Manuel Kohout Maienmond

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(0)
(5)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Maienmond“ von Manuel Kohout

Sieben kauzige Weiber, die das Schicksal der Welt weben, ein weißer Zauberkater, der auf einem fliegenden Schiff einer unheimlichen Felsentrollin hinterherjagt, der wilde Menschenjunge Parzival, der davon träumt, ein Ritter zu sein, und das schöne Elbenmädchen Maya auf ihrer Suche nach der geheimnisvollen Bernsteinträne - Dies sind nur einige der phantastischen Figuren in Maienmond, einem abenteuerlichen Märchen aus der Zeit, als Bäume und Felsen noch zum Leben erwachen konnten und die Magie der Kern aller Dinge war. Ein Märchen über den ewigen Wettstreit zwischen Leben und Tod, Gut und Böse und die Kraft einer Liebe, die die Sterne zum Erzittern brachte. Wird es Parzival und Maya gelingen, die Prüfungen der alten Nornen zu bestehen und die magische Zauberträne zu finden, mit deren Hilfe das Elbenmädchen wieder ihre wahre Gestalt erlangen kann?

Stöbern in Kinderbücher

Henriette und der Traumdieb

Zwei Geschwister reisen durch düstere Traumwelten und ein Ende zum Schmunzeln bleiben eingängig hängen.

susiuni

Antonia rettet die Welt - Schildkrötenküsse

Eine interessante Geschichte, die aber leider nicht an den 1. Band heran kommt.

Uwes-Leselounge

Kalle Komet

All-Fred, Kalle Komet, Paulchen Panda, Marsmallows und vieles mehr werden Kinderherzen höher schlagen lassen!

Mrs. Dalloway

Beatrice die Furchtlose

Lustig und spannend mit einer ungewöhnlichen Heldin.

Jashrin

Wer fragt schon einen Kater?

Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!

saras_bookwonderland

Die Doppel-Kekse - Chaos hoch zwei mit Papagei

Eine schöne Geschichte mit den Zwillingen Lea und Lucie und ihrem coolen Papagei Punkt-um. Nicht nur für Mädchen geeignet. ;)

Sancro82

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

    Maienmond
    joshi_82

    joshi_82

    16. July 2011 um 12:19

    "Maienmond" ist ein wunderbares Märchen, welches durch viele zauberhafte Figuren und einen wunderbaren Erzählstil überzeugen kann. Schon am Anfang ist mir aufgefallen, wieviel Wert der Autor auf die Beschreibungen der Landschaft legt und es somit schafft eine wunderschöne Welt vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. In diesem Buch begegnen uns viele Märchengestalten, wie zum Beispiel Elben, die sieben Schicksalsweberinnen, eine sprechende Katze, Trolle usw. usf. Gerade diese Vielfalt an Figuren hat mir sehr gefallen, auch wenn Manuel Kohout meiner Meinung nach ein bisschen mehr auf die Randfiguren hätte eingehen können. Die Protagonisten sind beide absolut liebenswerte Charaktäre, die allerlei Abenteuer zu bestehen haben und sich während dem Fortlauf der Geschichte von recht naiven Kindern zu erwachsenen Charaktären entwickeln, die wichtige Entscheidungen treffen müssen. Gerade diese Entwicklung der Charaktäre (und nicht nur der beiden Hauptprotagonisten) ist Manuel Kohout sehr gut gelungen, finde ich. Was mir am besten an diesem Buch gefallen hat, ist neben dem schönen Schreibstil die Aufmachung des Buches. Schon das Cover finde ich traumhaft schön, aber auch innen ist es auf jeder Seite ein Augenschmauß, denn es ist mit einem dünnen Rahmen mit Blättern und Gesichtern verziert und das hatte ich zumindest noch bei keinem Buch bisher. Ich finde, das ist ein echtes Schmuckstück in jedem Regal und wird ganz sicher nicht das letzte Mal gelesen worden sein. Dieses Märchen ist gut für junge Jugendliche geeignet, aber auch für Erwachsene absolut lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

