Manuela Lewentz KuckucksMord

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Inhaltsangabe zu „KuckucksMord“ von Manuela Lewentz

Ein kleines Dorf in idyllischer Landschaft. Familien, die ihren Alltag leben. So scheint es. Bei der Recherche der jungen Journalistin Petra fallen dunkle Schatten auf die vermeintlich untadlige Vergangenheit einiger Leute im Ort. Sie findet heraus, dass vor langer Zeit im nahen Kreiskrankenhaus Babys wissentlich vertauscht wurden. Eine Tat, die niemals an die Öffentlichkeit kommen sollte. Als zwei Mitwisser ermordet werden, nimmt Kommissarin Jil Augustin mit ihrem Kollegen Hansen die Ermittlungen auf. Sie treffen in der kleinen Gemeinde auf ein Netz aus Neid, Eifersucht und eiskalter Berechnung.

Ist nicht so meins. Kann nicht eigentlich nicht sagen warum!

— kaffeebienchen
kaffeebienchen

Die Schatten der Vergangenheit holen einen immer ein... Spannend, fesselnd, erschütternd und mit intelligenten Mordermittlungen! Super!

— Floh
Floh

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    KuckucksMord
    Federchen

    Federchen

    Petra, ihres Zeichens Journalistin, hofft auf eine Schwangerschaft, trifft sich immer wieder gern mit ihren zwei Freundinnen und nimmt besonders ihre Recherchearbeit sehr ernst. Diesem guten Riecher für gute Storys hat sie es zu verdanken, dass sie einem Skandal in der kleinen Gemeinde, in der sie lebt, auf der Spur ist. Gemeinsam mit ihrem Vorgesetzen Achim findet sie heraus, dass im Kreiskrankenhaus vor Jahren Babys vertauscht worden sind. Petra und Achim befragen hierzu auch Menschen, die unmittelbar damit in Verbindung stehen könnten. Gerade als sie herausfinden, wer dahinter steckte, wird Achim bei einem Jagdausflug erschossen und Tage später von einer Spaziergängerin im Wald gefunden. Kommissarin Jil Augustin übernimmt die Ermittlungen. Gemeinsam mit Petra und ihren Freunden will sie zwischendurch auf einem Kreuzfahrtschiff etwas Ruhe vor ihrem Job finden. Doch genau dort, wird sie erneut von ihrer Arbeit eingeholt. "KuckucksMord" ist bereits der dritte Fall der Protagonistin Jil Augustin aus der Feder der Autorin Manuela Lewentz. Dieser Teil ist in sich abgeschlossen und gut getrennt von den anderen lesbar. Auf einen klassischen Prolog und den abschliessenden Epilog verzichtet die Autorin und dies ist zweifelsfrei nicht zu ihrem Nachteil. Zu Beginn des Werkes findet der Leser eine Aufstellung der einzelnen Personen mit kurzen Angaben mit wem sie liiert sind oder dies gern sein würden. Diese Liste ist besonders für Leser wichtig, die die zwei vorangegangenen Werke von Manuela Lewentz nicht kennen. Die Autorin hat eine sehr eigene Schreibweise, die sich besonders durch einem saloppen, erzählerischen Sprachstil kennzeichnet. Dieser Stil strotzt weniger durch die direkte Rede als vielmehr durch eine multiperspektivische Erzählweise. Dem Leser werden so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen bewusst und schneller nachvollziehbar. Leider könnte dies aber auch zu kleinen Verwirrungen bei ungeübten Lesern solcher Stile führen. Manuela Lewentz schafft es, den Plot die ganze Zeit am Laufen zu halten und eine gewisse Spannung aufzubauen und über die gesamte Lesezeit zu halten. Allerdings finden sich darin weniger direkte Bögen, sondern die Spannung bleibt durchweg konstant. Dies kann geübte Krimileser eventuell zu dem Resultat führen, dass die Ereignisse vor sich hinplätschern. Sehr gut verhält es sich hingegen mit der alles umfassenden Frage nach dem Mörder. Dieser dürfte auch für eingefleischte Krimifans nicht sofort erkennbar sein. Ab dem letzten Drittel schleichen sich dann aber so langsam gewisse Vorahnungen ein. Dennoch schafft es die Autorin vor allem mit ihren liebenswerten und kantigen Figuren die Leser zu überzeugen. Niemand unter den Mitwirkenden ist nahe zu perfekt, jede Person ist sehr menschlich gezeichnet. So kann sich der Leser mit mindestens einer dieser Figuren identifizieren, bzw. ihr Handeln gut nachvollziehen. "KuckucksMord" ist ein Kriminalroman mit klitzekleinen Schwächen, der trotzdem als sehr lesbar eingestuft werden sollte. Bleibt abzuwarten, welche Abgründe des menschlichen Handeln sich im nächsten Fall von Jil Augustin auf tun werden.

