Manuel Weyer

 4.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von New BBQ Burger!, 365 Tage Grillen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Manuel Weyer

New BBQ Burger!

New BBQ Burger!

 (2)
Erschienen am 06.04.2016
365 Tage Grillen

365 Tage Grillen

 (2)
Erschienen am 29.03.2016
Süß Grillen

Süß Grillen

 (1)
Erschienen am 02.03.2017

Neue Rezensionen zu Manuel Weyer

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Rezension zu "New BBQ Burger!" von Manuel Weyer

Burger mal anders
MissStrawberryvor 2 Jahren

Ein weiteres Grillbuch – braucht man das? Ich finde: schon!

Man erhält immer wieder neue Ideen und neue Anregungen. Hier gibt Manuel Weyer seine Tipps und Tricks zu den diversen Grillarten weiter. Außerdem hat er den altbekannten Burger komplett neu erfunden. Bei vielen seiner Ideen sucht man schon sehr vergeblich nach den Merkmalen eines Burgers, wie man ihn kennt und liebt. Und dennoch macht jedes Rezept unfassbar Appetit!

Es gibt zahlreiche Rezepte für Fleischburger, Fischburger, Veggieburger und sogar Dessertburger. Und all das vom Grill! Auch an Dips und Buns (Hamburgerbrötchen) ist gedacht. Die Rezepte sind jeweils sauber und übersichtlich dargestellt. Links immer die Spalte mit den erforderlichen Zutaten, rechts daneben dann die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Zubereitung. Hin und wieder finden sich auch ausgefallenere Zutaten, sodass es sich empfiehlt, rechtzeitig zu planen, um notfalls noch schnell die fehlenden zu besorgen. Zu jedem Burger gibt es dann noch ein sehr gelungenes Foto, das unweigerlich das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Ansgar Pudenz hat das wirklich großartig gemacht!

Erwähnenswert auch die Namen der diversen Burger. Da versammeln sich Spieß-Burger, Society-Burger, Pitts-Burger, Königs-Burger, Burger of China Town, Burger-Recht und Carnevals-Burger friedlich zusammen. Nein, nicht alle davon möchte ich wirklich essen, doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden – und das ist gut so.

Fest steht, dass mit diesem Buch jeder seine Burger selbst machen kann, inklusive dem Brötchen und den Dips. Das ist ein wenig Arbeit, die wird aber mit oberleckeren Burgern belohnt. Mein Fazit deshalb: trotz einiger echt schräger und ausgefallener Ideen vergebe ich die vollen fünf Sterne!

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Rezension zu "365 Tage Grillen" von Manuel Weyer

Könnte auch 10 Sterne bekommen!
LekkerLebenSchoenerWohnenvor 2 Jahren


Selten begeistern mich Bücher so sehr, dass ich mir vorstellen könnte eigentlich jedes Rezept daraus nachzumachen.

Jetzt hat genau das mal wieder ein Buch geschafft. Manuel Weyer hat mit dem ZS Verlag das Buch “365 Tage Grillen” herausgebracht. Seitdem wir umgezogen sind und einen Balkon mit viel Platz und einem großen Grill haben, ist das Buch für mich natürlich ideal. Das Cover wirkt ansprechend und ich habe direkt Lust bekommen, den Grill anzuschmeißen.

Dem Inhaltsverzeichnis können wir entnehmen, dass das Buch nach dem Vorwort erst einmal auf ein paar Basic-Seiten Grundwissen vermitteln möchte. Es folgen Rezepte unter dem Oberbegriff “Marinaden, Dips und Co”, die noch einmal in drei Rubriken unterteilt sind:

“Marinaden & Rubs”
“Mops & Lacke”
“Saucen & Dips”


Im Anschluss folgen die Rezepte rund ums Jahr. Auch hier findet eine Unterteilung in die Jahreszeiten

“Frühling”
“Sommer”
“Herbst”
“Winter”


statt.

Der Autor Manuel Weyer benutzt in seinem Vorwort schöne Worte. Er schreibt, dass das grillen nicht nur auf die warmen Sommermonate beschränkt ist sondern inzwischen 365 Tage im Jahr gegrillt wird. Weiter sagt er, dass es einen noch nie dagewesenen Facettenreichtum beim Grillen gibt und den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Alles was man in dem Ofen garen oder backen kann, kann man tatsächlich auch auf dem Grill zubereiten. Weyer möchte in diesem Buch Know-how und Rezepte weitergeben und weißt daraufhin, das grillen etwas geselliges ist und dazu genutzt werden soll mit Familie, Freunden oder Gästen etwas besonderes zu teilen und zu genießen.

