Manuela Obermeier Tiefe Schuld

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Inhaltsangabe zu „Tiefe Schuld“ von Manuela Obermeier

<p>Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …</p>

Ein solider Krimi, der sich flüssig und leicht lesen lässt.

— BlueVelvet
BlueVelvet

Solider Krimi mit großem, spannenden und unerwartetem Ende.

— Minchens_buecherwelt
Minchens_buecherwelt

Toni Stieglitz ermittelt wieder. Aufbrausend und stur wie im ersten Teil. Ein spannender und brisanter zweiter Fall.

— oztrail
oztrail

Spannend und Kurzweilig.Lesenwert

— Trikerin
Trikerin

Fall 2 mit Blick in den Abgrund. Echt lesenswert und Spannung pur.

— RubyKairo
RubyKairo

ein Krimi ohne lose Enden, toll

— ulliken
ulliken

Erste Wahl für Krimi-Leser aus München

— monihei
monihei

Gekonnt geschrieben von einer Fachfrau! Realistisch, menschlich, empfehlenswert - Krimi und Liebesroman

— Hennie
Hennie

Spannender und fesselnder Krimi, der Lust auf mehr macht!

— Jana_Kl
Jana_Kl

Spannender und sehr persönlicher 2. Fall für die Münchner Ermittlerin Toni Stieglitz, die immer noch mit ihren eigenen Dämonen kämpft...

— MangoEisHH
MangoEisHH

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  • Rezensionen
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  • Fesselnde Fortsetzung

    Tiefe Schuld
    Dex-aholic

    Dex-aholic

    29. June 2017 um 01:00

    Nachdem ich den ersten Teil verschlungen hatte, kam ich um die Fortsetzung über Toni Stieglitz nun wirklich nicht Drumherum. Auch der zweite Fall ist wieder sehr spannend und fesselnd aufgebaut. Ich finde sogar, dieses Buch ist noch besser als der erste Teil. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, wobei man schnell die (möglichen) Parallelen sieht, die Toni bei diesem Fall ungewollt auch mal sehr nahe gehen und ein wenig vom rechten Pfad der Ermittlungen ablenken. Ich gebe sogar zu, dass mir Tonis Verbissenheit manchmal auch auf den Keks ging. Sie hat eine schwere Zeit hinter sich, zugegeben, aber an einigen Stellen war es einfach zu dich aufgetragen für meinen Geschmack. Alles in allem ist das Buch aber gelungen, vor allem weil man sieht und merkt, wie Toni doch ein wenig auftaut und Mulder an sich heran lässt. Die beiden sind schon ein klasse Paar. Ich bin nur gespannt, wann der Herr Doktor seine Dämonen mal an die Luft lässt und der lieben Toni vorstellt...Der Fall selber wartet dann auch noch mit einer gehörigen Wendung auf, was man so schnell nicht hat kommen sehen. Ich hatte einmal so meine Vermutung, aber die schob sich während des Lesens dann eher wieder ein wenig aus dem Blickfeld.Ich kann dieses Buch jedem Krimifan nur empfehlen. Man muss den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, alles wird sehr gut noch einmal erläutert und kurz wiedergegeben. Zum besseren Verständnis, und für detaillierte Infos, was mit Toni los ist, sollte man den ersten Teil aber ruhig lesen. Den kann ich auch nur empfehlen.

