Manuela Lewentz Land-Jagd

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Inhaltsangabe zu „Land-Jagd“ von Manuela Lewentz

Eine dörfliche Idylle und zwei Tote Bei leeren Kassen und fehlender Aussicht auf bessere Zeiten muss Bürgermeister Toni Karbach sich etwas einfallen lassen. Da kommt die Anfrage, am Rande des Dorfes ein Industriegebiet anzusiedeln, gerade recht. Die ersten Grundstücke sind schnell verkauft, nur der Hof des Ehepaares Sturm fehlt noch. Die beiden wollen aber ihn und ihr Land nicht aufgeben, sogar die doppelte Kaufsumme schlagen sie aus. Doch als Anna Sturm, Journalistin und einzige Tochter der Familie, tot am Rheinufer gefunden wird, verkaufen die trauernden Eltern den Hof. Für kurze Zeit kehrt wieder Ruhe im Dorf ein. Aber als Bürgermeister Karbach in einem zwielichtigen Etablissement erschossen wird, stellt dies erneut den Alltag der Dorfbewohner auf den Kopf. Zwei Tote, zwei Fälle, die Kommissarin Jil Augustin auf den Plan rufen.

konnte mich dieses mal nicht in allen Punkten ehrlich begeistern. Solide, klar und mäßig spannend! 3,5 Sterne!

— Floh

Ein Krimi in wechselnden Perspektiven aus Egomanensicht mit ständig sich wiederholenden Beschreibungen der anderen...

— danielamariaursula

Gemütlicherer Krimi mit einem ungewöhnlichen Schreibstil

— Julitraum

Spannender, humoristischer Krimi mit lahmen Ende

— DeinSichererTod

Außergewöhnlicher Schreibstil trifft Mord und Totschlag auf dem Land.

— Minky

Guter Krimi...

— flaschengeist1962

Vom Klappentext her ein Krimi, gelesen habe ich (wie betitelt) einen Roman. Interessante Figuren und Verwicklungen, etwas schwaches Ende

— Anna28

Da hatte ich mir doch wesentlich mehr versprochen.

— Bibliomarie

Klatsch und Tratsch, Gefühlschaos und Liebeleien in dörflicher Idylle mit einem Hauch von Krimi

— Thommy28

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  • Ermittlungen mit ländlichen Charakter! Solide, bodenständig und klischeehaft!

