Manuela Dörr 2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

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Inhaltsangabe zu „2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman“ von Manuela Dörr

»Sie fliegen nächste Woche nach Spanien. In der Nähe sind zwei der zehn besagten Tierheime. Ich war so frei, meine Sekretärin mit der Buchung Ihrer Reise zu beauftragen«, sagte Herr Hofenkamp. »Nächste Woche? Und was wird aus dem Meeting vom Museumsprojekt am Dienstag?« Natalies Arme sanken langsam an ihrem schwarzen Kleid hinab. »Da werden Sie nicht mehr gebraucht. Konzentrieren Sie sich auf Ihr neues Projekt – das Tierheim.« In diesem FotobuchRoman entsteht Natalies Geschichte, sobald sich dokumentarische Fotografie und fiktiver Text vereinen. Mehr Informationen: www.tierheime.manueladoerr.de

Besonderer Fotobuch-Roman über Tierheime und Tierschutz in Europa. Nicht nur für Hundeliebhaber interessant!

— Anchesenamun

Gelungene Mischung aus fiktiver Erzählung und dokumentierenden Fotos mit deutlicher Botschaft.

— doppelgaenger

Ein wirklich interessantes Buch, das nicht nur über tolle Fotografien verfügt, sondern auch über eine spannende Geschichte :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman" von Manuela Dörr

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    ManuDoerr

    Ich lade herzlich zur Leserunde zu meinem neuen FotobuchRoman "2924 Hunde und 10 Tierheime" ein. Es geht um die Nachwuchsarchitektin Natalie, die den Auftrag erhält, ein Tierheim zu bauen. Zur Leserunde möchte ich 5 gedruckte Bücher, mit Farbfotos aus den Tierheimen, verlosen.Klappentext»Sie fliegen nächste Woche nach Spanien. In der Nähe sind zwei der zehn besagten Tierheime. Ich war so frei, meine Sekretärin mit der Buchung Ihrer Reise zu beauftragen«, sagte Herr Hofenkamp.»Nächste Woche? Und was wird aus dem Meeting vom Museumsprojekt am Dienstag?« Natalies Arme sanken langsam an ihrem schwarzen Kleid hinab.»Da werden Sie nicht mehr gebraucht. Konzentrieren Sie sich auf Ihr neues Projekt – das Tierheim.«Pressestimmen„Wie es Hunden in Tierheimen geht, wollte Manuela Dörr wissen […]. Ihre Antwort: Besser als befürchtet, meist, weil die Pfleger enorm engagierte Menschen sind.“Tilmann Abegg in Ruhr-Nachrichten„Starke Bilder und ein starkes Thema.“Deine-Tierwelt.deBlog & HomepageMehr Infos und Bilder zum Buch und ein Video mit mir:www.tierheime.manueladoerr.deIch blogge auch rund um Fotografie und Tiere:www.blog.manueladoerr.de/tag/tiereWas muss ich tun?Um "2924 Hunde" zu gewinnen und mit Natalie Tierheime in Europa zu besuchen, musst du nur folgende Frage beantworten:Was ist deine Lieblingshunderasse und warum?Ich freue mich schon auf eure Antworten und eine spannende Leserunde!Die Verlosung der Bücher endet am Sonntag dem 16. Oktober 2016. Im Gewinnfall stimmst du nach Erhalt des Buches einer zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer abschließenden Rezension zu. Natürlich dürfen auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar sehr gerne teilnehmen.

