Manuela Martini Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus

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Inhaltsangabe zu „Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus“ von Manuela Martini

Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben? Mal in einem anderen Land zu leben? Vor sieben Jahren ist die Krimischriftstellerin Manuela Martini mit ihrer Lebensgefährtin, drei Kartons und zwei Taschen in einem kleinen Opel von München nach Andalusien aufgebrochen, um genau das zu tun. Doch erst mal erwartet sie an der Costa del Sol monatelanger sintflutartiger Regen. Der Ort ist ganz anders als im vergangenen Sommer, mit der Arbeit geht es gar nicht voran – und schlafen kann sie in der quirligen Altstadt auch nicht mehr ... Überhaupt, es scheint die völlig falsche Entscheidung gewesen zu sein. Ein kurzweiliges, manchmal nachdenkliches, manchmal heiteres Buch der Krimischriftstellerin Manuela Martini über ihr Abenteuer Auswandern, über ihre Begegnungen mit Menschen und Tieren, über Enttäuschungen, Herausforderung und den Mut, neue Wege zu gehen. ÜBER DIE AUTORIN: Nach einigen Jahren in Australien lebt Manuela Martini jetzt in Spanien. Ihre Krimis und Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Unter dem Pseudonym Fran Ray schreibt sie Thriller für Erwachsene.

Buch übers Auswandern, dass man vorm Auswandern unbedingt lesen sollte, denn zeigt das ein oder andere Problem auf.

— Rheinmaingirl
Rheinmaingirl

Mein persönlichstes Buch

— Manuela_Martini
Manuela_Martini
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  • Ein neuer Anfang

    Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. May 2015 um 11:42

    Wer kennt sie nicht, die Momente, wo man alles hinschmeißen möchte und einem Gedanken über das Auswandern kommen. Den einen würde es gern in andere Kontinente ziehen, den anderen zieht es in ein europäisches Land. Manuela Martini und ihre Lebenspartnerin Simona erfüllen sich diesen Traum. Die beiden Frauen wagen den Schritt und ziehen nach Spanien, nach Andalusien. Sie stellten während eines Urlaubes fest, dass es genau das ist, was sie wollen. Die Gegend gefiel ihnen und die Lebensart der Menschen dort sowieso. Manuela, die Autorin ist, kann überall schreiben, da ist es egal, wo sie wohnt. Ihre Frau Simona ist Physiotherapeutin, gab ihre Praxis auf, packte ihre Behandlungsbank ein und los ging es in einem alten Opel. In Spanien angekommen, fehlt die Sonne. Es regnet und nicht zu knapp. Sie lernen beide ein anderes Spanien kennen als das, was sie aus dem Urlaub kennen. Die ersten Hürden müssen genommen werden. Eine Wohnung zu bekommen, kann doch nicht so schwer. Oh doch, kann es, denn man benötigt den N.I.E.-Schein. Ich hielt diesen Schein erst für einen Scherz, als ich davon gelesen habe, aber in Spanien geht ohne dem nichts. Keine Wohnung, kein Telefon, Gas für den Ofen? - natürlich nicht. Der Leser ist von Anfang an mit dabei, wenn es für Manuela und Simona heißt, Fuß in Spanien zu fassen. Auch mit der Sprache hapert es noch ein wenig, denn nach nur einem Spanischlehrgang ist man nicht wirklich der Sprache mächtig. Aber die beiden kann nichts erschüttern, sie beißen sich durch. Die Autorin beschönigt nichts und lässt den Leser sowohl an Erfolgen wie auch an Misserfolgen teilhaben. Ganz profane Dinge müssen gestemmt werden, z.B., für welchen Friseur entscheide ich mich? Sie finden Freunde und richten sich dort ein. Nach einigen Umzügen sind sie auch endlich soweit, dass sie einen Garten ihr eigen nennen können und das bedeutet, Simona kann sich endlich den lang gehegten Wunsch nach einem Hund erfüllen. Natürlich wird es nicht der gewünschte und es bleibt auch nicht bei nur einem Hund. Humorvoll, aber auch nachdenklich berichtet Manuela Martini von ihrem Ankommen in Spanien. Es ist schon bewundernswert, wie die beiden sich dort einrichten und auch beruflich Fuß fassen. Ihre Ängste und Sorgen, die sie während der ganzen Zeit beschäftigen, kann man sehr gut nachvollziehen, denn wen lässt es schon kalt, wenn man alles hinter lässt und völlig neu in einer fremden Umgebung anfangen will. Als wirklich allerletzte Option haben sie ja noch immer, wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Aber sie sind sich einig, das ist für sie keine Option. Ich habe die beiden sehr gern begleitet, wäre aber bei einigen Gelegenheiten sehr gern live dabeigewesen. Ein aufregendes Abenteuer haben sie gemeistert und es ist wahrscheinlich noch nicht zu Ende. Von der Autorin Manuela Martini hatte ich noch nie etwas gelesen und wurde richtig überrascht, wie viel sie schon veröffentlicht hat, was völlig an mir vorbei gegangen ist. Das muss ich nachholen, denn mit ihrem Schreibstil hat sie mich bei diesem Buch schon überzeugt. Ein wunderbares, unterhaltsames Buch von zwei Frauen, die auszogen und in der Fremde eine Heimat fanden. Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

