Manuela Inusa Scheißleben!

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Inhaltsangabe zu „Scheißleben!“ von Manuela Inusa

"Mein Name ist Stacey, ich bin 17, dick, hässlich und schwarz. Eigentlich bin ich 'n Mischlingskind, also weder schwarz noch weiß, was die Sache auch nicht einfacher macht. Nie hab ich mich irgendwo dazugehörig gefühlt, niemals geborgen. Mein ganzes Leben ist 'ne einzige Katastrophe. Ich hasse es. Ich wünschte, ich wär niemals geboren." Stacey wächst im Hamburger Plattenbau auf, bei ihrer Mutter, die sie nicht ausstehen kann. Die Schule schafft sie nicht, Jungs interessieren sich nicht für sie und ihren Dad hat sie nie kennengelernt. Doch eines Tages findet sie einen Zettel mit seiner Adresse in Atlanta und gleichzeitig neuen Lebensmut. Stacey hat nur noch ein Ziel: Nach Amerika zu kommen und sich auf die Suche zu machen nach ihrem Dad, ihren Wurzeln und nach sich selbst.

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  • Stacey-Auf der Suche nach ihren Wurzeln

    Scheißleben!
    PinkBookLady

    PinkBookLady

    02. November 2015 um 17:54

     Stacey ein junges Mischlingsmädchen wohnt im Hamburger Plattenbauvirtel und wächst dort bei ihrer Alkoholkranken Mutter auf und das ohne Vater. Eines Tages findet sie in der Schublade von ihrer Mutter hinweiße die zu ihrem Vater führen könnten. Er lebt in den USA-Atlanta um genau zu sein. Jetzt hat Stacey ein großes Ziel vor Augen. Nach Atlanta zu reisen um ihren Dad zu finden. Wird sie dies auch schaffen? Eine wunderbare und sehr emotionale Geschichte ist der Autorin hier mit ihrem damaligen Debütroman sehr gut gelungen. Stacey ein 17 jähriges Mädchen ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und reist in die USA um dort in Atlanta ihren Dad zu finden. Sie hat nie Liebe und Zuneigung erfahren, denn dazu ist ihre Mutter leider nicht in der Lage. Stacey findet sich fett und hässlich und weil sie ein Mischlingskind ist (Mutter ist weiß und der Vater schwarz) fühlt sie sich niergends dazu gehörig. Auf die Schule hat sie schon längst keine Lust mehr. Ich habe mit Stacey gelacht, gehofft, geweint und gebangt. Auch hätte ich sie manchmal durch durchschütteln können, weil sie so furchtbar Naiv war. Aber ich glaube mir wäre dies im selben Alter damals wohl auch passiert. Manuela Inusa hat wunderbare Charaktere erschaffen und ich muss sagen, eine solche Mutter wie Stacey sie hat oder hatte, wünscht man echt niemanden. Bei ihr konnte ich nur die Augen verdrehen und war froh, als ich von dieser keifenden Wachtel nichts mehr in der Geschichte lesen musste. Die Geschichte wird aus Staceys Sicht erzählt und das ganze in Tagebuchform. Die Kapitel sind demnach also recht kurz und knapp gehalten, aber dies stört beim lesen nicht im geringsten. Als Stacey dann in die USA reisen kann, freute ich mich richtig auf das, was sie alles erleben wird und fieberte direkt mit auf der Suche nach ihrem Dad. Ob sie ihn nun gefunden hat, verrate ich nicht, vielleicht möchte jemand diese tolle Geschichte selber noch lesen um Stacey kennen zulernen. Fazit: Wer Stacey auf der suche nach ihren Wuzeln begleiten möchte und viel Emotionen dabei versprühen will, ist hier zu 100% sicher. Eine Geschichte die unbedingt gelesen, erzählt und gelebt werden möchte.

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  • Rezension zu "Scheißleben!" von Manuela Inusa

    Scheißleben!
    imbilde

    imbilde

    25. August 2012 um 12:14

    Der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen.
    Auch das Ende war ein bißchen wie "mit heißer Nadel gestrickt"