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  • Fotobuch-Roman, der vor allem wegen der Fotos einzigartig ist

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    grit0707

    21. November 2016 um 14:23

    Klappentext:»Sie fliegen nächste Woche nach Spanien. In der Nähe sind zwei der zehn besagten Tierheime. Ich war so frei, meine Sekretärin mit der Buchung Ihrer Reise zu beauftragen«, sagte Herr Hofenkamp.»Nächste Woche? Und was wird aus dem Meeting vom Museumsprojekt am Dienstag?« Natalies Arme sanken langsam an ihrem schwarzen Kleid hinab.»Da werden Sie nicht mehr gebraucht. Konzentrieren Sie sich auf Ihr neues Projekt – das Tierheim.«In diesem Fotobuch-Roman entsteht Natalies Geschichte, sobald sich dokumentarische Fotografie und fiktiver Text vereinen.Meine Meinung:Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich selber zwei Hunde aus zwei verschiedenen ausländischen Tierheimen (Kroatien und Bosnien) habe und die Haltung sowie Pflege dort nicht so gut ist, wie hier in Deutschland. Die Bilder fand ich auf den ersten Blick ansprechend und teilweise auch bedrückend, aber so ist die Realität.Die Geschichte an sich war für mich nicht so realistisch, soll sie ja aber auch nicht sein. Ich konnte mit Natalies Einstellung nicht so viel anfangen und hätte mir hier etwas mehr Aufklärung von jemandem, der Hunde liebt, gewünscht. Aber trotzdem war die Geschichte um die Fotos herum lesenswert. Und es ist auch gut, dass beschrieben wird, wie jemand, der Tiere nicht so sehr mag, seine Einstellung ändert. Fazit:Mich hat das Buch sehr beeindruckt, da ich es toll fand, dass sich Manuela Dörr mit einem Thema befasst, dass mich persönlich immer sehr berührt, wenn ich Berichte über Tierheime lese. Ich kann das Buch daher jedem Tierliebhaber empfehlen und vor allem denen, die sich mit dem Gedanken tragen, sich ein Tier aus einem Tierheim zuzulegen. Natürlich schwingt hier auch eine Hoffnung auf mehr Hilfe und Unterstützung für Tierheime mit. Die Geschichte war mir an der Stelle etwas zu fiktiv, aber trotzdem lesenswert. Realität und Fiktion halte ich daher an dieser Stelle sehr auseinander. Die Idee zu diesem tollen Buch fand ich Klasse und gebe daher eindeutig eine Leseempfehlung ab.

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  • Rezension: "2924 Hunde und 10 Tierheime" von Manuela Dörr

