María Del Mar Sacasa

 4 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Wintercocktails.

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Wintercocktails

Wintercocktails

 (2)
Erschienen am 17.11.2014

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Rezension zu "Wintercocktails" von María Del Mar Sacasa

Der besondere Genuß an kalten Tagen!
Salzstaengelvor 4 Jahren

Nein, ich habe ihn nicht verpasst - den Frühlingsanfang. Gierig habe
auch ich die ersten Sonnenstrahlen genoßen, die uns jetzt wieder
verwährt bleiben. Der Winter scheint sich diesmal hartnäckig zu
halten... Warum sollte man das also nicht zu seinem Vorteil nutzen? Zum
Beispiel mit schmackhaften Wintercocktails, die man heiß oder kalt
genießen kann.


Und dieses Buch ist der perfekter Ansprechpartner zu diesem Thema!


Lust auf


Grog & Glühwein

Eierpunsch, heiße Schokolade, Kaffee & Tee

Punsch & Bowle

Gekühlte Wintercocktails

oder

selbst aromatisierte Spirituosen, Sirup & Co?


Diese
Themengebiete werden ausführlich behandelt! Dabei gefallen mir vor
allem die kreativen Namensgebungen wie "Rosige Wangen", "Tausendundeine
Nacht", "Ananas-Express", "Flüssige Tarte" und und und. Meinen Gästen
und mir hat es vor allem der Nutella-Traum angetan - das Rezept findet
ihr dann weiter unten.

"Dieses
Buch bietet das perfekte Gegenmittel zu klirrend kalten Tagen und
frostigen Abenden. Neben saisonalen Klassikern wie Glühwein und Grog
finden Sie gehaltvollere Getränke wie kreative Eierpunschvarianten und
heiße Schokolade in Luxusausführung. Gekühlte Wintercocktails, denen
Spirituosen und scharfe Gewürze das nötige Feuer verleihen, runden die
Sammlung ab."

S. 9

Die Einführung
in die Welt der Wintercocktails basiert auf "Basics aus Vorratskammer
und Kühlschrank", "Das sollte in keiner Bar fehlen", "Baruntersilien und
Zubehör", "Das Gläsersortiment", "Kühlen statt verwässern" mit
hilfreichen Tipps zu "Zerstoßen", "Zucker- oder Salzränder", "Karamell
selbst machen", "Champagnerflasche öffnen", oder wie man eine 
"Zitrusfruchtgarnitur" sowie "Granita" macht.


Bei den
"Basics aus Vorratskammer und Kühlschrank" werden einzelne Lebensmittel
wie zum Beispiel Gewürze, Honig, Milchprodukte vorgestellt, die
Verwendung im Cocktailbereich finden. Während die von mir aufgezählten
Lebensmittel wohl nicht erstaunen, tun es andere gewiss. Oder hättet ihr
gedacht, dass Bacon/Schinkenspeck hier dazugehört?

"Mittlerweile
hat die geräucherte Schweinerei ihren Weg auch in die Cocktailküche
gefunden: beispielsweise beim Einlegen in Alkohol und zum Garnieren.
Wählen Sie hochwertigen Bacon in dicken Scheiben, der ein intensives
Aroma hat."

S. 10

"Das sollte in keiner Bar
fehlen" gibt kurz und knapp verschiedene Spirituosen erklärt. Auch wenn
sich Alkohol sehr lange hält, wird empfohlen, erst einmal nur die
Zutaten zu kaufen für den Cocktail der Wahl. Nach und nach wird dann
auch hier die Auswahl der hauseigenen Bar größer, was natürlich auch den
Spielraum erweitert.

Je nach Cocktail gestaltet sich
die Zutatenliste mal größer, mal kleiner - jedoch nie mit Zutaten die so
ungewöhnlich sind, dass man sich dafür stundenlang auf die Suche machen
müsste. Was nicht heißen soll, dass wir nichts Neues kennenlernen. Es
gibt durchaus Spirituosen, die mir bislang unbekannt waren, wie zum
Beispiel Pisco (Traubenbrandwein). Doch diese werden speziell in den
Rezepten erklärt.


Fast alle Rezepte sind bebildert -
was durchaus gefährlich ist, da die Fotos so schmackhaft aussehen, dass
man sich (fast) nicht entscheiden kann, welches man als Erstes
ausprobiert! In der Rezeptanleitung ist alles enthalten: Mengenangabe,
Zubereitungstipps, Empfehlungen oder Alternativen zu den jeweiligen
Zutaten sowie eine kleine Einleitung zu Beginn. Ich bin begeistert!


