Mara Lang Das Herz von Jandur

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Inhaltsangabe zu „Das Herz von Jandur“ von Mara Lang

Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... Dies ist der zweite und letzte Teil der Jandur-Saga.

Ein absolut fantastischer Abschluss der spannenden Jandur-Dilogie!

— Nova7
Nova7

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  • Das Herz von Jandur

    Das Herz von Jandur
    Kitayscha

    Kitayscha

    17. January 2015 um 12:55

    Erklär mal deinen Eltern, dass du eigentlich nicht tot bist, das sie zwar gerade erst deinen toten Körper zu Grabe getragen haben, du aber doch lebst, in einem Körper der deinem zum Verwechseln ähnlich sieht. Das stellst du dir schwer vor? Nun Matteo steht genau vor diesem Problem als er wieder in der Splitterwelt ankommt. Im Körper von Khor. Er schafft das Kunststück, seine Eltern zu überzeugen, doch die darauf folgende Idylle hält nur ein knappes Jahr. Ein Jahr in dem sich die Lage in Jandur extrem zuspitzt. Matteo wird wieder von einem Abenteuer ins andere geworfen, wird gefangen genommen, befreit und wieder gefangen genommen. Die Grenze zwischen Freund und Feind verschiebt sich und doch darf Matteo seinen Glauben an das Gute nicht verlieren. Wird er es schaffen und somit beide (wenn nicht gar alle) Welten zu Retten? Lith ist ihm nicht sehr Hilfreich, schafft sie es doch nicht immer ehrlich zu ihm zu sein. Warum nur, was verbirgt sich dahinter? Matteos Eltern werden mit in den Krieg zwischen Nador und Dylora gezerrt, ob das ohne Folgen bleibt? Dieser zweite und letzte Band hat es wieder in sich. Es ist spannend, es ist actionreich und gelegentlich herzergreifend. Die Autorin schreibt in einem flüssigen Stil, der es einem einfach macht nur durch die Seiten zu Fliegen. Zudem schafft sie es mit kleinen besonderen Szenen innerhalb ihrer Geschichte und gelegentliche Andeutungen zur Literatur unserer Zeit, ihre Geschichte besonders abzurunden. Und schlussendlich werden fast alle Fragen beantwortet. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem, ob jugendlicher oder jung gebliebene Erwachsene. Um die Jandur-Saga voll genießen zu können sollte man allerdings mit dem ersten Band anfangen. Viel Spaß beim Lesen! :-)

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  • Leserunde zu "Das Herz von Jandur" von Mara Lang

    Das Herz von Jandur
    katja78

    katja78

    Könnt ihr euch noch an das Buch "Der Puls von Jandur" erinnern? Und geht es endlich weiter mit dem abschließenden 2. Band von Mara Lang Das Herz von Jandur Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... Dies ist der zweite und letzte Teil der Jandur-Saga. Leseprobe Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Vor allem die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten dabei ihr Faible für die Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Regisseurin werden, wählte dann aber das Studium der Diplompädagogik und fabriziert heute Kopfkino für Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien. Der Autorin kann man über ihrer Homepage folgen oder auch bei Facebook. Schaut doch mal rein! Wir suchen nun 10 Leser, die das Buch gerne in der Leserunde besprechen und anschließend rezensieren möchten. Das Buch gibt es nur als E-Book im mobi oder ePub Format. Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden. Verratet uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover! Wir freuen uns nun auf eure Bewebungen! Viel Glück Mara & Katja *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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    • 145
  • 5 Sterne - fantastisch und spannend!

    Das Herz von Jandur
    Nova7

    Nova7

    23. June 2014 um 15:30

    Der zweite Band der Jandur-Dilogie geht schon im ersten Kapitel spannend los. Man fühlt sich sofort wieder Zuhause und auch der Protagonist Matteo ist wieder sehr sympathisch. Natürlich tritt auch schnell wieder Lith auf die Bühne und auch sie habe ich sehr vermisst. Ich muss sagen, dass ich das Buch in fast nur einer Nacht verschlungen habe. So ähnlich war es schon mit dem ersten Band. Es ist einfach so unheimlich spannend und abenteuerlich, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Besonders gut hat mir gefallen, dass Matteo sich während dieses Bandes deutlich weiterentwickelt hat und er einiges hinter sich gelassen hat. Genau so ist es mit Lith. Die beiden sind wirklich wunderbare Protagonisten. Während des Lesens hatte ich die ganze Zeit ein buntes Kopfkino vor den Augen, weil die Autorin wirklich weiß wie sie die Fantasie des Lesers anregen kann. Begünstigen tut dies auch der sehr malerische Schreibstil. Ich bin traurig, dass es nun schon wieder vorbei ist und hätte gerne noch mehr von Jandur gelesen. Auf jeden Fall kann ich die Dilogie jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.

