Mara Laue 12 Stunden Frist

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Inhaltsangabe zu „12 Stunden Frist“ von Mara Laue

12 Stunden bleiben Manfred Thaler, dann drohen die Entführer seine Tochter zu töten. Es sei denn, er gewinnt bis dahin das von seiner Firma vermarktete Computerspiel TRENIGMARIS. Nur eine Person kann ihm helfen: die Programmiererin des Spiels, Ricky Schäfer. Doch diese hat wenig Interesse daran, ihrem ehemaligen Chef, von dem sie sich im Streit getrennt hat, zu unterstützen. Die Suche nach dem Kind wird zur Verfolgungsjagd durch Berlin und zu einem Spiel gegen einen Gegner, dessen Pläne sehr viel weitreichender sind, als irgendjemand ahnt.

Ich finde das Buch richtig gut. Vor allem, dass man verschiedene Sichtweisen der Protagonisten bekommt. Da hat man fast schon Mitleid ;-)

— Imoagnet
Imoagnet

Du hast 7 Level und nur 12 Stunden Zeit! Ein scheinbar unlösbares Online-Game wird als "Lösegeld" in einem Entführungsfall eingesetzt!

— kassandra1010
kassandra1010

Ein solides, unterhaltsames Buch, mit gutem kriminaltechnischem Hintergrundwissen

— Lenneth88
Lenneth88

Drei Bücher in einem und jedes erzählt aus anderer Sicht - klasse gemacht!

— mabuerele
mabuerele

Well done, girl. Well done indeed! Mehr braucht man zu dem Buch nicht sagen. ;)

— moorlicht
moorlicht

Spannung von der ersten Seite. Die drei unterschiedlichen Teile des Buches bringen immer wieder neue Fakten.

— lila_socken
lila_socken

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  • Leserunde zu "12 Stunden Frist" von Mara Laue

    12 Stunden Frist
    MaraLaue

    MaraLaue

    12 Stunden Frist - Thriller 12 Stunden bleiben Manfred Thaler, dann drohen die Entführer, seine Tochter zu töten. Es sei denn, er gewinnt bis dahin das von seiner Firma vermarktete Computerspiel TRENIGMARIS. Nur eine Person kann ihm helfen: die Programmiererin des Spiels, Ricky Schäfer. Doch diese hat kein Interesse daran, ihrem ehemaligen Chef, von dem sie sich im Streit getrennt hat, zu helfen. Die Suche nach dem Kind wird zu einer Verfolgungsjagd durch Berlin und zu einem Spiel gegen einen Gegner, dessen Pläne sehr viel weitreichender sind, als irgendjemand ahnt. Ein Buch für alle, die packende Handlungen und überraschende Wendungen lieben.   Der Hintergrund: Dieses Buch entstand aufgrund einer Herausforderung, bei der die Autorin unter Beweis stellen musste, dass es problemlos möglich ist, denselben Plot sowohl als Roman wie auch als Kurzroman (Heftroman) und Story auszuarbeiten, ohne dass die beiden Letzteren nur Verkürzungen des Romantextes sind. Entstanden ist ein Dreiergespann, bei dem die Leserinnen und Leser den Roman "12 Stunden Frist" aus der Perspektive der Ermittler erleben, den Kurzroman "Operation Clavis" aus der Sicht der Verbrecher und die Story "Ein Spiel für ein Leben" aus der Perspektive von Ricky Schäfer als Ich-Erzählerin. - Alle drei Teile in diesem Buch.   Hinweis: Um die Spannung zu erhalten, wird empfohlen, die drei Teile in der vorliegenden Reihenfolge zu lesen.   

