Manuel Vermeer

 4,3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Tod am Taj Mahal, Mit dem Wasser kommt der Tod und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Manuel Vermeer

Dr. Manuel Vermeer, Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, studierte klassische und moderne Sinologie in Heidelberg, Shanghai und Mainz. Er ist Dozent am Ostasieninstitut der HS Ludwigshafen und Inhaber der Dr. Vermeer-Consult (Unternehmensberatung für China, Indien und Südostasien). Seit über 30 Jahren bereist er Indien, China und andere asiatische Länder. Er ist Autor von Sachbüchern zu Indien und China und gab dazu bereits zahlreiche Interviews in Radio und TV. In »Mit dem Wasser kommt der Tod« verarbeitete er sein Fachwissen zum ersten Mal in einem packenden Thriller.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manuel Vermeer

Cover des Buches Tod am Taj Mahal (ISBN: 9783954414314)

Tod am Taj Mahal

 (10)
Erschienen am 13.08.2018
Cover des Buches Mit dem Wasser kommt der Tod (ISBN: 9783954412648)

Mit dem Wasser kommt der Tod

 (3)
Erschienen am 01.07.2015
Cover des Buches China.de (ISBN: 9783834905666)

China.de

 (0)
Erschienen am 13.06.2007
Cover des Buches Das Jahr des Hahns (ISBN: 9783743192614)

Das Jahr des Hahns

 (0)
Erschienen am 21.01.2020
Cover des Buches Reise Know-How KulturSchock China (ISBN: 9783831728466)

Reise Know-How KulturSchock China

 (0)
Erschienen am 30.10.2017

Neue Rezensionen zu Manuel Vermeer

Cover des Buches Mit dem Wasser kommt der Tod (ISBN: 9783954412648)dreamlady66s avatar

Rezension zu "Mit dem Wasser kommt der Tod" von Manuel Vermeer

Horrorszenario der Zukunft?
dreamlady66vor 10 Monaten

(Inhalt, übernommen)
Für die junge deutsche Ingenieurin Cora Remy wird die Geschäftsreise nach China zum Albtraum. Kurz nach ihrer Ankunft entgeht sie nur knapp einem Anschlag, und von einem Moment auf den anderen steckt sie mitten in einer schmutzigen Korruptionsaffäre. Ihre Firma rät ihr zur Rückkehr, aber Cora beschließt, ihren Auftrag zu erfüllen und über Shanghai nach Tibet weiterzureisen.

Die Fahrt durch das geheimnisvolle, fremde Land führt Cora nach Qingdao und Lhasa, zum Base Camp des Mount Everest und an die Ufer des Brahmaputra. Mehr als einmal muss sie dabei um ihr Leben kämpfen, denn Schritt für Schritt kommt sie einer gigantischen geplanten Umweltsünde auf die Spur. Ein Krieg um Wasser könnte die ganze Welt ins Chaos stürzen!

Zum Autor:
Dr. Manuel Vermeer, Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, studierte klassische und moderne Sinologie in Heidelberg, Shanghai und Mainz. Er ist Dozent am Ostasieninstitut der HS Ludwigshafen und Inhaber der Dr. Vermeer-Consult (Unternehmensberatung für China, Indien und Südostasien). Seit über 30 Jahren bereist er Indien, China und andere asiatische Länder. Er ist Autor von Sachbüchern zu Indien und China und gab dazu bereits zahlreiche Interviews in Radio und TV. In »Mit dem Wasser kommt der Tod« verarbeitete er sein Fachwissen zum ersten Mal in einem packenden Thriller.

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
DANKE an kbv für dieses Rezensionsexemplar, ich freute mich!

Für mich war dieses Buch bzw. Teil 1 um Cora Remy definitiv sehr interessant zu lesen.
Die dargelegten Abenteuer, die Cora hier schildert, davon hat der normale Bürger definitiv gar keine Ahnung!
Ich war immer der Meinung, dass die asiatischen Länder Vorbilder in Bezug auf Ordnung und Sauberkeit seien...aber, weit gefehlt.
Natürlich geht es hier um die Wasservorkommen und die einzelnen Flüsse in den verschiedenen Ländern.
Ein Problem könnten die vielen Menschen bedeuten, sie alle schöpfen aus dem Vollen, und wenn wir nicht alle für ein geordnetes Klimaprogramm uns anstrengen, dann kann die Wasserknappheit wirklich zum Krieg und damit auch zum Tod führen...

