Manuela Runge

 2,8 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Manuela Runge

Manuela Runge (1959) ist Autorin, freie Lektorin und Shiatsu-Praktikerin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. »Paul und ich« (mit Winfried Glatzeder), »Bienenleben« (mit Sarah Wiener) und »Erfinderleben« (mit Bernd Lukasch).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Manuela Runge

Cover des Buches Bienenleben (ISBN: 9783746637341)

Bienenleben

 (25)
Erschienen am 22.09.2020
Cover des Buches Paul und ich (ISBN: 9783746635040)

Paul und ich

 (5)
Erschienen am 13.04.2018
Cover des Buches Weimarer Klassik (ISBN: 9783895471124)

Weimarer Klassik

 (1)
Erschienen am 01.08.1998
Cover des Buches Erfinderleben (ISBN: 9783833304675)

Erfinderleben

 (0)
Erschienen am 01.05.2007

Neue Rezensionen zu Manuela Runge

Cover des Buches Bienenleben (ISBN: 9783351037697)B

Rezension zu "Bienenleben" von Sarah Wiener

Bienenleben
bibliophilecatsvor 3 Jahren

Was ich mir erhofft habe: Ein informatives und unterhaltsames Buch über das Imkern und die Erfahrungen von Sarah Wiener

Was mir gefallen hat: Ich fand es toll, dass so viel über die wesensgemäßige Bienenhaltung geschrieben wurde. Davon hatte ich noch nichts gehört und es klingt sehr spannend. Auch wie Sarah Wiener ihre eigene Entwicklung von Furcht hin zu Faszination beschreibt hat mir sehr gut gefallen. Auch der Einblick in das Imkern in der DDR und Südafrika fand ich interessant.
Das Buch an sich ist schön aufgemacht und die Fotos gefallen mir sehr gut – gerade, dass sie nicht als ein Block in der Mitte des Buches sind sondern in den Kapiteln verteilt.

Was mir nicht gefallen hat: In ein paar Buchbesprechungen musste ich leider lesen, dass es inhaltliche Fehler gibt. Den ein oder anderen habe ich auch gefunden und ein paar kann ich noch gut entschuldigen (wenn schon beim Lesen selbst klar wird, dass da etwas zum Beispiel mit der Anzahl der Augen nicht stimmen kann: 3 plus 3 macht nicht 5). Aber andere, nicht so offensichtliche Irrtümer finde ich sehr ärgerlich – welcher Information aus dem Buch kann ich trauen? Da fehlt es meiner Meinung nach aber auch sehr am Lektorat, denn es ist ja nicht nur der Autor, der im luftleeren Raum das Buch schreibt.
Nach einer Weile, besonders bei der Beschreibung der Bienenarten und –aufgaben (also die Kapitel ab dem Schwärmen) war es mir dann langsam doch ein wenig anstrengend, dass die Bienen so arg vermenschlicht wurden. Das hat mein Interesse am Buch geschmälert und ich habe ein paar Abschnitte nur überflogen.
Aber am meisten hat mich ein kurzer Abschnitt am Ende des Buches verärgert. Darin wird die Behandlung mit Stockluft beworben. Nicht nur, dass es keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür gibt (was völlig unterschlagen wird, im Gegenteil, es ist so formuliert als würde es sicherlich helfen), sondern die Behandlung ist auch sonst äußerst umstritten wegen der Aufnahme von Allergenen. Diese Stockluft-Behandlung ist einer der neueren Auswüchse der alternativen Therapie und sollte keinesfalls so unreflektiert und rein positiv dargestellt werden.

Fazit: Sarah Wiener schreibt sehr unterhaltsam und kurzweilig. Das erste Drittel des Buches hat mich daher auch ziemlich begeistert (und ich habe jetzt ganz viele Ideen, welche Pflanzen in meinen Garten kommen). Im Rest, in dem sie nicht über ihre eigenen Erfahrungen schreibt sondern wissenschaftliche Information vermitteln will, sind jedoch einige Schwachstellen und die flapsige Art zu schreiben ist mir ein paarmal zu viel. Ich hoffe, dass in einer zweiten Auflage die inhaltlichen Fehler korrigiert werden, ebenso wie der Abschnitt über die Apimedizin, besonders die Stockluftbehandlung. Dann kann ich auch eine bessere Bewertung geben.

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Cover des Buches Bienenleben (ISBN: 9783351037697)K

Rezension zu "Bienenleben" von Sarah Wiener

Vom Glück, Teil der Natur zu sein
kassandra1010vor 3 Jahren

Wer kennt nicht Sarah Wiener? Einst als Köchin im „Abenteuer 1900“ oder mit Ihren „kulinarischen Abenteuern“ unterwegs und jetzt endlich angekommen in der Uckermark.