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  • Todesspiel

    12 Stunden Frist
    Starbucks

    Starbucks

    28. September 2014 um 19:38

    „12 Stunden Frist“ von Mara Laue, einer Autorin, die ich bisher nicht kannte, ist ein eiskalter Thriller, der im Gedächtnis bleibt. Betrachtet man allerdings erst einmal das Cover, so sieht dies zwar toll aus, ist aber sonst eher nichtssagend, denn dass es hier um ein Computerspiel geht, kann man zwar sehen, wenn man es weiß, aber sonst kommt man eher nicht darauf. Zum Inhalt: Das Spielen eines Computerspiels bis zum letzten Level soll für Manfred Thaler seine entführte 2jährige Tochter Marie-Claire auslösen. Der Unternehmer hat zwar eine Computerfirma und verlegt das entsprechende Spiel; er kann es aber nicht spielen. Da kann nur die Erfinderin des Spiels, Ricky Schäfer helfen, die aber kein Interesse daran hat, dem Vater des Kindes zu helfen. Als das Kind gefunden wird, wird auch bald klar, dass die Entführung nicht im Mittelpunkt dieses Thrillers steht…. Meine Meinung: „12 Stunden Frist“ ist von Anfang an spannend, ein fesselnder Thriller. Noch interessanter ist aber das Experiment oder die Wette, die noch dahinter steckt, denn in einem Roman, einer Kurzgeschichte und einem kurzen Roman hat die Autorin die Geschichte aus mehreren Perspektiven immer wieder neu geschrieben. Dies ist ihr sehr gut gelungen, denn z.B. kann der Leser später die doch eher unsympathische Ricky Schäfer dann besser verstehen. Was ich hier auch mal erwähnenswert finde, weil es mir bei den letzten Büchern, die ich gelesen habe, so manches Mal den Lesespaß verdorben hat bzw. mich völlig fehlgeleitet hat, ist der Klappentext, der neugierig auf die Story macht, aber nicht zuviel verrät – genau richtig also. Man weiß gleich, ob das Buch zu einem passt. Klar steckt noch mehr darin, als man erwartet, aber das ist auch gut so. „12 Stunden Frist“ von Mara Laue konnte mich überzeugen, und ich werde die Autorin im Auge behalten. Bis zur letzten Seite war der Roman spannend – ein Lesegenuss, der seine 4,5 Sterne verdient hat!

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  • ein Spiel, an dem ein Leben hängt

    12 Stunden Frist
    irismaria

    irismaria

    13. September 2014 um 16:16

    „12 Stunden Frist“ von Mara Laue ist ein spannender Thriller rund um ein Computerspiel. Neben dem eigentlichen Roman enthält das Buch noch einen Kurzroman aus Täterperspektive und eine Kurzgeschichte aus der Perspektive einer der Figuren. Die Autorin beleuchtet also einen Fall aus drei Perspektiven in drei Literaturgattungen – ein gelungenes Experiment. Im Mittelpunkt von „12 Stunden Frist“ steht die Entführung der zweijährigen Marie-Claire. Die Entführer verlangen von Manfred Thaler, ihrem Vater, dem eine Computerfirma gehört, dass er sein eigenes Computerspiel TRENIGMARIS gewinnt. Dazu hat er 12 Stunden Zeit. Doch bisher konnte keiner das Spiel knacken, vor allem nicht Thaler selbst. Er benötigt die Hilfe der Polizei, doch während das Spiel läuft, macht sich eine Gruppe Verbrecher auf den Weg zu einem Einbruch. Ist der Spielauftrag vielleicht nur ein Ablenkungsmanöver? „12 Stunden Frist“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Charaktere (auch die Nebenfiguren wie die nervige französische Mutter des entführten Mädchens oder der Mannheimer Ermittler) sind gut ausgearbeitet und die Story spannend und voller Überraschungen. Besonders gut haben mir die Beschreibung des Spiels und die Rätsel gefallen. Dieses Spiel würde ich auch gerne spielen (allerdings ohne ein Leben als Einsatz). Auf grausame Details (wie etwa die bei Entführungfällen oft geschilderten seelischen Qualen des Opfers) verzichtet die Autorin, was mir gut gefällt. Mein Fazit: ein klasse Thriller nicht nur für Computerspielfans und ein gelungenes literarisches Experiment

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  • Spannung, Rätselraten und viele Überraschungen!

    12 Stunden Frist
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. September 2014 um 10:32

    Eine Kindesentführung mitten in Berlin bringt Kommissar Aktan und die Staatsanwältin mächtig ins Schwitzen. Denn es wird kein Lösegeld gefordert, sondern der Vater des entführten Kindes soll ein Online-Game, welches er vermarktet hat, gegen die Entführer in sieben Runden unter Zeitlimit gewinnen. Als Lösung gibt es Puzzleteile im Bildformat, welche den Standort der entführten Tochter verraten sollen.   Doch das Spiel ist bist jetzt noch nie geschafft worden, sodass die Programmiererin her muss um das Leben des Kindes zu retten.   Ein haarsträubender Fall, bei dem die Verdächtigen bis zum Schluss nicht wirklich ausgeschlossen werden können und nur dank der taffen Programmiererin der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht werden kann…   Spannung, Rätselraten und viele Überraschungen!

