Tod am Taj Mahal

von Manuel Vermeer 
4,9 Sterne bei7 Bewertungen
Tod am Taj Mahal
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Dirk1974s avatar

Ein Reiseführer im Thrillerformat

Marion2505s avatar

Eine atemberaubende Reise quer durch Indien, die bis zum Schluss spannend bleibt. Geniale Charaktere machen das Lesen perfekt!

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Inhaltsangabe zu "Tod am Taj Mahal"

Atemlose Jagd durch Indien

Eigentlich wollte die deutsche Ingenieurin Cora Remy nur ihren Freund Ganesh in Indien besuchen, doch der ist spurlos verschwunden, offenbar entführt von der skrupellosen indischen Sandmafia. Hat er sich zu sehr in deren kriminelle Machenschaften eingemischt?
Sand ist eine ungemein kostbare und zunehmend knapper werdende Ressource der weltweiten Bauwirtschaft, ein Handelsgut von unschätzbarem Wert. Der üppig vorhandene Wüstensand ist zum Bauen nicht geeignet, selbst die Araber importieren Sand.

Cora macht sich auf die verzweifelte Suche nach Ganesh. Vom weltberühmten Taj Mahal führt die Spur sie quer durch Indien, bis an die gefährliche pakistanische Grenze, hinunter in das Zentrum der deutschen Indienaktivitäten nach Pune und schließlich nach Mumbai. Dort hält sich der Sandlord auf, der bei seinem kriminellen Handel vor nichts zurückzuschrecken scheint. Als Cora sich mit ihm anlegt und in Dharavi, dem größten Slum Asiens, in Gefangenschaft gerät, scheint ihr Leben wie feiner Sand in einer Sanduhr zu zerrinnen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954414314
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:360 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:13.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Dirk1974s avatar
    Dirk1974vor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Reiseführer im Thrillerformat
    Ein Indienabenteuer

    Das Cover und der Titel

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Wir sehen den Ort des Geschehens, den Taj Mahal am Fluß Yamuna. Durch die tiefstehende Sonne wird die Szene in ein tolles Licht getaucht.
    Der Titel passt sehr gut zur erzählten Geschichte.

    Zum Inhalt

    Wir begleiten die deutsche Ingenieurin Cora Remy auf eine Reise nach Indien. Sie will sich dort mit einem ehemaligen Kommilitonen Ganesh treffen, der aus Mumbai stammt. Als er nicht wie vereinbart auftaucht, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch wie soll sie ihn finden, in einem Land, in dem über 17 Prozent der Weltbevölkerung leben?
    Wie es scheint steckt die indische Sandmafia hinter seinem Verschwinden.

    Zum Autor

    Dr. Manuel Vermeer ist der Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters. Er hat u.a. in Deutschland studiert und ist viel in den Ländern Asiens unterwegs.

    Meine Meinung

    Das Buch Tod am Taj Mahal ist ein Thriller. Doch es ist mehr. Man könnte es auch als Reiseführer in Thrillerform beschreiben. Zum einen begleiten wir Cora bei ihrer Suche nach Ganesh. Dabei muss sie sich notgedrungener Weise auf ihr bis dato fremde Menschen verlassen. Doch wem kann sie trauen? Manuel Vermeer erzählt uns eine spannende Geschichte, mit teils unerwarteten Wendungen.
    Sehr gut eingeflochten in die Erzählung erfahren wir viel über das große Land und seine Menschen, seine Religionen und Kultur.
    Die Mischung ist dabei gut gelungen. Die Handlung bleibt durchweg interessant und es kommt keine Langeweile auf.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.


    - Vielen Dank an  LOVELYBOOKS, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte. -

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    Marion2505s avatar
    Marion2505vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Eine atemberaubende Reise quer durch Indien, die bis zum Schluss spannend bleibt. Geniale Charaktere machen das Lesen perfekt!
    Eine spannende Reise ins exotische Indien

    Inhalt:

    Als die deutsche Ingenieurin Cora Remy gerade beruflich in Nepal ist, erhält sie von ihrem Freund Ganesh einen Anruf. Er bittet sie, ihn besuchen zu kommen. Natürlich macht sie sich auf den Weg zu ihm, denn er klingt sehr geheimnisvoll. Doch als Cora in Indien ankommt, ist Ganesh spurlos verschwunden. Was ist mit ihm geschehen? Scheinbar hat er eine heiße Spur verfolgt. Ob es etwas mit der indischen Sandmafia zu tun hat? Cora macht sich sofort auf die Suche nach ihrem Freund. Diese Suche führt sie quer durch Indien bis nach Mumbai und stellt sich als lebensgefährlich - auch für Cora - heraus.