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  • Tiefe Schuld

    Tiefe Schuld
    Biene2004

    Biene2004

    28. June 2017 um 18:45

    Das Cover würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen, denn im Vergleich zum ersten Teil dieser Serie gefällt es mir richtig gut und ist typisch für einen Kriminalroman.Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken spiegelt so ziemlich genau wieder, worum es in diesem Krimi geht. Hier ist mir jedoch zum ersten Mal aufgefallen, dass es auf jeden Fall von Vorteil ist, den ersten Teil dieser Serie gelesen zu haben.Obermeier beschreibt im ihrem zweiten Teil rund um Hauptkommissarin Toni Stieglitz sehr authentisch und lebendig deren Alltag. Die Protagonistin ist mir immer noch sehr sympathisch, ich fühlte mich in diesem Buch wie auch schon im ersten Teil gut aufgehoben und fast schon ein bisschen zu Hause. Wie eben schon erwähnt, macht es auf jeden Fall Sinn, den ersten Teil "Verletzung" zu kennen. Die Autorin geht nicht wirklich immer wieder auf Gegebenheiten, die sie im ersten Teil bereits erklärt und erläutert hat, ein, vielmehr muss man sich alles selbst ein bisschen zusammen reimen. Das hat natürlich den Vorteil, nicht mehrmals irgendwelche Details und Vorkenntnisse lesen zu müssen, aber es hat den Nachteil, sich vielleicht nicht so richtig in die Geschichte einfinden zu können.Die relativ kurz gehaltenen Kapitel sind ebenfalls ein großer Pluspunkt. Das ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass dieser zweite Teil durch Irreführungen und falsche Fährten zwischendurch etwas langatmig wirkt. Diese falschen Fährten sind an und für sich zwar gut, hier jedoch sind sie meiner Meinung nach einfach zu offensichtlich und zu durchschaubar. Nichts desto trotz ein toller und auch spannender Kriminalroman, der neben dem Thema häusliche Gewalt auch das Thema Borderline anschneidet. Hier hätte ich für meine Begriffe etwas mehr Tiefgang gebrauchen können, weil mich das Thema interessiert hat, doch wenn man es genau betrachtet, handelt es sich hier ja nun mal um einen Krimi und nicht um ein Sachbuch. Ich kann den zweiten Fall von Toni Stieglitz vorbehaltlos weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf ihre nächste Geschichte!

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  • Spannend

    Tiefe Schuld
    kuechenqueen

    kuechenqueen

    28. June 2017 um 16:07

    Die Jugendlichen Cem und Fabian entdecken beim Geocachen eine Frauenleiche. Kommissarin Antonia Stieglitz wird mit dem Fall beauftragt. Da Antonia von ihrem Exfreund geschlagen wurde, steht für sie der Täter sofort fest. Für sie kommt nur der gewalttätige Ehemann in Frage. Doch liegt sie mit ihrer Vermutung richtig oder spielt ihr ihr Unterbewußtsein eine böse Falle? Auch wenn dies der zweite Fall für Antonia ist, kommt man als Neueinsteiger sehr gut in die Geschichte. Man bekommt als Leser alles an die Hand, was zum Verständnis benötigt. Der Schreibstil ist sehr gut, man kann alles gut nachvollziehen und bekommt richtig Lust, sich noch den ersten Teil anzuschaffen. Was ich auch getan habe! Die Handlung ist greifbar spannend und man ist als Leser mittendrin und fragt sich, ob Antonia richtig vermutet. Doch auf die Lösung muß man sehr lange warten!

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  • Fesselnder Krimi über bizarre Misshandlungen.