Der Basic-Teil beginnt mit der Überschrift “Know-how rund ums Grillen”. Hier werden als erstes die verschiedenen Grillgeräte mit ihren Eigenschaften beschrieben und es wird erklärt für welchen Grilltyp sich welcher Grill (Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill) eignet. Laut Autor sollte der Grill aber auf jeden Fall einen Deckel haben, denn dann eignet er sich auch als Ofen-Ersatz. Im Anschluss folgen eine Auflistung an weiterem Zubehör, welches das Grillen erleichtern soll. Weiter wird erklärt, wie man die Temperatur im Grill regulieren kann und wie man darin räuchert.

Wer sich vorhin bei der Vorstellung der Kapitel gewundert hat, was Rubs, Mops und Lacke sind, wird nun auch aufgeklärt:

Rubs ist eine Trockenmarinade mit dem Vorteil, dass sie nicht tropft und somit keine Flammenbildung verursacht, wenn man sie auf den Grill legt.

Mops ist eine Nassmarinade die man während des Grillvorgangs einkocht und dann zum bestreichen des Grillguts verwendet.

Flüssigkeiten, die man auf dem Grill reduziert um damit das Grillgut zu bestreichen, welches vorab nicht eingelegt worden ist, nennt man Lacke. Lack wird beim Einkochen dickflüssiger und verleiht dem Fleisch so einen individuellen Geschmack.

Ab Seite 20 folgen die ersten Rezepte für Marinaden und Rubs.

Auf einer Doppelseite findet man 11 verschiedene Marinaden, die für circa ein Kilogramm Fisch oder Fleisch reichen. Auf diesen Seiten sind keine Fotos abgedruckt, sondern einfach nur die reinen Rezepte mit kurz gehaltenen Zutatenlisten und Zubereitungsanweisungen. Auch für Mops und Lacke und für Saucen und Dips gibt es jeweils eine Doppelseite mit 10 bzw. 12 Rezepten.

Es geht mit dem ersten richtigen Kapitel “Frühling” los. Wir finden hier 19 Rezepte, die so einiges her geben. Wir haben aus diesem Kapitel das Rezept von “Zweierlei gegrilltem Spargel” (Rezept siehe hier) probiert und waren begeistert. Dieses Kapitel beinhaltet aber auch Rezepte für ein “Risotto mit grünem Gemüse”, “marinierte Scampi-Spieße mit süß-saurem Gurkensalat”, “Thunfischsteak mit salade nicoise”. Ansprechend sind auch die “Stubenküken mit Barbecue-Rub” oder “Schweinebauch mit Honey Lemon Mob”. Ich kann gar nicht genug bekommen - auch das “US Roastbeef mit gefüllten Kartoffeln” oder die “gefüllten Lammkoteletts mit Tabouleh” machen mir richtig Hunger! Etwas ausgefallener oder morderner wird es bei den Rezepten für “Mini-Pizza-Spieße mit Erdbeer- Mandel-Belag” oder dem “süßen Sushi mit Tahiti Vanille Soße”.

Es folgt das zweite Kapitel “Sommer”. Das erste Rezept ist vegetarisch und heißt “Ur- Tomaten mit Tomaten-Ananas-Chutney”. Neben "Brezenknödel mit Tomatenvinaigrette" oder "Oliven-Focaccia mit gegrilltem Gemüse" gibt es ein Rezept für “Spicy Beans & Bacon mit Maisbrot”, “Sweet-Chili-Lachs von der Planke mit Heidelbeerlack” oder “Geräucherte Entenbrust a la Bellini”. Neben vielen Fischrezepten folgen einige Fleisch- und Burger-Rezepte. Für den süßen Gaumen gibt es zum Schluss des Kapitels eine “Pflaumen-Tarte”.

Das “Herbst“-Kapitel beinhaltet ein “Kürbissüppchen mit Riesengarnelen”, “Muscheleintopf vom Grill” oder für mich wieder etwas Leckeres: “Gegrillter Weißkrautsalat mit Cranberry- Vinaigrette”. Es folgt ein “Rote-Bete-Steckrüben-Auflauf” und Wildgerichte wie “Gegrillter Rehrücken mit buntem Blumenkohl” und “Hirschrückenkoteletts mit Punschlack und Pastinaken”. Alle Gerichte haben immer kleine Symbole unter der Überschrift stehen. Beim Wildgericht zum Beispiel ist ein kleiner Hirsch zu sehen. Es gibt aber auch ein Schwein-, Fisch-, Eintopf-, Früchte- und Radieschen Symbol. Eine Legende gibt es allerdings nicht - dies muss man mit Menschenverstand verstehen ;) Im Herbst Kapitel gefallen mir auch besonders die Rezepte für den “Chocolate-Cheese-Cake” und die “Gefüllte Bratbirnen mit Haselnussbaiser”.

