Mara Laue

 4,3 Sterne bei 343 Bewertungen
Autorin von Smaragdjungfer, Singleton Soul und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mara Laue (©)

Lebenslauf

Mara Laue, 1958 in Braunschweig geboren, lebt heute als freie Schriftstellerin in Kleve. Seit ihrer Kindheit verbringt sie ihre Sommer mit Vorliebe an der Nordseeküste. Die begeisterte und fantasiereiche Geschichtenerzählerin hat ihre Leidenschaft im Jahre 2004 zur Profession gemacht. Die viel beschäftigte und erfolgreiche Autorin von Science-Fiction- und Mystery-Serien veröffentlichte im Sutton Verlag die Krimis "Schwarze Dame Tod" und "Smaragdjungfer". Mara Laue ist außerdem Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen.

Alle Bücher von Mara Laue

Cover des Buches Smaragdjungfer (ISBN: 9783866808706)

Smaragdjungfer

 (43)
Erschienen am 16.08.2011
Cover des Buches Singleton Soul (ISBN: 9783940258274)

Singleton Soul

 (37)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Erweckung - Leseprobe (Dämonenerbe) (ISBN: 9783864431685)

Erweckung - Leseprobe (Dämonenerbe)

 (25)
Erschienen am 08.04.2013
Cover des Buches Talisker Blues (ISBN: 9783940258168)

Talisker Blues

 (27)
Erschienen am 25.01.2013
Cover des Buches Göttin der Finsternis (ISBN: 9783940036834)

Göttin der Finsternis

 (22)
Erschienen am 19.02.2015
Cover des Buches Schattenspur (ISBN: 9783864431449)

Schattenspur

 (19)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Brocksteins letzter Vorhang (ISBN: 9783954750993)

Brocksteins letzter Vorhang

 (16)
Erschienen am 20.11.2014
Cover des Buches Nach Mallorca in den Tod (ISBN: 9783945195352)

Nach Mallorca in den Tod

 (13)
Erschienen am 01.10.2014

Neue Rezensionen zu Mara Laue

Cover des Buches Watermans Tod (ISBN: 9783986720513)
beetletins avatar

Rezension zu "Watermans Tod" von Mara Laue

Spannung vom Anfang bis zum Ende
beetletinvor 3 Monaten

Waterman‘s Tod

Ein Whiskey-Krimi aus Irland

Von Mara Laue


Die Autorin war mir bereits von diversen Krimis, u.a. auch welche die in Irland spielen, sehr bekannt.

Ich mag ihre Art zu schreiben und da ich auch irische Whiskeys bevorzuge, war ich für diesen Krimi natürlich prädestiniert. Und deshalb habe mich unheimlich gefreut diesen spannenden Kriminalroman als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.

Die Geschichte ist spannend erzählt und bitte lesen sie am Ende die irischen Erklärungen als Erstes. Ich war noch nicht in Irland aber dieser Roman hat mein Fernweh zur grünen Insel wieder entfacht.

Verschenken Sie dieses Buch unbedingt mit einem irischen Whiskey!

Cover des Buches Watermans Tod (ISBN: 9783986720513)
Ascoras avatar

Rezension zu "Watermans Tod" von Mara Laue

Klassischer Krimi
Ascoravor 4 Monaten

Watermans Tod von Mara Laue ist ein ganz klassischer Krimi, eine verzwickte Mördersuche ohne viele Ablenkungen. Mit Ablenkungen meine ich die Erzählungen rund um die Ermittler, zusätzliche Liebesgeschichten oder sonstige Abschweifungen. Hier geht es rein um die Ermittlungen und die haben es in sich. Cian Waterman liegt eines Morgens tot in seinem Pub, dem Merman’s Song in Limerick. Er wurde gleichzeitig vergiftet, erstochen und erschlagen. Die Tat eines Täters oder waren es mehrere? Genügend Feinde hatte sich Waterman gemacht, allein an seinem letzten Tag hatte er Streit mit mindestens fünf Personen und auch sonst war er eher der schwierige Typ. Es ist ein herausfordernder Fall für Inspector Cathal O’Donovan, denn je mehr er ermittelt umso mehr Fragen tuen sich auf und umso mehr Geheimnisse kommen ans Licht.

