Manuela Adreani

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Alice im Wunderland, Der Zauberer von Oz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Manuela Adreani

Manuela Adreani arbeitete nach ihrem Diplom mit Spezialisierung auf Illustrationen als Grafikdesignerin, bis sie die Arbeit an Animationsfilmen für sich entdeckte. Nach dem Stipendium für einen Masterstudiengang im Bereich Animation am IED (European Institute of Design) in Turin, arbeitete sie für die Lastrego e Testa-Studios an verschiedenen TV-Serien. Seit 2011 ist sie freiberufliche Illustratorin. Sie war eine der Gewinnerinnen bei einem Illustrations-Wettbewerb zum 130. Jahrestag von Pinocchio. Für White Star Kids illustrierte sie bereits Pinocchio; Die Bibel; Alice im Wunderland; Der kleine Prinz; Die Schöne und das Biest; Die Schneekönigin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manuela Adreani

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Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9788863123999)

Alice im Wunderland

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Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Der Zauberer von Oz (ISBN: 9788863124286)

Der Zauberer von Oz

 (2)
Erschienen am 30.06.2020
Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9788863122657)

Pinocchio

 (1)
Erschienen am 20.02.2018
Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9788863123203)

Der kleine Prinz

 (1)
Erschienen am 20.02.2018
Cover des Buches Das Märchen von der Schneekönigin (ISBN: 9788863124002)

Das Märchen von der Schneekönigin

 (0)
Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Brüder Grimm. Die schönsten Märchen (ISBN: 9788863124019)

Brüder Grimm. Die schönsten Märchen

 (0)
Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Die Schöne und das Biest (ISBN: 9788863122633)

Die Schöne und das Biest

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Erschienen am 21.10.2015
Cover des Buches Die Bibel (ISBN: 9788863123784)

Die Bibel

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Erschienen am 22.03.2019

Neue Rezensionen zu Manuela Adreani

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Rezension zu "Der kleine Prinz" von Manuela Adreani

Wunderschöne Bilder, einige sinnentstellende Fehler
SternchenBlauvor 4 Monaten

Hier haben es meinem Sohn und mir die Bilder von Manuela Adreani besonders angetan. Mit 24,5 auf 31 Zentimeter hat das Buch Übergröße und insbesondere die doppelseitigen Bilder sind eine Augenweide.

Schon das Cover ist so wunderschön, dass mein Sohn das Buch aus der Bibliothek unbedingt mitnehmen musste. Ich empfand sie eine gelungene Interpretation des Textes, die die Illustrationen des Autors selbst schön ergänzen. Gerade die unterschiedlichen Planeten sind toll gelungen.

Ich habe schöne Kindheitserinnerungen an „Der kleine Prinz“. In den letzten Jahren habe ich dann mitbekommen, dass einige Leute die Geschichte sehr kitschig finden. Vor drei Jahren habe ich mit meinem Sohn und meiner Mutter dann eine Theater-Adaption für Kinder gesehen, die wir alle drei sehr genossen haben.

Nun war ich sehr auf den Text gespannt. Und ich muss gesehen, irgendwie bin ich verwirrt. Manches finde ich zu sehr verschachtet, überkonnotiert, die simple Lösung fühlt sich falsch an, die komplexe zu komplex. Was soll das bedeuten, dass man Freund:innen zähmen soll? Die Rose finde ich ehrlich gesagt ziemlich ätzend und sie verkörpert ein weibliches Klischee einer Zicke. 

Das hier außer Schlange und Rose nur männliche Figuren vorkommen ist schade, passt aber in die Kriegserfahrung des Autors – und auch in die Welt, die ja sehr patriarchal von den Erwachsenen geschildert wird.

Anderes rührte mich dann wieder sehr an und traf genau einen Nerv, ohne, dass ich es wirklich fassen könnte. 

Ich hatte ganz verdrängt, auf welche Art der kleine Prinz auf seinen Planeten zurückkehrt. 

Hier kommt ein kleiner Spoiler:

Mein Sohn interpretiert das, wie ich das wohl als Kind getan habe. Der kleine Prinz stirbt nicht, sondern findet eine andere Form, um seiner Rose zurückzukehren.

Das Buch als solches lässt mich also verwirrt zurück. Meinem Sohn hat es gefallen, was das alles zu bedeuten hat, wusste er aber auch nicht.

So hätte ich vermutlich 4 Sterne gegeben, weil ich Ambivalenz durchaus zu schätzen weiß.

Dann hat das Buch allerdings einige wirklich fiese Rechtschreibfehler. Das kann mal passieren, finde ich sonst oft. Hier sind sie allerdings ein Graus, weil sie auch sinnentstellend sind:

„Ich sah nicht, wie er nachts laufbrach.“

Das musste ich wirklich drei Mal lesen, weil ich einfach nicht glauben könnte, dass das im Korrektorat und Lektorat übersehen werden kann.

Und in dem zentralen Zitat, dass Kalendersprüche rauf und runter benutzt wird, wird nicht nur „das Wesentliche“ mit „Eigentliche“ übersetzt (wobei ich nicht verstehe, wo hier der Mehrwert sein soll) – sondern auch noch ein Satzfehler mit einem überflüssigen Anführungszeichen reingebracht:

„Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Eigentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Für diese Fehler ziehe ich 1 Fehler ab. So lande ich bei 3 Sternen, die auch zu diesem generell unbefriedigendem Gefühl der Lektüre passen.

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