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  • Die Idylle trügt, ein Dorf fürchtet um sein Ansehen wenn die Wahrheit ans Licht gerät! Spannend!

    KuckucksMord
    Floh

    Floh

    Endlich mal wieder ein hochspannender und durch Mark- und Beingehender Krimi aus der Feder einer weiblichen Autorin. In "KuckucksMord" begibt sich die Krimiautorin Manuela Lewentz in ein grausammes Netzwerk aus Vertuschung, Verschleierung, dem Wahren der Idyll und den Schatten der niemals ruhenden Vergangenheit. Ein Krimi mit Biss, Rasanz und ohne Rücksicht auf zartbesaitete. Erschienen im Herbig Verlag/LangenMüller (http://www.herbig.net/) Inhalt und Klapptext: ""Als ich meine Augen öffne, sehe ich in den Lauf einer Flinte, höre einen Kuckuck, vielleicht ist es nur eine Einbildung. Wo ist Andreas? Ich will nach ihm schreien, dann wird es dunkel." Die Geister der Vergangenheit ruhen nicht: Petra, eine junge Journalistin findet heraus, dass im Kreiskrankenhaus Babys vertauscht wurden. Die Recherche wirbelt viel Staub auf. Doch bevor sie ihren Artikel veröffentlichen kann, wird sie vergiftet, Achim, ihr Vorgesetzter, erschossen. Zwei Fälle, die Kommissarin Jil Augustin auf den Plan rufen. Bei ihren Ermittlungen findet sie in der kleinen Gemeinde ein Netz aus Neid, Eifersucht und eiskalter Berechnung. Kommissarin Jil Augustin beginnt zu ermitteln und setzt durch ihr Engagement ihre eigene Beziehung aufs Spiel. Gott sei Dank gibt es da noch Kommissar Hansen, der tapfer an seiner Diät festhält, sich in die hübsche Monika verliebt und hofft, dass sie nicht für den Mord an Petra verantwortlich ist. Bevor die Wahrheit über die Kinder ans Licht kommen kann, geraten Jil und der Kollege Metzger in Lebensgefahr. Und am Ende wird für die kleine Gemeinde nichts mehr so sein wie vorher." Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Manuela Lewentz hat es in sich, kaum zu glauben, dass eine solch markerschütternde Story und die Kaltblütigkeit des Täters aus einer Feder einer Frau entsprungen sind. Die Autorin weiß wo sie sich bewegt, und was sie mitteilen will. Selbstbewusst und mit einem Spürsinn für Spannung und Unvorhergesehenes greift sie die Story und die Geschehnisse auf und sorgt für haltlose Neugier beim Leser. Wenn die Autorin M. Lewentz vom Dorfleben, von den Bewohnern, von der scheinbar heilen Familie, der Freundschaft, dem Ermittleralltag, den Journalismus, die privaten Nicklichkeiten, der Vegetation und Geflogenheiten des Rhein-Lahn-Kreis berichtet und unheimlich interessante Passagen und Fakten bringt, dann habe ich das Gefühl, diese Autorin ist sich ihrer Schreiberei absolut sicher. In den Ermittlungen, Befragungen und auf der Suche nach Antworten, was allein diese Enthüllung der vertauschten Kinder mit sich bringt, hat es wirklich in sich und sorgt für Zündstoff und Furore im sonst so beschaulichen Dorfleben. Allein die Skrupellosigkeit bei den Mordfällen an der Journalistin Petra und ihrem Chef Achim zeigt sich, dass dieser Fall alles andere als schnell und einfach für Ermittlerin Jil Augustin zu lösen sein wird. Dieser Krimi dringt durch seine Vergangenheit tief in die Charaktere und deren Psyche ein. War es wirklich ein Mord, um die Idylle zu