    Land-Jagd

    Floh

    Die ambitionierte Krimiautorin Manuela Lewentz präsentiert hier in ihrem neuen packenden und weitreichenden Fall für die Ermittlerin Jil Augustin und ihrem Team „Land Jagd“ einen sehr atmosphärischen und beklemmenden Krimi mit ländlichem Charakter. Jeder neue Fall ist für sich unabhängig und abgeschlossen. Ein Einstieg in diese fesselnde Kriminalwelt im idyllischen Reihngebiet rund um Kamp Bornhofen ist jederzeit möglich und völlig unkompliziert. Die Autorin Manuela Lewentz versetzt den Leser live und hautnah an den Tatort und bietet dörfliche Kulissen und machthaberische Baulöwen. Ein Fall, der so erschütterlich und grausam ist, und wo man meint, seinen Nachbarn noch zu kennen und keine Geheimnisse verborgen bleiben...fast keine Geheimnisse... Erschienen im Langen Müller Verlag (http://www.herbig.net/verlage/langenmueller.html) Zum Inhalt: "Bei leeren Kassen und fehlender Aussicht auf bessere Zeiten muss Bürgermeister Toni Karbach sich etwas einfallen lassen. Da kommt die Anfrage, am Rande des Dorfes ein Industriegebiet anzusiedeln, gerade recht. Die ersten Grundstücke sind schnell verkauft, nur der Hof des Ehepaares Sturm fehlt noch. Die beiden wollen aber ihn und ihr Land nicht aufgeben, sogar die doppelte Kaufsumme schlagen sie aus. Doch als Anna Sturm, Journalistin und einzige Tochter der Familie, tot am Rheinufer gefunden wird, verkaufen die trauernden Eltern den Hof. Für kurze Zeit kehrt wieder Ruhe im Dorf ein. Aber als Bürgermeister Karbach in einem zwielichtigen Etablissement erschossen wird, stellt dies erneut den Alltag der Dorfbewohner auf den Kopf. Zwei Tote, zwei Fälle, die Kommissarin Jil Augustin auf den Plan rufen." Handlung: Hier ist der Titel (leider zum Leidwesen der Dörfler) Programm und lässt sich mehrdeutig interpretieren. Eine Jagd nach Land und Grundstück, eine Jagd auf störrische Bewohner und Quertreiber, für Jil Augustin jedoch eine Jagd nach einem skrupellosen Mörder auf dem Lande… Kamp-Bornhofen. Dörfliche Idylle? Weit gefehlt. Die junge Journalistin Anna Sturm wird am Rheinufer tot aufgefunden, ein Dorf hält den Atem an und Jil Augustin nimmt die Ermittlungen auf. Wurde sie ermordet, weil ihre Eltern ihren Hof trotzt großzügiger Kaufsumme nicht zugunsten des geplanten Industrieparks hergeben wollten? Der Baulöwe und Großunternehmer Alfons Krause zieht es zurück in seine Heimat und er mischt die Ruhe und Einheit der Dorfbewohner ganz schön auf. Er hat in der Umgebung schon Fuß gefasst und möchte jetzt am Rande des Dorfes noch einen Industriepark ansiedeln. Die Pläne stehen, der Bau könnte starten, wenn nur endlich auch das Ehepaar Sturm bereit wäre ihren Hof zu verkaufen. Doch die Eheleute Sturm stellen sich quer. Alfons Krause ist flüssig und auch die Tochter der Sturms, die Journalistin Anna ist vom großen Bauvorhaben überzeugt. Dem Bürgermeister, dem die Kassen der Gemeinde knapp werden, kämen stetige und verlässliche Einnahmen sowieso recht und auch sonst hat Krause genügend Befürworter. Als dann ein weiterer Mordgeschieht, bricht auch unter den Dörflern größte Unruhe aus und ein Dorfklatsch der anderen Art beginnt, der die Ermittlungen für Jil auf eine harte Probe stellt… Schreibstil: Ich habe von dieser Autorin Manuela Lewentz bereits mit ihrem ersten spannenden Fall für Kommissarin Jil Augustin „Kuckucks Mord“ einen guten Griff gelandet. Auch in „Land Jagd“ hat mich der Klapptext direkt angesprochen und neugierig gemacht. Deutsche Spannungsliteratur in ländlichen Gefilden mit Atmosphäre, Idyll und grausamen Machenschaften, Macht und Ruhm. Die Autorin nutzt hier einen besonderen Schreibstil und erzählt ihren Fall aus den Augen und der Erzählperspektive mehrerer wichtiger Charaktere in der Ich-Perspektive. Das überrascht zunächst und braucht einige Zeit, bis es flüssig und eingespielt wirkt. Eindringlich wird es, wenn auch der Täter seinen Auftritt hat und wir erzählend aus seiner Perspektive in sein Gedankengut eintauchen können, was nicht immer von schönen und harmonischen Seiten geprägt ist und Gänsehaut erzeugt. Manuela Lewentz hat besitzt einen bildhaften und eindringlichen Schreibstil, den sie über 5 Sommertage erstreckt und ein Dorf in Aufruhr versetzt. Rasant, knackig und für Kommissarin Jil Augustin alles andere als alltäglich. Die Autorin Manuela Lewentz bringt viele Personen und Namen ins Geschehen, da kommt dem Leser das Personenregister gleich zu Beginn ganz gelegen, hier sollte man jedoch vorsichtig sein, sich (noch) nicht zu viele Hintergründe und Fakten zu einzelnen Protagonisten anzueignen. Der Plot ist spannend und unterhaltsam konstruiert, durch die wechselnden Sichtweisen und der recht kurzen Handlungsspanne ist dieser Krimi kurzweilig und nahezu rasant und flott. Ein Krimi, der den Leser sofort mitreißt, ihn sofort nach Kamp Bornhofen holt oder ihn für Neuleser sofort mit den Ereignissen und hilfreichen Rückblenden zur Kommissarin und anderen Personen mit ins Boot holt. Die Verknüpfung von Jils vorherigen Fällen und dieser Fortsetzung ist grandios gelungen. Man muss die Vorgeschichten nicht zwingend kennen, um in den vollen Krimigenuss zu kommen. Hier befriedigt die Autorin gleich beide Leserlager. Die Neuleser und die bereits betrauten Leser. Manuela Lewentz nutzt unter anderem den typischen Schreibstil für einen gelungenen Krimi, denn sie legt unglaublich viele (falsche) Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben und mit den Ermittlern an den Ermittlungen verzweifeln, sowie an dem typischen Dorfleben und Dorftratsch teilhaben. Manuela Lewentz formt wunderbare Dialoge mit authentischem Dialekt und wirklich realitätsnahen Bewohnern und Leuten im Dorf. Sehr gut gemacht und toll präsentiert, ohne zu viel Regionalcharakter abzuladen, hat die Autorin Manuela Lewentz mit ihrem ländlichen Örtchen am Rhein immer in den passenden Momenten und Situationen ihren lokalen Touch einfließen lassen, ohne vom Kern der Kriminalhandlung abzuweichen. Nichts überladen oder übertrieben, fein abgestimmt und wunderbar gewürzt. Charaktere: Die ambitionierte Kommissarin Jil Augustin hat mich auch hier wieder begeistert, auch alte Bekannte lassen ein Wiedersehen richtig lebhaft werden. Leider finde ich hier die Anzahl an Charakteren und Protagonisten, sowie Wortmeldungen und Fokus auf einzelne zu ausgeprägt und viel. Das Lesen gestaltet sich durch die vielen Figuren als sehr komplex und erfordert größte Konzentration um, trotz Personenregister, alle Figuren zuzuordnen und in Zusammenhang zu bringen. Das hat mich hier diestmal leider arg gestört und den Lesefluss stark eingedämmt. Durch die wechselnden Perspektiven hatte ich nicht immer genügend Zeit mich auf einzelne Personen richtig einzulassen und musste mich schnell wieder auf neue Erzähler einstimmen. Schade, das trügt etwas. In „Land Jagd“ treffen wir alte Bekannte, aber auch viele neue Nebenrollen und Figuren, deren Psychogramme ein Gefühl von Machtlosigkeit, Entsetzen und Erschütterung, sowie ein Schmunzeln, Sympathie und Harmonie erzeugen. Gerade das Team um die Ermittlungen mit Jil Augustin und die ganze klischeehafte Dorfgemeinde mit dem skandalösen Bürgermeister Toni Karbach warten mit besonderen Eigenschaften und Schrullen auf. Auf dem Weg bis zum Täter, begegnen wir Leser noch vielen Charakteren aus Familie, Umfeld, Zeugen, Geschäftspartnern, Behörden und kleineren Nebenrollen. Jeder scheint etwas zu wissen, oder etwas zu verbergen, jeder steuert seinen Senf dazu und einige Artikel der Journalistin machen es nicht leichter. Wer hat was zu vertuschen? Wer hat eine alte Schuld offen? Wer fühlt sich verletzt, wer hätte ein Eindeutiges Motiv? Wer ist hier eigentlich Opfer und wer ist Täter? Geht es wirklich nur ums Geld und den großen Reibach? Knifflige Konflikte entstehen hier. Wir treffen auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen manche Überraschungsmomente erleben. Meinung: Das Treiben rund um die Ermittlungen, die privaten Probleme, die Zusammenhänge vorangegangener Ermittlungen, das ganze Dorfleben und seine Eigenarten, die Mitwisser, all die Geheimnisse und Konstellationen um den Mordhergang, um den oder die Täter/in, um die Opfer, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst irr und wirr aber mehr als unterhaltsam und spannend dargestellt. Die Autorin ist sich ihrem Genre bewusst, sie hat eine geballte Menge an Facetten und Handlungsstücken geboten und verzettelt sich in keiner Zeile. Trotz wechselnder Perspektiven verfolgt sie einen Roten faden, der auch den Leser etwas mehr Halt und Handhabe bietet. Mich hat dieser Krimi durch seine typischen Charaktere, die Story, die Umstände, die ganzen Ideen, die Dialoge und vor allem die verschrobenen Konstellationen überzeugt und unterhalten, jedoch habe ich auch einige kleinere und größere Kritikpunkte, die mich 1,5 Sterne abziehen lassen, da ich anderes von dieser Autorin gewohnt bin. Der Fall an sich und die vielen Ideen waren schon bemerkenswert, doch hadere ich mit den vielen Perspektivenwechseln, den unübersichtlich vielen Namen, Berufen, Zusammengehörigkeiten und Konstellationen unter den Charakteren. Das hat mich stets etwas gestört und meinen Lesefluss zum Stocken gebracht. Der Plot ist jedoch super, die Atmosphäre hat nicht besser dargestellt werden können und der Weg zum Täter offenbart mehr als nur der Wunsch nach Macht und Land. Dieser neue Fall für Jil Augustin ist nagend, thematisch schwer und sehr komplex, obwohl locker und mit Humor versehen. Pluspunkt ist auch hier der idyllische Landcharakter, sehr reizende Schauplätze und Menschen (naja, zum Teil zumindest). Die Autorin Manuela Lewentz reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Psychische Störungen, Rache und Vergeltung, Lug und Betrug, Kaltherzigkeit und widerliche Machenschaften...Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit verschrobenen Persönlichkeiten, dem Wahren der Idylle und des eigenen Ansehens, Verschwörung, Tratsch und Klatsch, Lügen und Intrigen...all das vereint zaubert einen Krimigenuss wie er sein soll! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Manche Charaktere hat man als Leser so sehr ins Herz geschlossen, manche Personen und Handlungen sind einfach nur abscheulich und nicht zu entschuldigen. Cover: Titel und Cover passen hier einmalig stimmig und perfekt zum Inhalt. Dieser Band reiht sich wunderbar an KuckucksMord aus dem selben Verlagshaus an und bietet ein stimmiges Bild im Bücherregal. Die Kapiteleinteilung gefällt mir gut, das Schriftbild ist sehr angenehm und das Buch liegt bequem in der Hand. Die Autorin: "Manuela Lewentz verbrachte ihre Kindheit am Mittelrhein, wo auch ihre Kriminalromane spielen. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Inspirationen für ihre Arbeit findet sie im Alltäglichen, im Umgang mit ihren Mitmenschen. Auch auf ihren Reisen bekommt die Autorin immer wieder neue Impulse, Eindrücke, die ihre Romane bereichern. Manuela Lewentz schrieb Kinder- und Jugendbücher, bevor sie ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte. Bei Universitas erschienen die beiden erfolgreichen Romane Mörderjagd (2013) und Tödliche Treibjagd (2014)." Fazit: Ein komplexer und ausgefeilter Krimi, der nicht ganz so leicht zu knacken ist und dessen Umsetzung und Stil man mögen muss. Er kommt neuartig und mutig daher und bietet eine unglaublich aktuelle Story, die in jedem Dorf hätte genauso passieren können. 3,5 Sterne gibt es hier dieses mal für die etwas andere Manuela Lewentz.   Rezension von meinem ersten Fall für Jil Augustin „KuckucksMord“: http://www.lovelybooks.de/autor/Manuela-Lewentz/KuckucksMord-1124254161-t/rezension/1127504631/