 

Mit Interesse habe ich bereits einiges an Büchern über Bienen gelesen und bin ein großer Fan von unserem regionalen Honig aus Essingen. Als ich dann erstmals das neue Buch von Sarah Wiener in den Händen hielt, war ich skeptisch. Wieder ein Prominenter, der auf den Öko-/Naturzug aufspringt?

 

Jedoch weit gefehlt. Frau Wiener litt lange Jahre unter einer kleinen Bienenphobie, die es nun zu bezwingen galt. Wie so oft im Leben, brauchen Entscheidungen Zeit und den passenden Raum. Als es dann endlich so weit war, begann Sarah Wiener erstmal mit der notwendigen Theorie und ließ sich fachmännisch bei renommierten Imkern schulen.

 

Erst dann durften die Bienen einkehren und mit ihnen zieht Sarah Wiener durch dick und dünn und durch die natürlichen Jahreszeiten.

 

Mit wenigen, aber ausreichender Bebilderungen legt Sarah Wiener Wert auf das Fachwissen und die Kenntnis über den Bien. Bilder von Ihr sind eine Seltenheit und das macht mir das Buch, welches klar als Sachbuch zu werten ist, noch sympathischer.

 

Hier findet man keine Heuchelei über angebliches Naturwissen und den Drang, dies nunmehr mit dem Rest der Welt zu teilen.

 

Hier findet man ehrliche Worte über die Bienenzucht, das immense Insektensterben und unseren Einfluss auf die Natur. Mahnende Worte, die wohlgewählt sind und den Leser auf eine positive Art und Weise zum Nachdenken veranlassen.

 

Lokal einzukaufen, regionale Bauern, Landwirte und Imker zu unterstützen ist eine der Kernaussagen.

 

Einfach mal darauf loszuimkern, davon hält Frau Wiener nichts. Der Bien ist ein komplexes Naturwunder, welches es zu unterstützen und zu hüten bedarf. Umweltschutz auf ganz einfache und simple Art und Weise, darauf wird in der Uckermark großen Wert gelegt.

 

Vielen Dank an Sarah Wiener und an den Aufbau-Verlag für dieses gut recherchierte Sachbuch über „Bienenleben“. Es kann so einfach sein, mit der Natur zu leben.

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Cover des Buches Du bist so unerreichbar nah (ISBN: 9783352006494)L

Rezension zu "Du bist so unerreichbar nah" von Manuela Runge

interessante Geschichte, aber schwierig umgesetzt
Laudia89vor 3 Jahren

Die wahre Geschichte einer späten Liebe§§Als Zoës Mutter Helena an Krebs erkrankt, weiß sie, daß ihnen nun qualvolle Jahre bevorstehen: Fünf Operationen, drei Chemotherapien können den Tod hinausschieben, doch den körperlichen Verfall der schönen Frau verhindern sie nicht. Nach der ersten Operation kehrt Helena in ihre Wohnung zurück. Ganz zufällig stößt sie im Internet auf eine Seite mit Kontaktanzeigen und gibt kurz entschlossen ein Inserat auf. Wenig später antwortet ihr Nikos, ein junger Grieche, der auf Kreta ein Reisebüro betreibt. Zwischen beiden entwickelt sich eine stürmische Internet-Affäre. Für Helena wird diese Beziehung zum Lebenselixier, sie glaubt an eine gemeinsame Zukunft. Als Nikos sie in Berlin besucht, wissen beide, daß sie im anderen die Liebe ihres Lebens gefunden haben. Doch dann gesteht er ihr, daß er verheiratet ist. Helena bricht zusammen. Wenig später erliegt sie dem Krebs. Anhand von Tagebüchern und Briefen erzählt Zoë die Geschichte der späten Liebe ihrer Mutter, die auch ihre eigene ist - die Geschichte eines tragischen Verlustes, an deren Ende jedoch der Glaube steht, daß die Liebe den Tod besiegen kann, und sei es nur für kurze Zeit.


Die Geschichte ist interessant, aber schwierig geschrieben. Ich hatte manchmal Schwierigkeiten mit zukommen. Es ist etwas anderes im E-Mail STil zu schreiben, aber es kann auch anstrengend sein. Ich kam ab und zu ins stockend. Was auch gut gemacht ist, ist das andere Sprachen dazwisdchen vorkommen mit Übersetzung.  Wer trauige Geschichten mag ist gut bedient mit diesem Buch.

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