    Tiefe Schuld
    anyways

    anyways

    28. June 2017 um 15:14

    Geocaching, was im heimischen Kinderzimmer noch total aufregend und spannend klang, ist nach wiederholtem umherirren im Wald, auf der Suche nach dem versteckten Schatz, für Fabian und Cem ziemlich Nerv tötend. Da sie beide aber unbedingt ein Erfolgserlebnis brauchen, trennen sie sich und jeder sucht auf seine Weise. Bis Cem einen markerschütternden Schrei von Fabian hört, panisch vor Angst macht er sich auf die Suche nach seinem Freund. Unterdessen sitzt Kommissarin Toni Stieglitz bei ihren Eltern zum verkrampften Anstandsbesuch mit Kaffeekränzchen als der von ihr sehnlichst herbeigewünschte Anruf aus dem Dezernat tatsächlich eintrifft. In einem Waldstück im Westen von München , in der Aubinger Lohe, wurde von zwei Jungs die geocachen waren, die Leiche einer Frau gefunden. Toni muss mit Entsetzen feststellen das die Frau, anhand ihrer multiplen Blutergüsse und Brandnarben, Opfer schwerster Misshandlungen wurde. Eine Parallele zu ihrer Vergangenheit wird ihr schmerzlich bewusst. Hätte sie auch so enden können, wenn sie bei ihrem gewalttätigen Freund Mike geblieben wäre? Sehr zum Unmut ihres Vorgesetzten schießt sich Toni deshalb auch sofort auf den Ehemann der Toten ein. Doch sind die Dinge wirklich so wie sie scheinen? Ich war sehr überzeugt vom Debüt der Autorin und auch der Nachfolger konnte mich vollkommen überzeugen. Auf der einen Seite finde ich es immer sehr reizvoll, wenn eine Fachfrau (Fachmann) sich dem Schreiben widmet, weil ich dann das Gefühl bekomme mehr Wahrheit als Fiktion zu lesen. Der Einstieg in diesen Fall ist ebenso spannend und fesselnd geschrieben. Allein wie die Jungs in dem doch etwas düster wirkendem Wald umherirren verursacht schon eine ganz schöne Gänsehaut. Die Spannungsbögen sind ebenfalls gut gesetzt und der Leser wird immer wieder herausgefordert, weil die Autorin geschickte Wendungen einsetzt. Sehr gut ausgeleuchtet finde ich die verschiedensten Arten von körperlicher und seelischer Misshandlungen und das man diese nicht auf den ersten Blick erkennt. Das Dezernatsleben insbesondere das Interagieren mit den Kollegen stellt Manuela Obermeier für mich sehr authentisch dar. Die Kollegen arbeiten allesamt viel und lange, aber nicht ununterbrochen. Ein Aspekt der mir in einigen Krimis immer negativ auffällt und unrealistisch ist, wenn man das Gefühl bekommt, der Protagonist arbeitet 48 Stunden pro Tag. Auf der anderen Seite bin ich bei Krimiserien in der Regel immer am Privatleben der Protagonisten interessiert. Die Figur der Toni, die strebsame, erfolgreiche, charakterlich nicht ganz umgängliche ist etwas Besonderes. Die Szene in der sie ihren Eltern an den Kopf schleudert, das ihr Mann sie misshandelt empfinde ich als Leserin auch ein wenig als Befreiungsschlag, weil die Dinge endlich auf den Tisch sind und nicht ewig versteckt werden (und sich vielleicht auf folgende Bücher noch ewig hinziehen). Das gefällt mir auch am Schreibstil der Autorin: klar, flüssig ohne Schnörkel und trotzdem (oder gerade deshalb) spannend. Ein Manko gibt es jedoch bei diesem Buch. Ich war, als ich es das erste Mal in der Hand hielt, irritiert das dieses Buch 399 Seiten haben soll, von der Dicke hätte ich es um 100 Seiten weniger geschätzt. Die Seiten sind wirklich extrem dünn, das Umblättern muss demzufolge sehr vorsichtig passieren damit keine Seite eventuell zu Schaden kommt. Das steht für mich in keinem Verhältnis zu dem Preis. Da wünsche ich mir vom Ullstein Verlag ein Umdenken in Sachen Kosteneffizienz.

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  • Neues von Manuela Obermeier

    Tiefe Schuld
    BlueVelvet

    BlueVelvet

    27. June 2017 um 21:20

    Neues von Manuela Obermeier!Nachdem 2016 der Erste Band "Verletzung" erschien, veröffentlicht die Autorin nun ihr zweites Werk der "Toni-Stieglitz-Reihe". Das Buch erschien am 16.06.2017 im Ullstein-Verlag und umfasst 400 Seiten. Das Taschenbuch kostet 9,99€ und ist auch als E-Book verfügbar. Ich habe zuvor noch nichts von der Münchner Autorin gelesen, dementsprechend ging ich gespannt an die Sache heran. In einem Wald finden zwei Jugendliche beim Geocoaching eine halbnackte und ziemlich zugerichtete Frauenleiche. Die Leiche weist deutliche Spuren früherer Misshandlungen auf und nimmt die Kommisarin Toni Stieglitz ziemlich mit, da sie selbst jahrelang von ihrem Partner Mike misshandelt und unterdrückt wurde. Den Indizien zufolge gibt es keine konkrete Spur, doch Toni beißt sich krampfhaft an der Theorie fest, dass der Ehemann der Verstorbenen der Täter war. Eine schmale Gratwanderung zwischen Privat- und Berufsleben beginnt für die Kommisarin. Kann sie beides trennen, oder ist sie aufgrund ihrer traumatischen Vorgeschichte befangen? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Natürlich hatte es auch seine Längen, aber der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Kriminaltechnologie, aber auf mich machte es den Eindruck als sei das Ganze sehr gut recherchiert worden und klang schlüssig. Besonders gut gefallen hat mir die plötzliche Wendung ab der Hälfte, mit der ich persönlich nicht gerechnet hatte. Auch dass das Thema häusliche Gewalt bei Männern angeschnitten wurde, fand ich sehr interessant. Alles in Allem war es ein gutes Buch mit einer guten Grundidee. Ich vermute anhand des Endes, dass es noch einen Nachfolger geben wird, ich kann mich aber natürlich täuschen. Einen Mangel muss ich jedoch festhalten - ich persönlich fand das Papier der Seiten sehr dünn. Da bin ich von Ullstein etwas bessere Qualität gewohnt, aber das ist natürlich alles Geschmackssache.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Tiefe Schuld
    Deltajani