    Maienmond
    leselurch

    leselurch

    04. July 2011 um 13:14

    Worum geht's? Der junge Parzival Thorensohn ist ein echter Abenteurer - zumindest in seinen Träumen und Wunschvorstellungen. Als Sohn eines vielbeschäftigten Wirtes, einem alleinerziehenden Vater von insgesamt drei Kindern, kann er seine Heimatstadt nicht einfach so verlassen! Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wenigstens den Wahrheitsgehalt der Mythen und Legenden des Dorfes Wehr zu überprüfen. Zusammen mit seinen zwei besten Freunden beschließt er, in der Nacht des Maienmondes durch die Wälder zu streifen und nach den Elbenmädchen zu suchen, die sich nur für diesen einen Abend aus den Bäumen verwandeln sollen. Die Jungen können es nicht fassen, als sie tatsächlich bildhübsche Bäuminnen über die Lichtung tanzen sehen! Doch dieser ruhige Moment voller Glückseligkeit wird von der grausamen Felstrollin Moraq unterbrochen, die nach dem Blut einer Bäumin giert, um ewiges Leben zu erlangen. Parzival kann nicht tatenlos zusehen! Er verfolgt die jagende Hexe und rettet das Elbenmädchen, das Moraq beinahe zum Opfer gefallen wäre. Nun ist sie - Maya - an diesen Körper gebunden und nur eine magische Träne kann sie in eine Bäumin zurückverwandeln. . Kaufgrund: Wie bereits bei "Die Mondfrau" wurde ich erst durch den Verlag auf diesen phantastischen Jugendroman aufmerksam. Ich war augenblicklich von diesem wunderschönen Cover überzeugt! . Meine Meinung: Die Handlung umfasst etwa ein halbes Jahr, macht durch die vielen Ereignisse und die großen Veränderungen der Charaktere allerdings einen viel längeren Eindruck. Langeweile gibt es in "Maienmond" nie, denn der Autor versteht es, in seiner märchenhaften Erzählung eine perfekte Balance aus spannungsgeladenen Momenten und gefühlsvollen Augenblicken zu schaffen. Das Abenteuer der beiden Hauptcharaktere Parzival und Maya nimmt ungeahnte Ausmaße an: Aus der ursprünglichen Flucht vor der bösen Felstroll-Hexe Moraq wird eine gefährliche Prüfung der Nornen, den Schicksalsweberinnen. . Die Geschichte wird aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers beschrieben. Die meiste Zeit begleitet er Parzival und Maya und lässt den Leser einfühlsam an ihrem Abenteuer, ihren Gefühlen und ihren Entwicklungen teilhaben. Ab und zu wechselt der Blickwinkel jedoch und erlaubt uns einen knappen Einblick in die momentane Lage der bösen Hexe Moraq oder in die der Nornen. . Parzival, der träumerische Abenteurer, und Maya, das bildhübsche Elbenmädchen, bilden das Protagonistenduo, mit dem der Leser jegliche Gefühlsregungen durchleben wird. Von der ersten Minute an sind die unerfahrenen Helden so sympathisch und liebreizend, dass man unbedingt wissen möchte, wie ihre Reise voranschreiten wird. Besonders beeindruckt hat mich die enorme Entwicklung der beiden! Die anfänglich verhaltenen und zögerlichen Kinder werden zu selbstsicheren und aufopfernden jungen Erwachsenen, die während des Handlungsverlaufs nicht nur näher zu sich selbst finden, sondern auch eine enge und liebevolle Bindung zueinander aufbauen. . Meiner Meinung nach sind ansprechende Nebencharaktere für einen rundum gelungenen Roman unverzichtbar. Leider hat der Autor in dieser Hinsicht völlig daneben gegriffen. Die Nebenfiguren sind nicht schlecht, sie sind an sich sogar großartige Charaktere! Wenn sie doch bloß nicht so eine kurze "Lebensdauer" hätten. Kohout hat sich für "Maienmond" eine riesige Menge von verschiedenartig Wesen und Personen ausgedacht. Zwar erzählt beinahe jeder von ihnen seine eigene Hintergrundgeschichte, doch kaum beginnen sie einem ans Herz zu wachsen, sind sie schon wieder von der Bildfläche verschwunden und eine andere Figur hat ihren kurzen Auftritt. Weniger Charaktere, dafür mehr Tiefe und mehr einflussreiche Momente - so hätte ich es mir gewünscht! . An dieser Stelle muss ich unbedingt ein riesiges Lob an den Drachenmond-Verlag für die wundervolle Innengestaltung aussprechen. Auf jeder einzelnen Seite ist ein bildhübsches, verzierendes Motiv zu sehen sehen, das wie ein Rahmen um die Geschichte wirkt. So macht das Lesen gleich doppelt so viel Spaß, denn die märchenhafte Atmosphäre wird auf diese Weise stark unterstützt. . Cover: Das Cover ist sehr einfach gestaltet, aber die Ausdruckskraft könnte kaum stärker sein. Durch den Vollmond am Himmelszelt, der leicht von einem Baum verdeckt wird, wird jene Szene perfekt repräsentiert, die sich zu Beginn des Romans als Auslöser des Abenteuers herausstellt. Rundum gelungen! . Fazit: Dies ist nun schon mein zweites Buch aus dem Drachenmond-Verlag und ich kann das Motto - "Bücher mit Herzblut" - ohne Einwände unterschreiben. "Maienmond" ist ein Fantasy-Jugendroman, der durch seine märchenhafte Ader verzaubern kann. Leider hat es mir nicht gefallen, wie der Autor mit seinen Nebencharakteren umgegangen ist - es sind zu viele mit zu wenig Tiefe. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne und schiebe dieses Buch ganz dezent auf eure Wunschliste, denn "Maienmond" ist trotz wunderbarer Geschichte noch viel zu unbekannt!

