Manuela Obermeier Verletzung

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Verletzung“ von Manuela Obermeier

Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike?

spannend und stimmig!

— fuxli
fuxli

superspannendes Debüt

— janaka
janaka

Ein sehr solides, spannendes Debüt! Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen!

— Pippo121
Pippo121

Fesselnder Krimi, der ein paar Schwächen aufweist, was allerdings nicht den Lesefluss stört. Somit unterhaltsam und angenehm zu lesen!

— lesebiene27
lesebiene27

Wahnsinnig gutes Debüt

— Ninchen2
Ninchen2

Spannender Krimi

— karin66
karin66

Toller Krimi!

— YH110BY
YH110BY

Ein netter Krimi, mit 1-2 Schwächen, für Zwischendurch.

— Kaisu
Kaisu

Ein großartiges Debüt - klare Empfehlung zum Lesen! Ich warte jetzt schon auf die Fortsetzung.

— Ekcnew
Ekcnew

Hat mir sehr gut gefallen!

— Summerwine
Summerwine

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  • Etwas repetitiv, aber unterhaltsam

    Verletzung
    Aglaya

    Aglaya

    16. July 2017 um 16:38

    In München wird eine ermordete junge Frau im roten Mantel aufgefunden. Für die Hauptkommissarin Toni Stieglitz scheint es zunächst ein Routinefall zu sein, bis eine andere Tote in einer roten Jacke gefunden wird. Zufall, oder besteht da ein Zusammenhang?Die Geschichte wird in der dritten Person in erster Linie aus der Sicht der Protagonistin Toni erzählt. Ich hatte über grosse Teile des Buchs hinweg Mühe, mich mit Toni anzufreunden. Sie ist seit kurzem Single, weil sie es endlich geschafft hat, sich von ihrem gewalttätigen Freund zu trennen. Sie denkt aber nicht daran, den Typen anzuzeigen oder sich Hilfe zu holen, sei es von Freunden oder einem Psychologen. Und Hilfe braucht sie eindeutig, sie ist ein reines Nervenbündel, sieht ihren Ex in jedem Schatten und kann sich kaum auf ihre Arbeit konzentrieren und erleidet regelmässig Panikattacken. Ich hoffte bei jedem Dialog mit Kollegen, dass sie endlich mit der Sprache rausrückt, um dem Widerling die gerechte Strafe zukommen zu lassen, aber nein, nichts geschah. Zudem erschien sie mir oft gar unnötig zickig gegenüber ihren Arbeitskollegen. Das Ende hat mich dann allerdings wieder etwas mit ihr versöhnt, sodass ich dem nächsten Band mit ihr positiv eingestellt bin.Die Handlung ist ziemlich linear aufgebaut, ohne grosse Wendungen. Leider gibt es ein Schema, das sich viel zu oft wiederholt: Toni hat eine Idee zur Lösung des Falles, doch keiner hört ihr zu. Sie forscht alleine nach und stellt fest, dass ihre Ahnung richtig war. Dann hat sie die nächste Theorie, und wieder hört ihr niemand zu, und so weiter. Dieses Konzept finde ich zwar durchaus spannend, doch in der Wiederholung verliert es seinen Reiz. Die Haupthandlung, die Suche nach dem Mörder, wird zudem teilweise durch Tonis persönliche Probleme etwas in den Hintergrund gedrängt. Allzuviel Blut fliesst nicht, und die Verletzungen der Opfer werden nicht zu detailliert beschrieben. Allerdings besteht durchgehend eine unterschwellige Bedrohungsstimmung, die sensiblen Lesern an den Nerven zehren könnte.Der Schreibstil der Autorin Manuela Obermeier liess sich flüssig lesen, blieb ansonsten aber unauffällig. Trotz meiner Kritikpunkte hat mich "Verletzung" gut unterhalten, sodass ich gerne auch den zweiten Band um Toni Stieglitz lesen werde.Mein FazitEtwas repetitiv, und die Protagonistin hätte ich oft schütteln können, aber sehr unterhaltsam.