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  • Tolle Fortsetzung

    Das Herz von Jandur
    Selfesteem

    Selfesteem

    01. April 2014 um 19:14

    Kurzbeschreibung Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... Dies ist der zweite und letzte Teil der Jandur-Saga. Meine Meinung: +In diesem Band, hat mir besonders gut gefallen, dass Matteo eine tiefe  Verbindung zu seinen Familien entwickelt und man deswegen auch mit anderen Charakteren im Buch sympatie entwickelt +Die Entwicklung die Matteo macht, er ist stärker und nicht mehr so Naiv wie im ersten Band +Es werden viel mehr Gefühle in das Buch gebracht. Man leidet mit den Charakteren oder freut sich auch für sie. +Es gab ein gutes Ende, was gut durchdacht war und den zweiten Band abrundet, trotzdem aber Raum für einen 3ten Teil liefert +Lässt den Leser über höhere Mächte, Gedankenkontrolle, seinen Geist nachdenken. Und man überlegt immer mal wieder, ob diese Sachen vielleicht sogar möglich sein könnten. - Ich fand, dass es Matteo zu einfach gefallen ist, seine Mutter zu töten, vorallem da er noch darüber nachdenkt, dass es für einen Charakter, der seinen Vater getötet hat anders ist, als wenn er "natürlich" gestorben wäre. Dabei hat Matteo ja eigentlich seine Mutter auch getötet. Ist jedoch kein Schlimmer Kritikpunkt, sondern eher ein Gedanke.

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  • das herz von Jandur

    Das Herz von Jandur
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    01. April 2014 um 08:59

    Kurzbeschreibung Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... Dies ist der zweite und letzte Teil der Jandur-Saga. Meine Meinung: Die Autorin entführt einen mit diesem Buch in eine andere Welt eine Splitterwelt voller Magie , KAmf, und Phantasie. Der Autorin ist hier eine Tolle Mischung aus Phantasie und Jugendbuch gelungen. Sehr gut war in diesem Teil das der Zweite und damit das Ende der  Jandur Saga Ist ,  waren die Rückblicke dies war ersten gut für die Leute die denn ersten Teil nicht kannten ( dazu zähle ich ) und die anderen die einfach paar Sachen vergessen haben und wieder das Gedächtnis aufrischen wollten. Man kam mit auch wenn man denn ersten Teil nicht kannte und wurde gleich gefangen eingezogen in eine andere Welt ( wenn man natürlich genauere Hintergründe wissen will muss man noch Band eins lesen ,was ich defentiv tue da mich dieses Buch so gefesselt hat): Die Charaktere merkt man im zweiten Teil haben sich weiterentwickelt sie sind super erklärt und man lernt sie lieben. Das Buch wirkt viel unerwartetes besonderes was einen noch mehr fesselt . Mein Fazit:: Diese Saga ist sehr empfehlenswert und lesenswert. Alle die Fantasy und Jugenbücher mögen kommen auch nicht um dieses Buch rum. Die Bücher entführen einen in die Splitterwelt ,Parallelwelten und man kann einfach nur träumen. Der Autorin ist hier ein buch gelungen das man sich bildlich vorstellen kann ,in das man eingesogen wird mit ihm zerschmelzt, ich war sehr begeistert von dem Buch daher 5/5 Punkten.

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  • Kommt nicht ganz an den ersten Teil heran

