Manuel Vázquez Montalbán Undercover in Madrid

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Inhaltsangabe zu „Undercover in Madrid“ von Manuel Vázquez Montalbán

Mord im Venice: Während der Literaturpreisverleihung in dem Madrider Luxushotel wird der Stifter, ein zwielichtiger Finanzhai, ins Reich der Toten geschickt. Und das, obwohl er Pepe Carvalho zu seinem Schutz engagiert hat. Der elegische Privatdetektiv und leidenschaftliche Gourmet sieht sich nun nicht nur seiner geliebten Ramblas in Barcelona beraubt, sondern auch mit einer Leiche zum Dessert konfrontiert, die offensichtlich jedem der anwesenden Schöngeister gelegen kommt

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  • Rezension zu "Undercover in Madrid" von Manuel Vázquez Montalbán

    Undercover in Madrid
    Duffy

    Duffy

    04. February 2011 um 16:49

    Mit Sicherheit das Schwergewicht in der Carvalho-Reihe. Ein ebenso mächtiger wie skrupelloser Finanzier stiftet einen Literaturpreis, der mit Europas größter Prämie verbunden ist. Von Vorahnungen erfüllt, zumal sich durch politische Veränderungen sein Status nicht mehr halten lassen wird, engagiert er als Aufpasser für die Preisverleihung Carvalho. Der darf dann auch den Mord an seinem Auftraggeber aufklären, der sich vor dem feierlichen Akt ereignet. Montalban packt in diesen Roman so ziemlich ale Ingredienzen, die man für so ein Umfeld zusammentragen kann. Neid, Missgunst, Politik von ihrer anrüchigsten Seite, die Manierismen einer kulturellen Elite, die sich einmal mehr als ein Konglomerat schaumschlagender Einfaltspinsel herausstellt. Liebe, die keine Liebe ist, Seitensprünge und Interaktionen von Menschen, die sich in ihrer Abhängigkeit voneinander mit absurden Mitteln bekämpfen. Sind die Sekundärinteressen des Privatermittlers sonst zuverlässige Begleiter, also seine Vorliebe für gutes Essen, kommt diese Seite diesmal etwas zu kurz. Dafür gibt es, analog zum Hauptstrang, sehr viel über Literatur zu lesen. Montalban macht es seinen Lesern nicht immer leicht, zu intensiv manche Exkursion, unter dem Strich bleibt jedoch Carvalho der Alte, nur der Autor schwelgt in ungewohnter Lust am Philosophieren. Dadurch wird das Ganze mehr als ein Thriller, ohne aber auch etwas anderes sein zu wollen. Für die Auflösung des Falles muss man bis zum Schluss dabei bleiben.

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