Ich persönlich war regelrecht gefesselt und konnte das Buch kaum unterbrechen, man kann richtig schön miträtseln und die Puzzlestücke zusammensetzen, ob man das richtige Bild dabei herausbekommt, ist die Frage, denn es gibt gleich einige spannende und überraschende Wendungen. Wer Lust auf eine klassische Mördersuche hat wird mit Watermans Tod sicherlich nicht enttäuscht.

Cover des Buches Watermans Tod (ISBN: 9783986720513)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Watermans Tod" von Mara Laue

Ein komplexer Krimi, bei dem wenig so ist, wie es scheint
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

Ich mag Mara Laues Whisk(e)y-Krimis! Egal ob sie, wie jene Reihe rund um Privatdetektivin Rowan Lockart in Schottland oder wie dieser hier in der Republik Irland spielen. Das „Wasser des Lebens“ auf gälisch uisge beatha darf nicht fehlen.  

Als Cian Waterman tot in seinem Pub Merman’s Song liegt, wundert das niemand, gilt er doch als raubeiniger Zeitgenosse mit vielen Feinden. Dass man ihn allerdings gleichzeitig vergiftet, erstochen und zu guter Letzt noch den Schädel eingeschlagen hat, also gleich dreimal getötet hat, stellt Inspector Cathal O’Donovan vor eine große Herausforderung.  

Also klappert er alle potenzielle Täter der Reihe nach ab: vorrangig natürlich die liebe Verwandtschaft wie Watermans Schwager, der den beabsichtigen Verkauf des Pubs verhindern wollte und die Kellnerin, von der behauptet wird, sie sei Cians Geliebte gewesen und die das Lokal dann auch noch erbt. Oder muss die Polizei doch die drei Männer, mit denen der Tote am Abend des Todes einen veritablen Streit hatte, ausforschen? Oder hat sich ein Teilnehmer am „Limerick-Bewerbs“, der regelmäßig im Pub stattfindet und angeblich von Cian manipuliert worden ist, gerächt? Und was hat die Lücke von zwei Jahren in Watermans Lebenslauf zu bedeuten? Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Ein tödliches? 

Fragen über Fragen, die den sympathischen Ermittler ziemlich fordern, den kaum ist eine halbwegs beantwortet, taucht eine neue auf.  

Meine Meinung: 

Ich kenne ja schon einige Krimis aus der Feder von Mara Laue, die meistens klassische Ermittlerkrimis sind. Die Krimis sind, auch wenn sie nicht allzu viele Seiten haben, sehr gut strukturiert. Sie enthalten viel Lokalkolorit sowie Hinweise auf historische Ereignisse, die sehr gut recherchiert sind, und Auswirkungen auf das aktuelle Verbrechen haben. Nebenbei erfährt der Leser einiges über Land und Leute. 

Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Leser werden mehrmals auf falsche Fährten gelockt. 

Die Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten und sorgen, sowie wie Cian Waterman, für Überraschungen.  

Fazit:

Diesem klassischem Ermittlerkrimi, der uns ins irische Limerick mit erlesenem Whiskey und jenen fünfzeiligen Gedichten, eben Limericks, führt, gebe ich sehr gerne 5 Sterne. Sláinte!

 

Gespräche aus der Community

Sanktuarium

Vampir, Werwolf und Dämonin – mit diesem Trio sollte man sich besser nicht anlegen ...

Ashton Ryder, Ex-Wächter der Vampire, hat schwere Schuld auf sich geladen. Um sie zu sühnen, wird ihm vom Rat der Wächter auferlegt, zum „Sanktuarium“ zu pilgern, dem größten Heiligtum der Vampire, das verborgen in Russlands Wäldern liegt.

Dort angekommen, müssen er und seine Begleiter – die Dämonin Sam Tyler und ihr Gefährte, der Werwolf Nick Roscoe – feststellen, dass der Hüter des Sanktuariums von einem Werwolf ermordet wurde. Nick gerät in Verdacht, und ehe die drei sich versehen, stehen sie zwischen allen Fronten eines sich anbahnenden Vernichtungskrieges zwischen Werwölfen und Vampiren.