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  • Spannendes und packendes Debüt

    Verletzung
    Dex-aholic

    Dex-aholic

    26. June 2017 um 01:04

    Die Idee von einer Polizistin als Protagonistin, die selbst in einer Art Opferrolle steckt klang für mich spannend und machte mich sehr neugierig. Und dass die Autorin selber bei der Polizei war, macht die ganze Sache dann noch viel interessanter. "Verletzung" ist wirklich ein gelungenes und spannendes Debüt um die Kommissarin Antonia "Toni" Stieglitz. Sie ist einem auf Anhieb sympathisch, ihre Sprüche aber auch ihr taffes Auftreten sind einfach einmalig. Dass sie aber dennoch einen weichen und angeknacksten Kern hat, wertet sie nur noch mehr auf und macht sie so viel menschlicher und man fühlt sich während des Lesens nur noch mehr mit ihr verbunden. Während des ganzen Buches habe ich mitgelitten und hab mir immer wieder gewünscht, dass sie den letzten Schritt endlich geht...Ihr neuester Fall um die ermordeten Frauen ist aber auch nicht ohne. Für meinen Geschmack hätte hierbei aber ein besseres Gleichgewicht zwischen Tonis Privatleben/Problemen und den Ermittlungen gefunden werden können, der Fall an sich war einfach "zu sehr" Nebensache. Dennoch kann ich das Buch empfehlen und ich bin gespannt, wie es mit Toni weitergeht...und einem gewissen Doc.

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  • 1. Fall für Antonia Stieglitz

    Verletzung
    haTikva

    haTikva

    02. February 2017 um 20:38

    Verletzung! Die Protagonistin ist eine Kripobeamtin bei der Polizei in München. Im Berufsleben ist sie einsame Spitze, doch im privaten Bereich wird sie ziemlich verletzlich dargestellt. Es gibt einen Ex der sie ständig geschlagen und tyrannisiert hat und nun stalkt. Sie hat Angst vor ihm, wodurch ihre Arbeit so derart darunter leidet, das ihr Verhalten untragbar wird... Während sie nach einem extrem schlimmen Vorfall mit ihrem Exfreund einen Neuanfang beginnen möchte, wird in ihrem Viertel eine tote Frau am Fuße einer Kirche gefunden. Als dann eine zweite Leiche auftaucht waren mir und Toni schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handeln könnte und was die Verbindung sein könnte, auch wenn diese ziemlich fadenscheinig und kaum glaubhaft zu sein scheint. Wenn sie privat nicht so auf der Hut gewesen wäre und hätte sie in gewisse Situationen nicht zu viel hineininterpretiert hätte, wäre ihr Standpunkt bei ihrem Vorgesetzten auch glaubhafter durchgekommen. Tja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... Die Story war sehr gut geschrieben, die Idee ebenfalls interessant, auch wenn es zum Schluss hin meiner Meinung nach Alles  etwas zu schnell ging. Der Polizeifall war toll durchdacht,  aber die Protagonistin und ihr Privatleben waren einfach nicht so meins. Der private Teil nahm in meinen Augen zu viel Raum ein und der Kriminalfall spielte die zweite Geige. Leider hat der Titel des Buches auch eher zu Tonis Privatleben gepasst, als zu dem eigentlichen Fall. Auch das Cover ist nichtssagend, wenn man bedenkt, dass die Geschichte in einer Metropole wie München spielt. Dieser Regionalkrimi hätte locker die volle Punktzahl bekommen können, wäre da nicht Tonis übertrieben in den Vordergrund gerücktes Privatleben gewesen. Ich konnte mich dadurch leider überhaupt nicht mit der Protagonistin identifizieren, da ich mich definitiv in so einer Situation anders verhalten hätte. Trotzdem bin ich gespannt, ob es mit Toni weitergeht und ob die Autorin sich noch etwas verbessern kann. Dann wäre es perfekt. Von mir erhält dieser Krimi drei von fünf Sternen.