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  • Leserunde zu "Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus" von Manuela Martini

    Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus
    Manuela_Martini

    Manuela_Martini

    Ich möchte euch gern zur Leserunde zu meinem neuen eBook Vamos a la playa einladen! In dem Buch habe ich meine ganz persönliche Auswanderergeschichte aufgeschrieben. Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben anstatt bei Regen und Schnee in München? Und wäre es nicht wunderbar, einmal in einem anderen Land zu leben?, dachte ich. Zusammen mit meiner Lebensgefährtin machte ich mich in unseren kleinen Opel, mit drei Kartons und zwei Taschen auf den Weg. Heute sind wir zu siebt - und leben auf einer Finca in den andalusischen Bergen. „Findest du nicht, dass wir genauso sind wie diese Auswanderer im Fernsehen?“, fragte ich irgendwann, während wir gleichmäßig dahintuckerten. „Die blauäugig und ohne Plan irgendwohin ziehen und sich dann wundern, dass alles anders ist, als sie es sich vorgestellt haben?“ Meine Eltern und unsere Freunde hatten öfter eine Bemerkung gemacht, ob wir die eine oder andere Folge gesehen hätten, über diese Familie, die nach Spanien ausgewandert ist, ohne Geld, ohne Job – und nur eine feuchte Wohnung gefunden hat. Ich antwortete jedes Mal mit einem belustigten Ja und versuchte, meine eigenen Bedenken nicht laut werden zu lassen. „Nö!“, sagte Simona. „Immerhin waren wir schon mal ein paar Tage da unten.“ Und fügte hinzu: „Und ein bisschen Spanisch sprechen wir ja auch schon.“ „Hasta luego“, sagte ich. „Jetzt untertreib mal nicht.“ Und sie ratterte mir mindestens fünf Sätze runter, die sie sich aus unserem zweiwöchigen Spanisch-Intensiv-Unterricht gemerkt hatte und fügte abschließend hinzu: „Mi apellido es Simona.“ „Mi nombre“, berichtigte ich sie. „Meinetwegen“, sie zuckte mit den Schultern, „das kommt mit der Praxis.“ Ein kurzweiliges, manchmal nachdenkliches, manchmal heiteres Buch über mein Abenteuer Auswandern nach Spanien, über Begegnungen mit Menschen und Tieren, über Enttäuschungen, Herausforderung und den Mut, neue Wege zu gehen. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid! Ich verlose 20 Exemplare im epub-Format. Bis zum 23. November könnt ihr euch bewerben. Am 24. November lose ich dann aus. Die Leserunde beginnt am 1. Dezember. Manuela Martini

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  • Auswandern nach Spanien

    Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus
    Rheinmaingirl

    Rheinmaingirl

    11. January 2015 um 21:14

    Mir hat der Roman "Vamos a la playa" von der Autorin Manuela Martini gut gefallen. Der Roman behandelt Ihre Auswanderung an die Costa del Sol, Das Buchcover zeigt Strand, Meer, Wolken und ein Segelboot und sieht sehr friedlich aus und passt zu Spanien. Das Buch beschreibt die Hoffnungen und Ängste, die vor und während dem Auswandern aufgekommen sind- Gemeinsam mit Ihrer Freundin Simone brauch sie aus München nach Süden auf. Was sie mitnehmen wollten wurde in einem alten Opel verstaut und sie kamen heil in Andalusien an. Dort mussten kulturelle, bürokratische und sprachliche Hindernisse überwunden werden. Nach und nach lernt man Land und Leute ganz gut kennen und die beiden Frauen ziehen mehrfach um, aber geben dadurch Ihre Auswanderung nicht auf. Hierbei wird der Umzug immer beschwerlicher, da nach und nach auch mehr Tiere dabei sind. Bevor die Autorin nach Spanien ausgewandert ist, hat sie in Australien gelebt. Besonders gut hat mir gefallen, dass offen und ehrlich über die Auswanderung geschrieben wird, ohne dass sie hier etwas beschönigt. Gut werden auch die Schreibblockaden beschrieben, aber man lernt auch Land und Leute so gut kennen, dass man diese teilweise gerne selbst treffen würde. Durch schöne Landschaftsbeschreibungen kann man sich Vieles gut vorstellen, Insgesamt ein angenehmes Buch mit eigenen Erfahrungen vom Auswandern, dass man vorm Auswandern unbedingt lesen sollte.