Insofern hat der Autor, Manuel Vermeer, ein aussergewöhnliches Buch geschrieben, das eine klare Leseempfehlung verdient.
Hierfür gerne uneingeschränkt 5*!

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Cover des Buches Tod am Taj Mahal (ISBN: 9783954414314)Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Tod am Taj Mahal" von Manuel Vermeer

Abbruch - sprachlich, inhaltlich nicht genug
Gwhynwhyfarvor 2 Jahren

Ich wollte dem Buch eine Chance geben, obwohl die Sprache mir von der ersten Seite an nicht gefiel, aber bei Seite 102 war Schluss. Mich hatte das Thema interessiert, das große Geschäft mit Sand, denn die vielen Betonbauten schlucken Sand, der auf der Welt immer rarer wird. Sandmafia – ein gutes Thema, so freute ich mich. Sprachlich nicht ansprechend, und obendrauf konnte ich inhaltlich dem Ganzen leider nicht mehr folgen.

Die deutsche Hydroingenieurin Cora Remy ist beruflich in Indien und will bei der Gelegenheit ihren Freund Ganesh besuchen, der derzeit neben dem Taj Mahal arbeitet. Vom Flughafen wird sie allerdings nicht von ihm abgeholt, lediglich von dessen Freund Anshu, der erzählt, er sei eigentlich nur der Chauffeur, weil Ganesh kein Auto besitze. Schon am letzten Abend sei er mit dem Freund verabredet gewesen, der nicht zu erreichen sei. Ganesh habe etwas herausgefunden über illegalen Sandhandel, sei bedroht worden, mehr wisse er auch nicht. Cora will ihn sofort suchen gehen. Anshu will abwarten und bringt Cora in einen Club, wo sie ihr Zimmer bezieht. Am nächsten Morgen will er sie abholen, gemeinsam mit ihr nach dem Freund suchen. Sie solle nicht alleine losziehen, das sei als Frau in Indien gefährlich. Worauf Cora sagt:

»Ich bin nicht aus Zucker und muss auch nicht ins Bett! Hat Ganesh Ihnen nicht von den Sprengungen in Tibet erzählt? Von meinem Kampf mit den chinesischen Soldaten? Ich werde Ganesh suchen, ich werde ihn jetzt nicht im Stich lassen! Vielleicht ist er schwer verletzt oder er wird irgendwo gefangengehalten!«

Ich war etwas verwirrt. Kaum dem Flugzeug entstiegen, ohne Kenntnis der Sachlage solche Schlüsse zu ziehen ... mein lieber Scholli … Und Kampf mit chinesischen Soldaten … hätte Anshu davon Kenntnis haben müssen? Kung Fu fighting? Um fünf Uhr morgens verlässt Cora den Club völlig verändert. Die blonden langen Locken hat sie sich von einem Friseur in eine Kurzhaarfrisur umgestalten lassen, geglättet und schwarz gefärbt, damit sie nicht auffällt. Und sie trägt einen indischen Salwar Kameez. Am Taxistand fällt ihr ein junger Mann auf, der ihr erklärt, die anderen Taxifahrer wollen sie übers Ohr hauen, er bietet einen guten Preis. Warum vertraut sie Anshu nicht, aber dem auffälligen Taxifahrer? Auf dem Weg zum Taj Mahal, es ist nicht weit, lädt er sie in einem teuren Hotel nahe dem Denkmal ab, wartet. Am Flughafen hatte Cora eine zerknitterte alte Ledertasche von der Gepäckausgabe abgeholt, nun trägt sie einen Rucksack. Sofort muss sie duschen, den Salwar Kameez wechseln, wegen des vielen Staubs auf der kurzen Fahrt. Von der Indischen Frauenbekleidung, weites Oberteil und Pluderhose, hat sie gleich mehrere im Rucksack stecken, die sie vorsichtshalber in Dehli eingekauft hatte. Ich komme schon hier nicht mehr mit. Klar, der Freund ist nicht aufgetaucht, das ist besorgniserregend – doch diese Agentennummer? Und der Rucksack muss ja riesig sein … – Der Leser weiß durch kleine Kapitel, dass Ganesh gefangengehalten wird.