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    Anchesenamun

    13. November 2016 um 17:11

    Die Idee zu diesem Buch kam der Fotografin Manuela Dörr während eines Aufenthaltes in Andalusien, als sie zwei völlig unterschiedliche Tierheime besuchte. Mit Hilfe von Crowdfunding reiste sie in 10 verschiedene Tierheime in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Rumänien und Georgien, machte sich ein Bild vor Ort und sprach mit Tierheimmitarbeitern. Heraus kam dieser liebevoll gestaltete "Fotobuch-Roman". Hierbei schlüpft die fiktive Figur Natalie, eine junge Architektin, in die Rolle der Autorin. Natalie wird anfänglich so charakterisiert, dass man sie einfach nicht mögen kann. Oberflächlich, herablassend, zu ehrgeizig, hat kein gutes Wort für Tiere. Auf das Projekt hat sie keine Lust, was allerdings auch vor allem daran liegt, dass sie von ihrem Herzensprojekt, einem Museumsbau, abgezogen wird, was dann auch wieder irgendwo verständlich ist. Ihre Haltung gegenüber Tieren und speziell Hunden wird im Laufe der Geschichte offener, und sie interessiert sich nicht mehr nur für die Architektur der Tierheime, sondern auch für seine Bewohner. Jedes Tierheim wird zuerst mit einem doppelseitigen Foto und der Information über Anzahl der Hunde, Anzahl der Mitarbeiter und Größe des Heimes vorgestellt. Danach wird Natalies Besuch geschildert, garniert mit vielen Fotos. Der Leser lernt ganz viele verschiedene Konzepte kennen: Von kleinen Pflegestellen über kleinere, gut durchdachte Tierheime bis hin zu großen Heimen mit für die Tiere nicht sonderlich guten Haltungsbedingungen. Man lernt, wie in welchem Land mit dem Thema "Streunerhunde" umgegangen wird und welche Ziele Tierschützer verfolgen (und wie lang der Weg noch bis dahin ist). Man könnte natürlich fragen: Wieso nicht einfach eine reine Fotoreportage? Aber die Kombination von Roman und Dokumentation fand ich gelungen, für mich war das neu und deshalb reizvoll. Es ist einfach mal was Anderes. Und anstatt die Besuche durch die Augen der Autorin zu erleben, die für das Projekt brennt und sich dafür begeistert, ist es vielleicht auch ganz interessant, die Tierheime durch die Augen einer Person zu sehen, die anfänglich Tieren gegenüber recht abweisend ist und an die Sache erstmal desinteressiert und naiv herangeht. Übrigens ein Aspekt, der mich zu dem Schluss kommen lässt, dass das Buch auch durchaus etwas für "Nicht-Tierliebhaber" ist, die sich dem Thema nicht ganz verschließen. Auch Format und Layout des Buches sind speziell und gefallen mir sehr gut. Normalerweise erwähne ich das Aussehen eines Buches nicht in einer Rezension, aber hier ist es unerlässlich, darauf einzugehen. Die vielen Farbfotos machen den Roman anschaulich und lebendiger. Das Buch ist kleiner als die gängigen Formate, nach Abnehmen des Umschlags ist die Fadenbindung sichtbar, der Buchdeckel ist aus dickem, festen Karton. Für mich sind Optik und Haptik wirklich etwas Besonderes. Ein paar Kritikpunkte habe ich jedoch auch: Ich fand die Geschichte um Natalie nicht immer stimmig. Ihre Haltung zu Hunden, die anfänglich extrem abweisend war, änderte sich für meinen Geschmack viel zu schnell. Nachdem sie sich erst total gegen das Projekt sträubte, brennt sie nach ein paar Tierheimbesuchen total dafür, lässt ihr Museumsprojekt dafür liegen und riskiert sogar eine Kündigung. Natürlich habe ich eine solche Wandlung erwartet, aber es ging mir zu schnell. Die letzten Kapital wirkten dann auch etwas gehetzt und wie ein Stilbruch, und das Ende war etwas seltsam, auch wenn es sicherlich eine (versteckte) Botschaft enthielt. Die Fotos sind schön und künstlerisch, aber manchmal hätte ich mir ein paar Bilder gewünscht, die die Architektur der Heime genauer erkennen lässt und das Erzählte anschaulicher macht. Ich habe es nicht so mit räumlicher Vorstellung, und es fiel mir schwer, Natalies Überlegungen zur Architektur immer folgen zu können. Der Schreibstil ist zuweilen etwas holprig. Etwas schade sind zudem die vielen Fehler, über die ich gestolpert bin, z. B. "Augenlieder", "aufwänden", "sag" statt "sah" u.ä., die falsche Anwendung von "das/dass" oder eine eigenartige Trennweise (sch-reiben). Ich persönlich kann solche Sachen halt leider nicht ausblenden, aber das stört ja auch nicht jeden Leser. Es ist zudem klar, dass sich Selfpublisher in der Regel kein teures Lektorat leisten können. Aber ich würde raten, für die nächste Auflage nochmal jemanden Korrektur lesen zu lassen. Alles in Allem ist "2924 Hunde und 10 Tierheime" ein besonderes Buch mit einem für mich neuen, stimmigen Konzept. Das Thema ist eines, das mir persönlich auch sehr am Herzen liegt, weshalb ich dieses unterstützenswerte Projekt der Autorin jedem ans Herz legen möchte.

