Manuela Kuffner Mogli

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Inhaltsangabe zu „Mogli“ von Manuela Kuffner

Du hast wunderschöne schwarze Augen, eine Haut wie Milch und Honig, und dein Lachen kommt aus tiefster Seele. Du scheinst manchmal eher in einen Urwald zu gehören, an einen Ort ohne Regeln und Gesetze; inmitten der Natur. Am liebsten läufst du barfuß und nackt, auch im Winter. Du entscheidest im Gehen, wohin du läufst, und am liebsten läufst du weg. Doch wenn ich dich in meinen Armen halte, könnte ich dich um die ganze Welt tragen. So viel Liebe empfi nde ich für dich. Ich habe jahrelang kaum geschlafen, weil du nicht geschlafen hast. Ich habe nicht gegessen, wenn du nicht gegessen hast. Wenn das Gewitter in deinem Kopf aufzog, habe auch ich das gefühlt. Helfen konnte ich dir nicht. Niemand konnte dir helfen. Nur lieben können wir dich. Manuela Kuffner Die ergreifende Geschichte eines Jungen mit einer seltenen Krankheit – und der bedingungslosen Liebe seiner Mutter.

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  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    LaDragonia

    LaDragonia

    07. February 2012 um 17:22

    „Du hast wunderschöne schwarze Augen, eine Haut wie Milch und Honig, und dein Lachen kommt aus tiefster Seele. Du scheinst manchmal eher in einen Urwald zu gehören, an einen Ort ohne Regeln und Gesetze; inmitten der Natur. Am liebsten läufst du barfuß und nackt, auch im Winter. Du entscheidest im Gehen, wohin du läufst, und am liebsten läufst du weg. Doch wenn ich dich in meinen Armen halte, könnte ich dich um die ganze Welt tragen. So viel Liebe empfinde ich für dich. Ich habe jahrelang kaum geschlafen, weil du nicht geschlafen hast. Ich habe nicht gegessen, wenn du nicht gegessen hast. Wenn das Gewitter in deinem Kopf aufzog, habe auch ich das gefühlt. Helfen konnte ich dir nicht. Niemand konnte dir helfen. Nur lieben können wir dich.“ (Manuela Kuffner) Zum Inhalt: Aljoscha ist erst drei Jahre als man bei ihm feststellt das er am Landau-Kleffner-Syndrom – einer sehr seltenen Form der Epilepsie – erkrankt ist. Innerhalb weniger Tage verliert er seine Sprache und jegliches Angst und Schmerzempfinden. Für die Familie des kleinen Jungen beginnt eine schwere Zeit, da er durch seine Furchtlosigkeit, Gefahren und Bedrohungen nicht erkennt, und dadurch rund um die Uhr behütet und geschützt werden muß. Dazu kommt das Aljoscha durch seine Wildheit bei den meisten Menschen als „unerzogenes“ Kind angesehen wird. So wird jeder Einkauf, jeder Ausflug wie ein Spießrutenlauf für die ganze Familie. Aber trotz allem gibt es eine Hoffnung: Mit dem Einsetzen der Pubertät könnte die Krankheit wieder verschwinden. Meine Meinung: Manuela Kuffner schreibt hier sehr gefühlvoll, nicht nur über Aljoscha und seine Krankheit, sondern auch wie es der Familie dabei geht. Über ihre eigenen Ängste, dem kranken Kind gegenüber, genauso wie ihrem älteren Sohn und ihrem Mann nicht gerecht zu werden, bzw. ihnen nicht die ihnen zustehende Aufmerksamkeit widmen zu können, wie es eigentlich angemessen wäre, weil Aljoscha einfach all ihre Zeit in Anspruch nimmt. Trotz vieler vieler Rückschläge im Laufe der Jahre gibt sie doch die Hoffnung nie auf, das es irgendwann doch wieder besser wird, obwohl sie eigentlich längst mit ihrer Kraft am Ende ist. Was mir an dem Buch auch sehr gefallen hat, ist die gesellschaftskritische Seite. „Mogli“ bringt und zum Nachdenken, dieses Buch lässt einen hinter die Fassade schauen. Was ist „Normal“ und warum ist Mogli in den Augen so vieler Menschen nicht normal und Manuela deshalb automatisch als schlechte Mutter „abgestempelt“. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens ans Herz legen. Nur leider ist es meistens so, das die die es angeht, solche Bücher nicht lesen, denn die ach so „Normalen“ sollten doch erstmal nachdenken und weniger ausgrenzen.

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  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    cvcoconut

    cvcoconut

    12. August 2011 um 20:01

    Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant über diese eigentlich schwierige und seltene Krankheit zu lesen. Es ist bewundernswert wie die Autorin das alles über die Jahre hinweg geschafft und gemeistert hat. Es ist sicherlich schwer für eine Mutter mit anzusehen wie der Sohn langsam wieder das Sprechen verlernt, aggressiv wird und abhaut, weil er sich in der Natur wohler fühlt.Und von Ärzten bekommt man nur zu hören, das keiner etwas tun kann. Einige Passagen in dem Buch hätten meiner Ansicht nach kürzer gefaßt werden können, gerade das alles vom Krankenhaus.

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  • Frage zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    Michael Erteld

    Michael Erteld

    Ist bzw. wird dieser Buchtitel bald in englischer Sprache erhältlich sein?

    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2010 um 13:25
  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    angel2212

    angel2212

    29. May 2010 um 17:02

    Ein sehr empfehlenswertes Buch!! Manuela Kuffner beschreibt nicht nur die Krankheit ihres Sohnes, das Landau - Kleffner - Syndrom, sondern sie erzählt auch von ihrer Familie! Wie diese Krankheit ihre ganze Familie auf den Kopf stellt und was es heißt mit ihr zu leben! Ich war von diesem Buch sehr begeistert und kann es nur wärmstens empfehlen! Besonders für solche Menschen, die meinen das ein Kind, wenn es nicht der Norm entspricht, direkt schlecht erzogen sei! Dabei sollten sie erst einmal hinter die Fassade schauen, bevor sie vorschnell urteilen. Ich denke wenn viele Menschen dieses Buch gelesen hätten, würden sie solche Kinder mit ganz anderen Augen sehen, und nicht immer direkt die Schuld bei den Eltern suchen!!

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  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2010 um 10:25

    Wow, ich bin echt beeindruckt von diesem Buch. Man könnte natürlich am Anfang denken, dass es einfach die Ausschmückung einer Krankenakte wäre - aber weit gefehlt! Aljoschas Mutter berichtet von seinen Vor- und auch Rückschritten, von ihren Hoffnungen, aber auch von ihren persönlichen Problemen, was das Buch ungemein menschlich macht. Meiner Meinung nach, sollte jeder dieses Buch mal gelesen haben, denn es beleuchtet nicht nur die Krankheit - die viel zu oft als Unerzogenheit und Inkonsequenz der Mutter gesehen wird - sondern auch die Gefühle derjeniger, die tagtäglich damit umzugehen haben. Ein absolutes Lesemuss!

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