»Am liebsten wäre Cora noch einmal in den Taj Mahal zurückgekehrt, um den Treppen zu folgen, die unter die Plattform führten, aber das gesamte Areal war nachts natürlich geschlossen. Als sie ihm das sagte, wiegte er bedächtig den Kopf. »No Problem Miss. I have good friend. Ha give boat. But dangerous. If police find us, we jail.‹«

Der nette Taxifahrer bringt Cora zum Taj Mahal, eine Touristentour auf dem Gelände folgt, und sie entdeckt Treppen, die nach unten führen, abgesperrt. Genau dort will sie hin! Als sie zum Taxi zurückkommt, sieht sie, wie der Fahrer bedroht wird, geschlagen, es geht um eine weiße Frau – sie! Cora schleicht sich von dannen, trifft später den Fahrer, der ihr erklärt, er habe den Männern ein falsches Hotel genannt, in dem sie wohnen würde. Die Männer wollten wissen, was sie am Taj Mahal wolle. Man fragt sich als Leser, wie die verkleidete Cora erkannt wurde, von wem und weshalb man überhaupt an ihr interessiert ist. Und der Taxifahrer ist sofort bereit, mit ihr auf das Gelände einzusteigen! Als sie dort detektivisch herumschleichen, schlängelt eine Cobra aus einem Deckenloch, die hier nicht hingehört. Sofort reißt Cora die Lehm-Strohdecke ein wenig auf, lässt sich vom Taxifahrer per Räuberleiter nach oben helfen. Der Leser weiß ja, wer dort sitzt … Ich habe den Thriller zugeklappt, weil ich solch Fantasygebilde nicht lesen mag. Spannung kommt auch nicht auf, weil unsere Heldin wie ein Durchlauferhitzer auf das Ziel zusteuert, und niemand sie daran hindert: Sofort weiß sie was zu tun ist, vermutet sofort richtig, dass ihr Freund gefangengehalten wird, verkleidet sich zur Tarnung agentenlike, Helfer stehen sofort zur Stelle, und gleich hat sie den richtigen Riecher, wo der Freund wohl steckt. Mann, Mann …

»Endlich stand Cora vor der Abflughalle des Flughafens von Kathmandu. Ein irgendwie unbefriedigender Tag lag hinter ihr; die Fahrt zum Staudamm, die ergebnislos geblieben war; die Rückfahrt, der traurige Anblick der Ruinen Kathmandu … sie freute sich darauf, bald Ganesh zu sehen. Wie würde das Wiedersehen werden? Ob er sich sehr verändert hatte? »

»Wie hieß er überhaupt? Hätte sie das fragen sollen? Immerhin hatte sie ihm ihr Leben anvertraut auf dieser mörderischen Autofahrt. Oder tat man das nicht? Ganesh würde ihr sicher – sie stockte in Gedanken. Ganesh? Wo er wohl war? Ob es ihm gut ging?« (Und noch eine Reihe von Fragesätzen folgen.)

Die Sprache ist hölzern, statisch folgt oft Satz für Satz gleichklingend ohne Rhythmus über Seiten. Das hat mir bereits die erste Seite verleidet. Sätze im Telegrammstil, abgehackt oder vergurkte Schachtelsätze, die am Ende erst die Information bringen. Es gibt eine Menge Fragesätze, einer nach dem anderen folgend. Und mancher Satz wiederum ist aufgepolstert mit störenden Füllworten; Wiederholungen von Aussagen direkt hintereinander nerven. Der Autor möchte uns Indien erklären. Das kann ich verstehen. Aber dadurch gibt es jede Menge handwerkliche Fehler. Die Protagonisten werden unglaubwürdig, wenn der Autor über sie am laufenden Band Leserinformation ausspuckt, selbst in ganz banalen Sätzen: »Nun, dachte die promovierte Ingeneurin ...«. Ganz davon ab, dass die Charaktere platt sind, sie besitzen keine Persönlichkeit, handeln ziemlich obskur. Trotz der vielen Erklärungen zu Land und Leuten, touristischen Attraktionen, fehlt dem Text Atmosphäre. Nicht ein Satz zieht mich hinein, es gibt keine stimmungsvollen Absätze, Beschreibungen besitzen Sachbuchcharakter, Protagonisten bleiben auf ihre Handlungen und Fragestellungen reduziert. Es soll ein Tempo-Thriller sein, aber die gewählte Zeitform in Kombination mit dem Schreibstil bremst enorm, und der Winkel der Perspektive hält den Leser auf zu viel Distanz.