wahren? Steckt vielleicht etwas ganz anderes hinter dieser skrupellosen Morderei? Und warum hat es der Täter plötzlich auf Jil und Kollege Metzker abgesehen? Krimiautorin Manuela Lewentz besitzt einen ganz besonderen Stil, das zeigt sich schon nach wenigen Seiten in ihren sehr detaillierten und mit Regionalcharakter untermalten Ausführungen. Die ersten Seiten werfen erste Fragen auf, hier ist der Leser zum Mitdenken und Mithandeln animiert. Das ist spannend und macht Lust auf mehr. Leider ebbt diese Spannung kurzzeitig etwas ab und wird zu einem erzählenden Krimi, den man dann eher von außen betrachtet, bis gegen Ende der Ermittlungen der Spannungsbogen enorm rasant und spitz wieder aufgebaut wird und sich die Puzzleteile fügen. Der Klapptext lässt eine vielversprechende Story erwarten. Autorin Lewentz beschreibt das Geschehen aus unterschiedlichen Standpunkten, sie wechselt zwar geschickt die Perspektiven und bietet so immer genügend Hintergrund und Facette. Loben möchte ich, dass die Autorin mit ihrer Art des Schreibens und mit ihrem feinen Händchen Bilder im Kopf des Lesers erzeugt und lebendig werden lässt. Das Geschilderte ist so nah und sehr real, besitzt erschütternde Tiefe und Emotionen. Der Einstieg in das Buch ist etwas ganz Spezielles und schraubt zudem die Erwartungen des Lesers extrem hoch. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl angenehm und flüssig. Charaktere: Die Autorin Manuela Lewentz hat eine angenehm überschaubare Anzahl von Potagonisten erschaffen, die sehr authentisch und sehr real wirken, aber anfangs schwer einzuordnen sind. Allen voran natürlich die Familien der Kinder, die Dorfbewohner, die Journalistin Petra mit Chef Achim, das Polizeipräsidium um Jil Augustin, Das Kreiskrankenhaus, der gemütliche Hansen, der sich Hals über Kopf in Monika verguckt hat... Dann die schrecklichen Mordfälle... und auch Jil gerät mit ihrem Kollegen in den Fokus des Wahnsinnigen. Oder könnte es auch eine Frau sein? Schlimmste Angründe tun sich hier auf, die alles von der sonst so versierten Jil Augustin abverlangen, Fingerspitzengefühl, Takt und Hintergrund. Für Jil ist dieser Fall körperlich und emotional eine Zereissprobe, die sie an das Gute im Menschen zweifeln lässt. Hier bietet die Autorin durch die Augen des Täters und aus den Augen der wehementen Ermittlerin Jil mit ihrem Partner großes Kopfkino, was mir sehr gut gefällt. Dann erleben wir die ganze Dorfgemeinschaft, wie sie so typisch ist. Wir treffen alte Bekannte aus der Kindheit der Opfer, der Beteiligten, der Ermittler und eine Familie, nein, ein ganzes Dorf mit einem schlimmen Geheimnis welches diese scheinbar intakte Gemeinde hütet. Alles wirkt, wie sie realer nicht sein könnte. Nach und nach deckt Jil Augustin bei ihren Recherchen neues auf, und ihr Puzzle nimmt erschreckende Formen an. Wir erfahren aus den Einzelschicksalen von Damals und das Hier und Jetzt. Auch die vielen interessanten Nebenrollen sind mit viel Herz und Sinn erschaffen und bieten eine vollkommen runde Kullisse, aber auch sagenhaftes Potential. Schauplätze: Hier glänzt die Autorin mit gutem Geschick, ein besonderer Pluspunkt. Denn Manuela Lewentz bringt die alte Heimat und Kinderstube im Rhein-Lahn-Kreis