Mara Erlbach

 4.2 Sterne bei 36 Bewertungen
Autorenbild von Mara Erlbach (©Copyright: Andrew Tan)

Lebenslauf von Mara Erlbach

MARA ERLBACH, geboren 1982, studierte Bibliothekswesen sowie Medienwissenschaften in Hamburg – aber eigentlich nur aus Vernunft, wie sie sagt. Denn bereits seit ihrer Jugend wusste sie, dass sie Autorin werden wollte. Irgendwann nahm sie all ihren Mut zusammen, kündigte, und schrieb ein Buch. Nach einigen historischen Romanen, die unter anderem Namen im Blanvalet Verlag erschienen sind, verwirklichte sie mit dem Verfassen eines Fantasy-Romans nun einen weiteren langgehegten Traum - die Verschmelzung von Mittelalter und Magie. Mara Erlbach hat eine Schwäche für alte Kirchen, saure Süßigkeiten und Bäume. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, empfängt sie am liebsten die eigene Großfamilie in ihrem alten Haus, das selbst viele Geschichten erzählen könnte.

Alle Bücher von Mara Erlbach

Cover des Buches Die Gabe des Winters (ISBN:9783734161933)

Die Gabe des Winters

 (36)
Erschienen am 30.09.2019

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Rezension zu "Die Gabe des Winters" von Mara Erlbach

Spannend mit vielen Überraschungen
BuchHasivor einem Tag

Seit über zehn Jahren versinkt das Land im ewigen Winter. Auch Nuria und die anderen Mitbewohner Pagos leiden darunter. Mit der Sonne und den warmen Temperaturen verschwand auch jegliche Magie aus dem Dorf. Zurück geblieben sind Hunger, Leid und ein jähzorniger Lord Tarik, dessen Gemahlin am Anfang des ewigen Winters verschwand. Jegliche Versuche, den Herrscher milde zu stimmen, endete schrecklich für die Bittsteller. Daher hat Nuria auch große Angst, als sie eines Tages Lord Tarik gegenüber steht. Er wirkt einerseits furchteinflößend andererseits aber auch gewissermaßen attraktiv. Er bringt sie dazu einen Handel mit ihm einzugehen, der sie aus ihrem Leben reißt… 


Dieses Buch war ein Misch-Kauf. Zum einen fand ich das Cover sehr schön auf Bildern und vor allem in Echt ist es ein wahrer Hingucker. Die goldene Schrift hebt sich von dem blauen Hintergrund ab und leuchtet regelrecht. Die große Schneeflocke hat eine Art 3-D-Effekt und glitzert. Dadurch wirkt sie sehr lebendig. 

Der Klappentext konnte mich ebenfalls überzeugen. Ein böser Herrscher, der gut aussieht? „Da muss doch mehr dahinter stecken“, dachte ich mir und war entsprechend neugierig. Zurecht, wie sich beim Lesen herausstellte…


Beim Lesen bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen und die ersten 100 Seiten waren schnell gelesen. Die Protagonistin Nuria war mir auf Anhieb sympathisch und sie hatte ein angenehmes Wesen. Das sieht ihr Bruder Justor anders, denn Nuria hat ihren eigenen Dickkopf und gehorcht ihm kein bisschen. Das ändert sich im Laufe der Geschichte natürlich nicht, woran nicht nur ihr Bruder verzweifelt. Dieser war mir in der Mitte der Geschichte nicht ganz geheuer, aber er entpuppt sich dann für mich als Held. Meine Lieblingsszene mit ihm kommt leider erst am Ende des Buches, aber umso schöner fand ich sie. Lord Tarik ist natürlich der der wahre Bösewicht der Geschichte. Aber ein ziemlich sexy Bösewicht. Das muss auch Nuria feststellen. Doch wie meistens trügt der erste Eindruck. Was ich genau meine? Dann findet man beim Lesen des Buches heraus. Weitere interessante und vielschichtige Charaktere umrahmen die Handlungen unserer Protagonisten und jeder hat in dieser Geschichte seinen richtigen und festen Platz und macht diese auf seine Art und Weise komplett.


Der Schreibstil der Autorin war einfach, aber spannend. Sie versteht es, Handlungsschauplätze bildhaft darzustellen ohne sich im Detail zu verlieren. Das hat das Kopfkino sehr leicht gemacht. Sie versteht es auch, Spannungsbögen aufzubauen und ohne danach in ein Loch zu fallen. Das hat es mir schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Wendungen und zahlreiche Geheimnisse, die es zu lüften galt, sorgten für eine Ah- du Oh-Momente. Ein spektakuläres Finale, dass auch nicht allzu kitschig war, rundet die gesamte Geschichte sauber ab und hat mich mit einem guten Gefühl zurück gelassen. 


Für die kalte Jahreszeit ist es genau die richtige Lektüre. Während sich die Protagonisten durch die kalte Landschaft kämpfen, kann man es sich mit einem warmen Tee auf dem Sofa gemütlich machen. 