Wie gesagt, ich habe lediglich etwas über ein Viertel gelesen, nur darüber kann ich meinen Unwillen weiterzulesen ausschütten. Laut Klappentext reist Cora nun nach Mumbai, legt sich mit dem mächtigen Sandlord an. Klar doch – wer schon gegen chinesische Soldaten antritt … Das ist keine Rezension, lediglich der Eindruck zum ersten Viertel.

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Cover des Buches Tod am Taj Mahal (ISBN: 9783954414314)verruecktnachbuecherns avatar

Rezension zu "Tod am Taj Mahal" von Manuel Vermeer

Nicht mein Fall
verruecktnachbuechernvor 3 Jahren

Cora Remy ist eine deutsche Ingenieurin. Als sie in Indien ihren Freund Ganesh besuchen möchte, ist dieser nicht auffindbar, er wurde entführt. Ehe Cora sich versieht steckt sie schon mitten drinnen und sie legt sich nicht mit irgendjemanden an, sondern mit der Sandmafia. Die Reise von Cora führt sie durch große Teile Indiens. Doch ihr Feind kann sie stellen und auf einmal befindet sich sich auch in Gefangenschaft.

Ich mag das Cover. Es wirkt so ruhig und friedlich.

In diesem Buch steckt viel mehr, als nur ein Thriller. Während des Lesens erfährt man eine Menge über Indien und über Sand. Das Sand so ein knapper, wertvoller und begehrter Rohstoff ist, war mir vor der Lektüre nicht mal ansatzweise klar und ich finde es sehr erschreckend, wie damit illegal Geld verdient wird und wo dieser Sand weltweit überall eingesetzt wurde.
Auch lernt man so viel über Indien, dass dieses Buch bestimmt auch als Reiseführer durch gehen würde. 

Ich hatte beim Lesen Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, dass lag einerseits an der Protagonistin, welche ich persönlich nicht mag und andererseits lag es am Schreibstil.
Jedes Mal, wenn ich das Buch zur Seite gelegt hatte, um am nächsten Tag weiter zu lesen, hatte ich große Probleme wieder in die Geschichte hineinzufinden.
Obwohl das Buch einen sich ständig aufbauenden Spannungsbogen hat, konnte mich nicht fesseln.
Es war an einigen Stellen doch zu vorhersehbar und an anderen Stellen hat die Geschichte merkwürdig auf Geschehnisse reagiert. 

Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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Gespräche aus der Community

Sand ist das neue Gold. Der weltweit benötigte Rohstoff wird zusehends knapp. Ohne Sand kein Beton, also auch keine Bürotürme, keine Häuser, keine Autobahnbrücken, keine Flughäfen. Aber auch kein Glas, kein Plastik, kein Asphalt. Sand ist ein Milliarden-Geschäft.

Wo viel Geld im Spiel ist, dort gedeihen schmutzige Machenschaften. Die indische Sandmafia gilt als eine der skrupellosesten und undurchdringlichsten Verbrecherorganisationen weltweit.  Entführungen, Erpressung und Mord sind die Mittel, mit denen in Indien um die Vorherrschaft im Sandgeschäft gekämpft wird. Riesige Umweltschäden,  ausgebaggerte Flüsse und abgetragene Strände sind die Begleitfolgen.

„Tod am Taj Mahal“ ist der neue Öko-Thriller von Manuel  Vermeer.

Vermeer ist Dozent am Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen und Inhaber einer Unternehmensberatung für China, Indien und Südostasien und  Autor von Sachbüchern zu Indien und China.

Im Vorgängerroman „Mit dem Wasser kommt der Tod“ verarbeitete er sein Fachwissen zum ersten Mal in einem packenden Thriller.

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