    Das Herz von Jandur
    PMelittaM

    PMelittaM

    28. March 2014 um 20:30

    Matteo ist seit einem Jahr wieder zu Hause, da fühlt er sich auf einmal verfolgt. Als dann auch noch Lith auftaucht, ist klar: Das Abenteuer geht weiter. Leider hat mir der zweiter Teil der Dilogie weniger gut gefallen als der erste. Das liegt vor allem daran, dass weniger die fantastische Welt Jandur im Mittelpunkt steht, dafür gibt es viele Kämpfe. Ein relativ großer Teil der Geschichte spielt zudem in unserer Welt, die man in Jandur Splitterwelt nennt. Das ist nicht unbedingt negativ, denn dieser Storyteil ist durchaus spannend und es ist interessant zu sehen, auf welche Weise die beiden Welten verknüpft sind. Als die Handlung dann nach Jandur verlegt wird, bleibt diese Welt relativ blass. Es gibt nicht viel Neues zu erfahren über sie, wir landen mitten im Krieg zwischen Nador und Dylora – und es wird eben viel gekämpft. Kampfszenen langweilen mich leider meistens, so auch hier. Immerhin bietet die Story einige Überraschungen, mit einigen konnte man rechnen, mit anderen nicht und so bleibt genug Spannung erhalten, dass man weiterlesen möchte. Was mich (an diesem Teil, denn im ersten ist mir das nicht aufgefallen) auch sehr stört, ist, dass Mara Lang einige Dinge als gegeben voraussetzt bzw. nicht genug erklärt, so dass der Leser hin und wieder verwirrt ist und/oder Szenen nicht ganz nachvollziehen kann. Die Erzählung wirkt dadurch stellenweise etwas holprig. Ich kam zum Beispiel ins Grübeln, warum einige Leute plötzlich „die Russen“ waren, obwohl es vorher überhaupt keine Anhaltspunkte dafür gab. Da hätte ja nur ein Satz gereicht, dass diese mit russischem Akzent sprechen … Das Ende hat mir gut gefallen, es ist kein hundertprozentiges Happy End, Matteo ist kein strahlender Held und es bleiben Verluste; wie sich Matteos Zukunft weiter gestaltet, erscheint mir dagegen perfekt. Meiner Meinung hat die Geschichte durchaus Potential für eine Fortsetzung, die eine oder andere Frage bleibt offen, vielleicht kann man ja noch einmal etwas über die Welt Jandur lesen. Geplant ist es wohl bisher nicht, aber man soll niemals nie sagen … Leider konnte mich „Das Herz von Jandur“ weniger überzeugen als „Der Puls von Jandur“. Vielleicht wäre es besser gewesen, die beiden Teile in einem Band zu veröffentlichen, dann hätte ich sie vielleicht mehr als Einheit wahrnehmen können und es hätte mich nicht gestört, dass im zweiten Teil Jandur keine große Rolle mehr spielt. Auch hätte dem Roman an sich ein paar Seiten mehr und eine insgesamt epischere Erzählung wahrscheinlich gut getan. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer aufrunde. 

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  • Ein fesselnder und spanender Abschluss der Saga