  • Rezension zu "Scheißleben!" von Manuela Inusa

    Scheißleben!
    Booksmypassion

    Booksmypassion

    03. June 2012 um 13:31

    Stacey, 17 Jahre alt, fühlt sich dick, hässlich und ist dazu auch noch Mischlingskind. Gemeinsam mit ihrer Mutter, wächst sie in einem Hamburger Plattenbau auf. Von ihrer Mutter gehasst, von den Mitschülern gehänselt, die Schule abgebrochen - nicht gerade ein Leben, welches Stacey sich gewünscht hat. Eines Tages findet sie die auf einem Zettel die Adresse von ihrem angeblichen Vater in Amerika. Von nun an hat Stacey nur noch ein Ziel: Nach Atlanta zu reisen und ihren Vater zu finden. Eine Suche nach ihrer Herkunft und vor allem eine Suche nach sich selbst! Mir fehlen immer noch die Worte! Ein grandioses Buch. Einfach unbeschreiblich. Selbst beim Schreiben bekomme ich noch eine Gäsehaut. Direkt von der ersten Seite an, war ich absolut mit der Geschichte verbunden. Stacey, die mir am Anfang etwas schüchtern vorkam, wird immer selbstbewusster und versucht, sich alleine durch ihr Leben zu kämpfen. Bereits in jungen Jahren war sie ganz auf sich alleine gestellt. Bewundernswert, dass sie noch die Kraft aufbringen kann, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Es gab so viel Momente in diesem Buch, wo ich Stacey am liebsten in den Arm genommen hätte. Ich habe mit ihr gelacht, mich gefreut und auch geweint. Mich hat dieses Buch persönlich sehr berührt und auch sehr zum nachdenken gebracht. Ich glaube, man sollte sich nie aufgeben. Es gibt immer einen Weg in die Zukunft. Manche Entscheidungen muß man treffen, auch, wenn sie dein weiteres Leben dadurch beeinflussen werden! Für mich ist dieses Buch ein ganz besonderer Schatz! Manuela Inusa ist großartiges Buch gelungen! Respekt!

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  • Rezension zu "Scheißleben!" von Manuela Inusa

    Scheißleben!
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    28. May 2012 um 10:23

    Zum Buch: Dieses Buch habe ich von der Autorin Manuela Inusa selbst als Rezensionsexemplar erhalten. Das Cover sieht anders aus als wie oben angegeben. Es ist komplett in weiß und in der Mitte ist das Bild mit einem jungen Mädchens (das Auge) und im Hintergrund der Plattenbau. Das Buch ist in Form eines Tagebuchs geschrieben. Meine Meinung: Stacey ist ein junges Mädchen und hat es wirklich nicht leicht in ihrem Leben. Ihre Mutter liebt sie nicht und die Abneigung zu ihr zeigt sie auch immer wieder. Sie trinkt, schläft immer wieder mit andern Männern und interessiert sich nicht im geringsten für Stacey. Ihren Vater kennt sie nicht, angeblich hat er ihre Mutter nachdem er erfahren hat, dass diese schwanger sei verlassen. Der Vater ist ein schwarzer Amerikaner und ihre Mutter ist eine deutsche. Wegen Stacey`s Hautfarbe hat sie auch Probleme in der Schule und findet dort keine Freunde, im Gegenteil. Sie wird gehänselt und komisch angesehen. Stacey hasst ihr Leben und wünschte sich niemals geboren zu sein. Doch eines Tages findet sie einen Hinweis zu ihrem Dad. Sie findet eine Adresse und diese ist in den USA. Sie hat vor, ihren Vater aufzusuchen und sucht sich einen Job um Geld für den Flug sowie das Hotel zu bezahlen. Der neue Job macht zunächst wirklich Spaß und sie lernt dort auch endlich ihre erste beste Freundin kennen. Doch dann hat Stacey endlich das Geld zusammen und der Flug ist gebucht. Wird ihr Dad auch wirklich noch dort leben? Wird er sie herzlich empfangen oder sie auch abstoßen wie ihre Mutter? Es folgt eíne aufregende Zeit für Stacey, mit vielen Emotionen bepackt ... Ich bin sehr froh, dass Manuela Inusa mich gefragt hat, ob ich nicht ihr Buch lesen möchte. Ich war direkt sehr angetan von diesem Buch, da mich dieses Thema wirklich sehr gereizt hat, und ich den Schreibstil in Form eines Tagebuchs sehr gern lese. Ich wurde auch nicht enttäuscht, im Gegenteil. Ich habe dieses Buch verschlungen und wollte es nur ungern mal aus der Hand legen und zum Ende hin ... ich hätte gerne noch viel mehr gelesen und irgendwie hoffe ich auch das es vielleicht noch einen Teil geben wird ... Die Autorin versteht es, die Gefühle von Stacey zu beschreiben und an den Leser zu bringen. Mich hat dieses Buch auch sehr berührt, da einiges was Stacey dort miterlebt hat, ich auch persönlich schon mit zu kämpfen hatte. Ich möchte Euch nun nicht zuviel verraten ... ich kann dieses Buch nur empfehlen es ist sehr bewegend, man wird aber auch von Wut und Freude überwältigt sowie der Trauer. Dies ist auch wieder ein Buch für mich, welches ich wieder lesen würde und ich denke gerne zurück an die Stunden mitdem ich es verbringen konnte ...