    Meine Meinung: 

    Ein sehr schönes und stimmiges Buchcover

    Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es spiegelt ganz wunderbar die Schönheit Indiens wieder, über die ich im Buch einiges erfahren habe. Beim Betrachten des Buchcovers bin ich sofort wieder mit Cora und Ganesh mitten im Buch und hätte nichts dagegen, noch ein wenig Zeit dort zu verbringen.

    Ein spannender Schreibstil  

    Der Schreibstil von Manuel Vermeer hat mir sofort mehr als gut gefallen, denn er ist locker-flockig und doch sehr spannend. Ich hatte keinerlei Probleme, in die Handlung des Buches abzutauchen und musste mich des Öfteren wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders, wenn es am Ende eines Kapitels einen kleinen, spannenden Hinweis auf den weiteren Verlauf der Handlung gab. Auch hat mir gut gefallen, dass das Buch nicht nur aus Coras Sicht, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist. So bleibt es immer spannend und die einzelnen Charaktere können besser verstanden werden.

    Interessante und oft undurchsichtige Charaktere 

    Cora hat mir von Beginn an unglaublich gut gefallen. Sie ist eine unerschrockene und wirklich clevere Frau, die sich fast immer zu helfen weiß. Nicht nur einmal hat sie mich im Laufe des Buches komplett überrascht und absolut begeistert. Während ihrer Suche nach Ganesh lernt sie viele unterschiedliche Menschen kennen, die ihr oft - aber nicht immer - hilfreich sind.

    Auch Ganesh habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Auch er ist ein mutiger und sehr unterhaltsamer Protagonist, den ich gerne in einem der anderen Bände wiedertreffen möchte.

    Besonders gut hat mir allerdings gefallen, dass das Buch voller undurchsichtiger Charaktere ist. Oft habe ich mich gefragt, ob es eine gute Idee ist, wenn Cora sich auf diese oder jene Person einlässt bzw. anvertraut. Nicht immer ging es gut und einmal bin ich komplett überrascht worden. Diese erzeugte Spannung hat das Lesen für mich zu einer besonderen Freude gemacht, die bis zum Ende des Buches angehalten hat. Denn es gab so manche Überraschung und Wendung zu verdauen.

    Eine spannende Reise durch das exotische Indien

    Cora lernt auf ihrer Suche nach Ganesh viele unterschiedliche Inder kennen und erfährt viel über die Geschichte und Kultur Indiens. Mir hat dieser Umstand sehr gefallen, denn ich habe ganz nebenbei unglaubliche viele interessante Dinge über Indien erfahren und es absolut genossen, in dieses wunderschöne und exotische Land abtauchen zu können. Auch die Landschaftsbeschreibungen waren unglaublich anschaulich, so dass ich manchmal wirklich das Gefühl hatte, in eine andere Welt abzutauchen.

    Mein Fazit:

    "Tod am Taj Mahal" von Manuel Vermeer ist eine atemberaubende und überaus interessante Lesereise nach Indien, die mich absolut begeistert hat. Ich habe die sympathische Cora Remy sehr gerne bei ihrer spannenden Reise quer durch das Land begleitet und war bis zum Schluss im Bann des Buches. Für mich wird es sicherlich nicht das letzte Abenteuer sein, das ich mit Cora erlebt habe und daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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    N
    nati51vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Eine perfekte Mischung zwischen einer spannenden Geschichte und wissenswerten Fakten
    Perfekte Mischung

    Die deutsche Hydro-Ingenieurin Cora Remy hat beruflich in Nepal zu tun, als sie einen Anruf ihres Freundes und ehemaligen indischen Kommilitonen Ganesh erreicht. Er bittet sie, sich kurzfristig mit ihm in Delhi zu treffen. Ganesh erzählt, dass es vordergründig darum geht, dass der Taj Mahal einstürzt und dieses verhindert werden muss und er einer Sache auf der Spur sei, über die er aber am Telefon nicht sprechen kann. Als Cora am Flughafen ankommt, wird sie nicht wie geplant von ihm erwartet, sondern Anshu ein Freund von Ganesh nimmt sie in Empfang. Anshu ist sehr in Sorge um seinen Freund, denn der ist spurlos verschwunden. Ganesh wurde bedroht und hat sich in die kriminellen Machenschaften der Sandmafia eingemischt. Die Jagd nach Ganesh und der Sandmafia führt Cora vom Taj Mahal quer durch das exotische Indien.