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    • 7

    clary999

    04. February 2016 um 17:33
  • Leserunde zu "Land-Jagd" von Manuela Lewentz

    Land-Jagd

    Herbig_Verlag

    Liebe Freunde der Spannung! Heute erscheint Manuela Lewentz neuer Titel "Land-Jagd". Auch hier muss Kommissarin Jill Augustin wieder hinter den Vorhang der heilen Dorfwelt blicken, um einen kaltblütigen Mörder dingfest zu machen. Und all das mit ihrem gewohnten Witz und Charme. Zum Inhalt des Buches: Bei leeren Kassen und fehlender Aussicht auf bessere Zeiten muss Bürgermeister Toni Karbach sich etwas einfallen lassen. Da kommt die Anfrage, am Rande des Dorfes ein Industriegebiet anzusiedeln, gerade recht. Die ersten Grundstücke sind schnell verkauft, nur der Hof des Ehepaares Sturm fehlt noch. Doch das alte Ehepaar weigert sich zu verkaufen und schließlich sind zwei Menschen tot und der ruhige Alltag der gemütlichen Dorfbewohner steht Kopf. Manuela Lewentz schickt auch in ihrem zweiten Jagd-Krimi „Land-Jagd“ die taffe Kommissarin Jil Augustin auf Mördersuche und nimmt die Leser erneut mit zu einem packenden Katz-und-Maus-Spiel.   Die Autorin: Manuela Lewentz verbrachte ihre Kindheit am Mittelrhein, wo auch ihre Kriminalromane spielen. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Inspirationen für ihre Arbeit findet sie im Alltäglichen, im Umgang mit ihren Mitmenschen. Auch auf ihren Reisen bekommt die Autorin immer wieder neue Impulse, Eindrücke, die ihre Romane bereichern. Manuela Lewentz schrieb Kinder- und Jugendbücher, bevor sie ihren ersten Kriminalroman veröffentlichte. 2015 erschien bei LangenMüller ihr erster Jagd-Krimi Kuckucksmord.   LangenMüller verlost 20 Exemplare von „Land-Jagd“. Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 02. Dezember 2015. Am 03. Dezember werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt. Viel Spaß beim Mitmachen!  