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  • Eine Geschichte über 2924 Hunden in fiktiver Erzählung und wahrheitsgetreuen Fotos

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    doppelgaenger

    02. November 2016 um 17:00

    Wer einen Einblick in andere (ausländische) Tierheime bekommen möchte, hat mit diesem Buch eine gute Wahl getroffen. Es verbindet fiktive Erzählung mit echter Fotodokumentation - eine Mischung, die gelungen ist und zum Nachdenken anregt.Natalie, angehende Architektin, wird zu ihrem Unmut von einem bedeutenden Museumsprojekt abgezogen und soll in verschiedene Tierheime reisen, um sich deren Architektur anzuschauen. Dass es dabei nicht nur bei den Bauwerken bleibt, wird schnell deutlich. Natalies anfängliche Abneigungen, Vorurteile und Ängste verschwinden, als sie sich näher mit den Tierheimen, seinen Bewohnern und den Pflegern befasst. Vielleicht ist nicht jeder große (schwarze) Hund bösartig, vielleicht nicht alle Tierheime starr vor Dreck und vielleicht stecken Menschen tatsächlich ihr Herzblut in die Rettung der Tiere. Nebenbei erfährt man vieles über Finanzierung, Aufbau und Mitarbeiter der Tierheime ebenso wie den Sinn von Kastration und Notwendigkeit von Kosten für Adoptionen. Doch auch die Schattenseiten werden beleuchtet, denn nicht in jedem Tierheim haben die Tiere hektargroße Wiesen zum Toben und nicht alle Menschen können nachvollziehen, warum Kastrationen helfen, das Tierleid zu verringern. Im Buch wird von Tierheimen aus Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Georgien und Rumänien mit den unterschiedlichsten Größen berichtet (ganz hinten findet sich eine Karte, in der die Tierheime verortet sind). Natalie entwickelt sich nach und nach im Verlauf ihrer Recherche, was sich gut nachvollziehen lässt. Die vielen Fotos zeigen authentischen (!) Tierheimalltag und sind sinnvoll plaziert, sodass sie zur besseren Vorstellung beitragen.Das Buch hat einen offene Bindung mit einem Umschlag. Der Titel zeigt deutlich, wie viele Tiere in Tierheimen sind und wenn man sich vor Augen führt, dass einige lediglich eine zweistellige Zahl von Hunden beheimatet, werden die Unterschiede klar!Leider sind die Kapitel gegen Ende etwas abgehakt, was sehr schade ist. Zudem hatte ich persönlich Probleme mit der Bindung, da sie bei mir im Inneren des Buches wohl etwas unsauber geklebt war (hoffentlich ein Einzelfall!). Mit dem Buch möchte die Autorin zeigen, dass es den Tieren in den Tierheimen nicht unbedingt schlecht gehen muss, was ihr auch gelingt und was hoffentlich unsere Abscheu gegenüber diesen verringern kann. Trotzdem sollte es auch ganz klar vermitteln, dass Tiere wegen uns Menschen in Tierheimen sitzen und dass in manchen Tierheimen die Tiere aufgrund von Geldmangel, Überfüllung und/oder Witterungsbedingungen eben kein Sonnenscheinleben führen. Diese Botschaft fehlt mir persönlich ein wenig.Wer ganz unverfänglich mehr über das Tierheimleben erfahren möchte und sich dazu wundervolle Fotografien anschauen möchte, ist bei diesem Fotoroman genau richtig.

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  • 4,5 Sterne für einen echten Einblick und ein Schmuckstück an Buch

