Manuela Kuffner , Shirley Michaela Seul Mogli

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Inhaltsangabe zu „Mogli“ von Manuela Kuffner

Aljoscha erklimmt die höchsten Bäume und rennt barfuß durch den Wald. Seine Lieblingsplätze sind nah am Himmel, doch sein Paradies ist voller Gefahren. Denn der Junge, der von seiner Familie liebevoll Mogli genannt wird, ist schwer krank. Durch eine seltene Form der Epilepsie verlor er als Dreijähriger Sprache und jedes Empfinden für Angst oder Schmerz. Seitdem bewegt er sich furchtlos durch eine Welt, deren Bedrohungen er nicht erkennt. Und das Leben von Aljoschas Mutter hat nur noch den einen Inhalt: „Ich muss meinen Sohn vor sich selbst schützen, jeden Tag, jede Stunde.“ Doch es gibt Hoffnung: Mit Einsetzen der Pubertät könnte sich Aljoschas Zustand deutlich bessern … Die ergreifende Geschichte eines Jungen mit einer seltenen Krankheit – und der bedingungslosen Liebe seiner Mutter.

Das Buch ist sehr ergreifend geschrieben und man kann die Gefühle der Mutter sehr gut nachvollziehen. Ein sehr schönes Buch was ich nur herzlich weiter empfehlen kann.

— DarkieTheWolf
DarkieTheWolf

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  • "Wir nennen dich Mogli"

    Mogli
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 22:45

    Kurzbeschreibung - Buchrücken: Du hast wunderschöne schwarze Augen, eine Haut wie Milch und Honig, und dein Lachen kommt aus tiefster Seele. Du scheinst manchmal eher in einen Urwald zu gehören, an einen Ort ohne Regeln und Gesetze; inmitten der Natur. Am liebsten läufst du barfuß und nackt, auch im Winter. Du entscheidest im Gehen, wohin du läufst, und am liebsten läufst du weg. Doch wenn ich dich in meinen Armen halte, könnte ich dich um die ganze Welt tragen. So viel Liebe empfinde ich für dich. Ich habe jahrelang kaum geschlafen, weil du nicht geschlafen hast. Ich habe nicht gegessen, wenn du nicht gegessen hast. Wenn das Gewitter in deinem Kopf aufzog, habe auch ich das gefühlt. Helfen konnte ich dir nicht. Niemand konnte dir helfen. Nur lieben können wir dich. Manuela Kuffner Das Buch schreibt die wahre Geschichte der Familie Kuffner. Der Junge, Aljoscha, ist an einer seltenen Krankheit erkrankt. Keiner kann ihm helfen. Es wird der Kampf beschrieben, den die Familie, hauptsächlich die Mutter, jeden Tag über sich ergehen lassen muss. Sei es in Krankenhäusern, weil neue Untersuchungen anstehen oder im Alltag, weil der Junge als ungezogen und die Mutter als unfähig betitelt wird und der Rest der Familie vernachlässigt wird. Es ist sehr ergreifend geschrieben. Man leidet mit den Menschen mit. Auch wenn man die eine oder andere Situation vielleicht anders entschieden hätte. Vorallem aber kommt man sehr stark zum Nachdenken. Wie würde man selbst jetzt reagieren, würde man es überhaupt aushalten, hätte man die Kraft dieser Frau? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich dieser Frau meine größte Bewunderung entgegen bringe. Ich würde das ganze glaube ich nicht durchhalten. Es ist das erste Buch, was mich so stark beeindruckt zurücklässt, dass ich heut morgen nicht gleich ein neues beginnen konnte. Eine Nacht hat nicht gereicht, um dieses Buch zu verdauen. Es ist wirklich sehr empfehlenswert. Allerdings Schwangere bzw. junge Mütter sollten schon sehr hart im nehmen sein, um es zu lesen. Auch wenn dieses Buch nicht meinem eigentlichen Genre entspricht, es bekommt einen Platz in meiner Favoritenliste. Ich bin einfach zu sehr beeindruckt. PS: Möglicherweise ist es keine richtige Rezesion. Ich kann das Buch aber nicht anders beschreiben.   Eine Erklärung zur Krankheit des Jungen gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Landau-Kleffner-Syndrom

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  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    DarkieTheWolf

    DarkieTheWolf

    07. January 2013 um 17:45

    Das Buch ist sehr ergreifend geschrieben und man kann die Gefühle der Mutter sehr gut nachvollziehen. Ein sehr schönes Buch was ich nur herzlich weiter empfehlen kann.

  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    Bookaddict

    Bookaddict

    12. November 2012 um 19:48

    Es war ein tolles Buch, in dem ich oft ein lachen nicht unterdrücken konnte. In der Mitte war es jedoch etwas langatmig, sonst aber top!

