Manuela Reibold-Rolinger Das war im Plan nicht eingezeichnet

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Inhaltsangabe zu „Das war im Plan nicht eingezeichnet“ von Manuela Reibold-Rolinger

Manuela Reibold-Rolinger ist die 'Bauretterin': Im Fernsehen und in ihrer Anwaltskanzlei setzt sie sich für Bauherren und deren Nöte ein. In dem Buch "Das war im Plan nicht eingezeichnet" erzählt sie ihre krassesten, tragischsten und merkwürdigsten Geschichten von der Baustelle. Skrupellose Baufirmen, die den letzten Cent aus ihren Kunden pressen und nach Fertigstellung des Rohbaus unauffindbar sind; Schimmelflecken an den Wänden nur wenige Wochen nach dem Einzug; tiefe Risse in der Fassade mit einer ernüchternden Diagnose des Sachverständigen: einsturzgefährdet. Sehr häufig wird der Traum vom Eigenheim zum Alptraum. Verbraucheranwältin Manuela Reibold-Rolinger berät seit 20 Jahren in ihrer Kanzlei Bauherren. Die teils existenzbedrohenden Schicksale ihrer Mandanten wecken den Kampfgeist in ihr – ebenso wie arrogante Banker und Baufirmen, die ihr als Frau nichts zutrauen. So hat sie schon zahlreiche aussichtslose Fälle gelöst, wie sie auch in ihrer Sendung "Die Bauretter" auf RTL II zeigt.

Sehr empfehlenswerte Lektüre für alles Häuslbauer & solche die es noch werden wollen, allerdings werden auch abschreckende Fälle geschildert

— La_Stellina

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  • Für Bauherren der perfekte Ratgeber

    Das war im Plan nicht eingezeichnet

    Jana_Zimmermann

    02. January 2017 um 11:28

    Zunächst einmal: Ich hege nicht den Wunsch zu bauen oder mir eine Eigentumswohnung zuzulegen. Und nach diesem Buch ist dieser Wunsch auch eher nicht gewachsen. Und dennoch habe ich das Buch „Das war im Plan nicht eingezeichnet – Meine Erlebnisse als Bauretterin“ von Manuela Reibold-Rolinger regelrecht verschlungen. Denn jedes einzelne, in dem Buch geschilderte Schicksal ging mir ganz schön nah. Ich bin ja immer der Meinung, dass Menschen respektvoll miteinander umgehen sollten, aber wenn die Geldgier siegt, ist meistens von Respekt keine Spur mehr. Und in den einzelnen Fällen, die die Autorin Manuela Reibold-Rolinger schildert, geht es eher weniger um Menschlichkeit seitens der Unternehmen. Manuela Reibold-Rolinger hat in ihrem Buch wirklich von ihren gravierenden Fällen berichtet – bis hin zu Selbstmord, Scheidungen und Privatinsolvenzen. Es gibt aber auch positive Verläufe, wie man im letzten Kapitel lesen kann. Als Bauherr kann man hier sehr viel lernen, denn auch diese sollten sich vorbildlich verhalten, damit am Bau so wenig wie möglich schief läuft. Für mich ist das Buch „Das war im Plan nicht eingezeichnet – Meine Erlebnisse als Bauretterin“ ein sehr guter Ratgeber, den man sich bei einem Bedürfnis nach einem Eigenheim gern man zu Gemüte führen sollte. Ich jedenfalls, konnte sehr viel lernen, auch wenn ich wohl nicht in absehbarer Zeit einen Grundstein legen werde. Aber in dem Buch geht es auch um mehr: Menschlichkeit, Verständnis, Empathie, Psycholigie – alles wird seitens der Verbraucheranwältin geliefert.

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  • Über den Mut zur Lücke in Bauverträgen

    Das war im Plan nicht eingezeichnet

    R_Manthey

    11. December 2016 um 14:49

    Zugegeben, dieser Satz besitzt auch einen gewissen Mut zur Lücke, aber er beschreibt, wenn auch nicht sehr treffend, die formale Ursache für viele Katastrophen, die offenbar ahnungslose Bauherren heimsuchen. In ihrem Buch schildert die auch aus dem Fernsehen als "Bauretterin" bekannte Autorin einige auf den ersten Blick ziemlich extreme Fälle völlig schiefgelaufener Versuche, zu einem Eigenheim zu kommen. Aus diesen Katastrophen kann man durchaus etwas lernen, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu bauen. Zunächst versteht man mit jedem der beschriebenen Fälle mehr und mehr, wie man es auf keinen Fall angehen sollte. Und am Ende zeigt die Autorin einen vernünftigen Weg, der zwar teurer und aufwendiger, dafür aber sicherer ist. Das ist kurz gesagt der Inhalt dieses kleinen Büchleins. Bei der Altersvorsorge und beim Hausbau kommt es bei vielen Zeitgenossen zu einem merkwürdigen Verhalten. Je höher die Summen, um die es geht, desto größer wird die (objektive) Risikobereitschaft. Menschen lassen sich zur Unterschrift unter geradezu abenteuerliche Verträge hinreißen und wundern sich dann anschließend über die absehbaren Katastrophen. Zu der eigenen fachlichen Überforderung, die oft in einer Art geistigen Erstarrung mündet, gesellt sich ein typisch deutscher Staatsglaube, aus dem naiv geschlussfolgert wird, dass das deutsche Recht alle Schlechtigkeiten dieser Welt schon irgendwie ausschließen wird. Die Autorin, eine erfahrene Rechtsanwältin, bekämpft in ihrem Buch in jedem Kapitel diesen fatalen Irrglauben. Der Leser findet dort ein mahnendes Beispiel: ein elfjähriger Prozess, in dem die Kläger letztlich Recht bekommen. Doch der ihnen zugesprochene Schadensersatz nützt ihnen gar nichts, weil die drei verklagten Firmen inzwischen nicht mehr existieren. Stattdessen sitzen sie nun auf einer riesigen Rechnung ihrer Anwälte. Den Gerichtsweg möglichst zu vermeiden, ist ein Ratschlag, der wohl dennoch auf viele taube Ohren treffen wird, denn zur juristischen Unerfahrenheit und dem kindlichen Glauben an das deutsche Rechtssystem kommen bei den Betroffenen noch Wut und der ungestillte Wunsch nach Gerechtigkeit. Wenn man seine gesamte finanzielle Lebensleistung in ein Hausprojekt steckt sollte man sich erst recht so verhalten, wie man es im Alltag tut, wo man die Dinge überblickt. Besitzt man nicht die Kompetenz, Bauverträge zu verstehen (was offenbar der Normalfall ist), dann muss man sich diese Kompetenz eben kaufen und wachsam bleiben, sonst kann im Erstfall das Restleben zu einer einzigen Katastrophe werden. Diese Botschaft ist der Kern dieses lehrreichen Buches.

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  • eBook Kommentar zu Das war im Plan nicht eingezeichnet von Manuela Reibold-Rolinger

    Das war im Plan nicht eingezeichnet

    Helga Löpmann

    24. November 2016 um 15:17 via eBook 'Das war im Plan nicht eingezeichnet'

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Jeder der ein Haus bauen möchte sollte es lesen. Es sind viele gute Tipps drin. Sehr zu empfehlen.

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