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    Antek

    31. October 2016 um 17:36

    Ich bin ein großer Tier- und Hundefreund und daher hat mich das Cover mit den ausgelassenen karamellfarbenen Hunden natürlich sofort angesprochen. Auf dem Klappentext war zu lesen, ...    „Wie es Hunden in Tierheimen geht, wollte Manuela Dörr wissen […]. Ihre Antwort: Besser als befürchtet, meist, weil die Pfleger enorm engagierte Menschen sind.“ Tilmann Abegg in Ruhr-Nachrichten Und genau das hat mich auch interessiert und ich habe deshalb zu diesem Buch gegriffen. „2924 Hunde und 10 Tierheime“ ist ein FotobuchRoman, der Natalies Geschichte erzählt und durch dokumentarische Fotografie ergänzt wird. Natalie hat ihr Studium gerade eben als Jahrgangsbeste an der Uni abgeschlossen und arbeitet jetzt im angesehenen Architekturbüro Hofenkamp & Meyer an einem Museumsprojekt. Damit könnte sie sich sofort einen Namen machen und ihr Engagement ist deshalb fast grenzenlos. Ganz klar, dass sie erst einmal in ein Loch fällt, als sie der Chef ohne weiter Begründung davon abzieht und ihr aufträgt für ein Tierheimprojekt ins Ausland zu reisen um sich dort in Tierheimen Anregungen zu holen, die sie dann in ihren Entwürfen umsetzten kann. Natalie und dreckige Tiere? Zwei Welten prallen aufeinander, ganz zu schweigen von den vielen Vorurteilen, die sie über Tierheimen in Spanien, Italien, Georgien, Frankreich und Rumänien hat. Man darf Natalie als Leser auf ihrer Reise begleiten, bei der sie nicht nur insgesamt zehn Tierheime in diesen Ländern besucht, sondern sich auch selbst sehr verändert. Die dokumentarische Fotografie, die dem Leser ein authentisches Bild vermitteln soll, hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Die Fotografien in dem Buch zeigen Tier­heime, die Natalie, natürlich auch die Autorin, auf ihren Erkun­dun­gen besucht hat. Die Bilder sind weder insze­niert noch dig­i­tal nachbearbeitet, sondern einfach nur authentisch und echt. Genau das ist es, was mir daran so besonders gut gefällt. Gefälschte Bilder gibt es mehr als genug im Netz, die brauche ich nicht auch noch in einem Buch. Die Fotografien sind durchwegs von sehr guter Qualität, was auch den Preis sicher rechtfertigt. Die Geschichte und die Bilder haben sich gelungen ergänzt und es gab gegen Ende hin wirklich nur wenige Stellen, an denen ich mir ein Bild mehr gewünscht hätte, um mir das Gelesene noch besser vorstellen zu können. Die ausgewählten Tierheime zeigen einen gelungen Querschnitt. Bei einzelnen herrschen regelrecht paradiesische Zustände, bei einigen haben es die Tiere gut und bei anderen weniger, weil die allesamt äußerst engagierten Mitarbeiter eben mit den Voraussetzungen zurechtkommen müssen, die sie haben. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und die Geschichte vermag zu fesseln. Man könnte durch die Geschichte fliegen, aber durch die zahlreichen Fotografien, lädt das Buch auch zum Verweilen ein. Nicht ganz so glücklich bin ich jedoch mit den letzten Kapiteln, bei denen ich zunehmend den Eindruck hatte, dass mir Informationen fehlen würden, das Kombipaket aus Roman und Fotografie ist meine Meinung nach anfangs besser gelungen. Trotz allem habe ich das Buch von Anfang bis Ende gefesselt und gerne gelesen. Eigentlich ist mir Cover und Aufmachung eines Buches nicht ganz so wichtig, auf den Inhalt kommt es an. Aber dieses Buch ist jetzt in meinem Regal nach dem Lesen ein richtiges Highlight. Es ist nicht nur auf hochwertigem, relativ dickem Papier gedruckt, sondern es hat auch noch einen offenen Buchrücken zu bieten. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, kann man das Buch, das im handlichen Format daherkommt, als wahres Schmuckstück bezeichnen und ich werde es auf jeden Fall in Ehren halten. Toll fand ich auch die Botschaft, dass auch Tiere aus anderen Ländern, obwohl man sie doch „rettet“ Geld kosten müssen. Denn will man Hunden und sich als Besitzer einen Gefallen tun, muss man sich auch an seriöse Organisationen wenden. Ich würde mir wünschen, dass alle Tierhalter sich dessen bewusst wären. Alles in allem bekommt man hier einen authentischen, fesselnden teilweise auch schockierenden Einblick, tolle Fotografien und eine Geschichte, die ebenfalls überzeugen kann. Eigentlich hätte das Schmuckstück an Buch 5 Sterne verdient, aber dafür reicht es bei mir nicht ganz, weil ich eben mit den letzten Kapiteln nicht ganz so glücklich war. 4,5 Sterne.

