Manuela Reibold-Rolinger

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Manuela Reibold-Rolinger

Manuela Reibold-Rolinger, geb. 1964, Rechtsanwältin, vertritt seit mehr als 20 Jahren die Interessen privater Bauherren und engagiert sich als Verbraucheranwältin rund um die Themen Wohnen, Leben, Kaufen und Bauen. Seit 2008 ist sie als Schlichterin mit dem Ziel außergerichtlicher Streitbeilegungen tätig und setzt sich als Stiftungsrätin der Stiftung Kriminalprävention und Opferanwältin für die Belange von Opfern ein.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manuela Reibold-Rolinger

Cover des Buches Kein Grund zur Klage! (ISBN: 9783579014623)

Kein Grund zur Klage!

 (6)
Erschienen am 25.02.2019
Cover des Buches Das war im Plan nicht eingezeichnet (ISBN: 9783426788585)

Das war im Plan nicht eingezeichnet

 (4)
Erschienen am 04.10.2016
Cover des Buches Die Bauretter (ISBN: 9783944397047)

Die Bauretter

 (0)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu Manuela Reibold-Rolinger

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Rezension zu "Das war im Plan nicht eingezeichnet" von Manuela Reibold-Rolinger

Das Eigenheim – Traum oder Alptraum?
peedeevor 12 Tagen

Als „Bauretterin“ ist Manuela Reibold-Rolinger für private Bauherren unterwegs. Seit über 25 Jahren setzt sie sich als Baufachanwältin dafür ein. Leider kommen ihre Mandanten erst sehr spät zu ihr, nämlich häufig erst dann, wenn der Fall schon aussichtslos zu sein scheint. Hier erzählt sie von ein paar ihrer eindrücklichsten Fälle.

Erster Eindruck: Der Buchtitel zeigt schon, in welche Richtung die Probleme wohl gehen können… gefällt mir.

Ich „kenne“ Frau Reibold-Rolinger aus der TV-Dokumentation „Die Bauretter“, wo sie als Anwältin zusammen mit dem Architekten John Kosmalla Bauherren und deren Projekte betreut. Das Team versucht dann einerseits den Bau fertigzustellen und andererseits die finanziellen Probleme zu lösen.

Es ist sehr interessant, wieso die Autorin sich ausschliesslich für private Bauherren einsetzt, denn sie sagt, dass Privatleute im Gegensatz zur Bauindustrie so gut wie keine Lobby haben. Rund 40‘000 Baustreitigkeiten kommen jedes Jahr allein in Deutschland vor Gericht! Das ist eine immense Zahl. Die Autorin klärt den Leser über das „Who is Who“ im Baustellendschungel auf: Was ist z.B. ein Bauträger, Generalunternehmer und Generalübernehmer? Was zuweilen für den Laien doch nur Synonyme zu sein scheinen, ist im Detail dann doch sehr unterschiedlich – mit Folgen für den Bauherrn. Unverständlich, dass sich künftige Bauherren nicht häufiger frühzeitig juristische Hilfe holen, z.B. eben auch für die Prüfung eines Kaufvertrages. Schwarze Schafe im Baugewerbe sind oftmals gewiefte Rhetoriker, die genau wissen, was die Kunden hören müssen, um ihnen zu vertrauen – und um ihnen sodann das Geld abknöpfen zu können. Und wenn es eng wird für einige dieser Unternehmer lassen sie ihre Firma in den Konkurs laufen und eröffnen eine neue Firma! Bei Forderungen heisst es dann: „Damit habe ich nichts zu tun, die Firma gibt’s nicht mehr“.

Das Buch hat sich zuweilen wie ein Krimi lesen lassen. Es ist schlimm, was diesen Mandanten widerfahren ist: Der vermeintliche Traum vom Eigenheim wurde zu einem Alptraum, bei dem über Jahre auf Baustellen gehaust werden musste, Beziehungen zerbrochen sind, es sogar zum Suizid gekommen ist oder die Prozesse erst nach 12 Jahren zu einem Ende kamen. Doch zum Glück gibt es auch erfreuliche Berichte, was einem wieder Hoffnung macht.

Fazit: Falls ich mal Ambitionen haben sollte, ein Eigenheim zu erwerben, würde ich mir frühzeitig juristische Unterstützung holen. Schliesslich geht es hier um sehr grosse Summen, deren Investition ich gut abgesichert wissen möchte. Nicht zu vergessen – der eigene Seelenfrieden!