    Deltajani

    27. June 2017 um 11:11

    Als erstes ist mir das Cover direkt ins Auge gestochen, bedrohlich und rot liegt der Wald vor einem. Und genau um diesen Wald dreht es sich auch, denn dort wurde die Frauenleiche von zwei Jugendlichen durch Zufall beim Geocaching entdeckt. Der Fall scheint schnell klar zu sein, denn die Tote weist schwere Verletzungen und Misshandlungen auf - logisch, dass man als erstes den Ehemann ins Visier nimmt. Doch so einfach wie es Toni Stieglitz gerne hätte scheint es doch nicht, denn immer mehr Zweifel kommen auf - und je mehr Aussagen sie zu Protokoll bekommen, desto unwahrscheinlicher ist der Ehemann als Täter. Und dennoch versteht man Toni, die ständig gegen ihre eigene Vergangenheit kämpfen muss, denn ihr Ex lässt sie noch immer nicht in Ruhe. Auch scheint bei einem alten Fall etwas schief gegangen zu sein, so dass sie noch dazu mit Gewissensbissen einem Kollegen gegenüber zu kämpfen hat.Als man schließlich die Exfrau von Herrn Krämer befragt - und herausfindet dass sie in der Psychatrie war - scheint das Blatt sich zu drehen. Doch ist die Frau tatsächlich dazu fähig aus Eifersucht die neue Liebe zu töten? Auch wird immer mehr deutlich, dass mehr hinter den Verletzungen der toten Frau steckt - und so öffnet sich den Ermittlern ein dunkler, privater Abgrund der die Familie belastet hat. Am Ende scheint es dann der pure Zufall zu sein, der den Ermittlern weiter hilft und sie auf die richtige Spur bringt. Die Auflösung jedenfalls bleibt bis zum Schluss spannend. Toni Stieglitz ist eine sympathische Ermittlerin, die nach außen stark ist - aber tief in ihrem Inneren eben doch auch ein verletzliches Wesen ist. Auch ihr Team arbeitet harmonisch und in so einer Abteilung würde wohl jeder gerne sitzen. 

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  • Solider Krimi mit spannungsvollem Ende

    Tiefe Schuld
    Minchens_buecherwelt

    Minchens_buecherwelt

    26. June 2017 um 07:21

    Mir hat das Buch im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Die Protagonistin Toni war mir sehr sympathisch und ihr Handeln fand ich auch gut nachvollziehbar. Der Einstieg in das Buch war sehr spannend, als Leser war man direkt mitten drin im Geschehen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, klar zu verstehen und leicht zu lesen. Die Länge der Kapitel variiert sehr stark. Manchmal hat ein Kapitel nur 2 Seiten, manchmal 20. Das hat mich aber nicht weiter gestört. In der Mitte des Buches fehlte es etwas an Spannung, irgendwas hat mich aber weiter gefesselt und ich wollte weiter lesen. Wahrscheinlich war es Toni. Das Ende hat sich allerdings überschlagen vor Ereignissen und dort war auch wieder richtig Spannung vorhanden! Ich habe das Buch gern gelesen, hätte mir im allgemeinen in der Mitte der Geschichte aber noch etwas mehr Spannung gewünscht. Was mich persönlich etwas gestört hat, ich konnte mich mit den Namen z.B. Mulder etc. nicht so anfreunden. Aber das ist Geschmackssache.