  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2012 um 15:15

    Buchrückentext: Aljoscha erklimmt die höchsten Bäume und rennt barfuß durch den Wald. Seine Lieblingsplätze sind nah am Himmel, doch sein Paradies ist voller Gefahren. Denn der Junge, der von seiner Familie liebevoll Mogli genannt wird, ist schwer krank. Durch eine seltene Form der Epilepsie verlor er als dreijähriger Sprache und jedes Empfinden für Angst oder Schmerz. Seitdem bewegt er sich furchtlos durch eine Welt, deren Bedrohungen er nicht erkennt. Und das Leben von Aljoschas Mutter hat nur noch den einen Inhalt: „Ich muss meinen Sohn vor sich selbst schützen, jeden Tag, jede Stunde.“ Doch es gibt Hoffnung: Mit Einsetzen der Pubertät könnte sich Aljoschas Zustand deutlich bessern … Die ergreifende Geschichte eines Jungen mit einer seltenen Krankheit – und der bedingungslosen Liebe seiner Mutter. Meine Meinung: Kann ein Buch, das eigentlich über ein trauriges Schicksal erzählt, gleichzeitig wunderschön sein? Ja, kann es! Gemeinsam mit Shirley Michaela Leus erzählt Manuela Kuffner über die Erkrankung aber auch den Lebenswillen ihres Sohnes Aljoscha. Aljoscha verliert mit 3 Jahren sein Sprachvermögen. Er leidet unter dem Landau-Kleffner- Syndrom, einer seltenen Form der Epilepsie. Es beginnt ein Marathon durch Krankenhäuser. Ärzte gehören fortan zu seinem Alltag. Doch lässt er sich nicht von seiner Krankheit einschränken oder behindern, im Gegenteil, er ist ein richtiger Wirbelwind. Die Familie muss schwere Alltagsprobleme bewältigen, sich gegen eine Umwelt zu Wehr setzen, die nicht erkennen kann, dass Aljoscha, liebevoll auch „Brösel“ oder „Mogli“ genannt, krank und nicht unerzogen ist. Mogli ist unbändig, er liebt die Natur, Traktoren, das Nacktsein. Doch ist er jeden Tag in Gefahr, denn Mogli spürt weder Angst noch Schmerz und kann so, viele Gefahren nicht vorhersehen. Es kostet die Familie und vor allem der Mutter immens Kraft und doch hoffen sie, dass sich mit Beginn der Pubertät, sein Zustand verbessert. Manuela Kuffner berichtet über den Anfang und den Verlauf der Krankheit mit all ihren Konsequenzen. Der Leser verfolgt den Ärztemarathon mit, ohne aber mit zu viel medizinischen Begriffen, bombardiert zu werden. Man spürt die emotionale Belastung der Mutter, die oft zwischen Verzweiflung und Wut pendelt aber immer mit grenzenloser Liebe zu ihren Kindern. Sie kämpft jeden Tag weiter für Mogli und auch seinen Bruder, der natürlich ebenfalls unter den gegebenen Umständen leidet und oft zu kurz kommt. Einige Situationen sind recht vorhersehbar und nachzuvollziehen, vieles ahnt der Leser schon zu Beginn, was den Verlauf der weiteren Geschichte angeht. Manuela Kuffner erzählt mit Hilfe von Shirley Michaela Seul und benutzt eine einfache Sprache mit einem leichten Schreibstil. Allein, weil ich wissen wollte, wie es mit Aljoscha weitergeht, habe ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass der Dialekt von Aljoschas Oma weggelassen worden wäre, ich empfand ihn als völlig unnötig und er bremste meinen Lesefluss gewaltig aus. Die Handlung beginnt mit einem Prolog, erzählt dann von Mai 2001 bis 2009 und endet mit einem Epilog und einer Danksagung. Es gibt auch einige Fotos, die das Leben mit Aljoscha zeigen. Mit 350 Seiten hatte das Buch eine gute und angenehme Länge. Fazit: Auch wenn die Geschichte eigentlich traurig ist, erschien sie zugleich wunderschön, weil man die Liebe nachempfinden kann, die Manuela Kuffner für Aljoscha empfindet. Liebevoll, rührend und lebhaft erzählt wuchs mir dieser Junge schon auf wenigen Seiten ans Herz und brachte mich oft mit seinen Taten zum Lachen. So wie er Bäume und Traktoren erobert, so eroberte er auch mein Leserherz im Sturm. Gesamtwertung: 5/5 Sterne © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Mogli" von Manuela Kuffner

    Mogli
    CITY-MAGIC

    CITY-MAGIC

    04. January 2012 um 14:53

    Ein, an nichts verschweigender Tatsachenbericht! Ich habe das Buch nur schwer aus den Händen legen können!

    Mike Garbe