Das Schweigen im Schwarzwald

von Manuela Kusterer 
3,0 Sterne bei2 Bewertungen
Das Schweigen im Schwarzwald
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Positiv (1):
Almeris avatar

Ich hatte mich wie bei einem Fernsehkrimi gefühlt.

Kritisch (1):
ginnykatzes avatar

Eine nette Geschichte mit Krimianteilen.

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Inhaltsangabe zu "Das Schweigen im Schwarzwald"

Hauptkommissarin Lea Sonntag und ihr Team ermitteln in einem Mordfall. Ausgerechnet in dem idyllischen Kurort Schömberg, an der Pforte zum Schwarzwald, wird eine Leiche gefunden. Lea, die geplant hat, mit ihrem Freund in den Urlaub zu fliegen, muss sich entscheiden. Wird sie ihren Urlaub abbrechen und ihre Kollegen Alex, Rudi und Katja unterstützen? Da ihre Beziehung auf wackeligen Beinen steht, fällt ihr diese Entscheidung schwer. Als dann aber auch noch eine Frau spurlos verschwindet, gibt es nicht mehr viel zu überlegen. Vielleicht zählt jede Stunde, um das Leben der Vermissten zu retten. Das Polizeiteam stößt an seine Grenzen. Hängen diese beiden Fälle überhaupt zusammen? Außerdem machen die kleinen Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Kollegen Alex Lea das Leben nicht gerade leichter.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741280597
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:17.01.2018

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    Almeris avatar
    Almerivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hatte mich wie bei einem Fernsehkrimi gefühlt.
    War wie im Fernsehen!!!

    Ich habe nun den ersten Band „Schweigen im Schwarzwald“,  der Krimireihe „Lea und ihr Team“ gelesen. Ich hatte zu Beginn erst einige Probleme, alle Charaktere unter einen Hut zu bekommen. War aber doch nach einigen Seiten recht schnell reingekommen. Die Idee, in der Nähe Pforzheim, den Tatort spielen zu lassen, fand ich genial, da ich aus unmittelbarer Nähe herkomme. Karsruhe, Frankfurt bis hin nach Stuttgart sind die Orte kurz erwähnt worden, was es richtig interessant machte. Der Ablauf zur Tätersuche, war wie im Fernsehen gestaltet. Viele Recherchen in verschiedene Richtungen war hier nötig. Auf die weiteren Verbrechen, die sie noch lösen werden, bin ich gespannt.

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    ginnykatzes avatar
    ginnykatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte mit Krimianteilen.
    „Er musste sich zusammenreißen, sonst würde es in Zukunft ernsthafte Probleme geben“.

    „Er musste sich zusammenreißen, sonst würde es in Zukunft ernsthafte Probleme geben“.

    Im idyllischen Kurort Schömberg wird am Waldrand eine männliche Leiche gefunden. Was ist hier passiert? Diese Frage stellen sich die herbeigerufenen Kommissare Katja Augenstein und Alexander Wandhoff. Der anwesende Gerichtsmediziner stellt aber sofort fest, dass es sich hier nicht um einen Unfall handelt, hier ist ein Mord passiert.

    Die Leitung übernimmt nun Hauptkommissar Wandhoff, denn die Chefin, Hauptkommissarin Lea Sonntag, weilt auf Teneriffa.

    Viele verschiedene Spuren werden verfolgt. Die Kommissare treten auf der Stelle. Verdächtige gibt es nämlich einige.

    Als dann eine Frau spurlos verschwindet, die in dem Mordfall auch vernommen wurde, kommt der Verdacht auf, dass hier der Mörder wieder zugeschlagen hat. Oder aber kann es sein, dass es sich hier um zwei unterschiedliche Fälle handelt? Sonst passiert nie etwas in Schömburg und nun das. Hauptkommissarin Lea Sonntag kann nun nicht anders, sie bricht ihren Urlaub ab und übernimmt sofort die Leitung.

    Fazit:

    Die Autorin Manuela Kusterer schreibt hier ihr Debüt.

    Spannung habe ich leider so gar nicht empfunden. Als Regionalkrimi ausgelegt konnte ich hier leider nur eine Geschichte vorfinden, die ein wenig mit Krimianteilen gespickt ist. Lange Erzählungen um die Charaktere sind hier im Vordergrund zu lesen. Ich mag es ja gern, wenn ich von den Protagonisten erfahre, aber hier war mir einiges dann doch zu platt. Ein Hauptkommissar den der Blitz der Liebe trifft, gibt es sicher, aber dann doch bitte nach Feierabend. Sein Verhalten ist unprofessionell und hat mich an seiner Arbeitseinstellung zweifeln lassen. Auch, dass seine Kollegen den Mantel des Schweigens darüberlegen. Das gibt es im wahren Leben dann doch nicht.

    Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen, daran lag es nicht, dass ich nicht so richtig in das Buch hineinfand. Das war vorrangig der Erzählstil, der sehr ausschweifend und teilweise dann auch langatmig und langweilig rüberkam, vor allem aber der fehlende Krimianteil. Man hätte so viel mehr aus dieser Geschichte machen können.

    Viele verschiedene Personen laufen uns hier über den Weg. Ich mochte Hauptkommissar Rudolf Engel am liebsten. Er war zwar immer derjenige, der im Hintergrund blieb, aber dafür umso mehr mit Ergebnissen und Ruhe glänzte. Alle anderen Mitwirkenden haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Die Aufklärung des Mordfalls und der verschwundenen Frau war dann doch überraschend, aber das hat am Gesamteindruck des Krimis auch nichts mehr geändert.

    Ich vergebe hier 2 Sterne, die Abzüge sind erklärt. Lest selbst, vielleicht empfindet Ihr das ja ganz anders.

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