    Mehr
  • Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

    Maienmond
    Irielle

    Irielle

    03. July 2011 um 10:06

    Parzival lebt in dem kleinen Ort Wehr in der Nähe eines Waldes. Er wird als Ältester den Gasthof seines Vaters übernehmen. Träumt aber von der großen weiten Welt und ihren vielen Abenteuern. Als in Wehr das "Maienfest vorbereitet wird, dass immer am Vollmond im Mai stattfindet, planen Parzival und seine Freunde einen kleinen Ausflug in den Nahe gelegenen Wald. Denn die alten Geschichten erzählen von den Baumelben und ihren Kindern, denen in dieser Nacht die Freiheit zum Tanzen geschenkt wird. Denn das Elbenkönigspaar Tar und Gwendolin opferten sich für das Leben auf der Erde, die zu Urzeiten noch trocken und unbewachsen war. Und nichts ist doch wohl aufregender als den Mythen der Vergangenheit auf den Grund zu gehen, wenn sie so nah liegt. Parzival und seine Freunde finden den Kreis der Elbenwächter indem die Baumelbinnen tanzen und beobachten ruhig und leise die Gruppe, um nicht gesehen zu werden. Denn die Mythen erzählen auch, dass niemand von dem Vorhaben, diese Gruppe zu finden, zurück gekehrt ist. Niemand ahnt, was das Schicksal für einen bereit hält. In diesem Fall die Schicksalsweberinnen, die den Teppich des Lebens weben, und ab und zu mal ein paar Fäden und Muster verändern, damit ihnen nicht zu langweilig wird. So kommt es, dass in dieser Vollmondnacht auch die Dunkeltrollin Moraq el Goch in der Nähe der tanzenden Baumelbinnen ist. Denn sie ist der Meinung, dass ein Blutopfer dieser ihr zum ewigen Leben verhelfen kann. Moraq tötet die Wächter und treibt ein Mädchen aus der Gruppe, um es einfacher zu haben. Aus dem Bauch heraus entscheidet sich Parzival dem Mädchen zu helfen. Da Baumelbinnen keinen Namen haben, nennt er sie Maya. Von nun an beginnt ihre gemeinsame erlebnisreiche Reise. Dann um Moraq wirklich zu entkommen, und vielleicht ihre eigentliche Gestalt wieder zu bekommen, muss Maya in die eigentliche Heimat der Elben, nach Num Thair. Was sie so erleben. Und was sich die Schicksalweberinnen und ihre Helfer so ausdenken, lest doch einfach selbst! Fazit: Die Geschichte um Parzival und Maya ist so fantastisch und erlebnisreich, dass ich wirklich glücklich bin dieses Buch bekommen zu haben. Es ist eigentlich ein Hochgenuss der Fantasy. Wenn.... wenn da nicht der Schreibstil wäre. Manche Sätze sind so lang, dass man sie mehrfach lesen muss, um alles aufzunehmen. Besonders diese sind dann auch überladen mit Informationen, dass einem der Kopf schwirrt. Andere hingegen ziehen sich leider wie Kaugummi. So dass man manchmal froh ist, dass Buch aus der Hand legen zu dürfen. Während das Buch von einigen Händlern für die Altersgruppe von 8-10 empfohlen wird, ist es vom Verlag eher für die Altersgruppe ab 12 gedacht. Meine eigene Einschätzung ist, dass die jungen Leser entweder doch noch ein wenig Älter sein sollten. Oder sie sollten zumindest Buchjunkees sein, um dieses Buch geniesen zu können.