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    • 253
  • Land-Jagd

    Land-Jagd

    Blaustern

    15. January 2016 um 12:05

    Anna Sturm, eine junge Journalistin, wird ermordet aufgefunden. Unruhe ist im Dorf entfacht, und es wird sich nach dem Mörder an ihr gefragt. Liegt es daran, weil ihre Eltern den Hof nicht verkaufen wollten? Schließlich hat der Bauunternehmer Krause gerade auf diesem Fleckchen Erde ein großes Projekt geplant. Kommissarin Jil Augustin geht der Sache nach und entdeckt weitere Argumente, Anna Sturm zu töten, und auch noch weitere Leute müssen ihr Leben lassen. Aber auch sonst gehen in diesem kleinen Dorf Dinge vor, die niemand zuvor geahnt hat. Das ist mal ein Krimi ganz anderer Art, den ich so noch nie gelesen habe. Aber es ist doch recht interessant, welche Erzählweise hier gewählt wurde, wenn es anfangs auch erst sehr gewöhnungsbedürftig ist. So schaut man in vieler Personen Köpfe und Gefühlsleben, denn immer erzählt jemand anderes aus dem Dorf in der Ich-Perspektive. Selbst der Täter wird dabei nicht ausgelassen. Den Überblick kann man dadurch behalten, indem man sich immer wieder das Personenverzeichnis zur Hand nimmt. Die Spannung wird aufgebaut nach der Frage des Täters, dennoch bleibt es eher ein ruhiger Krimi. Es gibt Irreleitungen und Überraschungen, und erst am Ende wird das Rätsel gelöst, was aber doch etwas spektakulärer hätte sein können.

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  • Der Klappentext nimmt leider schon die Geschichte vorweg!

    Land-Jagd

    danielamariaursula

    Der Klappentext ist der reinste Spoiler! Besser nicht lesen, er gibt den Inhalt bis S. 206 von 256 vor! In Kamp-Bornhofen scheint nicht viel los zu sein, außer der Jagd. Aufs Wild und durch die Betten. Die Hormone wallen angeblich am Mittelrhein ebenso auf, wie zumeist unangenehme Gefühle. Die Geschichte wird abwechselnd aus der ca. 10 Perspektive aller Beteiligten geschildert. Gefühlt, das halbe Dorf. Leider scheinen alle Egomanen zu sein, und ihre Gedanken drehen sich oft um ihre sexuellen Gelüste. Alle Frauen wollen mit dem ach so coolen Journalisten Manfred Luck, Anfang 50, ins Bett. Warum auch immer. Die Männer fliegen alle auf die junge Journalistin Anna, Ende 20, mit DEM perfekten kindlich zarten Körper einer ach so natürlich fröhlichen Art, so unbekümmert und unkompliziert, daß sich jeder ältere Mann des Dorfes diese unglaublich schöne junge Frau an seine Seite wünscht, egal ob er verheiratet ist oder nicht. Daher wird Anna von allen Männern mehr oder weniger mit der gleichen Adjektivaneinanderreihung beschrieben. Die Frauen sind alle neidisch auf Anna (denn am Mittelrhein scheinen alle Männer nur auf ganz dünne Frauen mit kindlicher Figur zu stehen, üppige Damen mit großem Busen nicht, selbst im Bordell). Doch ist Anna nicht nur das Objekt der Begierde sämtlicher Männer, sie ist auch die Tochter armer Bauern, auf deren Hofgrundstück es der fast 70 jährige Unternehmer Alfons Krause abgesehen hat. Als Anna plötzlich tod ist (immerhin auf S. 56) ist die Frage nach dem Motiv offen. Eifersucht oder die Gier nach Papas und Mamas Grundstück? Nebenbei gehen dann der Unternehmer und Bordellbesitzer Krause und der Bürgermeister Karbach ins Bordell. Dieses 1. Mal ist für den Herrn Bürgermeister eine Offenbarung und er kann an nichts anderes mehr denken: mit meinem coolen Männerfreund Manfred Luck, schaffe ich es allenfalls in die Dorfkneipe auf ein Bier. Wer hätte gedacht, daß ich ausgerechnet mit dem alten Krause das große Abenteuer erlebe? (Ein Bordellbesuch als Abenteuer, toll, was man alles für Geld kaufen kann!). Dass die Einladung ins Bordell durch einen Unternehmer für den Bürgermeister nicht ganz unproblematisch ist, scheint keinem auch nur die leisesten Gewissensbisse zu bereiten.... Das faszinierende an Krauses Bordell ist, alle Frauen die dort arbeiten, sind jung, aber schon 18, unglaublich gut aussehend, mit der perfekten Figur und gehen lachend zur Arbeit, die sie froh sind zu haben! Denn sie kommen alle aus Ostdeutschland (an der Stelle mußte ich genauer hinsehen, ob ich mich nicht doch verlesen hätte, aber nein, da stand tatsächlich Ostdeutschland. Klar am Mittelrhein treibt es ja jeder mit jedem für lau, und einige haben tolle oder perfekte Figuren). Hat das Bordell etwas mit Anna's Ermordung zu tun? Am Ende klärt sich alles mehr oder weniger zufriedenstellend auf. Es menschelt sogar, und die Damen sind plötzlich fröhlich und entspannt, wie zuvor die unkomplizierte Anna und nicht mehr zickig, stutenbissig und launig! Männer erkennen wahre Werte.... Und das auf S. 253 - 256 etwas zu plötzlich für mich, um mich letztendlich mit dem Buch noch zu versöhnen..... Alles in allem fand ich die Personen zu oberflächlich (ich muß nicht bei jeder Person eines Buches eine Beschreibung des Körpers lesen) und zu Ich-bezogen, zu wenig Entwicklungspotenzial und irgendwie ohne Identifikationpotenzial. Die Spannung kann leider kaum aufkommen, weil der/die Schuldige relativ schnell klar ist und der Klappentext die Handlung vorweg nimmt. Dies ist meine ganz persönliche Meinung, es gab auch einige Leser, denen das Buch beim Lesen Freude bereitet hat. Was mir Freude bereitet hat, war der Druck. Der war außergewöhnlich gut lesbar, sehr hochwertig und das Lektorat hat auch keine Fehler übersehen. Tadellos! Habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Leider hat das Lektorat diese unliebsamen Artikel vor Eigenamen leider als Stilmittel der denkenden Personen akzeptiert, so daß immer wieder von "der Anna" u.ä. die Rede war.