Doch wer steckt wirklich hinter dem Mord, und welchem Zweck dient die grausame Tat? Die Antwort könnte in dem Mysterium liegen, das seit Jahrtausenden im Sanktuarium bewahrt wird. Und nur durch dieses Mysterium könnte Ashton seinen Seelenfrieden zurückerlangen.


Diese Leserunde stellt den 3. und letzten Band der Ashton-Ryder-Trilogie vor.

WICHTIGER HINWEIS:

1. DER BAND IST SO AUFGEBAUT, DASS AUCH LESER/INNEN IHN GENIESSEN KÖNNEN, DIE DIE ERSTEN BEIDEN BÄNDE NICHT KENNEN! Alle relevanten Ereignisse aus den vorigen Bänden werden für "NeuleserInnen" im Buch erklärt.

2. Das Buch ist KEIN Jugendbuch, sondern richtet sich explizit an Erwachsene und ist für unter 16-jährige nicht geeignet.


184 BeiträgeVerlosung beendet
MaraLaues avatar
Letzter Beitrag von  MaraLauevor 7 Jahren
Danke, ich gebe mir Mühe! ;-)

Göttin der Finsternis

Okkult-Krimi, Verlag Torsten Low

Wer aus der Hölle zurückkehrt, ist nie mehr derselbe

Der junge Vampir Ashton Ryder hat sich gerade in seine Ämter als Wächter (Cop der Vampirgemeinde) und neues Oberhaupt der New Yorker Vampire eingelebt, als die Wächter mit einer ernsten Bedrohung konfrontiert werden. Yassarra, die schwarze Vampirgöttin, ist erwacht und schickt sich an, ihre grausame Herrschaft über die Vampire zu etablieren. Als Ashton ihr in die Hände fällt und in die Unterwelt verschleppt wird, gibt es nur ein Mittel, ihn und seine Seele zu retten: das dunkle Geheimnis der Dämonin Sam Tyler. Doch das zu benutzen, hätte nicht nur für Sam fatale Folgen. Es könnte auch das fragile Gleichgewicht der magischen Kräfte in der Welt zerstören – mit unabsehbaren Folgen für die magische Gemeinschaft, die Vampire, Werwölfe und unzählige Menschen.


HINWEIS 1:

"Göttin der Finsternis" ist zwar der 2. (mittlere) Teil einer Trilogie, aber jeder Band ist so aufgebaut, dass man sie einzeln ohne Kenntnisse der vorherigen Bände lesen kann. Da bisher aber niemdand sich gemeldet (rezensiert) hat, die/der den 2. oder 3. Band ohne Vorkenntnis des/der ersten gelesen hat und deshalb die "Probe aufs Exempel" noch aussteht, wie gut (oder schlecht) es gelungen ist, diese Absicht zu verwirklichen, sind ausdrücklich auch BewerberInnen eingeladen, die Teil 1 nicht kennen.

Der Verlag Torsten Low verlost 10 Exemplare, davon 5 Prints und 5 eBooks. Bitte gebt bei eurer Bewerbung an, für welche Variante ihr euch bewerbt.

Die Bewerbungsfrist endet am 30.01.16 um 23.59 Uhr. Um 0.15 Uhr am 31.01. schreitet die Losfee zur Tat.


HINWEIS 2:

Trotz des Vampir-Themas handelt es sich NICHT um ein romantisches Abenteuer mit "Kuschelvampiren" à la "Twilight" und ähnlichen Romanen/Filmen, sondern um Horrorliteratur für Erwachsene und Jugendliche ab 16, in der es u. a. um Schuld und Sühne geht. Sex, Blut und knallharte Verbrechen kommen vor, wenn auch nicht ausufernd und nicht "splatternd", aber jede/r Bewerber/in sollte das im Vorfeld wissen, um Enttäuschungen aufgrund falscher Erwartungen zu vermeiden. Eine "Göttin der Finsternis" ist nun mal per se keine allzu nette Person. ;-)


Ich freue mich auf eine rege Diskussion und  drücke allen Bewerberinnen und Bewerbern die Daumen!

Wer schon einmal eine Leserunde bei mir mitgemacht hat, weiß, dass ich immer im Vorfeld und zwischendurch in der "Plauderecke" Hintergrundinfos zum Buch, seiner Entstehungsgeschichte und darin verarbeiteten Themen zum Besten gebe. Es lohnt sich also, auch vor dem Stichtag ab und zu hier vorbeizuschauen.