    Mehr
  • Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

    Maienmond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. June 2011 um 19:23

    Klappentext Sieben kauzige Weiber, die das Schicksal der Welt weben, ein weißer Zauberkater, der auf einem fliegenden Schiff einer unheimlichen Felstrollin hinterherjagt, der wilde Menschenjunge Parzival, der davon träumt, ein Ritter zu sein, und das schöne Elbenmädchen Maya auf ihrer Suche nach der geheimnisvollen Bernsteinträne- Dies sind nur einige der phantastische Figuren in Maienmond, einem abenteuerlichen Märchen aus der Zeit, als Bäume und Felsen noch zum Leben erwachen konnten und die Magie der Kern aller Dinge war. Ein Märchen über den ewigen Wettstreit zwischen Leben und Tod, Gut und Böse und die Kraft einer Liebe, die die Sterne zum erzittern brachte. Wird es Parzival und Maya gelingen, die Prüfungen der alten Nornen zu bestehen und die magische Zauberträne zu finden, mit deren Hilfe das Elbenmädchen wieder ihre wahre Gestalt erlangen kann? Meine Meinung Das Cover fällt bei mir unter die Kategorie "ganz, ganz süß" und wird von mir wirklich sehr geliebt. Mir gefällt das Zeichnerische und die Verbindung zum Inhalt des Buches. Jedes Jahr in einer Mai-Nacht erwachen die Buchen im ganzen Land zum Leben. In dieser Nacht nehmen die Bäuminen eine menschliche Gestalt an und tanzen. Doch in diese Jahr passiert etwas unglaubliches- die böse Trollin Moraq el Goch versucht die Zauberkraft einer der Bäuminen zu sich zu nehmen um damit ihr Leben zu verlängern. Die Bäumin, auf die Moraq es abgesehen hat, flieht jedoch und wird von dem jungen Protagonisten Parzival, der die Szene beobachtet hat, gerettet. Durch die Flucht der Bäumin, die von nun an den Namen "Maya" trägt, kann sie sich im Morgengrauen jedoch nicht zurück in einen Baum verwandeln und muss von nun an als Elbin leben. Doch dies nimmt Maya nicht hin und so reist sie mit ihrem neuen Freund Parzival in das Reich der Elben, um einen Weg zu finden, den Zauber umzukehren. Die zwei Protagonisten des Buches sind der junge Mensch Parzival und die Bäumin/Elbin Maya. Die beiden führen eine Freundschaft, die sich auf Wertschätzung versteht und es werden keine Streitigkeiten zwischen den beiden deutlich. Es werden nur Teile des bisherigen Lebens von Parzival genannt, auch über Maya erfährt man nicht umbedingt besonders viel- trotzdem sind es zwei sympathische Gesellen, die genau die richtige Rolle in dem Roman spielen. Die Geschichte enthält viele verschiedene phantastische Wesen, wie zB den Kater Stig, die Trollin Moraq, riesige Raben, Elben und die Nornen. Einige der Wesen wurden nicht großartig beschrieben, was mir positiv aufgefallen ist. Wären sämtliche Wesen erklärt worden, hätte es zu einem Überschuss an Informationen geführt, der mich schlichtweg erschlagen hätte. In diesem Buch war es genau die richtige Mischung. Sehr, sehr gut gefallen hat mir die Gestaltung im Inneren des Buches. Die Seiten sind mit Mustern versehen und verdeutlichen damit die Wirkung eines Märchens (Entschuldigt übrigens, dass das rechte Bild verwackelt ist, ich habe es nicht besser hinbekommen!). Ein negativer Punkt war (für mich) jedoch der Schreibstil des Autors. Ich hatte anfangs wirklich starke Probleme mich damit anzufreunden, da alles so stark förmlich war. Nach einiger Zeit habe ich mich dann jedoch damit abgefunden und es als ein weiteres Merkmal des "Märchens" angesehen. Am Ende war ich teilweise sogar richtig begeistert von dem Schreibstil. Das Problem bleibt jedoch: Ich hatte am Anfang starke Probleme beim Lesen und musste manche Sätze doppelt lesen. Mein Fazit Trotz des einen negativen Punktes (es mag daran liegen, das ich zu viel Urban Fantasy lese) bin ich total begeistert von der Geschichte und werde es vielen Menschen ans Herz legen.