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    • 5
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Dorfgemauschel

    Land-Jagd

    buecherwurm1310

    06. January 2016 um 15:49

    Die Journalistin Anna Sturm wird ermordet aufgefunden. Warum musste sie sterben. Die Kommissarin Jil Augustin findet sehr bald heraus, dass es in dem Dorf einiges gibt, das unter der Decke bleiben soll. Baulöwe Alfons Krause benötigt Land für einen Industriepark, besonders das von Annas Eltern.  Die Sturms wollen ihr Land nicht verkaufen – trotz des großartigen Angebotes. Es ist ein ruhiger Krimi, der sich flüssig lesen lässt. Es sind eine Reihe von Personen im Spiel und wir lernen immer ein Stück der Geschichte aus der jeweiligen Sicht kennen. Die Charaktere sind gut beschrieben und nach und nach erfahren wir ihre Gedanken und Gefühle. Wirklich sympathisch war mir niemand. Obwohl es immer wieder neue Wendungen und einige Tote gab und es lange dauerte, bis ich den Täter kannte. Spannung kam aber nicht wirklich auf, Am Ende geht alles ein wenig überhastet. Nicht ganz überzeugend.

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  • Nicht Fleisch - nicht Fisch

    Land-Jagd

    Bibliomarie

    Dieser Roman, dessen wesentlicher Inhalt bereits auf dem Rückentext dem Leser mitgeteilt wird, entwickelt sich aus einer besonderen Perspektive. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen Kunstgriff gewählt und stellt im ersten Kapitel die Figuren der Geschichte vor und lässt sie in der weiteren Handlung jeweils abwechselnd zu Wort kommen. Durch diese Erzählweise nähert sich der Leser den einzelnen Figuren aus diversen Blickwinkeln an, erkennt Eifersucht und Animositäten, Charakterstärken und Schwächen. Das könnte eine gelungene Erzählweise sein, wenn es der Autorin gelungen wäre, die Figuren lebendig und echt werden zu lassen. Sie bleiben aber blass und eindimensional. Die Eifersuchtsdramen der völlig überzeichneten Frauenfiguren wirken wie aus dem Komödienstadl übernommen. Die Dialoge und Beschreibungen sind hölzern und gestelzt, erinnern zu oft an ein Laien- oder Bauerntheater.  Die Spannung - ein Ermittlerduo, zwei Morde ließen ja einen Krimi denken - fehlt fast völlig.  Hier muss ich wirklich sagen, das Buch hat mir nicht gefallen, aus den Ideen hätte man mehr machen können. Die Gestaltung des Buches finde ich gelungen, obwohl die jagdlichen Motive und Assoziationen sich im Buch nicht widerspiegeln. Dafür und für die Idee der Erzählform vergebe ich einen weiteren Punkt.

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    • 2
  • Außergewöhnlicher Schreibstil trifft Mord und Totschlag auf dem Land.

    Land-Jagd

    Minky

    Inhalt   Anna eine junge, rothaarige Journalistin wird beim Joggen ermordet. Ein ganzes Dorf ist in Aufruhr und auf der Suche nach Annas Mörder. In Frage kommen Viele, doch wer ist der wirkliche Täter. Jil Augustin, Kommissarin, macht sich mit ihren Kollegen auf Spurensuche, doch es bleibt nicht bei einem Opfer. Auch der Bürgermeister muss sein Leben lassen. Hängt vielleicht alles mit dem geplanten Industriepark zusammen, oder geht es um Eifersucht?   Meinung   Noch vor dem Start der eigentlichen Geschichte findet der Leser auf Seite 7 des Buches ein Personenverzeichnis mit kurzen Beschreibungen. Wie sich schon nach wenigen Seiten herausstellt, ist dieses Verzeichnis mehr als hilfreich, ich möchte sogar sagen, dringend notwendig. Die Geschichte wird nämlich abwechselnd aus der Sicht aller dieser Personen erzählt. Manche kommen dabei öfter zum Zug, andere haben nur einen kurzen Auftritt, insgesamt ist aber jeder Abschnitt nur durchschnittlich drei bis vier Seiten lang. Der Leser wird also gefordert, muss schnell zwischen den Personen und ihren Sichtweisen hin und her wechseln und darf dabei den roten Faden nicht verlieren. Eigentlich eine gute Idee, so bleibt es spannend, die Aufmerksamkeit wird geweckt und man erlebt die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven. Allerdings sind die Abschnitte so kurz, dass es leider ein wenig zu anstrengend ist und das Buch so ein Stück weit Lesevergnügen einbüßt. Man hat nicht die Chance sich mit einer Person näher auseinander zu setzen, sich zu fragen, ob man diesen Charakter mag oder nicht, weil es direkt schon wieder mit dem nächsten  weiter geht. Wenn wir schon beim Schreibstil sind, muss ich noch einen Kritikpunkt anmerken: Artikel vor Namen sind für mich ein absolutes No-Go. „Die Anna“, „der Alfons“, „die Elke“. Vielleicht war es ein Versuch einen Dialekt oder die „Sprache auf dem Land“ nachzuahmen, das ist aber leider misslungen. Die Geschichte plätschert am Anfang recht gemächlich dahin. Irgendwann stirbt Anna Sturm, eine junge Journalistin. Das ist allerdings keine Überraschung, denn das erfährt man auch schon auf dem Klappentext. Jetzt macht man sich auf die Suche nach dem Mörder. Da Anna recht umtriebig war, könnte sich dieser im Umfeld ihrer Liebhaber und Verehrer befinden. Oder aber es hängt mit dem geplanten Industriepark zusammen, für den Annas Eltern ihren Hof hergeben sollen. An dieser Stelle steigt die Spannung ein wenig. Dann gibt es einen zweiten Mord. Der Bürgermeister wird erschossen. Auch das ist keine Überraschung – wieder hat der Klappentext dieses Detail bereits verraten. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Für mich hätte es am Ende kein solches Feuerwerk mehr gebraucht. Ein bisschen weniger wäre auch schön gewesen. Es hat ein bisschen den Eindruck als möchte es die Autorin unbedingt allen recht machen, aber das wird man sowieso nie schaffen.   Fazit Ein paar Artikel und Personen weniger, ein bisschen mehr Fokus auf die Hauptgeschichte und dann noch ab und zu eine Prise Humor, dann wäre „Land-Jagd“ von Manuela Lewentz perfekt für mich.