    Der Autor hat mich mitgenommen auf eine spannende Reise durch Indien und mich auf das Thema Sand aufmerksam gemacht, welches mir bisher nicht so bewusst war, denn Sand ist nicht gleich Sand. Geschickt hat er Informationen über Land und Leute bis hin zur faszinierenden Götterwelt der Inder mit den Abenteuern von Cora verwoben.

    Das lesenswerte Buch zeichnet sich durch eine perfekte Mischung zwischen einer spannenden Geschichte und wissenswerten Fakten aus.

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    eigers avatar
    eigervor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Spannung und Action auf indische Art
    Indische Legenden und Wahrheiten

    „Tod am Taj Mahal“ ist der dritte Thriller von Manuel Vermeer um die Hydroingenieurin Dr. Cora Remy, der 2018 im KBV Verlag erschienen ist.

    Cora ist für ein Projekt in Nepal angekommen, da erhält sie einen Anruf ihres indischen Freundes Ganesh. Er schlägt ein Treffen vor, weil sie doch gerade in der Nähe ist. 

    Ihre Aufgabe hier ist rasch beendet und sie fliegt kurz entschlossen nach Neu-Dehli. Der Flug von Kathmandu beträgt ungefähr eine Stunde. Aber nicht Ganesh erwartet sie am Airport, sondern sein bester Freund. Er hat seit dem Vortag nichts von Ganesh gehört. Irgendetwas stimmt nicht und so begibt sich Cora auf die Suche nach ihm. Dabei er- und überlebt sie unglaubliche Abenteuer und stößt auf eine Problematik von höchster Brisanz.

    Es geht um die strategische Bedeutung von Sand – eine Tatsache, die im öffentlichen Bewusstsein noch nahezu unbekannt ist. Sand ist in den letzten Jahren nach Wasser zur zweitwichtigsten Ressource der Menschheit geworden. Das Thema Sandknappheit ist bei der Bevölkerung noch nicht angekommen. Hier wird durch den Autor ungemein viel Wissenswertes vermittelt. 

    Die Bauwirtschaft benötigt Sand für Megastädte, Flughäfen, Bürotürme und mehr. Stahlbeton besteht aus einem Drittel Zement und zwei Dritteln Sand. Nur der rund geschliffene Quarzsand aus Flüssen und dem Meer ist brauchbar zur Betonherstellung. Wüstensand ist wertlos.
    Sand ist zu einem Milliardengeschäft geworden – der Bauboom in Asien verlangt immer mehr davon. Kriminelle Machenschaften und mafiöse Strukturen sind mit dem Sandgeschäft untrennbar verbunden.

    Ganesh ist bei seinen Arbeiten am Taj Mahal auf mysteriöse Vorgänge aufmerksam geworden und hat einige Leute von der indischen Sandmafia aufgeschreckt. Deshalb befindet sich nicht nur er, sondern auch Cora mit ihren hilfsbereiten indischen Bekannten in höchster Gefahr.
    Manuel Vermeer gelingt es meisterhaft ungemein viel Wissen über Sprache, indische Kultur und Religion sowie Philosophie geschickt mit einer spannenden Geschichte zu kombinieren, ohne den Leser zu belehren. Es ist Unterhaltung auf hohem Niveau.

    Eine große Rolle spielt in Indien die Götterwelt, die ein eigener Kosmos ist. Hier erfährt man, wie einfach es sich die Briten gemacht haben und alles unter dem Begriff des Hinduismus zusammen- fassten, weil sie die Religionsvielfalt nicht durchschauen konnten und wollten. So ist ein Konfliktpotential entstanden, das sich bis zum heutigen Tag nichts von seiner Brisanz verloren hat. 

    Übertroffen wird es nur noch durch die Teilung Indiens und Pakistans 1947 am Ende der britischen Kolonialherrschaft. Für mehr als zehn Millionen Menschen auf beiden Seiten der neuen Grenze war das gleichbedeutend mit Umsiedlung, Flucht und Vertreibung sowie Exzessen von Gewalt. Wenn Cora die hell erleuchtete Grenze zu Pakistan sieht, ahnt man als Leser, was hier für ein gefährliches Erbe sichtbar wird. 
     