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  • Spannend und stimmig

    Verletzung
    fuxli

    fuxli

    18. January 2017 um 07:20

    Man merkt sofort, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt, wenn es um Polizeiarbeit geht. Sie ist nämlich selbst Polizeihauptkommissarin von Beruf. Dementsprechend kommt alles sehr viel glaubwürdiger rüber als bei so manchem anderen Krimi, bei dem man sich manchmal an den Kopf fasst und ungläubig fragt, ob Polizisten wirklich so eigenmächtig und selbstgefällig sein dürfen, wie sie es da sind. Hier ist alles stimmig, und schon deshalb interessant zu lesen. Die Handlung selbst verläuft in zwei Strängen, die unterschiedlicher kaum sein können. Auf der einen Seite ist es eine fesselnde – und manchmal auch erschreckende Mordserie. Auf der anderen steht ein Fall von häuslicher Gewalt. Auch dieser ist beklemmend und eindringlich dargestellt. Der Mittelpunkt beider Handlungsstränge ist Toni Stieglitz, eine Ermittlerin, die kein Fettnäpfchen auslässt. Durch ihre Direktheit, ihr Temperament und ihre Starrköpfigkeit macht sie es ihren Kollegen und auch dem Leser manchmal schon ein bisschen schwer. Doch das ist nur ihre eine Seite – die Äußere sozusagen. Denn sie ist auch das Opfer, das von ihrem Exfreund Mike jahrelang geschlagen wurde und auch jetzt noch keine Ruhe vor ihm hat. Dass auch er Polizist ist, macht es nicht gerade leichter. Zumal er bei den Kollegen auch noch sehr beliebt ist. Und so sucht sie immer wieder Ausflüchte und Ausreden. Rippenbrüche werden mit einem Skiunfall erklärt, blaue Flecken durch einen unglücklichen Sturz. Es gibt niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. Auch als sie endlich auszieht, drangsaliert Mike sie noch weiter mit Anrufen und Spott. Es ist nur zu verständlich, dass das alles nicht gerade dazu beiträgt, dass Toni sachlich und kühl agieren kann. Dadurch macht sie sich noch unbeliebter – ein Teufelskreis, den sie erst am Ende durchbricht, als sie doch endlich einen Vorgesetzten ins Vertrauen zieht und Anzeige erstattet. Da das Buch der Auftakt einer Serie ist, dürfen wir sehr gespannt sein, wie sich das noch weiterentwickelt. Der Kriminalfall als solcher gerät da fast ein wenig ins Hintertreffen. Das ist schade, denn er ist ausgesprochen spannend. Da dir Hauptfigur nun aber gut eingeführt ist, dürfte das beim zweiten Fall schon wieder ganz anders sein. Insgesamt ist dieser Debütroman gut und flüssig zu lesen, mit einer glaubwürdigen Protagonistin und etlichen gut gezeichneten und sympathischen Figuren. Für Münchenkenner gibt es außerdem noch viele Orte und Situationen zum Wiedererkennen und Mitverfolgen. Ein wirklich toller Krimi.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Verletzung