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    • 3
  • Jil Augustin ermittelt

    Land-Jagd

    Simi159

    30. December 2015 um 21:49

    Die rothaarige Journalistin, Anna Sturm, wird bei einer ihrer Joggingrunden ermordet.Das kleine Dorf aus dem sie kommt st in heller Aufruhr und gleichzeitig auf der Suche nach dem Mörder. Annas Eltern wollten ihren Hof, dessen Land der Baulöwe Alfons Krause für einen neuen Industriepark braucht, nicht verkaufen. Musste Anna deshalb sterben? Die Kommissarin, Jil Augustin, stellt schnell fest, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und noch andere im Dorfbewohner einen Grund hatten Anna Sturm zu töten. Als der Bürgermeister stirbt wird es höchste Zeit zu handeln. Fazit: "Land-jagd" von Manuela Lewentz ist mal ein anderer Krimi, denn die Geschichte schreitet in jedem Kapitel durch wechselnde Personen-Perspektiven fort. Man schlüpft als Leser in jede der Personen von Bürgermeister über das Opfer bis hin zum Mörder. Das ist am Anfang etwas irritierend, denn alles ist in der Ich-Perspektive erzählt. Je mehr man liest, umso vertrauter die Personen einem werden, umso leichter fallen die Wechseln und die Spannung steigt, denn wer der Täter ist, wird erst recht spät, sprich am Schluß klar. Die Charaktere sind gut beschrieben, stellen sich und ihre Gefühlswelt auch beim ersten Auftreten selbst vor. Für eine enge Dorfwelt wirken sie alle authentisch, auch wenn sie mir teilweise zu klischeehaft besetzt sind. Wie es sich für einen Krimi gehört gibt es, die falsche Fährten und Überraschungen. Ein gutes Ermittlerteam mit einer weiblichen Kommissarin, die emotional in den Fall verstrickt ist, ergänzen das Ganze. Alles in allem ein guter Krimi, ungewöhnlich von der Machart mit winzigen Schwächen. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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  • Gemütlicherer Krimi mit einem ungewöhnlichen Schreibstil

    Land-Jagd

    Julitraum

    30. December 2015 um 10:08

    Dieser Krimi der gemütlicheren Art ist sehr ungewöhnlich und einzigartig. Alle vorgestellten Protagonisten lernt der Leser aus der Ich-Erzählform kennen, so auch den Mörder, der um der Spannung keinen Abbruch zu tun, natürlich nicht genannt wird. Ich brauchte einige Zeit, um mich an diesen ungwöhnlichen Schreibstil zu gewöhnen und er hat mir durchweg das Buch leider nicht spannender gemacht. Gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und vieles wird aufgeklärt, dennoch hätte man meiner Meinung nach mehr aus der Buchidee herausholen können. Ein ländliches Dorf ist in Aufgregung, denn dort könnte sich ein großer Industriepark ansiedeln, der natürlich viel Geld in die Gemeindekasse bringen würde. Doch der ansässige alte Bauer Sturm und seine Frau wollen den dafür benötigten Grund und Boden nicht verkaufen. Sie bleiben stur, egal wie hoch die Angebotspreise, die Geschäftsmann Krause und der Bürgermeister ihnen übermitteln, auch sind. Die Tochter der Sturms, Anna, soll später einmal den Hof und das dazugehörige Land erben. Doch die Journalistin und hat kein Interesse am Hof. Anna soll vermitteln, vielleicht sind ihre Eltern ja dann doch zum Verkauf bereit. Doch dazu kommt es nicht mehr. Anna wird erschlagen aufgefunden. Wer hat die junge, so lebenslustige Frau ermordet? Anna führte ein turbulentes Leben, sie zog die Männer an wie die Motten das Licht und war auch nicht unbedingt allzu abweisend zu ihnen. Sind daher die Drohbriefe zu erklären, die sie in letzter Zeit erreichten? Stammten diese vom Mörder? Kommissarin Jil Augustin, die auch in Beziehung zu Anna stand, ermittelt.