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  • Rezension zu "Scheißleben!" von Manuela Inusa

    Scheißleben!
    Fabella

    Fabella

    10. May 2012 um 19:05

    Inhalt: Stacey ist unglücklich. Sie findet sich zu dick, zu hässlich und zu schwarz. Ein Mischlingskind, dass bei einer Mutter aufwächst, die scheinbar nicht in der Lage ist, ihr Kind zu lieben. So ist Stacey mehr auf sich allein gestellt. Kurz vor ihrem Abschluss schmeisst sie die Schule und geht lieber jobben. Ihr großes Ziel ist, irgendwann ihren Vater zu finden, von dem sie allerdings nur Bruchstücke kennt. Doch dann findet sie Hinweise auf seine Identität und so wird aus einem bisher nur geträumten Vater Realität. Sie krempelt ihr Leben um und macht sich auf den Weg nach Atlanta, USA und hofft, dort wirklich ihren Vater zu finden. Doch kann man seine Vergangenheit so einfach hinter sich lassen, wie Stacey sich das wünscht? Anfangs schaut es fast so aus ... Meine Meinung: Hmmm, sehr schwierig. Ich bin ziemlich hin- und hergerissen und weiss nicht so richtig, was ich von dem Buch halten soll. Ich möchte Euch mal versuchen zu erklären, warum. Die Geschichte, die in diesem Buch steckt, hat mir sehr sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte, wie sie sich in Deutschland wohl häufig abspielt. Zumindest der Beginn. Ungewollte, vernachlässigte Kinder. Ihr Leben besteht aus Frustration und Rebellion. Sie versuchen immer wieder ihren Weg zu finden und scheitern doch an - für uns scheinbar - Kleinigkeiten. So ein Mensch ist auch Stacey. Und ich muss ehrlich sagen, anfangs war sie mir absolut unsymphatisch. Und das liegt daran, dass die Autorin ihr die so typische heutige Teenagersprache verleiht. Bestimmt viel abgeschwächter, als es wirklich der Fall wäre, für mich aber schon so viel, dass es mir das Lesen immer wieder verleidet hat. Beispiele dafür sind ... spiel statt spiele, geb statt gebe, hab statt habe .. es werden immer wieder die Endungen der Wörter weggelassen. Als wäre Stacey einfach zu faul zu sprechen bzw. zu schreiben. Ich habe dann immer wieder versucht, darüber hinwegzusehen. Denn es passt eigentlich gut zu der Geschichte. Macht sie im ersten Moment autentischer. Allerdings spricht auf der anderen Seite dann wieder so vieles dafür, dass Stacey kein kleines dummes Mädchen ist. Denn sie weiß eine Menge für so ein junges Mädchen. Für mich traten diese beiden Sachen immer wieder in Konflikt. Das ganze Buch ist in einer Art Tagebuch verfasst, was mir persönlich eigentlich recht gut gefiel. Es ist eine interessante Geschichte, sie wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Im Gegenteil, man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht, wie es ausgeht. Nach einem doch sehr mutlosem Beginn ändert sich Staceys Leben dann und man hat das Gefühl, als würde hier ein Stück weit ein Märchen beginnen. Zu dem was vorher war und in der Knappheit, wie die Geschichte erzählt wird, war es schwer, diesen Fortgang so hinzunehmen, wie er einem präsentiert wurde. Aber gut, es ist ja eine Geschichte. Warum also nicht so eine Wendung. Es blieb ja auch nicht die letzte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Ausführlichkeit gewünscht. Mehr Beschreibungen von Menschen und Orten, mit mehr Details. Doch andersrum .. das würde wieder nicht zum Tagebuchstil dieses Buches passen. Dafür war es so, wie es war eigentlich genau richtig. Ihr seht, die Punkte, die mich persönlich stören, sind eigentlich genau richtig für die Art der Geschichte, für den Stil des Buches. Und genau das macht es für mich sehr schwer, mich zu entscheiden, ob es mich nun begeistert hat oder nicht. Bislang kannte ich nur eine Kurzgeschichte der Autorin und weiss, sie kann auch in einem ganz anderen Stil schreiben. Umsomehr muss ich eigentlich anerkennen, wie gut sie sich der Geschichte angepasst hat. Fazit: Eine bewegende Geschichte, die wohl sehr oft Realität ist. Ein Tagebuch eines Mädchens, dem man seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Ein Buch, das einen nachdenklich zurückläßt. Ungewöhnlich - aber eine klare Kaufempfehlung.

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