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  • Guter Münchner Krimi

    Tiefe Schuld
    Trikerin

    Trikerin

    25. June 2017 um 21:24

    Cover:Sehr auffällig. Der Wald erscheint in Rottönen, was mysteriös aussieht und zum Thema passt. Zum Inhalt:2 junge Geocacher finden im Wald die Leiche einer jungen Frau. Sie weist übelste Misshandlungen auf. Toni Stieglitz, die Hauptkommissarin ermittelt in diesem Fall mit ihrem Team. Durch diesen Mord wird sie wieder an ihren Ex erinnert, der sie schwer verprügelte und misshandelte. Und er ist immer noch hinter ihr her und gibt ihr zu verstehen dass er sie nicht in Ruhe lässt. Für Toni steht fest- der Ehemann ist der Mörder-Doch verhält es sich so?Das Opfer- Julia Krämer- führte offenbar ein Doppelleben Sebastian- ihr Stiefsohn- verhält sich sehr merkwürdig Irgendetwas stimmt nicht.Doch was ist es?Mein Eindruck:Die Hauptkommissarin kommt glaubhaft rüber.Sie hat schwere Zeiten mit ihrem Ex hinter sich.Dieses wird sehr gut geschildert Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen Ich konnte mich in dem Krimi richtig einleben Das Ende ist jedoch anders als ich es erwartet hätte.Aber das ist ja gut so. Ich hatte keine Probleme mit dem Lesen des Buches obwohl ich den 1.Fall nicht gelesen habe. Ausser- jetzt will ich den 1.Fall auch lesen-Ich finde das Buch lesenswert 

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  • Ein glaubwürdiger und spannender Kriminalroman

    Tiefe Schuld
    Krimine

    Krimine

    25. June 2017 um 20:26

    Anstatt einen Geocache zu heben, stoßen zwei Jungen im Aubinger Lohe auf die Leiche einer Frau, die wie Müll entsorgt worden ist. Mit eingeschlagenem Schädel und Hämatomen am ganzen Körper bietet sie einen Anblick, der die Münchener Kommissarin Toni Stieglitz mehr als nur schockt. Denn die von ihrem Exfreund misshandelte Polizistin weiß genau, wie es sich anfühlt, von einem nahestehenden Menschen geschlagen zu werden und nicht in der Lage zu sein, sich Hilfe zu suchen. Deshalb steht für Toni von Beginn an fest, dass vor allem der Ehemann als Täter infrage kommt. Doch der Fall stellt sich als viel komplizierter heraus und Toni muss erkennen, wie wichtig es ist, bei einer Ermittlung die eigenen Gefühle hintenanzustellen.  „Tiefe Schuld“ ist  nach „Verletzung“ der zweite Fall für die Münchener Kommissarin Toni Stieglitz, die bereits einem Serienmörder das Handwerk legen konnte. Nun ermittelt sie in einem Verbrechen, das mit hoher Wahrscheinlichkeit im familiären Bereich stattgefunden hat. Eine Herausforderung für die emotional angeschlagene Kommissarin, die noch lange nicht über ihre eigene Vergangenheit hinweggekommen ist. Kein Wunder, denn ihr Exfreund Mike lässt keine Gelegenheit verstreichen, um sie noch immer zu bedrohen. Doch die toughe Ermittlerin, die angenehm sympathisch und wunderbar lebensecht in Erscheinung tritt, lässt sich nicht unterkriegen und kämpft darum, wieder ein normales Leben zu führen.  Manuela Obermeier versteht es wunderbar, Bilder im Kopf ihrer Leser zu entfachen und mit einem wendungsreichen Fall Spannung aufzubauen. So fiebert der Leser von Beginn an mit und hofft, dass es bald gelingt, das brutale Verbrechen zu klären. Doch bis endlich so weit ist und der Täter gestellt werden kann, lernt er eine Vielzahl an Figuren kennen, die angenehm vielfältig in Erscheinung treten und vor allem, wie zum Beispiel der in Verdacht geratene Ehemann, nur schwer zu durchschauen sind. Dafür aber kommt schnell eine Vermutung auf, wer den Mord begangen hat, was den Lesegenuss allerdings nicht stört. Ein Schreibstil, der sich wunderbar flüssig liest, rundet den realitätsnah erdachten Fall gekonnt ab und sorgt dafür, dass das Buch in einem Zug verschlungen werden kann. Fazit: „Tiefe Schuld“ ist ein glaubwürdiger und spannender Kriminalroman, der durchgängig gut zu unterhalten versteht.

