Manuel Vázquez Montalbán Carvalho und die Meere des Südens: Ein Kriminalroman aus Barcelona

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Inhaltsangabe zu „Carvalho und die Meere des Südens: Ein Kriminalroman aus Barcelona“ von Manuel Vázquez Montalbán

In seinem neuen Fall spürt Pepe Carvalho einem solventen Toten nach, der sich zu sehr von Gauguins Südseeparadies hat verführen lassen - und an die romantische Liebe über die Klassengrenzen hinweg glaubte: Während ganz Barcelona denkt, der Unternehmer Stuart Pedrell genieße eine Auszeit auf irgendeiner Südseeinsel, ziehen ihn die Liebe und das schlechte Gewissen in jene triste Arbeitervorstadt, die er einst selbst mit aufgebaut hat. Genau dort wird er erstochen aufgefunden. Von der Witwe des Opfers engagiert, bringt Carvalho schnell allerlei Machenschaften ans Tageslicht. Und nachdem Carvalho Kartoffeleintopf mit Chorizo gekostet hat, vernascht er Yes, die verstoßene Tochter des Toten - um sie dann bei Abalonen, Riesenkrabben und Kalbfleisch in Austernsauce abzuservieren. Als die Umstände des Todes von Stuart Pedrell endlich auf dem Tisch liegen, ist es seine Witwe, die beschließt, sich in der Südsee zu erholen ...

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    Carvalho und die Meere des Südens: Ein Kriminalroman aus Barcelona

    Ginevra

    26. January 2016 um 18:20

    Privatdetektiv Pepe Carvalho wird von einer reichen Unternehmerwitwe beauftragt, die Hintergründe des Mordes an ihrem Ehemann Stuart Pedrell zu ergründen. Pedrell galt als Träumer, der sein Leben im Wohlstand schon lange satt hatte und sich in die Südsee absetzen wollte. Statt dessen aber wird er eines Tages in einem Neubaugebiet am Rande von Barcelona aufgefunden – erstochen! In seiner Jackentasche findet Carvalho ein Fragment zweier Gedichte, die sich mit der Südsee befassen: Keiner bringt mich mehr in den Süden… Carvalhos Ermittlungen sind ebenso skurril wie erfolgreich: er spaziert durch Barcelona, philosophiert mit Zeugen und Tatverdächtigen über die politische Lage des krisengebeutelten Spanien, und lässt sich dabei gerne kulinarisch verwöhnen. Als ehemaliger Kommunist war er einst politisch verfolgt, daher verfügt er über leidvolle Lebenserfahrung und eine untrügerische Menschenkenntnis. Der spanische Autor Manuel Vázquez Montalbán wurde 1939 in Barcelona geboren, zu dem Zeitpunkt, als Franco im Bürgerkrieg siegte und Spanien ins Elend stürzte. Montalbán wuchs im Armenviertel Barcelonas auf, begann früh zu jobben. Mit 17 begann er, surrealistische (und andere) Romane zu schreiben und unterstützte so seine Familie. Seine zahlreichen Kriminalromane um den Privatermittler Carvalho leben von den Ansichten und Betrachtungen der Hauptfigur, die eine Art Alter Ego des Autors darstellt. Montalbáns Romane sind weltweit sehr erfolgreich, der bekannte italienische Autor Andrea Camillieri benannte sogar seinen Ermittler Commissario Montalbano nach ihm. Nach den begeisterten Vorankündigungen muss ich gestehen, dass mir dieser Roman nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich es mir erhofft hatte. Die Hauptthemen (Immobilienspekulation und Armut in Barcelona) fand ich zwar interessant zu lesen, für meinen Geschmack nahmen sie jedoch zuviel Raum ein. Außerdem trank mir der Privatermittler etwas zu oft und zu viel vom vielgerühmten spanischen Weißwein. Der eigentliche Fall geriet oftmals etwas in den Hintergrund, für meinen Geschmack hätte man einige Seiten kürzen können, dann wäre der Roman wesentlich spannender und kurzweiliger gewesen. Trotzdem kann ich diesen Roman und damit die ganze Serie empfehlen, wenn man sich speziell für die politische und wirtschaftliche Lage Spaniens näher interessiert. Auch die Passagen über spanische und italienische Lyrik haben mich sehr angesprochen, ebenso die melancholische Grundstimmung. 4 von 5 Lesesternen!

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