    Verletzung
    Katjuschka

    Katjuschka

    31. October 2016 um 17:30

    Ich habe den Debütkrimi von Manuela Obermeier vor 4 Monaten gelesen, hier meine verspätete Rezi:Kriminalhauptkommissarin Antonia "Toni" Stieglitz hat sich gerade von ihrem gewalttätigen Freund Mike, der auch Polizist ist, getrennt. Deshalb darf auch niemand wissen wo sie wohnt. Außerdem schämt sie sich sehr, ein Misshandlungsopfer zu sein, hat sie sich doch scheinbar nicht gegen die Angriffe gewehrt. Zur gleichen Zeit werden in München mehrere Frauen tot aufgefunden. Doch es gibt scheinbar keinen Zusammenhang zwischen den Morden. Toni stürzt sich mit Feuereifer in die Ermittlungen, vor allem weil sie dadurch ihre privaten Probleme verdrängen kann. Doch das gestaltet sich nicht so leicht, da Toni einen nächtlichen Verfolger hat. Steckt Mike dahinter, oder etwa der Mörder? Mit Hilfe von Gerichtsmediziner Mulder ermittelt Toni weiter. Und bald geraten die beiden in tödliche Gefahr. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung stimmig. Die Personen werden ausführlich beschrieben und sind authentisch und sympathisch dargestellt. Die Handlung ist realistisch und spannend bis zum Ende.

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  • Nichts Neues an der Krimifront

    Verletzung
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    29. October 2016 um 19:31

    Eine Tote wird mitten in München vor einer Kirche gefunden. Polizistin Antonia Stieglitz, genannt Toni wird mit dem Fall betraut. Wer war die Frau und was bezweckt der Täter damit, sie in aller Öffentlichkeit wie eine Puppe zu drapieren?Nach außen gibt Toni die taffe Polizistin, aber niemand weiß, wie es wirklich aussieht. Seit vier Wochen wohnt sie in einer kleinen Pension und versteckt sich dort vor ihrem Ex-Freund Mike, der sie jahrelang geschlagen hat. Das Schlimme ist: Mike ist selbst Polizist und wiegt sich damit in Sicherheit, denn Toni ist überzeugt, dass niemand ihr glauben und keiner seiner Kollegen gegen ihn ermitteln würde.Dann passiert ein weiterer Mord. Außerdem ist Toni überzeugt, dass jemand sie verfolgt. Aber ist es Mike? Oder ist sie dem Täter zu dicht auf der Spur?"Verletzung" ist Manuela Obermeiers erster Krimi. Der Schreibstil hat mir gefallen, er ist flüssig und bildhaft und es gelingt der Autorin zwischendurch auch immer mal wieder die Spannung aufrecht zu erhalten. Viele Überraschungen gab es für mich allerdings nicht. Aber es ist natürlich auch schwer, in diesem Genre was komplett neu zu erfinden. Die Autorin ist selbst Polizistin und schreibt in der Danksagung, dass sie manche Dinge, die normalerweise in der Ermittlungsarbeit anders laufen, zu Gunsten der Dramaturgie geändert hat. Vielleicht hätte sie das nicht tun sollen, dann wäre die Geschichte vielleicht realistischer geworden. Und nicht so wie viele andere Krimis.   Aber da es ein Erstling ist, würde ich der Autorin noch mal eine Chance geben, wenn es einen zweiten Fall für Toni geben würde. 

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    • 3
  • Ein Auftakt mit Luft nach oben