    Das Herz von Jandur
    AyuRavenwing

    AyuRavenwing

    24. March 2014 um 22:23

    Es ist nun ein Jahr her, seit Matteo aus Jandur wieder in die Splitterwelt zurückgekehrt ist. Jedoch nicht in seinem eigenen Körper, sondern in dem von Kohr. Es hat eine Zeitlang gedauert, bis er selbst, aber auch seien Eltern diese Tatsache akzeptiert hatten. Zuerst wollten sie den Geschichten über Jandur keinen Glauben schenken. Matteo versucht nun ein normales Leben zu führen, er geht wieder zur Schule und möchte die Geschehnisse in Jandur, der Parallelwelt vergessen. Doch weder Lord Nador noch Lith gehen ihm aus dem Kopf. Seine Liebe zu ihr ist nicht verschwunden und sie fehlt ihm. Offen zugeben würde er es jedoch nicht. Eines Abends spitzen sich die Ereignisse zu und Matteo wird von mehreren geheimnisvollen Männern gejagt. Einzig und alleine das Glück rettet ihn. Doch dann steht wieder Lith vor ihm. Sie berichtet ihm dass der Krieg in Jandur viele Opfer gefordert hat, und es schlecht für Lord Nador aussieht. Auch das geheimnisvolle Herz von Jandur im Herzen des Erythgebirges spielt eine wichtige Rolle für Dyloras mysteriösen Pläne. Doch kann Matteo Lith trauen, nachdem was geschehen ist? Wird er Jandur als Kronprinz vor dem Untergang bewahren, oder lieber ein normales Leben in der Splitterwelt führen? Mit dem „Herz von Jandur“ liegt der zweite und abschließende Band der“ Jandur-Saga“ vor. In ihm wird an die Geschehnisse aus dem ersten Band angeknüpft. Seit diesem ist 1 Jahr vergangen und vieles geschehen. In der Handlung selbst wird zwar immer wieder in Rückblicken auf die Geschehnisse des ersten Bandes hingewiesen, doch vieles läßt sich einfacher verstehen, wenn man als Leser diesen auch gelesen hat. Die Zusammenhänge zwischen der Splitterwelt und Jandur, sowie den Charakteren lassen sich dann beser begreifen. Matteo hat seit dem ersten Band eine Charakterentwicklung durchgemacht die man als Leser bemerkt. Er ist nicht nur älter, sondern auch reifer geworden. Er hat sich anscheinend damit abgefunden, dass er in Khors Körper steckt, dem Kronprinzen von Jandur. Dass Khor ihm gar nicht mal so unähnlich ist, beginnt er langsam zu begreifen. Er akzeptiert auch, was er für die Bewohner Jandurs ist. Seine Anspielungen und Zitate zu bekannten Filmen bringen einen immer wieder während des Lesens zum Schmunzeln. Und es fällt einem als Leser nicht schwer, den entsprechenden Film heraus zu finden. Lith ist nach wie vor ein sympathischer und quirliger Charakter. Jedoch hat auch sie eine Entwicklung durchgemacht, und ist nun offener und nicht mehr so geheimnisvoll, wie im ersten Band der Saga. Sie und Matteo ergeben, nach anfänglichen Zankereien ein sehr gutes Team, was daran liegen mag, dass sie beide endlich ihre Gefühle für einander zu lassen und diese nicht mehr unterdrücken. Neben Matteo und Lith tauchen auch viele der liebgewonnenen Nebencharaktere wieder auf. So haben Lord Nador, Darak, Lev Chi und auch die Kaiserin Dylora ihren Auftritt. Neben diesen bekannten Charakteren gibt es auch neue Figuren, die eine wichtige Rolle einnehmen. Manche davon nur zu Beginn der Handlung, andere über den gesamten Handlungsbogen hinweg. Das Cover hat wieder diese schönen verschnörkelten Zeichnungen im Hintergrund. Diesmal ist es blau, statt lila gehalten und auch ein anders Wesen Jandurs ziert es. Denkt man zuerst beim Betrachten es sei ein Wolf oder gar Husky, dessen Kopf darauf abgebildet ist, so erkennt man sehr bald welches der jandurianischen Wesen es diesmal ist, dass eine wichtige Rolle in der Handlung einnimmt. Durch die Ähnlichkeit mit dem ersten Band passt es sehr gut zu dieser zweiteiligen Reihe. Durch ihren malerischen und traumhaft flüssigen Schreibstil schafft es Mara Lang erneut einen als Leser in die Welt Jandurs zu entführen. Man taucht schon nach wenigen Sätzen ein in die weiteren Geschehnisse um Mattaeo, Lith, Lord Nador und Dylora. Weitere fantastische Wesen, die im ersten Band eine kleine Nebenrolle haben tauchen nun stärker auf und deren Herkunft wird beleuchtet. Waren so im ersten Band die Schlangenläufer die Wesen Jandurs, die Matteo und Lith durch das Land trugen, so sind es diesmal die Crouweks auf denen dieser Fokus liegt. Die Autorin schafft es die Handlung immer wieder mit geschickten Wendungen und Spannungsbögen voranzutreiben, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man das Ende erreicht hat. Mara Lang hat einen großartigen Abschluss der „Jandur-Saga“ geschaffen. Die Spannung hält von der ersten bis zur letzten Seite und fesselt einen einfach. Mit bekannten, aber reiferen Charakteren und einer Mischung aus High Fantasy und Jungendbuch sind nicht nur die Parallelwelten interessant. Bekannte Fantasywesen wurden wieder neu gestaltet. Jeder der Fantasy, Parallelwelten und den Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ mag, dem kann ich diesen leider letzten Band der Reihe ans Herz legen.

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  • Matteos spannende Reise geht weiter - toller Abschluss