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  • Solider Krimi

    Tiefe Schuld
    rinochka

    rinochka

    25. June 2017 um 14:05

    "Tiefe Schuld" ist der zweite Band der Serie um die Kommissarin Toni Stieglitz. Es ist ein in sich abgeschlossener Fall, sodass man das Buch lesen kann, ohne den Vorband gelesen zu haben. Toni und ihre Kollegen ermitteln den Mord an einer jungen Frau, die über einen längeren Zeitraum vor dem Tod misshandelt wurde. Der Fall geht Toni unter die Haut, denn auch sie wurde von ihrem Ex-Freund jahrelang geschlagen. Das Buch hat mit gut gefallen: der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig lesbar, der Fall ist gut aufgebaut, der Lauf der Ermittlungen ist nachvollziehbar und die Auflösung ist logisch. Was mich aber bei dem Buch gestört hat: das Privatleben von Toni steht sehr im Vordergrund und nimmt somit ein Großteil des Buches ein. Ihr Privatleben ist zwar wichtig, um ihre Handlungen besser verstehen zu können, es gab aber ein Paar "leere" Kapitel, die meiner Meinung nach, sehr wenig zu der Geschichte beigetragen haben (z.B. das Kapitel, in dem Mulder seine Sachen in Würzburg abholt). Außerdem fand ich, dass Toni in den Ermittlungen sehr voreingenommen war und öfter nicht korrekt gehandelt hat. Ich kann nicht sagen, dass Toni als Protagonistin mir unsympathisch ist, mir hätte aber einer ihrer Kollegen (z.B. Sören oder Beate) besser gefallen. Eventuell liegt es daran, dass ich das erste Buch der Serie nicht gelesen habe und habe deswegen keine Bindung zu Toni gehabt. Fazit: es ist guter solider Krimi. Ich würde dem Buch 3.5 Sterne geben, da wir aber hier keine halbe Sterne vergeben können, runde ich auf 4 Sterne auf.

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  • Manuela Obermeier: Hauptkommissarin und Krimi-Autorin

    Tiefe Schuld
    RubyKairo

    RubyKairo

    24. June 2017 um 22:21

              Fall 2. Tolles Kopfkino mit sympathischen Figuren und Spannung - was will der Krimileser mehr.... Fabian und Cem, zwei Schatzsucher, finden im Wald die halbentkleidete Leiche von Julia Krämer. Zahlreiche Hämatome und andere Verletzungen weisen daraufhin, dass sie vor ihrem Tode jahrelang misshandelt wurde. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Deshalb nimmt sie sofort Martin Krämer, den Ehemann der Toten ins Visier, da dieser bereits drei Jahre zuvor verdächtigt worden war, seinen damals zehnjährigen Sohn Sebastian misshandelt zu haben. Mangels Beweisen wurde das Verfahren jedoch eingestellt, und auch diesmal fehlen konkrete Beweise. Doch Toni, die selbst jahrelang unter Gewalt in ihrer Beziehung litt, ist sich sicher, den Schuldigen zu haben. Aber verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Ein psychologisch dichter Krimi, dessen verschiedene Stränge gekonnt miteinander verwoben sind. Sehr spannend geschrieben muss man einfach gelesen haben wenn man Thriller liebt. Die Charaktere sind zum Teil etwas schräge Gestalten, aber sehr genial! Eine Frau, die nicht aufgibt und ein Rechtsmediziner, der auf ungewöhnliche Weisen zum Ziel gelangt beruflich als auch privat! Perfekte Fortschreibung um das ungleiche Ermittler-Duo. Mit Toni Stieglitz und Rechtsmediziner Dr. Mulder hat Manuela Obermeier ein wirklich starkes Team am Start, das man gerne weiter begleiten möchte. Sympathische Ermittler - geheimnisvolle Story. Ganz tolles Buch für kleine Hobby-Spürnasen. Ein spannungsgeladener Fall wird mit ‚Tiefe Schuld‘ jedenfalls garantiert. Diverse Handlungen, Orte und Personen ergeben am Ende eine unglaubliche Story! Spannung pur und unglaublich fesselnd. Echt lesenswert.       