Das letzte Kapitel “Winter” ist jetzt nicht mehr so mein Fall - es beinhaltet viel Gemüse wie “Gegrillte Lauchspieße mit Kräuterflakes” oder “Rote-Bete-Apfel-Salat mit Mandel-Vinaigrette mein Highlight in diesem Kapitel ist das “Teriyaki-Chicken-Sate mit scharfen Reisbällchen” oder die “Nougat-Rum-Tarte mit Vanillebaiser”.  Das letzte Kapitel scheint wenig fleischlastig zu sein...

Das Buch schließt mit einem Register ab, in dem noch einmal alle Rezepte der einzelnen Kapitel von A bis Z aufgelistet sind.

Fazit: Mich hat das Buch aus dem ZS Verlag sehr begeistert! Das Buch beinhaltet zwar auch viele Fischgerichte - wo inzwischen jeder weiß, dass ich nicht so auf Fisch stehe, aber die anderen Rezepte machen es einfach wieder gut! Das Buch hat 184 Seiten und wurde am 29. März 2016 veröffentlicht. Die tollen Fotos sind übrigens von Matthias Neubauer.

Nun kann ich nur sagen: Auf die Plätze - an den Grill - und viel Spaß beim Testen, Grillen und Genießen.

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Rezension zu "New BBQ Burger!" von Manuel Weyer

Burger-Revolution
ForeverAngelvor 3 Jahren

Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass New BBQ-Burger nicht das erste Burger-Kochbuch ist, das ich bespreche, und dass ich die Vielfältigkeit des Burgers liebe. New BBQ-Burger bringt das Burgergrillen auf eine neue Stufe, denn es verbindet das klassische Fast Food mit High End Küche.

Das Vorwort philosophiert zunächst über die umstrittene Entstehung des Burgers. Wer hat ihn erfunden, und wann? Was ist die Geburtstätte des Burgers? Ebenfalls zum Philosophieren verleitet unter anderem die Frage nach dem richtigen Grill. Wie gelingt das beste Patty, was muss man beachten, was ist der Unterschied zwischen direktem und indirektem Grillen, welche Werkzeuge braucht man, wie reinigt man den Grill und und und.

Dass die Burger in diesem Buch nicht mehr viel mit dem klassischen Hamburger zu tun haben, zeigt schon das erste Rezept: Burger-Begehren ~ Trocken gereifte Hochrippe mit Salsa Verde und Camembert (26). Kein Hackfleisch-Patty also, sondern dünn aufgeschnittene, zart-rosa Hochrippe. Oder der Hochburger ~ Beef Burger mit vegetarischem Anstands-Beiwerk (28), bei dem auch die Buns aus Fleisch bestehen. Es finden sich auch noch gewagtere Kombinationen in diesem Kochbuch; etwa der Mut-Burger ~ Kalbschnitzel mit Riesengarnele, Mango und Frühlingszwiebel (52) oder der süße Ice-Burger ~ Mango-Sorbet mit gegrillten Früchten (106). Die Namen finde ich übrigens klasse. Es gibt auch einen Spießburger, einen Sankt-Petersburger und einen Straßburger.

Für die Rezepte in diesem Buch braucht man nicht nur eine Portion Mut und Experimentiertfreude, sondern vor allem Zeit. Wer es richtig machen und den vollen Genuss erfahren möchte, beginnt bereits bei der Herstellung eigener Buns und Saucen / Dips. Dazu kommt das Grillen von Fleisch, Gemüse und Co. Das alles dauert länger, als Hackfleisch in der Pfanne zu braten und zwischen zwei gekaufte Scheiben Weißbrot zu legen. ABER: der Geschmacksunterschied ist unbeschreiblich. Wer es einmal ausprobiert hat, wird nie wieder andere Burger essen wollen.

Schön finde ich auch die Aufmachung des Buches. Die Burger sind alle toll in Szene gesetzt und vor schwarzem Hintergrund fotografiert, wodurch sie richtig edel aussehen. Die Textseiten sind zwar nur schwarz-weiß, werden durch die großen Überschriften aber deutlich aufgepeppt. Die Aufmachung wirkt - ohne genau beschreiben zu können, woran es liegt - amerikanisch. Sie versprüht eine Steakhaus-/Diner-/Route 66-Atmosphäre, die genau richtig für die darin enthaltenen Rezepte ist. Es ist ein tolles Kochbuch, mit dem ich sicherlich noch viel Freude haben werde.

(c) Books and Biscuit

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