Überzeugt euch am besten selbst, hier kommt das Rezept zum Nutella-Traum:

Außer Reichweite von Kindern aufbewahren


Nutella-Traum


Für 4 Personen


Nutella,
der süchtig machende Brotaufstrich aus Haselnüssen und Schokolade,
lässt sich ganz wunderbar in Milch auflösen und wird vom Haselnusslikör
perfekt ergänzt.


1 l Vollmilch

60 g Nutella

1 Prise Salz

180 ml Haselnusslikör, z.B. Frangelico

240 g gekühlte Sahne

30 g Puderzucker

2 TL Espressopulver

60 g Haselnüsse, gehackt, geröstet, zum Garnieren

Kokosraspel*, geröstet, zum Garnieren


*Um
Kokosraspel zu rösten, den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Raspel dünn
auf ein Backblech steuen und 7 bis 10 Minuten im Ofen rösten. Nach der
Hälfte der Backzeit das Blech schütteln, damit die Raspel gleichmäßig
braun werden. Alternativ können Sie die Raspeln auch 5-7 Minuten bei
mittlerer Hitze ohne Fett in einer Pfanne anrösten.


Milch,
Nutella und Salz in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren
erwärmen, bis das Nutella geschmolzen ist. Haselnusslikör unterrühren.
Den Herd ausschalten, die Mischung aber auf dem Herd ziehen lassen.


Die
Sahne mit dem Puderzucker und dem Espressopulver in 2 bis 3 Minuten
steif schlagen. Die Milch-Nutella-Mischung auf vorgewärmte Tassen
verteilen und mit je 1 Klecks Schlagsahne krönen. Mit Haselnüssen und
Kokosraspeln bestreut servieren.


Zubereitungstipp

Am
einfachsten entfernen Sie die bittere und bei vielen Menschen Juckreiz
auslösende Schale von Haselnüssen, indem Sie die Nüsse blanchieren.
Dafür 1 Liter Wasser mit 30 Gramm Natron aufkochen und die Haselnüsse 5
Minuten darin kochen lassen. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser
abspülen, dabei lässt sich die Schale relativ leicht abreiben.
Hartnäckige Reste entfernen Sie, indem Sie die Nüsse in ein altes, aber
sauberes Geschirrtuch geben und darin noch einmal gegeneinader reiben.


Anschließend
den Ofen auf 180°C vorheizen, die Nüsse auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech geben und etwa 15 Minuten im Ofen rösten.

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Wintercocktails" von María Del Mar Sacasa

Heiße und kalte Cocktails
ForeverAngelvor 4 Jahren

Die erweiterte Rezension inklusive Fotos, Links und nachgekochten Rezepten gibt es nur auf meinem Blog: http://booksandbiscuit.blogspot.de/2014/11/wintercocktails-maria-del-mar-sacasa.html


Bei dem Wort "Cocktail" denke ich automatisch an ein mit Obst und Schirmchen verziertes Glas, gefüllt mit einem bunten Flüssigkeiten Mix. Ein absolutes Klischee. Maria Del Mar Sacasa präsentiert in ihrem Buch eine Auswahl an Wintercocktails, die nichts mit Sonne, Strand, Meer und Schirmchengetränken zu tun haben. Natürlich werden auch in der kalten Jahreszeit Cocktails getrunken - heiße wie kalte - aber die unterscheiden sich, finde ich, stark von ihren sommerlichen Pendants. 


Die Rezepte in diesem Buch sollen trostlose Tage wärmer erscheinen lassen und gemeinsamen Abende mit Freunden und Familie vor dem Kamin das gewisse Etwas verleihen. 

 

~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~


Vor den Rezepten gibt es noch einige Informationen. Zunächst folgt eine Doppelseite an Gewürzen & Co, die in keiner Vorratskammer bzw. keinem Kühlschrank fehlen sollten, um immer eine gute Basis für Cocktails im Haus zu haben. Darunter zählen z.B. Honig, Schokolade, Tonic Water und Kaffee. Auf der nächsten Doppelseite werden alkoholhaltige Flüssigkeiten vorgestellt, die "in keiner Bar fehlen" sollten. Darunter zählen Klassiker wie Rum und Wodka, aber auch einiges, von dem ich noch nie gehört habe: Domaine de Canton, Bärenjäger und Chambord. Was ich auf diesen vier Seiten stark vermisse, sind Bilder. Die Seiten sind recht langweilig gestaltet (s. Abb. 1). Drei Spalten, schwarzer Text auf weißem Grund. Die Namen der Dinge sind fett gedruckt, der Teasertext ist etwas größer und die Überschrift noch größer. Keine Bebilderung, keine Farben, keine Schnörkel. Hier fehlt etwas fürs Auge. 
 