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  • Spannung überzeugend verpackt in dreigeteilter Erzählweise!

    12 Stunden Frist
    Livres

    Livres

    12. September 2014 um 09:08

    Manfred Thaler ist verzweifelt: Seine Frau Monique ist vollkommen aufgelöst, da seine zweijährige Tochter entführt wurde! Die Täter verlangen, dass Thaler sein eigens veröffentlichtes Spiel TRENIGMARIS bis zum letzten Level 7 spielt und gewinnt. Dies ist bisher noch keinem Menschen gelungen. Doch Thaler ist überhaupt kein Gamer und kann sein eigenes Spiel gar nicht spielen! Wie soll er da bis zum Ende durchkommen? Seine einzige Hoffnung wäre Ricky Schäfer, die Programmiererin des Spiels. Doch Thaler hat diese damals schwer hintergangen und ihr übel mitgespielt, wodurch zwischen den beiden ein tiefer Groll liegt. Doch was verbirgt sich überhaupt hinter der Forderung der Entführer? Wird es gelingen, das kleine Mädchen unbeschadet zu befreien? Und welches Ziel verfolgen die Täter wirklich? „12 Stunden Frist“ ist eine sehr spannende und packende Geschichtensammlung, die sich zwar mit demselben Plot beschäftigt, aber niemals langweilig wird. Das Buch besteht aus einem Langroman, einem Heftroman und einem Kurztext. Die drei Werke werden jeweils aus anderen Perspektiven erzählt und haben dadurch verschiedene Schwerpunkte. Dies ermöglicht dem Leser tiefere Einblicke in unterschiedliche Situationen und Zusammenhänge. Die Spannung bleibt dabei durchgängig auf einem hohen Niveau, so dass man z.B. auch auf den letzten Seiten nochmal neue Erkenntnisse gewinnt. Ein spannendes Experiment wurde hier gekonnt umgesetzt und somit eine in sich schlüssige Erzählung aus drei Einzelwerken erschaffen.

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  • 12 Stunden Frist

    12 Stunden Frist
    Biest

    Biest

    Zum Inhalt: Die Entführer setzten Manfred Thaler, dem Vater der kleinen Marie-Claire, eine Frist von 12 Stunden um seine Tochter zu retten. Sollte er es in dieser Zeit nicht schaffen, das von ihm vermarktete Computerspiel TRENIGMARIS bis zum Ende durchzuspielen, drohen sie damit seine Tochter zu töten.       Es gibt nur eine Person die ihm helfen kann, die Entwicklerin, Ricky Schäfer, selbst. Doch diese hat wenig Interesse daran ihrem ehemaligen Chef zu helfen. Er hat sie damals betrogen und belogen. Mit der Suche nach dem Kind, beginnt für die Ermittler eine Verfolgungsjagd durch ganz Berlin. Der Täter spielt ein böses Spiel mit den Beamten, sein Motiv ist noch unklar. Seine Pläne sind weitreichender, als das zu diesem Zeitpunkt auch nur irgendjemand ahnen könnte.   Zuerst einmal ein paar Worte zu diesem ungewöhnlichen Buch und dessen Hintergründen. Dieses Buch entstand aufgrund einer Herausforderung, bei der die Autorin unter Beweis stellen musste, dass es problemlos möglich ist, denselben Plot sowohl als Roman wie auch als Kurzroman und Story auszuarbeiten, ohne dass die beiden Letzteren nur Verkürzungen des Romantextes sind. Das Buch gliedert sich auf in den Roman "12 Stunden Frist" aus der Perspektive der Ermittler, den Kurzroman "Operation Clavis" aus der Sicht der Verbrecher und die Story "Ein Spiel für ein Leben" aus der Perspektive von Ricky Schäfer als Ich-Erzählerin.   Meine Meinung: Die Idee ist sehr außergewöhnlich, aber die Autorin hat das super und vor allen Dingen sehr spannend umgesetzt. Ich hatte am Anfang die Befürchtung, dass es viele Wiederholungen im Kurzroman und in der Story geben würde, dies war aber absolut nicht der Fall. Klar hat es sich teilweise leicht überschnitten, gerade bei den Konversationen, aber man blickt auch in die Köpfe der Täter und erfährt  viel über die Programmiererin Ricky Schäfer. Diese Hintergrundinformationen wären unter anderen Umständen verborgen geblieben. Fürs Verständnis waren der Kurzroman und die Story sehr aufschlussreich und ich muss meine Meinung bezüglich einiger Charaktere revidieren, da sie sich in den letzteren beiden Teilen komplett anders dargestellt haben. Insgesamt waren die Charaktere sehr unterschiedlich gezeichnet, jeder mit seinen Ecken und Kanten, sie wirkten aber alle sehr realistisch.                 Auch die Umgebung war sehr bildlich und detailliert dargestellt.                  Die Geschichte wirkte auf mich insgesamt sehr realitätsnah, was nicht zuletzt an den umfangreichen Recherchen der Autorin liegen dürfte. Die Idee mit dem unlösbaren Computerspiel fand ich super, mal was ganz anderes. Die Umsetzung fand ich auch sehr gelungen und dabei kommt Thriller auch noch völlig ohne Blut aus. Dies tut der Spannung meiner Meinung nach aber keinen Abbruch, obwohl ich eigentlich ein Fan von detaillierten Mordschilderungen bin. Der Schreibstil war sehr flüssig und lässt sich super lesen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Wenn man es sich jedoch etwas genauer betrachtet, erkennt man das Spielfeld von TRENIGMARIS, ebenso erkennt man gut das es sich dabei um ein Computerspiel handelt.  Fazit: Ein unblutiger, aber dennoch sehr spannender Thriller der etwas anderen Art. Klare Leseempfehlung.