    Erzählt wird die komplexe und gut recherchierte Geschichte mit Liebe zum Detail und Ortskenntnis. Überraschungen unterschiedlicher Art und unerwartete Wendungen bringen Spannung. Die Personen sind authentisch und realitätsnah beschrieben. Der flotte Schreibstil liest sich ausgezeichnet. Man wird zum Nach und Mitdenken angeregt. Schnelle Urteile über Menschen, deren Lebensumstände einem nahezu unbekannt sind, können nicht richtig sein. 
     
    Fazit:
    Wer sich für Indien und globale Probleme, verpackt in einen spannenden Thriller, interessiert, dem ist dieses Buch zu empfehlen. Hier kann man mehr als aus klassischen Reiseführern über das Land und seine Menschen erfahren und eigene Ansichten relativieren.


    Kommentare: 1
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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Incredible India - für Newcomer & Eingeweihte ein absolutrasanter Lesegenuss mit filmreifem Plot!
    Incredible India - für Newcomer & Eingeweihte ein absolutrasanter Lesegenuss mit filmreifem Plot!

    (Inhalt, übernommen)
    Atemlose Jagd durch Indien

    Eigentlich wollte die deutsche Ingenieurin Cora Remy nur ihren Freund Ganesh in Indien besuchen, doch der ist spurlos verschwunden, offenbar entführt von der skrupellosen indischen Sandmafia. Hat er sich zu sehr in deren kriminelle Machenschaften eingemischt?
    Sand ist eine ungemein kostbare und zunehmend knapper werdende Ressource der weltweiten Bauwirtschaft, ein Handelsgut von unschätzbarem Wert. Der üppig vorhandene Wüstensand ist zum Bauen nicht geeignet, selbst die Araber importieren Sand.

    Cora macht sich auf die verzweifelte Suche nach Ganesh. Vom weltberühmten Taj Mahal führt die Spur sie quer durch Indien, bis an die gefährliche pakistanische Grenze, hinunter in das Zentrum der deutschen Indienaktivitäten nach Pune und schließlich nach Mumbai. Dort hält sich der Sandlord auf, der bei seinem kriminellen Handel vor nichts zurückzuschrecken scheint. Als Cora sich mit ihm anlegt und in Dharavi, dem größten Slum Asiens, in Gefangenschaft gerät, scheint ihr Leben wie feiner Sand in einer Sanduhr zu zerrinnen …

    Zum (genialen) Autor:
    Dr. Manuel Vermeer, Sohn einer indischen Mutter und eines deutschen Vaters, studierte klassische und moderne Sinologie in Heidelberg, Shanghai und Mainz. Er ist Dozent am Ostasieninstitut der HS Ludwigshafen und Inhaber der Dr. Vermeer-Consult (Unternehmensberatung für China, Indien und Südostasien). Seit über 30 Jahren bereist er Indien, China und andere asiatische Länder. Er ist Autor von Sachbüchern zu Indien und China und gab dazu bereits zahlreiche Interviews in Radio und TV. In »Mit dem Wasser kommt der Tod« verarbeitete er sein Fachwissen zum ersten Mal in einem packenden Thriller.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an den KBV-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung meines TB in Hochglanzoptik bei 360 Seiten und 43, teilweise recht kurzknappen Kapiteln, dazu eine angenehme Leseschrift und ein direkter, sehr offener & auch ehrlicher Schreibstil, was gefiel.

    Ich habe diesen rasanten Thriller innerhalb weniger Tage (aus)gelesen, fesselnde Momente gepaart mit vielen aha-Momenten inkl. Gänsehautfeeling gleich von Beginn an - fremde Länder und andere Kulturen interessieren mich immer brennend, dazu viel, gut-recherchiertes Detailwissen über Land & Leute, hier kennt sich wirklich jemand perfekt aus - der Inhalt gleicht ua einem detaillierten Reiseführer - definitiv: Ich habe den Plot genossen, Zeile um Zeile, und hier sehr gerne mitermittelt!

    Rasant, actionreich, unverblümt, turbulent aber auch sehr direkt und ebenso makaber kam der Inhalt für mich daher, den ich definitiv als filmreich erachte und für mich eines meiner wenigen bislang wirklichen Thriller-Highlights in 2018 darstellt, Chapeau!
    Überzeugt Euch gerne selbst, was für ein page-turner par excellence.