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  • Etwas ganz besonderes!

    2924 Hunde und 10 Tierheime : FotobuchRoman

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2016 um 11:16

    Zu aller erst das Cover, es hat mich sofort begeistert, zu sehen sind die Hunde im spanischen Tierheimen, das Foto wirkt so gelassen, strahlt Ruhe aus und ist finde ich perfekt als Cover gewählt. Das Besondere ist das man den Umschlag abnehmen kann, darunter erscheint dann noch mal ein kleinerer Umschlag, nur mit dem Titel. Wenn man den dann abnimmt hat man auf den blanken Buch, dann nur noch das Foto. Aber was noch schöner ist, es gibt eine offene Buchbindung, man kann die einzelnen Seiten deutlich sehen, sie werden durch grüne Faden zusammen gehalten, dadurch wirkt das Buch sehr edel und ist etwas ganz besonderes. Ich hatte bis jetzt noch nichts von der Autorin gelesen und bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Ich war sofort von der Idee eines Fotobuch-Romans begeistert und wirklich neugierig. Ich finde auch den Preis sehr angemessen, wenn man das Buch erstmal in der Hand hält, dann versteht man wie der Preis zustande kommt.Der Schreibstil ist angenehm locker und man kommt sofort sehr gut in die Geschichte hinein. Die Protagonistin Natalie wirkt erst recht unsympathisch, das scheint jedoch beabsichtigt um ihre Entwicklung während der Geschichte deutlicher zu machen. Natalie entwickelt sich mit jedem neuen Besuch in einem der Tierheime weiter und sie wird immer sympathischer. Auch der Grund, warum Natalie nicht auf Hunde zu gehen kann, wird nicht ausgelassen und das fand ich sehr wichtig.Die Geschichte geht mit den Fotografien eine tolle Symbiose ein, das die Bilder mit einem anderen Hintergrund gemacht wurden merkt man überhaupt nicht. Sie fügen sich in die Geschichte ein und lockern diese sogar noch auf. Die Auswahl der Tierheime war ebenfalls sehr gelungen, man fängt mit Deutschland an und reist dann mit Natalie nach Spanien, Italien, Paris, Georgien und Rumänien. Da werden auch die Unterschiede der Tierheime sehr deutlich und ich finde es klasse welche Einblicke der Leser erhält. Nichts wirkt gestellt, verschönert, sondern man bekommt einfach einen Eindruck von den Tierheimen so wie sie sind!Wer immer schon einmal wissen wollte, wie es in anderen Tierheimen aussieht und noch dazu eine interessante Geschichte lesen möchte, der ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig. Das Buch macht nachdenklich und hat mich gefesselt. Außerdem erfährt man nicht nur etwas über den Zustand in den einzelnen Ländern sondern auch über die Auflagen, die die einzelnen Tierheime haben, dadurch habe ich auch mehr über deutsche Tierheime gelernt und viel neues dazu gelernt.Fazit:Eine ganz besondere Geschichte, die nicht nur durch die Aufmachung und den Inhalt begeistern konnte sonder auch wegen der unglaublich tollen Fotografien. Für mich hat dieses Buch alles was ein Leser haben möchte, der einen Fotobuch Roman in die Hand nimmt. Auch der Preis ist gerechtfertigt, da es sich um eine ganz besondere Buchgestaltung handelt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei der Autorin bedanken, das ich dieses tolle Buch lesen durfte!

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