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  • Eine Schriftstellerin wandert nach Spanien aus

    Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus
    seschat

    seschat

    In "Vamos a la playa" arbeitet die Autorin Manuela Martini ihre Auswanderung an die Costa del Sol in Spanien auf. Authentisch schildert sie die Hoffnungen, Zweifel und Ängste, die dieser Schritt mit sich brachte. Gemeinsam mit ihrer Lebenspartnerin Simone brach die Autorin einst in ihrer Münchener Wohnung in Richtung Süden auf. Alle Habseligkeiten wurden damals in einen alten Opel verfrachtet, der beide Frauen sicher nach Andalusien brachte. Dort musste neben kulturellen und bürokratischen, vor allem erst einmal sprachliche Hürden überwunden werden. Doch mit der Zeit lebte man sich sehr gut in Spanien ein; Freundschaften fürs Leben wurden geschlossen. Die Krimiautorin ist bisher bereits geschätzte 14 mal umgezogen und hatte eine Zeit in Australien gelebt, bevor sie sich nach Spanien aufmachte. Neben den ehrlichen Berichten über Erfolge und Misserfolge dieses Entschlusses, sind es die offenen Ausführungen zum Schriftstellerdasein und die liebevollen Natur- und Menschenbeschreibungen, die dieses Buch lesenswert machen und zum Nachdenken anregen. FazitEin kurzweiliges, offenes Buch zum Thema "Auswandern".

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    • 2
  • Vamos a la Playa

    Vamos a la playa: Eine Schriftstellerin wandert aus
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    19. December 2014 um 00:37

    Kurzbeschreibung Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben? Mal in einem anderen Land zu leben? Vor sieben Jahren ist die Krimischriftstellerin Manuela Martini mit ihrer Lebensgefährtin, drei Kartons und zwei Taschen in einem kleinen Opel von München nach Andalusien aufgebrochen, um genau das zu tun. Doch erst mal erwartet sie an der Costa del Sol monatelanger sintflutartiger Regen. Der Ort ist ganz anders als im vergangenen Sommer, mit der Arbeit geht es gar nicht voran – und schlafen kann sie in der quirligen Altstadt auch nicht mehr ... Überhaupt, es scheint die völlig falsche Entscheidung gewesen zu sein. Meine Meinung: Der Autorin ist hier ein sehr detailgetreuer aber mit Herz geschriebenes Buch zum Thema "Auswandern " gelungen . Der Leser wird mit einbezogen in dem Buch und fühlt sich hautnah bei den Proganisten zu sein . Die Gefühle, Ängste wünsche sind sehr genau beschrieben aber auch die kulturellen Gegebenheiten in der Neuen Heimat kommen nicht zu kurz. Der Leser wird hier auf eine sehr emotionale Reise entführt , eine Reise mit Hindernissen, eine Reise die nie aufhört. Ängste stellen sich ein hat man die richtige Entscheidung getroffen , ist es das was man will ? Und wird man irgendwann ankommen , sich Zuhause fühlen ? Auf diese fragen wird in diesem Buch eingegangen. Der Leser wird mitgenommen auf eine sehr emotionale und abenteuerliche Reise in ein neues Leben eine neue Zukunft ein neues Land, und die Proganisten meistern viel mit ihrem Charme und ihrer Art . Ich kann hier nur 5 von 5 Punkten geben war begeistert . Meine Lieblingsätze aus dem Buch, die mich zum Nachdenken anregten: "Am Ende sagte ich mir, die wichtigen Bücher trage ich in mir- Und die anderen muss ich nicht mit schleppen. "Unterwegs sein ist eine Möglichkeit, Ankommen ist eine Tatsache

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