    Das Herz von Jandur
    hexe2408

    hexe2408

    23. March 2014 um 17:13

    Matteos spannende Reise geht in die nächste und finale Runde. Nachdem er im ersten Band „Der Puls von Jandur“ schon viele Abenteuer erlebt hat, bemüht er sich nun, ein möglichst normales und unauffälliges Leben zu führen. Doch der Versuch, die Zeit in Jandur und die dort lebenden Personen zu vergessen, scheitert immer wieder. Matteos Herz hängt an dieser Welt und besonders an Lith. Ein Jahr nach seiner Rückkehr gerät Matteo nun ins Visier einer Verbrecherbande, die eine bisher unbekannte Verbindung nach Jandur hat. Es ist Zeit zu handeln und sich seinem Schicksal zu stellen. Im Buch trifft man sowohl auf viele bereits bekannte, teilweise liebgewonnene, als auch auf neue, zum Teil böse Charaktere, die gemeinsam eine vielfältige Mischung ergeben. Einige Zusammentreffen sorgen sogar für ziemliche Reiberein, Beulen und gebrochene Nasen. Matteo entwickelt sich in diesem Band weiter und muss über sich hinauswachsen, um sich der anstehenden Herausforderung zu stellen. Dabei steht ihm jedoch nicht nur der Kampf gegen Dylora, sondern auch der gegen seinen geteilte Seele bevor. Stark geprägt durch die Vergangenheit fällt es ihm häufig schwer, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und alles Belastende hinter sich zu lassen. Besonders gut gefällt mir Matteo in der Verbindung mit Lith. Die beiden sind häufig eine ziemlich explosive, manchmal auch witzige Mischung. Es gibt Streit und Raufereien, dabei kommen sie sich allerdings auch wieder näher. Lith habe ich sehr lieb gewonnen. Sie ist sehr vielseitig und präsentiert in diesem Buch noch einmal ganz andere Seiten, als man bereits aus dem ersten Band kannte. Der Schreibstil von Mara Lang ist, wie auch schon im ersten Band, sehr angenehm und bildhaft. Kleinere Rückblenden und Zusammenfassungen helfen dabei, sich an die ersten Abenteuer in Jandur zu erinnern und die Zusammenhänge wieder herzustellen. Sehr schön finde ich die Rückkehr ins geheimnisvolle Jandur. Die mystischen Wesen, gepaart mit der mittelalterlichen Lebensweise und dem herrschenden Krieg, sorgen für viel Spannung und Vielfalt. Die Mischung aus Aktion, Abenteuer und Gefühl ist gelungen und bringt viel Abwechslung mit sich. Immer wieder gibt es kleine Überraschungen, die das Blatt wenden und für neue Probleme und Herausforderungen sorgen. Das Ende der Dilogie rundet die Geschichte ab und lässt mich sehr zufrieden zurück.

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  • grandioser Abschluss

    Das Herz von Jandur
    Manja82

    Manja82

    22. March 2014 um 14:23

    Kurzbeschreibung: Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ... (Quelle: Impress) Meine Meinung: Matteo lebt nun schon seit einem Jahr wieder in der Splitterwelt, im Körper von Khor. Zuerst waren seine Eltern skeptisch, dann aber haben sie ihm die Geschichte über Jandur geglaubt und akzeptiert, dass ihr toter Sohn in anderer Erscheinung wieder da ist. Doch Matteo vermisst Jandur, seine Bewohner wie Lord Nador und ganz besonders Lith. Da wird er ganz plötzlich von Russen verfolgt ohne zu wissen was sie von ihm wollen. Wenig später taucht Lith in der Splitterwelt auf und erzählt Matteo vom Krieg in Jandur. Ein Krieg zwischen den Truppen von Nador und denen der Kaiserin Dylora. Für Matteo steht fest er muss zurück nach Jandur, egal wie. Ist er doch der Einzige, der Dylora vernichten und wieder Frieden nach Jandur bringen kann … Der Fantasyroman „Ds Herz von Jandur“ stammt aus der Feder der Autorin Mara Lang. Es ist der zweite und damit abschließende Teil der „Jandur-Saga“. Teil 1 „Der Puls von Jandur“ hat mich vor einiger Zeit komplett begeistert und so war ich neugierig darauf wie die Geschichte wohl zu Ende geht. Die auftauchenden Charaktere sind eigentlich soweit bekannt aus Teil 1. Matteo hat sich seit seinen Abenteuern in Jandur vor rund 1 Jahr weiterentwickelt. Er wirkt reifer und stärker als noch im ersten Teil. Er hat sich damit abgefunden im Körper eines eigentlich fremden Jungen zu stecken, einem Jungen der ihm ähnlicher ist als er möchte. Auch Lith hat sich entwickelt. Sie ist zwar noch immer richtig liebenswert und sympathisch aber nicht mehr ganz so geheimnisvoll wie im ersten Teil. Dies liegt wohl auch daran das sie und Matteo endlich ihre Gefühle füreinander zulassen. Die beiden sind richtig toll zusammen, bilden ein gutes Team. Neben weiteren bekannten Charakteren, wie Lord Nador oder auch der Kaiserin Dylora, die ich noch immer nicht leiden konnte, gibt es auch neue Figuren in der Splitterwelt. Enis und Sinan spielen besonders zu Beginn doch eine wichtigere Rolle. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bereits nach wenigen Worten war ich wieder gefangen in Matteos Geschichte. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Matteo wofür Mara Lang erneut den personalen Erzähler verwendet. Die Handlung selber knüpft etwa 1 Jahr nach den Geschehnissen aus „Der Puls von Jandur“ an. Es gibt zwar Rückblicke, dennoch ist es ratsam den ersten Band vorher zu lesen. So versteht man die Zusammenhänge besser. Die Geschichte ist von Beginn an spannend, fesselt und es gibt immer wieder Wendungen die überraschen. Die Atmosphäre ist in diesem zweiten düsterer und ernster und es geht rasant voran. Das Ende bietet einen actionreichen Showdown, der den Leser mitfiebern lässt. Der Epilog ist dann eher ruhig und ich habe den Reader schließlich begeistert und zufriedengestellt zur Seite gelegt. Fazit: „Das Herz von Jandur“ von Mara Lang ist ein grandioser Abschluss der „Jandur-Saga“. Die ernstere düster wirkende Atmosphäre, Spannung von Anfang bis Ende und die Weiterentwicklung der Charaktere konnten mich abermals fesseln und überzeugen. Definitiv zu empfehlen!