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    C
    claudiaschiedatvor 17 Tagen
    Indien

    Die deutsche Ingenieurin Cora Remy wollte ihren Freund besuchen. Doch Ganesh verschwindet spurlos, hat er sich mit der Sandmafia angelegt.

    Ein schöner Roman, der sehr gut recherchiert ist, man erfährt viel über Indien und seine Kulturen.  Ein überraschendes Ende, ein guter Roman der Freude gemacht hat. Leseempfehlung: Ja.

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    Ewerk92s avatar
    Ewerk92vor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Spannung und Wissenswertes wechselt sich vor einer tollen Kulisse ab!
    Die Sandmafia und andere spannende Indienfakten

    Klappentext:
    Atemlose Jagd durch Indien

    Eigentlich wollte die deutsche Ingenieurin Cora Remy nur ihren Freund Ganesh in Indien besuchen, doch der ist spurlos verschwunden. Hat er sich zu sehr in die kriminellen Machenschaften der indischen Sandmafia eingemischt? Die zunehmend knapper werdende Ressource Sand ist für die weltweite Bauwirtschaft ein Handelsgut von unschätzbarem Wert.

    Cora macht sich auf die verzweifelte Suche nach Ganesh. Vom weltberühmten Taj Mahal führt die Spur sie quer durch die exotische Kulisse Indiens bis nach Mumbai. Dort hält sich der Sandlord auf, der vor nichts zurückzuschrecken scheint. Als Cora sich mit ihm anlegt, dauert es nicht lange, bis ihr eigenes Leben wie feiner Sand in einer Sanduhr zu zerrinnen beginnt.

    Rezension:
    Ich gebe zu das Thema hatte mich schon gefesselt bevor ich auch nur das erste Wort gelesen habe. Schon lange bin ich fasziniert von Indien und durfte bereits selbst das Taj Mahal besuchen. Auch sind mir viele Hintergründe bekannt gewesen. Dennoch kam hier in diesem Buch sehr viel neues wissenswertes hinzu. Der Autor versteht es Spannung und Wissen gekonnt zu verbinden.
    Die einzelnen Kapitel wechseln öfter die Perspektive. Mal aus der Sicht unserer Protagonistin, mal Ganesh oder auch ein Unbekannter. Das macht das ganze ebenfalls sehr abwechslungsreich.
    Auf die letztendliche Auflösung bin ich selbst nicht gekommen, auch wenn vieles darauf gedeutet hat. So waren anfangs Szenen bei denen man zweifelte ob dies so sinnig ist, durch die Auflösung genau passend.
    Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich, dass es kein klassicher Thriller mit gut / böse ist. Hier wird gekonnt gezeigt, dass es sehr viele Schattierung dazwischen gibt. Jeder Mensch hat etwas das ihn antreibt. Manchmal muss man erst die Beweggründe kennen und sollte nicht zu schnell seine Urteile fällen.

    Fazit:
    Wer gerne interessantes über Indien erfahren will und dabei noch auf Spannung und Action steht, ist hier goldrichtig!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar

    Sand ist das neue Gold. Der weltweit benötigte Rohstoff wird zusehends knapp. Ohne Sand kein Beton, also auch keine Bürotürme, keine Häuser, keine Autobahnbrücken, keine Flughäfen. Aber auch kein Glas, kein Plastik, kein Asphalt. Sand ist ein Milliarden-Geschäft.

    Wo viel Geld im Spiel ist, dort gedeihen schmutzige Machenschaften. Die indische Sandmafia gilt als eine der skrupellosesten und undurchdringlichsten Verbrecherorganisationen weltweit.  Entführungen, Erpressung und Mord sind die Mittel, mit denen in Indien um die Vorherrschaft im Sandgeschäft gekämpft wird. Riesige Umweltschäden,  ausgebaggerte Flüsse und abgetragene Strände sind die Begleitfolgen.

    „Tod am Taj Mahal“ ist der neue Öko-Thriller von Manuel  Vermeer.

    Vermeer ist Dozent am Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen und Inhaber einer Unternehmensberatung für China, Indien und Südostasien und  Autor von Sachbüchern zu Indien und China.

    Im Vorgängerroman „Mit dem Wasser kommt der Tod“ verarbeitete er sein Fachwissen zum ersten Mal in einem packenden Thriller.

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    Letzter Beitrag von  verruecktnachbuechernvor 2 Tagen
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