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  • ein absolut schlüssiger Krimi ohne lose Enden

    Tiefe Schuld
    ulliken

    ulliken

    24. June 2017 um 15:36

              Das Buch "Tiefe Schuld" ist mit einem auffälligen Cover versehen, das dazu auffordert, sich den Klappentext durchzulesen. Es ist in einem flüssigen Stil geschrieben, der sich leicht lesen läßt und man taucht ein in die Figur der Toni Stieglitz und "lebt" diesen Krimi, all ihre aufgestaute Wut, ihre Ängste und Freuden, mit.Eine Frau wurde im Wald erschlagen. Aufgrund vielfacher früherer Verletzungen der Toten sucht Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz den Täter innerhalb der Familie, und hier nimmt sie sich den Witwer Martin Krämer vor. Jedoch, dieser hat ein Alibi.Toni, die in ihrer Vergangenheit selbst einen gewalttätigen Freund hatte, den sie viel zu spät angezeigt hat, ist sich ihrer Sache aber ziemlich sicher, zumal Herr Krämer auch schon einmal seinen Sohn misshandelt haben soll, wenn auch dieses Verfahren eingestellt wurde.Während natürlich auch in andere Richtungen ermittelt wird, stellt Toni fest, dass die Tote die zweite Frau und nicht die Mutter von Martins Sohn ist. Mit Hilfe des Rechtsmediziners Doc Mulder und einer Kollegin aus einer anderen Abteilung der Kripo wagt Toni Schritte auf andere Art, der Lösung des Falles näherzukommen. Dabei erfahren sie, dass die Tote Julia Jäger nicht nur einfach eine Frau war, die erschlagen wurde.Ich kann mir diesen Roman sehr gut verfilmt vorstellen, z.B. mit der Kommissarin Jenny Berlin anstelle der Toni Stieglitz.        

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  • München-Krimi

    Tiefe Schuld
    monihei

    monihei

    24. June 2017 um 07:26

    Dies ist das zweite Buch der Autorin und Kommissarin Manuela Obermeier. Sie weiß einfach wovon sie schreibt (!) und sie schreibt wirklich gut. Das Buch ist so spannend und flüssig geschrieben, ich konnte einfach nicht auf hören und war deshalb leider schon nach einem Tag durch. Ich als Bayerin liebe einfach auch das Lokalkolorit ihrer Bücher in und um München. Es ist schön, wenn man sich als Leser daheim fühlt. Zum Inhalt: Kommissarin Toni Stieglitz wird zu einer Toten gerufen, bei der es sich auf den ersten Blick um ein Opfer häuslicher Gewalt handelt. Damit kennt sie sich aus, schließlich war sie selber erst betroffen. Aber so einfach ist es nicht... Der Rechtsmediziner Dr. Mulder spielt auch in diesem Band keine unwesentliche Rolle. Ich warte auf die Fortsetzung, am Liebsten schon morgen.

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  • Ein spannender Fall und interessante Protagonisten