    Verletzung
    jenny_wen

    jenny_wen

    26. October 2016 um 11:24

    Inhalt: Hauptkommissarin Toni arbeitet in München bei der Mordkommission. Im Job läuft alles gut, nur privat hat sie gerade die Hölle auf Erden verlassen, aber nur mit Hilfe der Polizei. Ihr Ex-Freund Mike hat sie jahrelang geschlagen, niemandem hat sie sich je anvertraut, immer neue Lügen erfunden. Sie schämt sich einfach zu sehr und möchte kein Gerede am Revier haben. Eine Mordserie erschüttert München und lässt Toni zumindest tagsüber abschalten, nicht an ihre privaten Probleme denken. Aber selbst das wird immer schwieriger, denn ihr Ex-Freund ist ebenfalls Polizist.  Als die zweite Tote aufgefunden wird, rätseln alle, was die beiden gemeinsam haben, außer ihren Verletzungen. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren und schnell wird ein Tatverdächtiger festgenommen. Toni war für mich ein Charakter, der am Anfang noch recht interessant war. Sie hatte zwar auch ihre Probleme, doch das fand ich anfangs gar nicht so schlimm.  Als allerdings die Probleme immer mehr in den Vordergrund rückten, fand ich es nicht mehr so toll und ich muss gestehen, irgendwann saß ich nur noch vor dem Buch und verdrehte meine Augen, als wieder eine Panikattacke kam. Ich will das alles gar nicht verharmlosen, doch es passte irgendwie so gar nicht zusammen, auf der Arbeit die toughe Frau und daheim das ängstliche Rehlein, das bei jedem Geräusch zusammen zuckt. Ich habe versucht, ich in ihre Lage hineinzuversetzen, und habe ihre Angst auch verstanden, aber ich mag es nicht, wenn die privaten Probleme immer mehr in den Vordergrund rücken und ich das Gefühl habe, die eigentliche Geschichte, die Suche nach dem Mörder, rückt immer weiter in den Hintergrund. Und das hat mich im Laufe des Buches immer mehr gestört. Desweiteren finde ich, hat die Spannung unter den privaten Problemen der Ermittlerin gelitten. Denn diese konnte meines Erachtens nach kaum aufgebaut werden. Dachte ich, es geht voran, kam es wieder zu einem kleinen Stillstand oder gar Rückschlag, und damit meine ich jetzt nicht nur das Privatleben von Toni Stieglitz, sondern auch die Ermittlungen.  Der Klappentext wirbt damit, dass die Autorin Manuela Obermeier selbst Hauptkommissarin ist und weiß, worüber sie schreibt. Und in ihren Dankesworten schreibt sie auch, dass sie sich manchmal kleine Freiheiten herausgenommen hat, was die Ermittlungsarbeiten angingen. Doch finde ich, dass sie der Toni Stieglitz ein wenig mehr Leben einhauchen könnte, mehr Farbe geben. Toni wirkte zwar auf mich impulsiv, setzte gerne ihren eigenen Kopf durch, aber trotzdem habe ich wenig über sie erfahren. Sie wirkte auf mich eintönig. Mein Fazit: Dieser Auftakt einer neuen Reihe um die Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat noch Luft nach oben. Wenn man die Probleme der  Protagonistin mal hinten anstellt, war die Geschichte durchaus gut durchdacht, aber das gewisse Etwas hat gefehlt um mich vom Hocker zu hauen. Hier leider nur 3 Sterne.

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  • Neue Kommissarin in München

    Verletzung
    Isar-12

    Isar-12

    20. October 2016 um 08:19

    "Verletzung" ist der Debütroman von Manuela  Obermeier. die im realen Leben ebenfalls Polizeihauptkommissarin von Beruf ist. Zugleich ist es der erste Band einer neuen Serie mit der Protagonistin Toni Stieglitz. Diese ist vom Typ eine Ermittlerin, die kein Fettnäpfchen auslässt. Durch ihre Impulsivität und teilweise Sturheit stellt sie sich immer wieder auf das Abstellgleis und macht es ihren Kollegen schwer. Dass sie dabei selbst unter häuslicher Gewalt leiden musste, kann sie niemanden mitteilen. Zu groß ist ihre Scham. So durchziehen diesen Krimi zwei Handlungsstränge. Zum einen die Ermittlungen der Mordserie und zum anderen Tonis eigene Probleme. Dabei liest sich das Buch sehr flüssig, obwohl ich mir persönlich mehr Mordfall und etwas weniger Tonis Privatleben gewünscht hätte. Hier hätte die Protagonistin ruhig eher den Mut aufbringen können, sich ihrem Vorgesetzten anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. In Summe aber ein solider Auftakt mit vielen örtlichen Déjà-vus für mich als Münchner.

