmond-Verlag und ich kann das Motto - "Bücher mit Herzblut" - ohne Einwände unterschreiben. "Maienmond" ist ein Fantasy-Jugendroman, der durch seine märchenhafte Ader verzaubern kann. Leider hat es mir nicht gefallen, wie der Autor mit seinen Nebencharakteren umgegangen ist - es sind zu viele mit zu wenig Tiefe. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne und schiebe dieses Buch ganz dezent auf eure Wunschliste, denn "Maienmond" ist trotz wunderbarer Geschichte noch viel zu unbekannt!

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Irielles avatar

Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

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Iriellevor 7 Jahren

Parzival lebt in dem kleinen Ort Wehr in der Nähe eines Waldes. Er wird als Ältester den Gasthof seines Vaters übernehmen. Träumt aber von der großen weiten Welt und ihren vielen Abenteuern.

Als in Wehr das "Maienfest vorbereitet wird, dass immer am Vollmond im Mai stattfindet, planen Parzival und seine Freunde einen kleinen Ausflug in den Nahe gelegenen Wald.
Denn die alten Geschichten erzählen von den Baumelben und ihren Kindern, denen in dieser Nacht die Freiheit zum Tanzen geschenkt wird. Denn das Elbenkönigspaar Tar und Gwendolin opferten sich für das Leben auf der Erde, die zu Urzeiten noch trocken und unbewachsen war.
Und nichts ist doch wohl aufregender als den Mythen der Vergangenheit auf den Grund zu gehen, wenn sie so nah liegt.

Parzival und seine Freunde finden den Kreis der Elbenwächter indem die Baumelbinnen tanzen und beobachten ruhig und leise die Gruppe, um nicht gesehen zu werden. Denn die Mythen erzählen auch, dass niemand von dem Vorhaben, diese Gruppe zu finden, zurück gekehrt ist. Niemand ahnt, was das Schicksal für einen bereit hält. In diesem Fall die Schicksalsweberinnen, die den Teppich des Lebens weben, und ab und zu mal ein paar Fäden und Muster verändern, damit ihnen nicht zu langweilig wird.

So kommt es, dass in dieser Vollmondnacht auch die Dunkeltrollin Moraq el Goch in der Nähe der tanzenden Baumelbinnen ist. Denn sie ist der Meinung, dass ein Blutopfer dieser ihr zum ewigen Leben verhelfen kann. Moraq tötet die Wächter und treibt ein Mädchen aus der Gruppe, um es einfacher zu haben.
Aus dem Bauch heraus entscheidet sich Parzival dem Mädchen zu helfen. Da Baumelbinnen keinen Namen haben, nennt er sie Maya. Von nun an beginnt ihre gemeinsame erlebnisreiche Reise. Dann um Moraq wirklich zu entkommen, und vielleicht ihre eigentliche Gestalt wieder zu bekommen, muss Maya in die eigentliche Heimat der Elben, nach Num Thair.

Was sie so erleben. Und was sich die Schicksalweberinnen und ihre Helfer so ausdenken, lest doch einfach selbst!

Fazit:

Die Geschichte um Parzival und Maya ist so fantastisch und erlebnisreich, dass ich wirklich glücklich bin dieses Buch bekommen zu haben. Es ist eigentlich ein Hochgenuss der Fantasy.
Wenn.... wenn da nicht der Schreibstil wäre. Manche Sätze sind so lang, dass man sie mehrfach lesen muss, um alles aufzunehmen. Besonders diese sind dann auch überladen mit Informationen, dass einem der Kopf schwirrt. Andere hingegen ziehen sich leider wie Kaugummi. So dass man manchmal froh ist, dass Buch aus der Hand legen zu dürfen.

Während das Buch von einigen Händlern für die Altersgruppe von 8-10 empfohlen wird, ist es vom Verlag eher für die Altersgruppe ab 12 gedacht. Meine eigene Einschätzung ist, dass die jungen Leser entweder doch noch ein wenig Älter sein sollten. Oder sie sollten zumindest Buchjunkees sein, um dieses Buch geniesen zu können.

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