María Jeunet

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María JeunetDas Mädchen aus der Metro
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Das Mädchen aus der Metro
Das Mädchen aus der Metro
 (3)
Erschienen am 01.02.2018

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Rezension zu "Das Mädchen aus der Metro" von María Jeunet

Unterhaltsame Wohlfühl - Liebesgeschichte mit Tiefgang
ConnyKathsBooksvor 4 Monaten

Der 32-jährige Kinderbuchautor Nicolas Cambril steckt mitten in einer Schreibkrise. Vor Jahren hat er seinen ersten und einzigen Bestseller verfasst, doch nun fehlt ihm jegliche Inspiration. Sein Verleger macht zunehmend Druck und dann muss er auch noch das teure Heim für seine demenzkranke Mutter finanzieren. Ein Job im Kontrollzentrum der Pariser Metro kommt ihm da gerade recht, nichtsahnend, dass sich sein Leben bald für immer verändert. Denn eines Tages beobachtet er am Monitor eine junge Frau in in einem safrangelben Mantel, die rätselhafte Zettel in den Papierkörben der Metro hinterlässt. Nicolas ist sofort von ihr verzaubert, steckt voller neuer Ideen und beginnt sogar wieder zu schreiben. Doch eigentlich möchte er nur eins: seine Muse und Traumfrau aus der Metro wiederfinden und sie persönlich treffen.

"Das Mädchen aus der Metro" stammt aus der Feder von María Jeunet. Liebesromane lese ich zwar nicht so häufig, doch Cover und Inhaltsangabe haben mich sofort angesprochen. Zum Glück! Denn ich wurde richtig positiv überrascht - mit einer unterhaltsamen und tiefsinnigen Wohlfühl-Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Leben in all seinen Facetten.

Die spanische Autorin punktet dabei mit viel französischem Flair und wunderbar beschriebenen Schauplätzen. Man merkt deutlich, dass Paris ihr sehr am Herzen liegt. Doch auch Nicolas' Heimat, das zauberhafte kleine Städtchen Mont des Fleurs mit seinen bunten Fensterläden, würde ich gern einmal besuchen.

Ich-Erzähler Nicolas ist ein sympathischer Protagonist, mit dem ich durchweg mitgefühlt habe. Am liebsten kümmert er sich um das Glück der anderen und kann niemanden leiden sehen. Doch was ist mit seinem eigenen (Liebes)Glück? Bis zum Happy End müssen er und das Mädchen aus der Metro noch so manches Hindernis überwinden und die Geschichte nimmt einen etwas untypischen und damit unvorhersehbaren Verlauf.

Auch die Nebenfiguren sind interessant gezeichnet und haben mir gut gefallen. Da ist zum Beispiel Nicolas' bester Freund Karim, der unter der Trennung von seiner Ex-Frau leidet. Sein einsamer Chef Monsieur Briand. Kollegin Charlotte, die schwer erkrankt ist. Oder seine Kindheitsfreundin Carol, die von einer eigenen Patisserie träumt.

Der Roman liest sich locker-leicht und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte steckt dabei voller Hoffnung und Lebensfreude, spricht aber auch ernste Themen an wie Trauer, Verlust und Krankheit. Schön fand ich auch die eingestreuten Weisheiten, von denen ich mir gleich ein paar notiert habe. Wir erleben viele bewegende, glückliche, traurige, humorvolle und natürlich auch richtig romantische Momente. Das letzte Kapitel gibt noch einen Ausblick in die Zukunft und zauberte mir schließlich ein breites Lächeln ins Gesicht. Ein gelungenes Ende.

Insgesamt kann ich daher "Das Mädchen aus der Metro" empfehlen. Eine unterhaltsame Liebesgeschichte mit viel französischen Flair und Tiefgang, für die ich sehr gute 4 Sterne vergebe. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane der Autorin!

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Rezension zu "Das Mädchen aus der Metro" von María Jeunet

Ein sehr schöner Roman
Lerchievor 7 Monaten

Nicolas Cambril war ein Kinderbuch-Schriftsteller, der gerade eine Schreibblockade hatte. ..
Zwar verkaufte sich sein erstes Buch immer noch sehr gut, doch reichte das Geld inzwischen trotzdem nicht…
Seine Mutter musste in einem Pflegeheim untergebracht werden….
Mit dem zusätzlichen Geld, das er in der Überwachungsstation der Metro verdiente, konnte er sich das und eine winzige Wohnung über den Dächern von Paris gerade noch leisten…
Und durch diese Überwachungsstation der Metro sah er zum ersten Mal seine große Liebe… Doch die musste er dann erst einmal finden… Und er fand sie…
Und dann, na ja nichts geht immer glatt…
Was konnte Nicolas von seiner Schreibblockade retten? Und warum reichte das Geld trotzdem nicht? Warum musste seine Mutter in einem Pflegeheim untergebracht werden? Bekam er nur so wenig Geld vom Verlag, bzw. war das Pflegeheim so teuer, dass er sich nicht mehr als eine Mansarde leisten konnte? Wie sah er in der Überwachungsstation seine große Liebe? War es Liebe auf den ersten Blick? Zumindest von seiner Seite? Und wie brachte er es fertig, das Mädchen auch noch zu finden in dem riesengroßen Paris? Was passierte, dass es nicht glatt ging? Hatte sie einen Freund? War sie etwa schon verheiratet? Oder kam den beiden irgendetwas anderes dazwischen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Die Autorin schreibt unkompliziert, d.h. es gab keine Fragen nach Sinn oder Zweck von manchen Worten oder gar ganzen Sätzen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Nicolas Cambril tat mir leid. Ein Buch geschrieben und schon eine Schreibblockade. Ich habe mich für ihn gefreut, als er das Mädchen in der Metro-Überwachungskamera sah und sogleich wusste, dass es die Richtige ist. Doch bis es dann endlich soweit war, gab es Höhen und Tiefen. Und dann noch seine Freunde für die er immer da war. Die er auch glücklich sehen wollte. Mal abgesehen von dem Mädchen das er gefunden hatte, hat mich eben dann am meisten gefreut, als seine Schreibblockade ihr Ende hatte und er wieder die richtigen Einfälle hatte. Doch dann kamen die Tiefen und ich war richtig traurig, war auch teilweise seiner Meinung. Einen Teil dieser Meinung bewahre ich jetzt noch, will hier aber nichts weiter darüber schreiben. Ich muss sagen, dass dieses Buch nicht unbedingt die Lektüre ist, die ich in der Regel lese. Aber ab und zu lese ich auch gerne leichte Unterhaltungsliteratur. Daher bekommt dieses Buch, weil es so schön aufgebaut und zwischendurch auch immer wieder spannend war, eine Lese-/Kaufempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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