 

373 BeiträgeVerlosung beendet
MaraLaues avatar
Letzter Beitrag von  MaraLauevor 8 Jahren
Die Trilogie geht in die letzte Runde! Ab heute läuft die Bewerbung für Teil 3 "Sanktuarium". Wer mitmachen möchte, findet die Ausschreibung hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Mara-Laue/Sanktuarium-1121626305-w/leserunde/1354432303/ Würde mich freuen, wieder einige von euch dabei begrüßen zu können!
Klischee, Klischee, Klischee - übelste Klischees
Bewertung: 2 Sterne

Der Inhalt:

Archäologe Ricardo ist überzeugt (die alten Maya-Götter wissen warum), sich nie „irrational leidenschaftlich“ zu verlieben. Aber als er Maria, die als berühmte Tänzerin „La Gitana“ auf der Bühne steht, zum ersten Mal tanzen sieht, ist es um ihn geschehen. Maria ist aber nach einem traumatischen Date „innerlich erstarrt“ und will nie im Leben einen Mann. Doch als sie Ricardo zum ersten Mal im Zuschauerraum sieht, macht er ihr zwar Angst (er ist groß und ernst und deshalb - Achtung Ironie! -, wahrlich zum Fürchten!), aber trotzdem fasziniert er sie. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Ricardo stellt ihr hartnäckig in bester Stalker-Manier nach, verfolgt sie sogar bis nach Hause, obwohl die Adresse streng geheim gehalten wird (die Autorin bleibt die Antwort schuldig, wie er dieses Geheimnis gelüftet hat), und will Maria gleich heiraten, obwohl er sie zu dem Zeitpunkt kaum kennt. (Achtung Ironie: Wirklich überaus glaubhaft!) Obwohl sie ihn mehrfach zurückweist und nach der ersten Liebesnacht mit ihm Schluss macht, wird natürlich alles gut und sie kriegen sich und wollen gleich ein Baby.

 

Der einzige Grund, warum ich diesem Buch 2 Sterne gebe ist, dass es stilistisch einwandfrei geschrieben ist und sich flüssig liest. Auch die romantischen Szenen sind handwerklich gut geschrieben.

Den Inhalt fand ich nicht nur wegen der Klischees schwer verdaulich.

Besonders missfallen hat mir die Botschaft, dass da nur der „richtige“ Mann kommen muss, um einer vergewaltigten Frau die Angst vorm Sex zu nehmen und alles ist wieder gut - nachdem schon ein Kuss (!) sie in Panik versetzt hat. Das ist ein Schlag ins Gesicht jedes Vergewaltigungsopfers! Und dass der Sex mit dem „richtigen“ Mann dann auch gleich beim ersten Mal klappt und soooo toll ist und die „erkaltete“ Leidenschaft der armen Frau „erweckt“ – schlimmer (und realitätsferner) geht es nicht mehr mit den Klischees! Das ist meiner Meinung nach auch nicht mehr mit der „dichterischen Freiheit“ zu entschuldigen oder damit, dass es sich um Fiktion und nicht um einen Erlebnisbericht handelt. Wenn man sich eines solchen Themas annimmt, dann sollte man es sensibel und wenigstens halbwegs realistisch behandeln. Das geht auch innerhalb einer fiktiven Liebesgeschichte, die dadurch nicht weniger romantisch werden muss, wenn man sich Mühe gibt.

 

Doch damit nicht genug! Die Autorin vermittelt das gefährliche und absolut realitätsfremde Bild, dass eine Frau Ja meint, obwohl sie Nein sagt. Geht’s noch, Ms. Grant??? Maria hat Angst vor Ricardo. Er bestimmt „Du gehörst mir!“, sie sagt mehrfach „Nein!“, was ihn nicht die Bohne interessiert. Beste (südamerikanische) Macho-Manier. Trotzdem trifft sie sich mit ihm und findet ihn ja ganz nett, fährt sogar allein (!) mit ihm zum Strand, wo sie dann händchenhaltend mit ihm im Wasser spaziert. (Trotz Angst? Trotz Trauma? Das halte ich für ein Gerücht!) Und obwohl sie ihn nett und angenehm findet (aber trotzdem noch Angst vor ihm hat - ???), rennt sie anschließend davon, denn sie will ihn ja nicht, stellt aber fest, dass sie ihn doch liebt (wieso eigentlich, wird einem als Leserin nicht klar). Auch sonst benimmt sich die „Heldin“ selten wie eine erwachsene Frau und eher wie ein herumzickender unreifer Teenie mitten in der Pubertät, der seine eigenen Handlungen nicht nachvollziehen kann. (Der Leser kann das erst recht nicht.)