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    • 2
    AlexejWinter

    AlexejWinter

    11. September 2014 um 20:25
  • Unterhaltsamer, relativ harmloser Thriller

    12 Stunden Frist
    Lenneth88

    Lenneth88

    07. September 2014 um 19:38

    Die kleine Marie-Claire wird entführt. Ihr Vater, Manfred Thaler, wird gezwungen ein Computerspiel zu spielen, welches er selbst auf den Markt gebracht hat. Die Entführer lassen ihm 12 Stunden Zeit. Schafft er es nicht das Spiel zu gewinnen, wird seine Tochter sterben müssen… Cover: Das Cover ist recht unaufdringlich gehalten, nahezu eintönig blau. Bei genauer Betrachtung, sieht man eine Art Schachbrett, welches wohl dem Spiel TRENIGMARIS, welches Herr Thaler nun spielen muss, nachempfunden sein soll. Schreibstil: Das Buch ist recht angenehm und weitgehend flüssig zu lesen. Erzählt wird in der Vergangenheitsform. Gehäufte Rechtschreibfehler und seltsame Satzstellungen schmälerten meinen Lesefluss ein wenig, da sollte noch nachgebessert werden. Die Story ist in 3 Teile aufgeteilt: Das Verbrechen aus Sicht der Ermittler, Roman , Die Täterperspektive, Kurzroman , Die Sicht von Ricky Schäfer, erzählt in der Ich-Perspektive, Kurzgeschichte Charaktere: Die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen alle sehr unsympathisch. Herr Thaler, der den Ermittlern nicht die wichtigen Antworten gibt, die sie benötigen. Seine Frau Monique Thaler, die ständig nur am Heulen ist, und die zusätzlich mit ihrem französischen Akzent nervt, sowie Ricky Schäfer, die eine große Klappe hat und sehr kalt wirkt. Die Protagonisten sind dennoch mit ihren scheußlichen Charakterzügen gut ausgearbeitet. Allgemein wirkt die Atmosphäre der Agierenden untereinander, emotional recht kühl. Am Liebsten ist mir die ruhige Art des Ermittlers Aktan Sunay. Angenehm unaufdringlich und von allen wohl der Aufrichtigste. Meine Meinung: Ich hatte das Glück, den Roman in einer Leserunde bei lovelybooks, welche direkt von der Autorin des Buches, Mara Laue, begleitet wurde, zu lesen. Das hat natürlich den großen Vorteil, dass man bei Unklarheiten oder Fragen zur Story, die Sicht der Autorin geschildert bekommt. Dafür möchte ich ihr nochmals meinen Dank aussprechen. Vorab muss ich sagen, dass mir die Idee, eine Geschichte aus drei Perspektiven zu erzählen, sehr angesprochen hat. So kommt auf jeden Fall auch Abwechslung hinein. Die Umsetzung dahingehend gefiel mir gut. Doch ohne das Buch in Schubladen stecken zu wollen, war es für mich dennoch eher ein Krimi statt eines Thrillers. Es wird ein Verbrechen begangen, welches, über eine paar Umwegen, von der Polizei aufgeklärt wird. Die Thematik des Thrillers, welcher mehr Wert auf den psychischen Aspekt legt, war mir persönlich nicht ausreichend, die Situation wirkte in meinen Augen nicht so bedrohlich, und von Höhen und Tiefen geprägt, wie sie wohl eigentlich beabsichtigt sein sollte. Die Entführungssituation und die sich anschließende Aufklärung und Lösung des Falls lief aus meiner Sicht zu geradlinig und still ab. Mir fehlte ein wenig die Spannung und Dramatik. Ich hatte zu kaum einer Zeit tatsächlich das Gefühl, dass Gefahr für die Protagonisten bestünde. Ansonsten hat Frau Laue sich große Mühe gegeben, den Fall und die Aufklärungsarbeit der Polizei so realitätsnah wie möglich aufzuzeigen. Dieser Punkt ist ihr sehr gut gelungen. Für die Bewertung habe ich die die drei Teile der Geschichte in verschiedene Anteile, anhand ihrer Länge, unterteilt: 12 Stunden Frist, Roman zu 6/10 Der Hauptteil des Buches hat mir gut gefallen und mich unterhalten, dennoch fehlten mir oben genannte Aspekte, daher nur 3 von 5 Sternen. Operation Clavis, Kurzroman zu 3/10 Der Kurzroman hat mir am besten gefallen. Die vermisste Spannung aus dem Roman, spürte ich hier nun endlich. Die Verbrecher wirken hier sehr viel motivierter und härter als im Roman, 4 von 5 Sternen. Ein Tag für ein Leben, Kurzgeschichte zu 1/10 Die Kurzgeschichte hat den richtigen Biss mit kurzen prägnanten Sätzen und konnte mich somit überzeugen. 3,5 von 5 Sternen. Ein solides, unterhaltsames Buch, mit gutem kriminaltechnischem Hintergrundwissen, dass mir persönlich leider zu wenig Thrill und Dramatik bot. Insgesamt vergebe ich 3,35, gerundet 3 von 5 Sternen.