    Mehr
  • Rezension zu "Maienmond" von Manuel Kohout

    Maienmond
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    15. March 2011 um 13:39

    DIE GESCHICHTE: Parzival Thorenson, der abenteuerlustige Sohn des Dorfwirten, wohnt in dem kleinen Dörfchen Wehr und möchte am liebsten die ganze Welt erkunden. Doch zunächst tut es das alljährliche Maifest auch und als der Junge sich mit seinen Freunden am Abend in den Wald schleicht, erlebt er eine Überraschung: Denn es scheint, als ob die alten Legenden wahr wären und sich die Buchenmädchen in dieser Maiennacht in Elbenmädchen verwandeln. Die Jungen erfreuen sich am Tanz der Baummädchen, als die gefährliche Obertrollin Moraq die Idylle stört. Denn um ewig leben zu können, muss sie das Blut eines Buchenmädchens trinken, was der bösen Felsenhexe auch fast gelingt, doch ein mutiges Elbenmädchen vereitelt den Plan und kann vor Moraq fliehen. Parzival rettet das verzweifelte Mädchen, das er Maya nennt, denn diese muss nun ein Mensch bleiben, da ihre Art nur in einer Vollmondnacht zum Leben erwacht. Nur eine Bernsteinträne kann sie wieder in eine Bäumin zurückverwandeln und so begeben sich die Beiden auf eine abenteuerliche Reise... MEINE MEINUNG: Es war einmal... So könnte diese magische Geschichte über Gut & Böse beginnen, in der Parzival und Maya die Hauptrolle spielen. Parzival wird in seinem Heimatort als Träumer mit zu viel Fantasie abgestempelt. Der 15-jährige mit den rabenschwarzen Haaren und den blauen Augen möchte am liebsten die ganze Welt erkunden, gibt sich aber vorerst auch mit Streifzügen durch die heimischen Buchenwälder zufrieden. Durch seine Geistesgegenwart rettet er das wunderschöne Elbenmädchen Maya vor der bösen Trollhexe Moraq und nachdem Maya nun in ihrer menschlichen Gestalt bleiben muss, machen sie sich auf die Suche nach einem Mittel, dass sie zurückverwandelt. Dazu müssen sie allerdings die Prüfungen der alten Schicksalsweberinnen bestehen und ob ihnen das gelingt, lest ihr am besten selbst... Wir begegnen allerlei Fabelfiguren wie z.B. Elben, Elfen, Trollen, Nornen und einer Zauberkatze, die "Maienmond" einen zauberhaften Touch verleihen. Geeignet ist "Maienmond" sowohl für jugendliche Leser als auch für Erwachsene. Die Protagonisten dieses Jugend-Fantasy-Romans sind wundervoll ausgearbeitet und überzeugen mit all ihren Facetten und Gefühlen. Schön ist auch die Weiterentwicklung unserer zwei Helden, die im Laufe der Handlung über sich hinauswachsen. Die Nebenfiguren waren für meinen Geschmack allerdings zu zahlreich vertreten, dennoch ebenso reizvoll wie die Hauptpersonen. "Maienmond" ist für mich eine Mischung aus Märchen, Abenteuer & Fantasyelementen, das mit einem neuartigen Plot, frischen Ideen und einer gelungenen Umsetzung aufwartet. Allerdings steht das Abenteuer im Vordergrund, denn die beiden Erdenkinder müssen viele Aufgaben bestehen und Gefahren bewältigen. Spannung kommt nicht immer auf, da Parzival und Maya sich von einer Aufgabe zur nächsten hangeln, um ihr Ziel zu erreichen, was mir persönlich manchmal zu schnell ging. Dadurch, dass so viel passiert, muss man ganz schön konzentriert lesen, um ja nichts zu versäumen - dennoch zahlt sich das aufmerksame Lesen aus. Erzählt wird die interessante Geschichte, die 1/2 Jahr umspannt, großteils aus der Perspektive von Parzival, doch auch andere Charaktere präsentieren uns die Begebenheiten aus ihrer Sicht. Der märchenhaft anmutende Schreibstil und die bildhafte Sprache haben mein Kopfkino ordentlich angekurbelt und ich könnte mir diesen Jugendroman auch als Film gut vorstellen. :) Das angegebene Alter (8-9 Jahre lt. Amazon, siehe oben) ist mir persönlich zu niedrig angesetzt, ich würde es eher ab 11/12 Jahren empfehlen, damit das Gelesene auch wirklich verstanden wird. FAZIT: "Maienmond" ist eine fantasievolle Geschichte, die sympathische Charaktere, einen zauberhaften Plot und fabelhafte Unterhaltung bietet. Dafür vergebe ich sehr gute 4 (von 5) Punkte!

    Mehr