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  • Land-Jagd

    Land-Jagd

    Siko71

    24. December 2015 um 12:57

    Eine dörfliche Idylle und am Schluß 5 Tote. Bis adihn ist es aber ein hartes Stück Arbeit für die Ermittler Jil Augustin, H.-J. Metzger und Kommissar Schuster. Durch diverse Beziehungen untereinander und der dubiosen Geschäfte einiger Dorfbewohner gestalten sich die Ermittlungen im "Mordfall" Anna Sturm schwierig... Der Krimi ist anders aufgebaut als man das kennt. Die einzelnen Personen werde uns am Anfang vorgestellt. In den Kapitern erzählen die Protagonisten die Handlung immer aus ihrer Sicht. Das ist seht interessant zu lesen. Ih gebe diesem Krimi 4 Sterne und ein lesenswert.

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  • Spannende Story mit langweiligem Ende

    Land-Jagd

    DeinSichererTod

    24. December 2015 um 00:32

    Eines muss man diesem Buch wirklich lassen: Es ist definitiv kein Standartkrimi. Manuela Lewentz hat mit dem Beziehungscluster am Anfang des Werkes alles richtig gemacht. Denn bei so viele Beziehungen und Personen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen, ist eine solche Übersicht wirklich von Nöten.  Aber vorerst etwas zur werten Autorin! Manuela Lewentz, mitten in den 40er Jahren , hat ihre Leidenschaft fürs Schreiben nun von Kinderbüchern auf Kriminalromane umgelegt. Krimis sind nun mal ein vollkommen anderes Kaliber als Geschichten für Kinder, aber ich würde sagen, ihr ist eine Art "Vermischung" beider Genres mit einer guten Prise Humor gelungen!  Um das Buch in einem Wort zu beschreiben: abstrus. Vollkommen abstrus. Wir sitzen nicht nur im Kopf einer Person fest, nein! Damit die Leser auch ein bisschen gefordert werden, erhalten wir Zugang zu den Gedanken von über 15 (!!!) Personen. Ja, genau richtig gehört. Und wenn ich euch sage, dass ihr die Beziehungsübersicht das ganze Buch über immer wieder zur Hand haben solltet, dann ist das keinesfalls eine Untertreibung.  Die Gedanken und Art und Weise des Handelns der Menschen sind relativ locker. Ein Gänsehaut-Gefühl bekommt man nicht unbedingt; dafür sind unsere Protagonisten viel zu sehr mit ihren Affären beschäftigt. Das Buch hätte auch locker als "Schundroman" betitelt werden können. Frau Lewentz wollte ihre Leserschaft aber wirklich so richtig verwirren, indem in der Geschichte auch noch ein geistig zurückgebliebener junger Mann auftaucht. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber auf seine ganz eigene Art und Weise war er der gruseligste Akteur der ganzen Szene.  Als dann endlich die Persönlichkeit um das geheimnisvolle "Ich" gelüftet wurde, saß ich aber wirklich mit den Gedanken da: och nöö. Also da hätte man doch etwas besseres draus machen können.  Versteht mich nicht falsch, die Spannungskurve wurde wirklich ausgereizt bis zum geht nicht mehr, aber der Täter war einfach zu fad, zu lasch. Etwas mehr Würze hätte dem gut getan.  Und noch ein paar Informationen zum Format: es ist eine sehr schön gestaltete gebundene Ausgabe mit Umschlag. Nimmt man den Umschlag jedoch ab, sieht es eher wie ein Vorkriegsbuch aus, gestalterisch hätte ich mich sehr darüber gefreut, wenn das Cover auch noch auf dem Hardcover zu sehen gewesen wäre. Ansonsten versprüht das Buch seine ganz eigene Atmosphäre; trotz der "Mängel" fand ich es einfach klasse und würde es ohne Murren jedem von euch empfehlen! 

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  • Ein Dorf in Aufruhr

    Land-Jagd

    Mrs. Dalloway

    Es gibt viele Liebesaffären und es sterben ziemlich viele Leute. So oder so ähnlich könnte man den Inhalt des Buches zusammenfassen. Was im Detail geschieht, steht ja schon auf dem Klappentext, daher werde ich mich auf meine Meinung und Bewertung beschränken. Zuerst einmal war ich sehr gespannt, weil auf dem Cover nur "Roman" steht, das Buch aber als Krimi angekündigt wurde. Ich finde schon, dass es ein klassischer Krimi ist, aber eben "etwas anders". Was ich sehr schlecht gelungen finde ist der Buchrückentext auf dem schon alle Toten angekündigt werden. Wo bleibt da die Spannung? Wiederum gut gefallen hat mir die Erzählweise aus der Ich-Perspektive, denn ich finde, so bekommt man einen besseren Einblick in die Gedankenwelt der Figuren und kommt ihnen näher. Das blieb aber leider aus, denn im Endeffekt sind alle Personen so unsympathisch oder haben nervige Eigenschaften, dass sie mir einfach egal sind. Ganz zu Beginn werden alle Figuren vorgestellt: super! So kann man immer mal zurück blättern und nachschauen. Die Figuren erzählen dann alle jeweils für ein paar Seite ihre Sicht der Dinge. Das mag ich auch, weil so etwas Abwechslung in die sonst eher träge Story reinkommt. Empfehlen kann ich es allen, die eher ruhige Krimis mögen und nicht so auf Spannung setzen.

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    • 2
  • Schatten über der Dorfidylle