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  • ein spannend wie humorvoller Dilogie-Abschluss

    Das Herz von Jandur
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    21. March 2014 um 06:46

    Zitat: „Im Herz von Jandur. Das ist eine riesige Höhle in den Steinernen Gängen des Erythgebirges. Dort entspringt der Quell des Lebens, ehe er in Eznar an die Oberfläche tritt.“ (Pos. 715/4914) „Wer ist Tolkien“, fragte Lith. „Dein Freund?“ Jetzt stimmten auch die Eltern in Matteos Lachen ein. „Nein, J. R. R. Tolkien war ein Schriftsteller“, erklärte Brizio. „Er hat Bücher über eine Fantasy-Welt geschrieben, die deiner ähnlich ist.“ „Vielleicht war er ja mal in Jandur“, meinte Lith. (Pos. 728/4914) Inhalt: Über ein Jahr ist seit Matteos Rückkehr in unsere Welt vergangen. Er hatte geglaubt, er würde in seinem eigenen Körper ankommen, wie Lith ihm versichert hatte. Das war jedoch nicht der Fall. Denn sein Körper, Matteos Körper, war kurz nach seinem Aufbruch nach Jandur gestorben. Nun steckt er in Khors Körper, besitzt einen Puls, sieht etwas anders aus und versucht mit ganzem Herzen, das neu begonnene Leben mit seinen Eltern zu genießen. Doch etwas zieht ihn nach Jandur, Matteo fühlt sich gespalten. Der Kontakt zur anderen Welt lässt aber nicht mehr lange auf sich warten. Zuerst wird Matteo von einem sehr seltsamen Mann an seinem Grab angesprochen, dann wird er von ein paar Russen verfolgt. Das kann nur eines bedeuten: Dylora hat ihn gefunden.  Meinung: Mit dem „Puls von Jandur“ konnte mich Mara Lang absolut positiv überraschen und so hoffte ich, dass es bald weitergehen würde.  Der Einstieg in den Dilogie-Abschluss „Das Herz von Jandur“ gelang ausgesprochen einfach, obwohl in der Zwischenzeit einiges passiert ist. Matteos Körper ist damals, kurz nachdem er ihn verlassen hatte, gestorben und wurde begraben. In Khors Körper besitzt er keine echte Identität. Seine Familie musste mit ihm umziehen, er musste auf eine neue Schule, was nur mithilfe der „unsauberen“ Kontakte seiner Mutter möglich war. Das Schlimmste ist aber: Matteo sehnt sich nach Jandur. Egal, wie sehr er versucht hat, sein Leben zu leben, es funktionierte mit seinem zerrissenen Herzen nicht. Als Matteo eines Abends von seltsamen Typen verfolgt wird, und er sich mit dem Puls retten muss, ist schnell Lith zur Stelle – doch ihr wurde die Weltenspirale weggenommen, als sie abreiste – so ist eine Rückkehr nach Jandur unmöglich, oder? Es gibt eine weitere Weltenspirale, von der Matteo weiß. Die von Sebastján, des Arztes aus Kirasa, der ursprünglich aus München gekommen war und in Jandur bleiben musste. Doch auf was die beiden stoßen, ist eine Verschwörung der Extraklasse. Mara Lang konnte ihren Weltentwurf konsequent fortführen. In kurzen Erzählungen schildert sie, was seit dem letzten Kampf in Jandur geschehen ist. Dass Dylora moderne Waffen aus der