der Familien sehr gut in den Krimi ein, zudem spielt sie mit den hiesigen Sitten und Bräuchen, was mir sehr gut gefällt. Die Landschaft, das traute Heim, die Natur, die Flüsse und Seen, das freie Gefühl und die unbeschwerte Ruhe des dörflichen Lebens. Viel dörflicher Einfluß und Lokalkolorit verwebt die Autorin in ihre Handlung. Äußerst interessant und für mich eine tolle Besonderheit, da ich in dieser Region Deutschlands noch nicht war. Die Autorin bietet aber nicht nur örtliche Kulissen, sie bietet dem Leser auch einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen. In eine Machenschaft aus Neid, Gier, Rache und Missgunst, die zum Tod anderer führt. Hier hat die Autorin eine galante Mischung aus Handlungsorten erschaffen, die gut harmoniert und zu einer runden Story verwoben wird. Meinung: Der Prolog und der Klapptext waren so appetitanregend, dass ich gleich Feuer und Flamme für diesen Krimi war. Ich wurde nicht enttäuscht und habe dieses Buch innerhalb von 1 1/2 Tagen gelesen dank Urlaub). Ich bin mir sicher, ich würde gern mehr von dieser Autorin lesen, da mir ihr Lokaltouch und die Art des Schreibens sehr gefällt und ich werde ihre Werke im Auge behalten. Nun möchte ich natürlich auch die vielen Stärken nennen, die dieses Buch besitzt und mir große Freude bereitet hat und das Lesen für mich doch gewiss zum Erlebnis gemacht hat. Manuela Lewentz hat mich mit ihren filmreifen und bildhaften und sehr angenehmen Schreibstil überzeugt und mich mehr als begeistert, sie hat einfach den Lokaltouch, den ich auch in diesem Krimi für mich erhofft habe. Das zeigt sich auch an den Schauplätzen, Namen, der Mundart und Geflogenheiten. Zudem hat sie tolle Schauplätze und sehr intensiv und eindringliche Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr wunderbar abgestimmt. Zudem ist der Beginn des Buches ganz besonders, zwar flaut es einmal kurz etwas ab, ehe die Story dann wieder richtig Fahrt aufnimmt. Großes Kopfkino und viele Facetten. Kommissarin Jil Augustin und ihr Team sind angenehme Charaktere, die aber noch für Überraschung sorgen werden. Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie speziell. Passt zur Region, wirkt zwar zunächst altbacken, aber es passt zum Titel und läd zu Assoziationen ein. Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht Krimi und Ermittlungen pur! Zur Autorin: "Manuela Lewentz verbrachte ihre Kindheit am Mittelrhein, wo auch ihre Kriminalromane spielen. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Inspirationen für ihre Arbeit findet sie im Alltäglichen, im Umgang mit ihren Mitmenschen. Auch auf ihren Reisen bekommt die Autorin immer wieder neue Impulse, Eindrücke, die ihre Romane bereichern. Manuela Lewentz schrieb Kinder- und Jugendbücher, bevor sie ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte. Bei Universitas erschienen die beiden erfolgreichen Romane Mörderjagd (2013) und Tödliche Treibjagd (2014)." Fazit: Der Krimi ist definitiv sehr rasant, turbulent, kaltblütig, erschreckend und verworren. Meine hohen Erwartungen und der sehr spannende und interessante Einstieg in die Geschichte haben sich erfüllt. Ein lohnender 4 Sterne Krimi!

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