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Rezension zu "Die Gabe des Winters" von Mara Erlbach

spannend und abwechslungsreich, hat aber Schwächen
Manja82vor einem Tag

Kurzbeschreibung
Kann die Kraft ihrer Liebe den Schnee zum Schmelzen bringen?
Im eisweißen Wald von Area liegt das Dorf Pago. Hier hoffen Nuria und ihre Familie auf das Ende des ewigen Winters, denn seit dem großen Schnee haben alle Menschen auf rätselhafte Weise ihre magischen Kräfte verloren. Geblieben ist der Hunger, sowie ein gefürchteter Herrscher, dessen Gemahlin verschwunden scheint, und jene Legende über eine rettende Magie – die Gabe des Winters. Wer es schafft, die finstere Burg von Lord Tarik zu betreten, soll diese Kraft erhalten. Alle Männer Pagos scheitern. So sieht sich Nuria gezwungen, das Unmögliche zu wagen. Heimlich bricht sie auf in den froststarren Wald, wo der mächtige Fürst unerwartet ihren Weg kreuzt. Auge in Auge stellt sie fest: Er ist gleichermaßen angsteinflößend wie auch verwirrend schön …
(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung
Bisher war mir die Autorin Mara Erlbach noch vollkommen unbekannt. Jetzt hatte ich mit „Die Gabe des Winters“ die Chance einen Fantasyroman aus ihrer Feder zu lesen und entsprechend gespannt war ich darauf.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es direkt auch los mit Lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und die Handlungen sind zu verstehen.
Nuria ist eine tolle Protagonistin. Auf mich wirkte sie stark und mutig. Was mir besonders gefallen hat, Nuria scheut sich nicht Fragen zu stellen. Sie will wissen was um sie herum passiert, was mir sehr gut gefallen hat.
Tarik ist ebenfalls ein sehr interessant gezeichneter Charakter. Am Anfang wirkte er noch unterkühlt und unnahbar auf mich, mit der Zeit aber hat er immer mehr Sympathiepunkte bei mir gewonnen. Seine Entwicklung im Handlungsverlauf ist wirklich sehr gut beschrieben und wirkte auf mich glaubhaft.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch andere Figuren, die allerdings hinter den Protagonisten zurückbleiben. Sie passen aber dennoch gut ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön flüssig und man kommt als Leser sehr gut und locker durch die Seiten hindurch. Es ist alles verständlich gehalten, so kann man als Leser problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Nuria. Ab und gibt es auch Kapitel in denen andere zu Wort kommen. So erfährt man noch um einiges mehr und es baut sich alles sehr gut auf.
Die Handlung hat mich echt gepackt, ich bin auf Anhieb ins Geschehen hineingekommen. Es kommt auch rasch Spannung auf, dazu gibt es noch jede Menge Geheimnisse, die im Handlungsverlauf enthüllt werden. Die Autorin schafft es hier wirklich auch immer Wendungen einzubauen, die man als Leser nicht erwartet, die das Geschehen dann in eine neue Richtung lenken.
Weiterhin ist auch eine Liebesgeschichte mit ins Geschehen eingebaut. Diese allerdings war nicht ganz meins, denn mir persönlich ging es hier doch zu schnell. Dadurch wirkte sie übereilt und nicht wirklich glaubhaft.
Leider hat die Geschichte zwischenzeitlich auch ein paar Längen, in denen ich doch ein wenig kämpfen musste um voranzukommen. Diese halten aber glücklicherweise nicht so lange an und werden regelmäßig auch durch interessantere Passagen abgelöst.

Das Ende ist dann genau nach meinem Geschmack. Hier passiert sehr viel, es geht Schlag auf Schlag. Und mit einem Mal hat alles einen Sinn ergeben. Mir persönlich gefiel dieser Schluss total gut, er passt und macht alles richtig schön rund.

Fazit
Alles in Allem ist „Die Gabe des Winters“ von Mara Erlbach ein Fantasyroman, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die ich als sehr gut und vorstellbar beschrieben empfunden habe, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die bis auf ein paar kleinere Längen spannend und sehr abwechslungsreich gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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Rezension zu "Die Gabe des Winters" von Mara Erlbach

ein magisch-romantischer Einzelband
CoffeeToGovor 3 Tagen

Inhalt
Area liegt schon viel zu lange unter ewigem Schnee und mit ihm verloren die Menschen nach und nach ihre Magie. Es gibt aber die Sage, dass derjenige der zur Burg Griseo gelangt, die Gabe des Winters erhält. Doch Griseo wird vom grausamen Herrscher Tarik abgeschottet.
Eines Tages wagt Nuria das Unmögliche und begegnet ihm dabei im Wald. Hilflos seiner Willkür ausgesetzt, ändert sich ihr Leben danach dramatisch.

Eigene Meinung
"Die Gabe des Winters" konnte mich vor allem durch die langsame Entwicklung der Liebesgeschichte überzeugen. So etwas finde ich immer viel schöner, als wenn sich die Liebenden direkt auf den ersten Seiten finden. Auch wenn man natürlich weiß, wer sich hier in wen verlieben wird.

Auch die Geschichte drum herum hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang im Dorf war etwas holprig, aber ab dem Zeitpunkt, an dem Nuria in der Burg ist, nimmt es rasant an Fahrt auf.

Es ist schlüssig und voller wunderbarer Magie. Am Ende ging mir die Auflösung ein bisschen zu schnell und reibungslos, aber das ist nur ein ganz kleiner Kritikpunkt.

Fazit
Eine tolle Geschichte voller Magie und einer Romanze, die einen träumen lässt.

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