    Land-Jagd

    Maddinliest

    18. December 2015 um 12:43

    Ein interessanter Krimi der ganz anderen Art. Anna Sturm, eine lebenslustige Reporterin, wird am Rheinufer tot aufgefunden. Sie wurde scheinbar erschlagen und auf ihrem Rücken wurde eine kindliche Zeichnung von Hänsel und Gretel hinterlassen. Das Ermittlungsteam um die miteinander liierten Jil Augustin und H-J Metzger, sowie Kommissar Schuster nehmen die Recherchen auf. Die Eltern von Anna haben einen sehr begehrten Hof, da hier ein Industriepark errichtet werden soll. Der Verkauf wurde von ihnen aber bisher immer wieder trotz immenser Angebote abgelehnt. Das Besondere und Interessante dieses Romans stellt in erster Linie die Schreibweise dar. Manuela Lewentz erzählt die ganze Geschichte aus immer wieder wechselnden Erzählperspektiven. Sie bedient sich dabei des Ich-Erzählstils und es war für mich sehr interessant die einzelnen Personen mit ihren Gefühlen und Erlebnissen zu einer Geschichte werden zu lassen. Die angediente Namensliste zu Beginn des Buches hilft dem Leser den Überblick zu bewahren. Die Spannung des Kriminalfalls stand dabei nicht zu jeder Zeit im Vordergrund, es ging auch viel um die Verbindungen der einzelnen Charaktere untereinander. Diese waren durchaus interessant dargestellt, auch wenn mir keiner der Protagonisten so wirklich sympathisch wurde. Das Buch zog mich dennoch in seinen Bann und ich fühlte mich gut unterhalten. Ein ganz anderer Kriminalroman mit einem sehr interessanten Erzählstil erhält von mir 4 Sterne.

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  • Eine Mischung aus Roman und Krimi

    Land-Jagd

    FlipFlopLady007

    17. December 2015 um 22:58

    Alles spielt in einem schönen kleinen Dorf am Rheinufer. Alles scheint ruhig zu sein, bis ein Bauunternehmer einen neuen Industriepark plant und dazu das Grundstück eines ortsansässigen Bauern kaufen möchte. Der Bauer ist nicht begeistert vom Verkauf seines Grundstücks und lehnt den Kauf ab. Als kurze Zeit darauf seine Tochter tot am Rheinufer gefunden wird, ahnen alle, dass es kein Unfall war, der die junge Frau das Leben gekostet hat. Kommissarin Jil Augustin beginnt zu ermitteln und versucht dem Mörder mit allen Mitteln auf die Schliche zu kommen. Wird ihr dies gelingen? Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir recht gut gefallen, allerdings kann ich auch nach dem Lesen nicht ganz sagen, ob es sich bei diesem Buch um einen Roman oder einen Krimi handelt. Das Buch hat definitiv Krimielemente, allerdings fehlt ihm dazu die nötige Spannung. Außerdem geht es zwar um die Aufklärung des Todes der jungen Frau, jedoch verschwindet dieser Handlungsstrang an einigen Stellen auch zwischen dem Alltag der Dorfbewohner. Ich bin aus diesem Buch einfach nicht ganz schlau geworden. Was mich am Ende auch ein wenig gestört hat, ist, dass das Buch aus meiner Sicht nicht ganz aufgelöst wird. Natürlich kann es sein, dass es einen Nachfolgeband geben wird, in dem diese Fragen geklärt werden, allerdings glaube ich nicht ganz daran. Aufbau und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in sechs Kapitel, die alle sehr unterschiedlich lang sind. Manche Kapitel umfassen knapp 100 Seiten, anderen wiederum nur 2 Seiten. Die unterschiedliche Länge ist dem Aufbau des Buches geschuldet, da jedes Kapitel einen bestimmten Zeitabschnitt beschreibt und manche eben länger und manche kürzer sind. Dennoch bin ich eher ein Fan von eher kurzen Kapitel. Was die Kapitellänge hier jedoch erträglich macht, ist, dass die Erzählperspektive immer wieder gewechselt wird und somit sozusagen kleine Unterkapitel entstehen. Damit wäre ich auch schon bei der Besonderheit des Buches angelangt. Was ich an diesem Buch besonders finde, ist, dass es aus vielen verschiedenen Sichten geschildert wird, die alle aus der Ich-Perspektive erzählen. Anfangs fand ich dies verwirrend, da mit ich immer eine andere Person gemeint war, aber nach dem ersten Kapitel hatte ich in das Buch herein gefunden. Was aus meiner Sicht nicht ganz so gut an dieser Erzählweise ist, ist, dass ich mich durch die ständig wechselnde Perspektive nicht so richtig auf die Personen einlassen konnte. Mir hat bei diesem Buch ein bisschen das „Mitfühlen“ mit den Charakteren gefehlt. Außerdem finde ich, dass das Buch an einigen Stellen doch recht langatmig ist, was wahrscheinlich daran liegt, dass es eine Mischung aus Krimi und Roman ist. Charaktere: Wie bereits erwähnt bin ich mit den Charakteren dieses Buches nicht ganz warm geworden. Zwar hat man viel aus der Sicht der verschiedenen Figuren erfahren, dennoch hat es irgendwie nicht gereicht, um sie richtig kennen zu lernen und mir ein Bild von ihrer Persönlichkeit zu machen. Aus meiner Sicht ist alles etwas oberflächlich geblieben. Ansonsten haben wir von den Figuren her typische Dorfbewohner, die den ganzen Tag ihre Nachbarn zu bespitzeln scheinen, alles weitertratschen und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein scheinen, um irgendetwas zu beobachten. ;). Cover und Klappentext: Obwohl ich das nach meinem Geschmack eher nicht ansprechend finde, so hat es doch auf Anhieb meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wahrscheinlich gerade, weil es irgendwie altbacken und nach Landleben aussieht. Ich finde das Cover passt perfekt zum Buch, da auch die Dorfbewohner etwas antiquiert wirken, was nicht unbedingt negativ ist. Der Klappentext des Buches hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich finde, dass er zu viel verrät. Der Tod des Bürgermeisters beispielsweise findet er gegen Ende des Buches statt und ist dort leider dann keine große Überraschung mehr. Fazit: Auch wenn ich doch einiges negativ gefunden habe, so hat mir das Buch im Großen und Ganzen doch gefallen. Vielleicht liegt meine leichte Enttäuschung einfach daran, dass ich aufgrund des Klappentexts einen Krimi erwartet und die Spannung leider etwas vermisst habe. Ich fand das Buch dennoch interessant und kann es durchaus empfehlen. Das Buch bekommt von mir deshalb 3,5 Sterne.

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