    Tiefe Schuld
    gaby2707

    gaby2707

    23. June 2017 um 22:56

    Auf der Suche nach einem Cache in der Aubinger Lohe, ganz im Westen von München stolpern zwei junge Geocacher buchstäblich über die Leiche einer jungen Frau, die schwerste Misshandlungen aufweist. Kriminalhauptkommissarin Antonia „Toni“ Stieglitz, die als Mitglied des Teams um ihren Chef Hans Zinkl diesen Fall lösen soll, wird dadurch sofort an ihre eigene Geschichte mit ihrem prügelnden Ex Mike erinnert, die immer noch nicht ausgestanden scheint. Toni wagt einige Alleingänge, die sie an den Rand ihrer psychischen Grenzen bringen. Ich habe Toni Stieglitz schon in ihrem ersten Fall „Verletzungen“ kennenlernen dürfen und fand die junge Kommissarin, die schon so viel mitgemacht hat, sehr sympathisch und taff. In diesem Fall lerne ich die sehr sensible Seite der Ermittlerin kennen, die sich endlich von ihrem prügelnden Ex getrennt hat. Und sie spricht darüber – was ich sehr gut finde. Trotz aller Professionalität vernebeln ihre eigenen Erfahrungen und Emotionen etwas ihren Blick, was sie umso glaubhafter werden lässt. Aber auch die anderen Protagonisten finde ich sehr menschlich und lebensnah gezeichnet und kann sie mir gut vorstellen. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, was für mich beim Lesen sehr gut rüber kommt. Mir als Münchnerin gefällt es besonders gut, dass ich mich in diesem Fall „auskenne“. Ob Toni am Sendlinger Tor oder am Viktualienmarkt vorbei fährt, ob sie am Bordeauxplatz steht oder vom ehemaligen Little Oktoberfest in der Amisiedlung erzählt. Immer bin ich mittendrin und mein Kopfkino überschlägt sich. Der Fall an sich löst sich langsam und schlüssig auf. Ich kann sehr gut mit rätseln und mit fiebern, aber die Suche nach dem wirklichen Täter hat mich an meine Grenzen geführt. Ich hatte mal einen ganz leisen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat; allerdings nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Mordfall gerät durch die Turbulenzen, durch die Toni geht, hier und da etwas ins Hintertreffen. Aber da auch ihre persönliche Geschichte so spannend ist, hat mich das nicht gestört. Ich habe einen fesselnden Mordfall aufgelöst, der durch seine taffe und sehr emotionale Ermittlerin noch mehr an Brisanz gewinnt. Ich würde mich freuen, bald mehr von Toni und natürlich Dr. Mulder lesen zu können.

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  • Von Tätern und Opfern

    Tiefe Schuld
    amena25

    amena25

    23. June 2017 um 10:26

    Jugendliche Geocacher finden im Wald eine Frauenleiche. Alles deutet auf ein Sexualdelikt hin, aber der Körper weist zahlreiche Verletzungen und Narben auf, die darauf hindeuten, dass die tote Julia Krämer schon jahrelang misshandelt wurde. Hauptkommissarin Toni Stieglitz, die sich erst vor kurzem von ihrem gewalttätigen Freund Mike getrennt und ihn endlich angezeigt hat, übernimmt mit ihren Kollegen den Fall. Für sie steht sehr schnell fest, dass nur der Ehemann Martin Krämer als Täter in Frage kommt. Doch es finden sich keine konkreten Beweise. Und je tiefer Toni Stieglitz sich mit dem Fall befasst, desto mehr andere Spuren tun sich auf. Offenbar führte Julia Krämer ein Doppelleben, der Sohn Sebastian verhält sich äußerst merkwürdig, die Nachbarin hat mehr als nur ein nachbarschaftliches Interesse an Martin Krämer, die Exfrau ist psychisch krank...... Auch Toni Stieglitz selbst hat im Privatleben zu kämpfen. Ihr Exfreund Mike hält sich zwar nach der Anzeige von ihr fern, macht ihr aber deutlich, dass er sie immer unter Beobachtung hat. Und dann sind da noch die zarten Bande zu Rechtsmediziner Tom Mulder, die massiv auf die Probe gestellt werden. Der 2. Band um Toni Stieglitz ist unterhaltsam und spannend. Die knappen 55 Kapitel, die jeweils aus verschiedenen Perspektiven die Handlung beleuchten, bringen Dynamik und Tempo in Spiel. Tonis Geplänkel mit ihren Kollegen und so manche Situation mit dem ,,Doc“ lassen auch die humoristische Seite nicht zu kurz kommen. Allerdings leiden für meinen Geschmack zu viele Beteiligte an massiven psychischen Problemen, was etwas übertrieben wirkt. Nicht unbedingt notwendig, aber sicherlich sinnvoll ist es, zuvor den ersten Band ,,Verletzung“ zu lesen, um so manche Andeutungen und Entwicklungen besser verstehen zu können.

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