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  • Was wollen die Entführer wirklich??

    12 Stunden Frist
    mabuerele

    mabuerele

    06. September 2014 um 17:36

    Wie jeden Samstag arbeitet Manfred Thaler in seiner Firma, als ihn der Anruf seiner Frau erreicht. Seine kleine Tochter wurde entführt. Die Entführer haben einen Brief mit ihren Bedingungen hinterlassen. Manfreds Firma vermarktet das Computerspiel TRENIGMARIS. Dieses Spiel soll er in 12 Stunden gewinnen, sonst wird seine Tochter sterben. Dabei muss er vor dem häuslichen Computer sitzen und die Kamera eingeschaltet haben. Die Autorin hat das gleiche Thema in drei unterschiedliche Literaturformen verpackt. Im Buch befinden sich der Langroman, der Heftroman und die Kurzgeschichte. In jedem Teil wird der Sachverhalt aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Im Langroman steht Manfred Thaler im Mittelpunkt, der Heftroman ist aus der Sicht der Entführer geschrieben und die Kurzgeschichte hat einen Ich-Erzähler. Das ist Ricky Schäfer, die Entwicklerin des Computerspiels. Ich habe als erstes den Langroman gelesen. Obwohl in allen drei Teilen die gleichen Protagonisten vorkommen, musste ich nach der Beendigung des Buches manche meiner Vorurteile, die der Langroman hinterließ, korrigieren. Durch die dreiteilige Darstellung erfahren die psychologische Durchdringung der Darsteller und die Analyse ihrer Motive eine ungeahnte Tiefe. Um das nachvollziehen zu können, muss man das gesamte Buch gelesen haben. Gleichzeitig gilt aber auch, dass das Lesen eines Teiles genügt, um das gesamte Geschehen einmal vollständig erfasst zu haben. Die folgenden Ausführungen beziehen sich vor allem auf den Langroman, können aber an den meisten Stellen Eins zu Eins auf die beiden anderen Teile übertragen werden. So spannend, wie die Handlung beginnt, setzt sie sich fort. Als Leser fiebert man nicht nur mit Manfred, man fragt sich, genau wie er, was das Ganze soll. Dazu muss man wissen, dass er öffentlich wiederholt verkündigt hat, das Spiel überhaupt nicht zu beherrschen. Das war kein Werbegag, sondern das ist eine Tatsache. Außerdem ist bekannt, dass bisher niemand das Spiel zu Ende brachte. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell gefesselt. Dazu beigetragen hat neben der vielschichtigen Handlung, in der gekonnt neue Verdächtige und Motive offenbart wurden, die besondere Machart des Computerspiels. Ausgehend von einem zufälligen Startpunkt sind Logik und Allgemeinwissen gefragt. Die Quizfragen sind von hohem Niveau. Der Schreibstil unterscheidet sich in allen drei Teilen punktuell. Das hängt mit dem verschiedenartigen Blickwinkel zusammen. Ein besonderes Stilelement ist die Tatsache, dass die Charakterzüge der Protagonisten erst nach und nach während ihres Handelns offengelegt werden. Rückblicke in die Vergangenheit verdeutlichen insbesondere die komplexen und widersprüchlichen Beziehungen der handelnden Personen. Im Anhang erklärt die Autorin, wie es zu diesem außergewöhnlichen Buch kam. Das blau gestaltete Cover symbolisiert einerseits die Welt des Computers und zeigt andererseits ein Abbild des Spieles. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das Experiment, auf das sich die Autorin eingelassen hat, ist meiner Meinung nach erstklassig gelungen.                                                                         