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    • 4
  • Eine Polizistin und ihre Angst

    Verletzung
    Buderballa

    Buderballa

    19. October 2016 um 10:31

    Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und durch die Drei-Dimensionalität wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich musste mich immer regelrecht dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen.Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Hauptkommissarin Stieglitz ist mir von Anfang an recht sympathisch. Toni Stieglitz hat sich erst frisch von ihrem Freund Mike, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet, getrennt. Dieser kommt damit nicht klar und stalkt und bedroht sie immer wieder.Toni versucht, ihren Wohnort in der Pension geheim zu halten.Zur gleichen Zeit wird eine Frau tot vor einer Kirche aufgefunden. Sie trägt einen roten Mantel und ist brutal erstochen worden. Dies ist der Beginn einer Serie, in der mehrere Frauen ermordet werden.Gelingt es Toni Stieglitz nun, ihrer Vergangenheit zu entkommen und den Mörder dingfest zu machen um dadurch auch weitere brutale Morde zu verhindern.Das Buch „ Verletzung „ von Manuela Obermeier ist der erste Teil einer Krimiserie. Ich kann das Buch wärmsten empfehlen, wer Krimis und Spannung pur liebt, ist hier gerade richtig. Ich werde auch bestimmt die weitern Bände der Reihe lesen.

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  • superspannendes Debüt

    Verletzung
    janaka

    janaka

    23. September 2016 um 22:09

    *Inhalt*Hauptkommissarin Toni Stieglitz macht etwas durch, was vielen anderen Frauen auch passiert. Sie wird von ihrem Freund Mike geschlagen. Dieser ist auch Polizist und ziemlich beliebt auf seinem Revier. Deshalb kann sie mit keinem reden und versteckt sich nun vor ihm.Ein neuer Fall lenkt sie zuerst etwas von ihren Problemen ab. Mehrere Frauen werden brutal ermordet und obszön zur Schau gestellt. Während ihren Ermittlungen fällt ihr auf, dass sie beschattet wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Ihr Ex-Freund Mike? Oder sogar der Mörder?*Meine Meinung*Mit "Verletzung" hat die Autorin Manuela Obermeier ihr Debüt geschrieben und bei mir voll ins Schwarze getroffen. Dieser Krimi ist von Anfang an spannend und fesselnd, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die ganze Zeit habe ich mir die Frage gestellt, wer ist der "Schatten" von Toni? Kommt sie heil aus der ganzen Geschichte heraus?Die Charaktere sind authentisch und lebendig dargestellt. In die Gefühlswelt von Toni konnte ich mich einfinden. Sie besteht aus zwei Persönlichkeiten, die berufliche "große" Toni ist eine taffe und selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie kann und was sie will. Und dann ist da die private "kleine" Toni, sie ist verschüchtert, vermutet hinter jeder Ecke ihren Ex und traut sich kaum ihr Leben zu genießen. Die unterschiedlichen Wesenszüge, die innere Zerrissenheit, die unbändige Angst und auch das Schamgefühl, eine der Frauen zu sein, die sie beruflich nicht bedauern kann, hat die Autorin sehr gut beschrieben.Der Fall und die dazugehörigen Ermittlungen sind sehr realistisch beschrieben. Man merkt, dass die Autorin im realen Leben eine Hauptkommissarin ist. Eine echt gute Konstellation, eine Kommissarin, die zudem sehr gut Geschichten erfinden und schreiben kann. Ich bin begeistert!!!Die Mischung aus Kriminalfall mit seinen Ermittlungen und den privaten Problemen der Hauptprotagonistin ist für mich ausgewogen.Schön, dass dies der erste Teil einer Reihe ist und auf ein Wiedersehen mit Hauptkommissarin Antonia Stieglitz freue ich mich sehr.*Fazit*Dieses großartige Debüt kann ich nur jeden Krimi-Leser empfehlen, von mir bekommt er 5 Sterne.