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Rezension zu "Kein Grund zur Klage!" von Manuela Reibold-Rolinger

Informativ und hilfreich
Angelika77vor einem Jahr

Klappentext:

Vor Gericht zu gehen kostet immens viel Zeit, Geld und Nerven, und ob sich der Einsatz am Ende lohnt, ist mehr als fraglich.
Wie belastend ein Prozess für Menschen ist, weiß Manuela Reibold-Rolinger aus über zwanzigjähriger Erfahrung. Anhand aufrüttelnder Fallbeispiele zeigt die bekannteste Verbraucheranwältin Deutschlands: Nur selten führt eine Klage zu einer befriedigenden Lösung.
Aber es gibt eine Alternative: Eine Schlichtung führt in 90 Prozent der Fälle zu einem Konsens ohne Kadi, der beide Seiten glücklich macht. Dieses Buch ist für jeden, der sich auf die Suche nach seinem Recht macht, ein wertvoller Wegweiser. Und allen, die schon mitten im Scheidungskrieg, Nachbarschaftsstreit, Baudebakel oder Verkehrskonflikt stecken, zeigt es eine erfolgreiche Exit-Strategie raus aus der Prozesshölle.

Meinung:

Manuela Reibold-Rolinger gibt viele Tipps und Ratschläge, wie man ohne ein Gerichtsverfahren auskommen kann. Das Buch richtet sich an Menschen, die kurz vor einem Prozess stehen oder gerade an eine Klage denken. Mich hat das Thema sehr interessiert und fand die Beispiele sehr interessant. Die Fakten werden leicht verständlich erklärt und ist für jeden leicht lesbar. Bisher blieb mir das Gericht erspart und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Ein sehr informatives Buch, dass man immer wieder zum nachschlagen hernehmen kann.

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Rezension zu "Kein Grund zur Klage!" von Manuela Reibold-Rolinger

Ein guter Ratgeber zur Konfliktvermeidung auf juristischer Ebene
Hilou81vor einem Jahr

Zum Inhalt:
Ob es nun Nachbarstreitigkeiten sind oder familiäre Zwists, ob vertragliche oder persönliche Auseinandersetzungen, der Weg zum Anwalt führt leider nicht immer zu einer Einigung. Wenn dann auch noch beide Seiten unnachgiebig sind, ist der Klageweg vorprogrammiert. Wieso es meistens so weit kommt, wie die Prozesswelt tatsächlich aussieht und auf welche Weise ein Verfahren tatsächlich vermieden werden könnte, wird in diesem Buch umfänglich behandelt und mit Beispielen aus der Praxis veranschaulicht.

Meine Leseerfahrung:
In meinem Beruf als Rechtsanwältin habe ich oft genug erlebt, dass Mandanten mit den verschiedensten Klagebegehren einen Anwalt aufsuchen, ohne sich im Geringsten im Klaren darüber zu sein, was ein Verfahren denn eigentlich so mit sich bringt. Frau Reibold-Rolinger setzt genau da an und zeigt in ihrem Buch auf, dass der Gang zum Anwalt allein bei Weitem nicht ausreicht, um zu seinem Recht zu kommen. Stürzt man sich dann auch noch in einen Prozess, kann es viel Lebenszeit und auch Nerven kosten, bis man zu einem mehr oder weniger zufriedenstellenden Ergebnis gelangt. 

Die Kollegin schreibt ohne die trockene juristische Art aufzusetzen und ohne jeglichen Paragraphenwirrwarr flüssig und verständlich und überzeugt auch auf menschlicher Ebene, indem sie auf das Gefühlschaos der Mandanten hinweist. Denn grade die innere Haltung dieser Personen, insbesondere falscher Stolz und fehlende Kompromissbereitschaft führen meist dazu, Streitigkeiten bis an die Spitze zu treiben und sich wie in einer ausweglosen Sachgasse zu fühlen.

Ganz so ausweglos wie angenommen sind die Fälle allerdings nicht immer. Frau Reibold-Rolinger veranschaulicht mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis, wann und wie  ein Streitfall schief laufen kann und dass mit Schlichtung und Mediation bessere Ergebnisse erzielt werden können, als wenn man den Schritt in die "Prozesshölle" wagt. 

Für mich und meine Kollegen ist dies ein gutes Sachbuch, wie man Mandanten den Verfahrensweg am Verständlichsten begreiflich machen kann, für Privatpersonen ist es sicherlich ein guter Ratgeber, bevor sie sich in einem Streitfalle für den anwaltlichen Weg entscheiden. Die wichtigste Aussage dieses Buches war für mich, dass Streitigkeiten am Ehesten gelöst werden können, wenn Parteien eine klare Trennung zwischen ihren emotionalen und sachlichen Gründen vornehmen könnten. Die Praxis zeigt da leider oft genug, wie schwer das ist.

Fazit:
Die Autorin liefert mit diesem Sachbuch einen guten Überblick über die juristische Ebene von Streitigkeiten jeglicher Art und ist damit ein guter Ratgeber für all diejenigen, die sich in oder vor einem Streitfall befinden. Lesenswert von Anfang bis Ende!

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