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  • wenn man hinter jede Sicht blicken kann....

    12 Stunden Frist
    Kendra

    Kendra

    05. September 2014 um 16:18

    Das Buch „12 Stunden Frist“ von Mara Laue ist ein toller Krimi mit einer tolle Grundidee: die Geschichte aus 3 verschiedenen Teilen zu schreiben, sprich: aus der Sicht der Ermittler, aus der Warte der Verbrecher und dann noch aus der Perspektive von Ricky Schäfer! :-) Außerdem handelt es sich bei diesen Teilen um eine Kurzgeschichte, um einen Heftroman und Langroman, die jeweils anhand der Länge variieren (wie man ja auch unschwer aufgrund der Bezeichnung erfährt!^^) Das diese Idee aufgrund einer Wette entstanden ist und die Autorin es gekonnt geschafft hat, diese für sich zu gewinnen spricht schon alleine für sich, außerdem schafft es der Inhalt spielerisch den Leser zu überzeugen! :-) Es liest sich sehr flüssig und man ist bereits am Anfang in der Geschichte drinnen, da es wirklich ohne langes Geplänkel direkt in die Handlung sprich in die Spannung einsteigt, als man zugleich erfährt dass Manfred Thales Kind direkt aus dem Haus entführt wurde! Seine aufgeregte und verzweifelte Ehefrau Monique berichtet ihm von dieser Entführung und schnell macht sich der Geschäftsmann auf den Weg von seinem Büro nach Hause. Dort erwartet ihn ein ganz spezielles Erpresser-schreiben, indem er mit sehr seltsamen Regeln konfrontiert wird, denn er soll ein Computerspiel bis zum Level 7 spielen und gewinnen, ansonsten würde seine Tochter sterben. Manfred der überhaupt keine Ahnung vom Spielen von PC Spielen hat, verbindet nur eins mit diesem Mangaspiel: „Trenigmaris“,nämlich dass er selbst dieses Spiel auf den Markt gebracht hatte. Nachdem er trotz der schriftliche Mahnung keine Polizei einzuschalten diese informiert, versuchen die Ermittler fieberhaft nach den Motiven zu suchen, und die Täter auszumachen. Doch warum gab es keine Lösegeldforderung? Sollte es sich um Rache handeln? Doch wer konnte etwas gegen die Familie Thaler haben? Der ehemalige Geschäftspartner Takumi , oder doch der aufgebrachte Vater eines toten Jungens, der sich aufgrund des Computerspiels und dessen Folgen umgebracht hatte? Oder ist es womöglich Ricky Schäfer, eine ziemlich kalt wirkende und herzlose Frau, die jedoch allen Grund hätte Manfred zu schaden? Während die Polizei, rund um den Hauptkommissar Aktan Sunay versucht die Puzzle die sie aufgrund jedes gelösten Levels von den Entführern erhalten zu entschlüsseln , um den Aufenthaltsort des verschwundenen Mädchens zu lösen, holen sie sich Hilfe von der oben benannten verdächtigen Ricky Schäfer, die als einzige in der Lage ist das Spiel zu gewinnen! Der 2. Teil der Geschichte behandelt die Seite der Cyberverbrecher. Und wir bekommen Stück für Stück mit, wie der Plan reifte und wie sie die Sache anpackten. Außerdem bekommen wir ein wenig Mitleid mit einigen des Teams, denn nicht alle von ihnen sind so abgebrüht und gefährlich wie der Chef der Truppe, der sich ziemlich erbarmungslos und egoistisch aufführt. Der 3. Teil bezieht sich aus der der Perspektive von Ricky Schäfer, die man in dieser Kurzgeschichte näher kennenlernt und erkennt, dass hinter ihrer rauen und unnahbaren Schale mehr steckt. Eine Frau die bereits durch einige Höllen schreiten musste um zu der Frau zu werden, die sie nun heute ist. Für mich ist sie eine wahre Kämpferin, und letztendlich die wahre Heldin im Roman! :-) Ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch, hier passen alle 3 Teile wunderbar zusammen und ergeben ein großes Ganzes!. Natürlich hätte auch jede Geschichte für sich alleine ausgereicht, doch ich finde dass man so besser Einblick in jede Seite nehmen kann, Denn jede Medaille hat zwei Seiten, wie man in diesem Buch sehr schön erkennen kann. Und bald schon sind die Unschuldigen nicht ganz so ohne Schuld und die Verbrecher nicht komplett schwarz und schrecklich! :-) Das Cover an sich finde ich ziemlich schlicht und nicht gerade ein Eyecatcher, dieses kleine Manko hebt die tolle Story auf, die sehr rasant ist und toll beschrieben wurde.