Splitterwelt benutzt, Lord Nador sich nicht mehr lange behaupten können wird. Nur der Lichtpuls und die Prophezeiung können ihn retten. So werden beiläufig auch die Ereignisse aus Teil 1 wieder gegenwärtig und man kann sich als Leser direkt in die Geschichte saugen lassen. Das erste Drittel spielt dieses Mal in der Splitterwelt, auf der Suche nach der Weltenspirale und dem Aufdecken der Machenschaften von Kaiserin Dylora, die weit über die Grenzen ihres Reiches hinaus arbeitet. Nach wie vor will sie sämtliche Macht an sich reißen, hat Bündnispartner in der realen Welt und ein zuträgliches Geschäft, das auf den Geschöpfen Jandurs basiert. Mir hat dieser Ausflug in die „Realität“ sehr gut gefallen, zu welchen Dingen Dylora und ihre Handlanger fähig sind. Dennoch habe auch ich mich nach Jandur gesehnt und war froh, als ich durch Matteos Augen einen Blick auf Lev-Chi erhaschen konnte.  Die Geschichte wird weiterhin von einem personalen Erzähler aus der Sicht von Matteo geschildert. So erfährt der Leser von seinen Emotionen und dem inneren Zwiespalt, in dem er sich befindet, sowie von seinen Gefühlen für Lith. Die Autorin geht noch weiter in die Tiefe, gibt Antworten auf die Fragen, die in Band 1 unerwidert blieben. Mara Lang bleibt ihrem leichten und flüssigen Schreibstil treu, lockert die Düsternis und ernstere Atmosphäre dieses zweiten Teils mit den humorvollen und schlagfertigen Gedanken von Matteo auf. Dennoch verzichtet sie nicht auf tiefgehende Emotionen und ernstere Themen. Der Leser muss sich auch auf den Verlust des ein oder anderen Buchcharakters einstellen. Mein Interesse am Ausgang der Geschichte war nahezu von der ersten Seite an spürbar. Die Spannung stieg konsequent an, verlor sich zwischendurch jedoch immer  wieder, als ich kleinere Längen verspürte. Mara Lang liefert ihren Lesern einen magischen Showdown inklusive der Erfüllung einer alten Prophezeiung, die sich jedoch ganz anders äußerte als geplant. Anschließend lässt sie die Dilogie ruhig und mit einem melancholischen Ton, der das Glück einläutet, ausklingen. Urteil: Mein zweiter Ausflug, direkt ins „Herz von Jandur“, bot erneut Spannung, viele Geschöpfe, starke Charaktere und große Emotionen. Die wenige Längen trübten meinen Lesespaß kaum. Mara Langs Schreibstil tat sein übriges und so konnte ich die Reise absolut genießen. Sehr gute 4 Bücher für Matteo und Lith. Wer auf der Suche nach High Fantasy in jugendgerechter Verpackung ist, einer Mischung der Welten nicht abgeneigt ist und wissen will, woher Tolkien die Inspiration zu Mittelerde hatte, sollte unbedingt zu „Jandur“ greifen. Die Serie: 1. Der Puls von Jandur 2. Das Herz von Jandur ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Jandur zieht einen in seinen Bann – auch ohne eigene Weltenspirale

    Das Herz von Jandur
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    18. March 2014 um 22:36