Auf der nächsten Seite werden Barutensilien und Zubehör vorgestellt. Hier gibt es zwar ein Foto, auf dem ist aber nicht alles abgebildet, was im Text vorgestellt wird. Und es fehlt eine Nummerierung, um die Begriffe den abgebildeten Geräte zuzuordnen. Beim darauffolgenden Gläsersortiment gibt es auch keine Fotos, sondern nur grobe schwarz-weiß Zeichnungen. Interessant sind dagegen die kurzen Erklärungen, wie viel Flüssigkeit in die jeweiligen Gläser passt und für welche Art Cocktail sie verwendet werden. 


Zu einigen Anwendungen und Methoden gibt es - endlich bebilderte - 3-Schritt-Anleitungen. Mit Bild und Text wird zum Beispiel erklärt, wie man eine Champagnerflasche öffnet, wie man Zuckerränder herstellt, wie man Zutaten zerstößt, oder wie man Karamell herstellt. Ich muss gestehen, dass ich eine ausreichende Bebilderung bei den Utensilien, etc. sinnvoller gefunden hätte. Für die hier vorgestellten, simplen Handgriffe brauche ich keine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung. 
 

Auf der letzten Doppelseite des Buches gibt es das obligatorische Register, in dem sich Cocktails wie Zutaten gleichermaßen suchen lassen.


Die Aufmachung der Rezepte ist etwas besser, aber immer noch recht schlicht und irgendwie langweilig. Die Fotos können mich nicht überzeugen (Beim Irish Coffee(64/65) sieht man vor allem eine schmutzige, aber leere und eine halb abgeschnittene gefüllte Tasse und einen Ausschnitt eines bekleckerten Tellers. Nichts davon sieht appetitlich aus und macht Lust, diesen Cocktails nachzumachen.) Aber auch die Fotos, auf denen das Produkt vollständig zu sehen ist, sind oftmals schlicht und ohne wirkliche Dekoration abgelichtet. Generell wirken die Fotos etwas trist, was zwar zur Jahreszeit passt, mich aber nicht motiviert, durch das Buch zu blättern. Es gibt auch Fotos, auf denen ein bisschen mit Zutaten als Dekoration gespielt wurde, aber es überzeugt mich leider nicht. Das, von dem am Anfang so geschwärmt wird, die winterliche Gemütlichkeit, das wohlige Gefühl mit Freuden vor dem Kamin zu sitzen... - diese Ausstrahlung fehlt dem Buch. Am meisten Winter-Gefühl versprühen die Inhaltsverzeichnisseiten wie die, die ich oben abgebildet habe (s. Abb. 2)

 

~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~


Nun aber zu den Rezepten. Diese sind zunächst in mehrere gröbere Kategorien eingeteilt:

Grog & Glühwein

Eierpunsch, heiße Schokolade, Kaffee & Tee
Punsch & Bowle
Gekühlte Wintercocktails


[...]


Ich muss gestehen, dass ich von den Rezepten etwas enttäuscht war. Ich hatte mir mehr davon versprochen und gedacht, dass es mehr Cocktails in diesem Buch gibt, die mich ansprechen. Eigentlich probieren wir sehr gerne Neues aus, aber hier hat mich nicht viel angelacht. Vielleicht versuche ich mich noch am Brandy Alexander (90) oder am Weißen Glühwein (34). Cocktails wieHeißer Rum mit Butter (30) reizen mich dagegen gar nicht. 

 

~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~


Wintercocktails bietet sicherlich das eine oder andere interessante Rezept, so richtig überzeugen konnte es mich aber nicht und die recht langweilige Aufmachung hat meine Lust, in diesem Buch nach Rezepten zu stöbern, etwas gedämpft. Alles in allem sind die ausprobierten Rezepte zwar in Ordnung, ich hatte mir generell aber mehr von Wintercocktails versprochen. 


3 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Rezepte 1/2 Punkt, Vielfalt 1/2 Punkt, Aufmachung 0 Punkte, Preis-Leistung 1 Punkt
~*~ Bassermann ~*~ 125  Seiten ~*~ ISBN:978-3-8094-3350-7 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 9,99€ ~*~ November 2014 ~*~ Format 23,0 x 20,0 cm ~*~

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