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  • Der Start einer neuen Krimireihe um Kommissarin Toni Stieglitz

    Verletzung
    lesebiene27

    lesebiene27

    14. July 2016 um 23:04

    Inhalt: Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich erst vor kurzem von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Polizist ist, getrennt. Dieser hat sie jahrelang misshandelt – und genau deswegen hat sie Angst vor ihm und muss sich vor seiner Rache in Acht nehmen. Immer mehr zieht sie sich zurück und traut sich zugleich nicht, jemanden in ihre Ängste und Nöte einzuweihen. Zeitgleich geht in München ein Mörder um, der Frauen brutal umbringt um sie anschließend auf obszöne Art und Weise in Szene zu setzen. Toni stürzt sich sogleich in die Arbeit, doch schon bald wird sie verfolgt und bedroht. Wer ist ihr geheimnisvoller Feind? Meine Meinung: Der Krimi ist fesselnd geschrieben, weil man sich fragt, wer die Person ist, die Toni verfolgt. Trotzdem kommt beim Lesen keine rechte Spannung auf. Der Kriminalfall plätschert nur vor sich, das Hauptaugenmerkt liegt auf der Gefühlswelt von Toni, die sich bedroht und unsicher fühlt. Die Gefühlswelt der Kommissarin wird auch sehr eindrucksvoll und bedrückend geschildert. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die Frau fühlt und würde nicht mit ihr tauschen wollen. Der Schreibstil an sich hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Leider gibt es jedoch ein paar wenige Stellen im Buch, die verwirrend geschrieben sind und den Lesefluss minimal gestört haben. So wird beispielsweise rückblickend von einem Geschehnis erzählt, welches zwischenzeitlich die gleiche Tempusform hat wie die übliche Geschichte. Die Charaktere sind gut dargestellt, sodass man schnell einen Bezug zu den Figuren hatte. Toni finde ich als Mensch teilweise sehr anstrengend, weil sie launisch und explosiv reagiert. Außerdem hatte ich teilweise Schwierigkeiten sie als gestandene Frau zu sehen, weil sie mir manchmal wie eine störrische Endzwanzigerin vorkam. Fazit: Mit ihrem Debüt „Verletzung“ hat die Autorin Manuela Obermeier den Start in eine neue Krimireihe gewagt. Dafür finde ich das Buch gelungen und möchte es gerne weiterempfehlen. Ich kann mir gut vorstellen die Reihe weiterhin zu verfolgen, da es sehr unterhaltsam und angenehm zu lesen ist. Hiermit vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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    • 6
  • Tonis erster Fall und Neuanfang

    Verletzung
    Engelsgesicht77

    Engelsgesicht77

    08. July 2016 um 09:10

    Inhalt: Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt und versteckt sich in einer Pension. Sie verrät es niemanden wo sie wohnt und dass sie nicht mehr mit ihrem Freund zusammen ist. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt und erniedrigt sie. Dabei verachtet sie Frauen, die schwach sind und immer wieder zu ihrem Partner zurückkehren. Aber wer wird ihr die Geschichte glauben, denn Mike ist ein beliebter Polizist. Eines Tages wird Toni zu einem Tatort gerufen. Vor der Toren der Kirche sitzt eine junge tote Frau, im roten Mantel. Sie wurde dort hingelegt wie eine Puppe. Danach wird wieder eine junge Frau gefunden, auch mit einem roten Kleidungstück. Toni versucht den Mörder zu finden. Gleichzeitig ist immer ein Schatten in der Nähe und verfolgt sie. Wer ist es? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike? Meine Meinung: Puh, mir fällt es heute schwer zu dem Buch eine Rezi zu verfassen. Schwierig zu sagen warum, weiß nur, dass das Buch super lesen ließ und man war schnell am Ende. Aber die Story ist mir nicht lange in Erinnerung geblieben. Schade eigentlich. Werde das Buch aber dennoch weiterempfehlen, weil es ein lockerer Roman für zwischdurch war. Ich fand, dass die Autorin es sehr gut geschrieben hatte und man fühlte sich mit Toni verbunden und mit den anderen Charakteren. Konnte ganz gut nachvollziehen, wie sich Toni gefühlt hat und ich möchte nicht in ihrer Haut stecken. Habe den Eindruck, dass es hier bei um eine Serie handelt. - Okay, habe jetzt nachgelesen, es ist tatsächlich der erste Teil und ich bin mir schon sicher, dass ich die Bücher lesen werde. Da man sehr gut abgelenkt war und das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch möchte ich zu gerne wissen, wie es mit Toni weitergeht. Da das Buch so endet, dass der Leser nicht weiß, was nun ist. Mir fällt das Wort nicht ein, wie man das nennt (irgendwas mit Chiffinger oder so ähnliches). Das Cover und Titel ist okay, erweckt zwar meine Neugier, aber ich hätte nicht gleich einen Krimi getippt, sondern auf einen Roman. Aber mittlerweile weiß ich warum das Buch so heißt. Fazit: Für mich ein kurzweiliger Krimi und ich glaube nicht, dass der Name oder Titel in Erinnerung bleiben, da es bessere Krimis gibt. Aber ich bin dankbar für das Freiexemplar, das ich lesen durfte.