    - Achtung, inhaltliche Spoiler zu Band 1 - Ein Jahr liegen die Abenteuer in Jandur bereits zurück und Matteo versucht, trotz seines neuen Körpers wieder in sein normales Leben zurückzufinden. Aber es fällt ihm schwer, das magische Land mit seinen zauberhaften Bewohnern zu vergessen, allen voran Lith. Als er plötzlich Abends verfolgt wird, ahnt er bereits, dass ihm wieder neue Abenteuer bevorstehen... Das Herz von Jandur ist der zweite und abschließende Band der Jandur-Saga von Mara Lang. Die Geschichte setzt etwa ein Jahr nach den vergangenen Ereignissen an. Über kleine Rückblicke werden die Geschehnisse aus dem Puls von Jandur noch einmal aufgefrischt bzw. die notwendigen Zusammenhänge für Neu-Leser erklärt. Trotzdem sei gesagt: Lieber mit dem ersten Band der Reihe beginnen, denn erstens verpasst man sonst eine unglaublich tolle Geschichte und zweitens sind die Rückblicke dann doch zu begrenzt, um wirklich alle kleinen Verstrickungen nachzuvollziehen und die Figuren sofort richtig einzuschätzen zu können. Der Grundkonflikt aus dem ersten Band bleibt zwar erhalten, aber die Geschichte bietet doch einige überraschende Wendungen. Die Handlung ist durchweg spannend und actionreiche Szenen wechseln sich mit emotionalen Momenten ab. Obwohl von einem Er-Erzähler berichtet wird, ist man als Leser sehr nach an Matteo und seinen Gedanken. Er hat sich seit seiner ersten Reise nach Jandur weiterentwickelt, was aufgrund seiner neuen Lebenssituation nur allzu verständlich ist. Nachvollziehbar wird dargestellt, wie er sich zwischen den beiden Welten hin und hergerissen fühlt. Mara Lang hat in ihrer Jandur-Saga eine faszinierende Parallelwelt geschaffen, die mit ganz eigenen Bewohnern daherkommt. Sehr detaillierte, bildhafte Beschreibungen ermöglichen es, sich die ungewöhnlichen Wesen genau vorzustellen. Auch die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet. Neben vielen „alten Bekannten“ kommen auch neue Figuren hinzu, wobei alle Personen sehr vielseitig dargestellt sind und sehr unterschiedliche Seiten von sich zeigen. Zwar lassen sich viele Figuren nach Gut oder Böse einteilen, aber die Grenzen sind fließend, so mancher wechselt die Seite oder verbirgt sein wahres Gesicht. Fazit: Das Herz von Jandur ist ein gelungener Abschluss der Geschichte um Matteo. Erneut überzeugt die detaillierte Ausgestaltung Jandurs, der bildhafte Schreibstil und die sympathischen Charaktere, deren Entwicklung der Leser hautnah miterleben kann. Schade, dass die Abenteuer um Matteo nun vorbei sind, aber das Ende lässt wirklich kaum Wünsche offen.

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  • ein toller Abschluss der Jandur-Saga

    Das Herz von Jandur
    Letanna

    Letanna

    15. March 2014 um 13:30

    Seit einem Jahr ist Mattheo wieder in seiner Welt im Körper von Khor. Anfangs könnten seine Eltern gar nicht glauben, was er ihnen für eine Geschichte erzählt hat, haben dann aber die Tatsache akzeptiert, dass er ihr Sohn ist, der eigentlich gerade eben erst gestorben ist. Mattheo vermisst Jandur sehr, vor allem aber Lith, die ihm trotz ihres Verrates sehr ans Herz gewachsen ist. Plötzlich befindet sich Mattheo im Visir der Russen-Mafia und kann sich gar nicht erklären warum. Da taucht Lith auf und nimmt ihn mit nach Jandur, denn der Krieg zwischen Nador und der Kaiserin geht weiter und Jandur droht die Zerstörung. Auch der 2. Teil dieser Reihe hat mir super gefallen. Seit dem ersten Teil ist ein Jahr vergangen. Matteo hat in Khors Körper eine neue Identität annehmen müssen, denn sein alter Körper ist ja gestorben. Der erste Teil der Handlung spielt in unserer Welt also der Splitterwelt. Später erfolgt dann der langersehnte Wechsel nach Jandur. Neben den bekannten Figuren gibt es ein paar Neuzugänge. Wie schon im ersten Teil geht es vor allem um den Machtkampf zwischen Nador und Dylora, der hier noch einmal neue Ausmaße annimmt. Die Autorin lässt sich hier wieder einiges einfallen und am Ende kommt es zum großen Showdown. Bis dahin müssen die Helden aber einiges durchmachen und erleiden und am Ende sterben sogar einige Charaktere. Auch der Romantikanteil kommt dieses Mal nicht zu kurz. Die Beziehung zwischen Matteo und Lith entwickelt es weiter und beide kommen sich näher. Alles in einem ein wirklich gelungener 2. Teil und gleichzeitiger Abschlussband, der von mir die volle Punktzahl erhält. 

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