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  • Toller, vielschichtiger Kriminalfall

    12 Stunden Frist
    lila_socken

    lila_socken

    12 Stunden bleiben Manfred Thaler, dann drohen die Entführer seine Tochter zu töten. Es sei denn, er gewinnt bis dahin des von seiner Firma vermarktetet Computerspiel TRENIGMARIS. Nur eine Person kann ihm helfen: die Programmiererin des Spiels, Ricky Schäfer. Doch diese hat wenig Interesse daran, ihrem ehemaligen Chef, von dem sie sich im Streit getrennt hat, zu unterstützen. Die Suche nach dem Kind wird zur Verfolgungsjagd durch Berlin und zu einem Spiel gegen einen Gegner, dessen Pläne sehr viel weitreichender sind, als irgendjemand ahnt. Das Buch von Mara Laue entstand im Rahmen einer Herausforderung einen Plot sowohl als Roman, als auch Kurzroman und Story auszuarbeiten, ohne dass die beiden letzteren nur die kürzere Fassung des Romans sind. Entstanden sind ein Roman, der die 12 Stunden aus der Sicht der Ermittler und der Familie Thaler erzählt, ein Kurzroman aus der Sicht der Verbrecher und eine Story aus der Sicht der Programmiererin Ricky Schäfer. Die Idee ein Buch so aufzubauen fand ich spannend. Trotzdem hatte ich die Befürchtung, dass das Lesen des Kurzromans und der Story langweilig werden könnte, da der Kriminalfall ja schon am Ende des Romans aufgeklärt war. Das war dann zum Glück aber überhaupt nicht der Fall. Der zweite und dritte Teil des Buches bereicherten die ganze Geschichte durch neue Spannungsbögen und neue weitreichende Hintergrundinformationen, die zum einem die Gründe für die Entführung vertieften, zum anderen die Charaktere weiter ausformten und dadurch meine Gedanken und Meinungen zu dem Fall noch einmal veränderten. Der Schreibstil von Mara Laue hat mir gut gefallen. Ohne großes Vorgeplänkel ist man ab der ersten Seite im Geschehen drin. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Ich konnte mir sehr schnell ein Bild zu jeder Figur machen. Trotzdem blieben sie nicht einfach starr, sondern haben im Laufe der Geschichte - und auch über die drei Teile hinweg - Entwicklungen durchgemacht. Der Fall selbst ist vielschichtig und logisch. Auch die Polizeiarbeit kam mir realistisch vor. Sehr sympathisch war mir hier, dass man nicht nur einem Ermittler folgt, sondern zwischen den unterschiedlichen Figuren hin- und herspringt und dadurch auch verschiedene Sichten auf den Fall erhält. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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