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  • Wahnsinnig gutes Debüt

    Verletzung
    Ninchen2

    Ninchen2

    22. June 2016 um 09:50

    Spannend. Realistisch. Ein tolles Debüt!Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Antonia "Toni" Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Nun aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der Nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Ihr Exfreund? Oder ist sie dem Mörder bereits näher gekommen als gedacht?Wow! Ein wirklich gelungenes Debüt! Als Leser lernt man zuerst die Hauptkommissarin Toni sehr genau kennen. Zum einen als knallharte "Jägerin" zum anderen als verängstigte "Gejagte". Seien es Anrufe, ein Blumenstrauß, ein Schatten oder einfach das Gefühl verfolgt zu werden. Sie schreibt dies alles ihrem prügelnden Ex-Freund Mike zu. Weil sie sich jedoch schämt, dass gerade sie, die toughe Polizistin sich nicht wehrt, darf von den Kollegen niemand davon erfahren.Zum anderen muss sie tagtäglich zu 100% im Job funktionieren, da in München gerade ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Diese Mischung hat mich als Leser so dermaßen gefesselt, dass ich das Buch mit 442 Seiten in 48 Stunden durch hatte. Die kurzen knackigen Kapitel und der gute Einblick in die Ermittlungen und auch das private Umfeld erhalten den Spannungsbogen die ganze Zeit über aufrecht. Ich finde man merkt, dass die Autorin selber Hauptkommissarin ist, und genau weiß, worüber sie schreibt. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Auch ohne zu viel zu verraten, finde ich das Ende spannend und schlüssig gelöst. Kurzum ein richtig tolles Buch! Ich hoffe, dass die Geschichte von Toni Stieglitz weitergeht und es recht schnell ein neues Werk von Manuela Obermeier geben wird.

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  • Verletzung

    Verletzung
    karin66

    karin66

    04. June 2016 um 11:26

              Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und durch die Drei-Dimensionalität wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich musste mich immer regelrecht dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen.Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Hauptkommissarin Stieglitz ist mir von Anfang an recht sympathisch. Toni Stieglitz hat sich erst frisch von ihrem Freund Mike, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet, getrennt. Dieser kommt damit nicht klar und stalkt und bedroht sie immer wieder.Toni versucht, ihren Wohnort in der Pension geheim zu halten. Zur gleichen Zeit wird eine Frau tot vor einer Kirche aufgefunden. Sie trägt einen roten Mantel und ist brutal erstochen worden. Dies ist der Beginn einer Serie, in der mehrere Frauen ermordet werden. Gelingt es Toni Stieglitz nun, ihrer Vergangenheit zu entkommen und den Mörder dingfest zu machen um dadurch auch weitere brutale Morde zu verhindern. Das Buch „ Verletzung „ von Manuela Obermeier ist der erste Teil einer Krimiserie. Ich kann das Buch wärmsten empfehlen, wer Krimis und Spannung pur liebt, ist hier gerade richtig. Ich werde auch bestimmt die weitern Bände der Reihe lesen.       

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