 

Dann die Liebesnacht. Maria lässt sich angeblich nur darauf ein in der Überzeugung, wenn sie sich Ricardo einmal hingegeben hat, wird er das Interesse an ihr verlieren und sie verlassen. Frage: Glaubt die Autorin wirklich, dass eine erwachsene (!) Frau Ende zwanzig derart naiv sein kann? Aber gut, so was gibt es vielleicht tatsächlich. Nur als Heldin eines Liebesromans taugt so eine Figur wirklich nicht. Trotz Marias Trauma und ihrer Angst wird der Sex natürlich toll, aber hinterher hat Maria Angst vor ihrer eigenen Courage und macht mit Ricardo „endgültig“ Schluss (glaubt der Leser keine Sekunde!) – nur um ein paar Wochen später reumütig zu ihm zurückzukriechen, weil sie ihn ja liebt und ohne ihn nicht leben kann. (Wie vorhersehbar!!!) Und der darauf folgende Sex gilt beiderseitig als Akt zur Zeugung eines Babys. Klischeehafter geht es wirklich nicht mehr!

Zwar schreibt das Genre vor, dass vor dem Happy End alles drohen sollte endgültig zu scheitern, um die Spannung zu erhöhen. Aber das kann man erheblich glaubwürdiger schreiben, wenn man sich die Mühe macht, anstatt der Klischees und an den Haaren herbeigezogenen „Begründungen“ einen echten Konflikt auftauchen zu lassen. Derer gibt es in Beziehungen schließlich genug. Die Autorin hat sogar einen eingebaut: Wegen eines Gerüchtes glaubt Maria, dass Ricardo eine andere Frau liebt. Warum die Autorin das nicht als den zentralen und erheblich glaubhafteren Konfliktpunkt für Marias Ablehnung genommen hat, bleibt ebenso ihr Geheimnis wie die Frage, ob sie wirklich glaubt, ihre Leser mit dieser geballten Anhäufung von Klischees und einer auch ohne diese Klischees völlig unglaubhaften Liebesgeschichte begeistern zu können.

 

Noch ein paar Worte zu den handwerklichen Schwächen. Die Charaktere bleiben blass. Ihre Handlungsmotive werden (mir) selbst am Ende, wo die beiden sich einander erklären, beim besten Willen nicht klar und sind (für mich) unausgegoren und deshalb in keiner Weise nachvollziehbar. Die meisten Dialoge sind nichtssagend und ohne echten Inhalt, ebenso einige Handlungen.

Letztes Mako: Es soll ein Liebesroman sein. Die Liebe kommt nur am Rande vor und wirkt derart konstruiert und deshalb unglaubhaft, dass sie nicht einmal für die Realität taugt (die ja manchmal die unglaublichsten Geschichten schreibt), geschweige denn für einen LIEBESroman, bei dem die Liebe im Mittelpunkt stehen sollte. Liebe auf den ersten Blick gibt es, keine Frage! Aber die kann und sollte man erheblich glaubhafter darstellen. Mich hat der Roman leider in keiner Weise überzeugt.


PS: Der Grund, warum ich das nicht als Rezension veröffentlichen konnte, ist, dass das System das Buch nicht kennt und deshalb den Text nicht als Rezension annehmen wollte. Liegt vielleicht daran, dass Vanessa Grants Bücher noch nicht auf Deutsch erschienen sind.  Wenn dieser Roman für die Autorin typisch sein sollte, ist das definitiv kein Verlust.

 


Zum Thema
0 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 356 Bibliotheken

auf 53 Merkzettel

von 6 Leser*innen aktuell gelesen

von 14 Leser*innen gefolgt

Reihen der Autorin

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks