Mara Laue Dalmore Jazz

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(10)
(9)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Dalmore Jazz“ von Mara Laue

Eine gestohlene Whiskyflasche, eine Leiche und ein dunkles Geheimnis. Der Edinburgher Jazzband »Dalmore Jazz« wurde ihr Glücksbringer gestohlen, eine alte Flasche Dalmore-Whisky. Der Verdacht fällt auf Kyle Saunders, ein besessener Fan aus Amerika. Da die Polizei ihm nichts beweisen kann, engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart, um die Flasche zu finden. Kurz darauf wird Kyle Saunders ermordet. Rowan, die längst festgestellt hat, dass die ganze Band etwas verbirgt, gräbt tiefer in deren Vergangenheit und kommt damit jemandem in die Quere, der unter allen Umständen verhindern muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird.

Klassisch und ungewöhnlich zugleich.

— AMarschall

Ein toller Krimi, nur leider fand ich die Protagonistin etwas zu perfekt.

— sonjastevens

Die Schatten der Vergangenheit holen eine berühmte Jazz-Band ein - gelungen

— Bellis-Perennis

Eine exotische, liebevolle und rätselhafte Mischung. Keineswegs ungenießbar!

— Laupez

Fesselnder Edinburgh-Krimi: Leseempfehlung besonders für Schottland-Fans und Whiskytrinker!

— elisabethjulianefriederica

Stöbern in Krimi & Thriller

Sleeping Beauties

"...fliegen Motten in das Licht." Ungewohnt temporeich aber gewohnt vielschichtige Charaktere und unheimliche Atmosphere. Klare Empfehlung!

Ro_Ke

Der Todesmeister

Erdrückende Spannung, die es einem fast unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen.

Prinzesschn

Ich töte dich

Mir persönlich zu kitschig und vorhersehbar

grafilone

Das Original

Eine Hommage an alle Bücherliebhaber, Buchhändler und Autoren

0Marlene0

Ich soll nicht lügen

Superspannend!

SophieNdm

The Ending

Mal was anderes. Durchweg eine düstere Atmosphäre, zwischendurch hat es seine Längen, aber insgesamt gut.

Graveyard Queen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Dalmore Jazz" von Mara Laue

    Dalmore Jazz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 15 Testleser/innen für einen fesselnden Krimi aus Edinburgh mit einer vielseitigen Ermittlerin. Zum Buchinhalt: Eine gestohlene Whiskyflasche, eine Leiche und ein dunkles Geheimnis. Der Edinburgher Jazzband »Dalmore Jazz« wurde ihr Glücksbringer gestohlen, eine alte Flasche Dalmore-Whisky. Der Verdacht fällt auf Kyle Saunders, ein besessener Fan aus Amerika. Da die Polizei ihm nichts beweisen kann, engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart, um die Flasche zu finden. Kurz darauf wird Kyle Saunders ermordet. Rowan, die längst festgestellt hat, dass die ganze Band etwas verbirgt, gräbt tiefer in deren Vergangenheit und kommt damit jemandem in die Quere, der unter allen Umständen verhindern muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird. „Dalmore Jazz“ ist nach „Singleton Soul“ ein neuer Fall für die Ermittlerin Rowan Lockhart – aber das Buch lässt sich problemlos lesen, wenn man das erste Abenteuer nicht kennt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7.4. (MitternachtJ – die Autorin Mara Laue und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch! Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.goldfinchverlag.de/dalmore-jazz/ Und einen Trailer zum Buch unter: http://youtu.be/D67Z0ucUc_M

    Mehr
    • 515
  • Die Flasche

    Dalmore Jazz

    Sabine17

    Rowan ist nach dem Unglück von Fukushima nach Schottland zurückgekehrt und hat sich von ihrem japanischen Mann getrennt. Die ehemalige Polizistin arbeitet nun als Privatermittlerin.   Ihr zweiter Fall dreht sich um eine Flasche, die ehemals Dalmore Whiskey enthielt, aber seit vielen Jahren die Haarsträhnen der Gründungsmitglieder der Band Dalmore Jazz beherbergt. Die Flasche der inzwischen in die Jahre gekommenen Band wurde gestohlen. Der Hauptverdächtige wird leider ziemlich schnell ermordet aufgefunden.   Für die Flasche wurde schon viel Geld geboten und die Musiker selbst scheinen auch etwas zu verbergen. Immer tiefer steigt Rowan in die Vergangenheit ein. Was sie zutage fördert, ist für die Band nicht leicht zu verdauen. Unterstützt wird sie von ihrem Jugendfreund Bill, der immer noch in Edinburgh bei der Polizei ist.   Dieser Krimi hat alles, was man braucht: eine interessante Story und eine starke Ermittlerin. Zudem erfährt man viel über Japan und eine spezielle Kampfkunst. Allerdings nahm mir das Liebesgejammer von Bill ein bisschen zu viel Raum ein. Trotzdem würde ich gern lesen, wie es mit Rowan weitergeht.

    Mehr
    • 10

    19angelika63

    13. August 2014 um 08:38

    :-)

  • Eine Liebeserklärung an starke Frauen

    Dalmore Jazz

    Laupez

    Schottland, Kampfkunst, Drachen, Rätsel, Jazz, Liebe, Tee, Whiskey, Japan, Groupies und Leichen - eine undenkbare Mischung? Undenkbar vielleicht, aber keineswegs ungenießbar. Nachdem Rowan schweren Herzens Japan und ihren geliebten Ehemann verlassen muss, gelingt es ihr nicht sofort, wieder Fuß in ihrer schottischen Heimat zu fassen. Ihr Kindheitsfreund, Bill, führt sie sanft zu ihren Wurzeln zurück, und doch ist sie eine andere Frau als zuvor: als Togakure-ryu-Großmeisterin beherrscht sie ihre Sinne auf eine Art, wie man sie beinahe als übersinnlich bezeichnen könnte. Dennoch handelt es sich nicht um einen Superhelden- sondern um einen Kriminalroman. Rowan ist Privatermittlerin und ihr neuester Fall könnte ihr einige Werbung einbringen. Die berühmte Band Dalmore Jazz vermisst ihre legendäre Gründungsflasche. Der verdächtigte Stalker wird jedoch ermordet aufgefunden. Hängen die Ereignisse miteinander zusammen? Es ist, meiner Meinung nach, immer wieder schön, wenn Krimis in ausgewogenen Maßen Persönliches (der Ermittler) und Rätselhaftes in sich vereinen. Das ist hier sicherlich der Fall. Zugleich muss darauf hingewiesen werden, dass die Autorin mit einem Umweg über Japan und Reaktorkatastrophen und höchste Kampfkünste Kreativität beweist. Ich jedenfalls habe von solch einer Mischung noch nichts gelesen. Mara Laue fehlt noch diese gewisse Sensibilität für Wiederkehrendes, auch einmal Weglassenswertes. Ihr scheint so viel an dem zu liegen, was sie mitteilen will, dass sie das Kürzen zu vergessen scheint. Rowan, das ist mir bewusst, ist eine außergewöhnliche Figur und Frau. Nicht gerade ein Genie, aber klug und wirklich interessant. Das muss deshalb aber nicht ständig wiederholt werden, schließlich will ich mich nicht mit der Protagonistin verkuppeln lassen. Sehr viel erhabener würde sie noch wirken, wenn man sie nicht derart anpries. Trotzdem wirken ihre Fähigkeiten realistisch, besonders nachdem man die Anmerkungen gelesen hat, in welchen näher auf die spezielle Kampfkunst eingegangen wird. Die extreme Sinnesschärfung geht so weit, dass Rowan die Stimmung der mit ihr Anwesenden genau deuten kann. Schleierhaft war mir lange, weshalb sie so gar nichts von dem schlecht gehüteten Geheimnis ihres Freundes Bill mitbekommt, wo er sie doch schon seit Urzeiten verehrt. Freundlicherweise nahm die Autorin sich Zeit, um dieses Verständnisproblem aus der Welt zu schaffen, nur so viel: selbst dieser Umstand ist psychologisch durchdacht. Was zeigt, welch ernsthafte Recherche hinter dem Roman und den Figuren steckt, nicht nur kriminalistische, oder geographische, auch psychologische Recherchearbeit. Auf meiner Seite besteht großer Bedarf, mehr über Figuren zu erfahren, die man tatsächlich lieb gewinnen kann. Glücklicherweise gibt es schon Vorgänger und bald auch Nachfolgebände, die mir sehr reizvoll erscheinen. Man merkt der Autorin ihren eigenen liebevollen Umgang mit den Charakteren an und dass Themenbereiche sich auch mit ihren eigenen, ganz persönlichen Erfahrungen decken. Man liest Dalmore Jazz und man liest ein wenig Mara Laue. Ich halte eine weitere Entwicklung ihrer Schreibfertigkeiten, aber auch eine Weiterentwicklung der Komplexität der eigentlichen Kriminalfälle für sehr wahrscheinlich und wünschenswert. Ein wirklich guter Kriminalroman, der einige wenige Längen hat, aber eine runde Mischung Privates, Rätselhaftes und Exotisches in sich vereint.

    Mehr
    • 3

    Laupez

    04. August 2014 um 16:17
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
  • Bei Whisky hört die Freundschaft auf...

    Dalmore Jazz

    moorlicht

    19. May 2014 um 08:11

    Genußkrimis werden von mir von Mal zu Mal mehr geschätzt. Der Grund liegt auf der Hand - im richtigem Mischungsverhältnis werden meine Vorliebe für gutes Essen (oder in dem Fall gute Getränke) und gute Lektüre zur Zufriedenheit bedient.   Dieses Mal habe ich mich auf zusammen mit Rowan Lockhart auf die verschneiten Pfade des winterlichen Edinburgh begeben. Der alteingesessenen und durchaus noch berühmnten Band ist ihr Markenzeichen/Maskottchen gestohlen worden: Die namensgebende Flasche Dalmore Whisky.   Der Whisky ist zwar schon lange ausgetrunken - aber dafür hängen jetzt die Locken jedes einzelnen Gründungsmitgliedes in der Flasche. Also kann doch nur ein besonders hartnäckiger Fan für diesen Diebstahl verantwortlich sein. Wie der verrückte Ami, der gestern so beharrlich versuchte, die Flasche der Band abzukaufen und erst nach eindrücklichster Aufforderung abgezogen ist. Soweit die Vermutungen der einzelnen Bandmitglieder, die den Auftrag zur Wiederauffindung ihrer glücksbringenden Gründungsflasche an die Privatermittlerin Rowan Lockhart geben. Dumm dabei ist nur, dass der Verdächtige kurz darauf selber tot aufgefunden wird.   Und dann geht es so richtig rund im verschneiten Edinburgh. Bestechungsversuche werden überbracht, falsche Spuren finden sich und nachdrückliche Aufforderungen sollen dafür sorgen, dass die unerwünschten Ermittlungen um den Verbleib der Flasche und den Mord an Kyle Saunders ein Ende finden. Allerdings ist das alles nur Öl in's Feuer gegossen und mit jedem Versuch ist Rowan nur noch entschlossener, die ganzen Zusammenhänge aufzudecken.   Keine Gelegenheit also, in den verschneiten Straßen zu frieren. Dazu geht es viel zu heiß her und bis zum Ende ist unklar, wer nun wirklich hinter den ganzen Geschichten steckt, die übrigens räumlich wie zeitlich weite Kreise gezogen haben.   So ist es mir zumindest gegangen. Erst in der fast allerletzten Minute wurden mir die ganzen Zusammenhänge klar, die im Nachhinein auch ein völlig logisches Bild abgeben.   Ich habe mich aber auch ziemlich ablenken lassen durch Rowan's ganz eigene Geschichte, die mit aktuellen hochbrisanten Ereignissen der Weltgeschichte einhergehen. Möglicherweise hätte ich sonst den Braten schon früher gerochen. Aber das tut der Geschichte in meinen Augen keinen Abbruch - im Gegenteil wird sie dadurch in meinen Augen noch abgerundet und kommt einem dadurch noch ein gutes Stück näher.   Copyright by: Moorlicht, geschrieben für Die Zaunreiterin

    Mehr
  • Eine starke Frau auf Ermittlung - absolut lesenswert!

    Dalmore Jazz

    Wildpony

    12. May 2014 um 08:30

    Dalmore Jazz - Mara Laue Kurzbeschreibung Amazon: Eine gestohlene Whiskyflasche, eine Leiche und ein dunkles Geheimnis. Der Edinburgher Jazzband »Dalmore Jazz« wurde ihr Glücksbringer gestohlen, eine alte Flasche Dalmore-Whisky. Der Verdacht fällt auf Kyle Saunders, ein besessener Fan aus Amerika. Da die Polizei ihm nichts beweisen kann, engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart, um die Flasche zu finden. Kurz darauf wird Kyle Saunders ermordet. Rowan, die längst festgestellt hat, dass die ganze Band etwas verbirgt, gräbt tiefer in deren Vergangenheit und kommt damit jemandem in die Quere, der unter allen Umständen verhindern muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird. Mein Leseeindruck: Ein super spannender Krimi mit einer außergewöhnlichen Hauptprotagonistin! Rowan Lockhart ist eines sehr starke Frau, die aber in ihrem Leben auch schon einige Widrigkeiten erleben musste, die daran aber nicht zerbrach, sondern noch stärker geworden ist. Als Privatermittlerin ist sie sehr souverän und zielstrebig und hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Sie beherrscht durch ihren japanischen Ex-Mann eine ganz besondere Kampfkunst und dadurch auch die nötige Selbstbeherrschung. Sie steht zwischen zwei Männern - und liebt trotzdem immer noch ihren Ex-Mann. Eine bewundernswerte Frau, die mir als Leser sehr sympatisch ist. Natürlich finden auch ihr ältester Freund Bill und der ehemalige Söldner Lennox  die Sympatien des Lesers und man kann in einen spannenden Fall abtauchen. Fazit: Ein super spannendes Buch mit außergewöhnlichen Protagonisten und einer guten Story. Fesselnd und packend, daher ein Buch welches man nur ungern aus der Hand legt. Von mir eine absolute Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne für ein perfektes Lesevergnügen! Vielleicht sogar mit einem Dalmore Jazz?

    Mehr
  • Spannender unterhaltsamer Krimi

    Dalmore Jazz

    nodi

    30. April 2014 um 16:51

    Die Jazzband „Dalmore Jazz“ hat einen für sie sehr wertvollen Glücksbringer, eine alte Whiskyflasche.  In ihr befindet sich jeweils eine Haarsträhne jedes einzelnen Bandmitglieds. Nun ist die Flasche verschwunden und die Privatermittlerin Rowan Lockhart ist von der Gruppe beauftragt worden,  sie wiederzufinden. Dann wird auch noch ausgerechnet ein Verdächtiger ermordet. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der Flasche? Mir hat der Schreibstil der Autorin sofort gefallen. Man kann sich sehr gut in das Geschehen und seine Protagonisten hineinversetzen. Vor allem die Hauptprotagonistin Rowan Lockhart habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sympathisch, selbstbewusst und geschickt nimmt sie sich des Falles an und lässt uns an ihren Ermittlungen hautnah teilhaben. Auch ihr Privatleben kommt nicht zu kurz und gibt uns einen guten Einblick in ihr Leben. Überraschende Wendungen halten die Spannung der Geschichte aufrecht, aber auch die Erzählungen über die anderen Protagonisten und deren Leben sind interessant und kurzweilig. Schottische Eindrücke aber auch die japanische Kultur werden dem Leser in dem Buch auch zwischenzeitlich nahegebracht. Ein wirklich unterhaltsamer Krimi mit sehr sympathischen Protagonisten, die uns einen guten Einblick in die Ermittlungsarbeiten eines Kriminalfalls geben.

    Mehr
  • Rowan Lockhart braucht sich hinter Sherlock nicht zu verstecken!

    Dalmore Jazz

    Looony

    28. April 2014 um 22:28

    Inhalt: Rowan Lockhart ist Kampfschulenbetreiberin, Schottin, Japanerin, Großmeisterin im Ninjutsu und ehemalige Polizistin. All diese Merkmale und Erfahrungen helfen ihr bei ihren Ermittlungen als Privatdetektivin. In ihrem zweiten Fall bekommt Lockhart es mit der Band Dalmore Jazz zu tun. Sie wird von den Musikern beauftragt eine gestohlene Whiskyflasche - das Maskottchen und Herz der Jazzband - wiederzufinden. Als dann ein Mord geschieht und Lockhart unter Druck gesetzt wird den Fall niederzulegen, kommen die Ermittlungen voll in Gang. Lockhart lässt nicht locker und deckt dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit auf, die vielleicht besser unentdeckt blieben… oder? Meine Meinung: Man nehme: Eine Prise Schottland, eine Prise japanische Kultur, eine Prise Sherlock Holmes, eine Prise Leidenschaft, eine Prise Psychologie, eine Prise Herz und… Voila, Rowan Lockhart und ein Krimi ganz nach meinem Geschmack ist geboren! Für mich macht diesen Krimi vor allem die Zeichnung der Charaktere - allen voran der Protagonisten Rowan Lockhart - aus. Diese sind sehr vielschichtig aufgebaut und haben interessante Lebensgeschichten im Gepäck, die ihren Charakter und die Beziehung untereinander prägen. Der Autorin gelingt es hierbei meistens eine gute Balance zwischen der Entwicklung der Charaktere und deren Privatleben und den Ermittlungen im eigentlichen Fall herzustellen. Der Fall selber war spannend und am Ende tragisch zugleich. Auch wenn ich recht früh eine Vermutung hatte, in welche Richtung die Auflösung gehen könnte, hat das der Spannung nur wenig Abbruch getan. Die Details und eine Wendung in den Ermittlungen waren schwer zu durchschauen und die investigativen Fähigkeiten der Ermittlerin beeindruckend. Da möchte man gleich zum nächsten Band greifen und weiterlesen! Fazit: Dalmore Jazz lebt von der Sympathie und Vielfältigkeit seiner Protagonistin Rowan Lockhart. Ein schöner britischer Krimi für Zwischendurch, der gut durchdacht ist und durchweg unterhält. Eine Leseempfehlung für Freunde des klassischen Krimis, die neben den Ermittlungen und dem Mitraten auch an interessanten Charakteren und ihren Beziehungen zueinander interessiert sind.

    Mehr
  • Ein wirklich toller Krimi

    Dalmore Jazz

    danzlmoidl

    27. April 2014 um 18:14

    Inhalt: Eine gestohlene Whiskyflasche, eine Leiche und ein dunkles Geheimnis. Der Edinburgher Jazzband »Dalmore Jazz« wurde ihr Glücksbringer gestohlen, eine alte Flasche Dalmore-Whisky. Der Verdacht fällt auf Kyle Saunders, ein besessener Fan aus Amerika. Da die Polizei ihm nichts beweisen kann, engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart, um die Flasche zu finden. Kurz darauf wird Kyle Saunders ermordet. Rowan, die längst festgestellt hat, dass die ganze Band etwas verbirgt, gräbt tiefer in deren Vergangenheit und kommt damit jemandem in die Quere, der unter allen Umständen verhindern muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird. Meine Meinung:  Für mich war es das erste Buch der Autorin Mara Laue und ich muss sagen, dass ich mehr als begeistert bin.  Mit ihrer Art zu schreiben hat sie mich in ihren Bann gezogen. Die Personen sind alle so authentisch dargestellt, dass man sich perfekt mit ihnen identifizieren kann und auch mit ihnen mitfiebert.  Bis zum Schluss hält sie die Leser auf Spannung und man wird noch einmal überrascht. Immer wieder andere Wendungen halten genau diese Spannung aufrecht, so dass man sich wirklich sehr gut unterhalten fühlt, und das mit jeder Seite.  Ich finde nichts schlimmer, als dass man ziemlich schnell weiß, wer der Täter ist, doch hier wäre ich wirklich nicht drauf gekommen.  Aber auch der Einblick in das Leben der Band Dalmore Jazz hat mir sehr gut gefallen.  Alles in allem merkt man, dass die Autorin wirklich alles sehr gut recherchiert hat. Das finde ich auch sehr wichtig, da man ja keine Unwahrheiten lesen möchte.  Fazit: Vielen Dank für dieses Buch, ich kann die Fortsetzung kaum erwarten. 

    Mehr
  • Was für eine Detektivin!

    Dalmore Jazz

    Igelmanu66

    „Werfen Sie mich raus, und ich komme zur Hintertür wieder rein. Versperren Sie die Hintertür, komme ich durchs Fenster. Verbarrikadieren Sie die Fenster, klettere ich durch den Schornstein. Verstopfen Sie den, grabe ich mich durch den Keller rein. Und wenn Sie den versiegeln, sprenge ich ein Loch in die Wand oder reiße das Dach ab. Notfalls nehme ich das ganze Haus Stein für Stein auseinander, bis ich habe, was ich will.“ Wenn Privatermittlerin Rowan Lockhart eine Spur verfolgt oder eine Information haben will, gibt es ziemlich wenig, was sie davon abbringen könnte. Daher wünschen sich die Mitglieder der Edinburgher Jazzband „Dalmore Jazz“ schon bald, dass sie niemals Rowan den Auftrag gegeben hätten, ihren gestohlenen Glücksbringer (eine alte Whisky-Flasche) zu suchen. Denn nicht nur, dass der Fan, den die Band als Dieb in Verdacht hat, kurz danach ermordet aufgefunden wird – Rowan stößt bei ihren Ermittlungen auch auf ein lange gehütetes dunkles Geheimnis der Band… Schauplatz des Krimis ist Edinburgh. Hierhin ist Rowan nach einem 10jährigen Aufenthalt in Japan zurückgekehrt, wo sie ein Security-Unternehmen geleitet hatte und zudem zur Großmeisterin der jahrhundertealten Kampfkunst des Togakure-ryu wurde. In ihrer alten Heimat ist sie nun als Privatermittlerin tätig und führt nebenher eine Kampfkunstschule. Dieser Krimi bietet unheimlich viel: Eine spannende und ungewöhnliche Geschichte, jede Menge Einblicke in die japanische Kultur und ihre Kampfkünste, dazu natürlich Eindrücke von Schottland, sympathische Charaktere, eine schlüssige Auflösung, eine interessante Rahmenhandlung und natürlich Rowan! Was für eine Detektivin ist diese Frau! Schon nach wenigen Kapiteln war ich ihr Fan geworden! Sie kombiniert logisch in bester Sherlock-Holmes-Manier und hat ein enorm selbstbewusstes und cooles Auftreten. Heimatverbunden und gleichzeitig stark durch ihre Zeit in Japan geprägt, ist sie zudem ein überaus interessanter Charakter. So konnte ich (was wirklich nicht immer der Fall ist) gleichzeitig ihre Fertigkeiten als Ermittlerin bewundern und mich an der ihr Privatleben betreffenden Rahmenhandlung erfreuen. Es gibt zudem einen netten und informativen Anhang. Darin erfährt man einiges über „The Dalmore“, diesen speziellen schottischen Whisky, der nun mal in dem Buch eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Weiter gibt es Infos zu der Kampfkunst Togakure-ryu, zu ihrer Geschichte und den besonderen Fähigkeiten ihrer Großmeister. Nicht unwichtig, um Rowans Verhalten während ihrer Ermittlungen richtig einordnen zu können. Weitere Infos bietet das folgende Glossar, bei dem sowohl Begriffe, Eigennamen als auch Wörter aus dem Schottischen und dem Japanischen erklärt werden. Mir hat es großen Spaß gemacht, in der Geschichte selbst immer wieder auf solche schottischen oder japanischen Brocken zu stoßen – alles wirkte besonders echt und trotzdem (dank Anhang) verständlich. Und lernen tut man auch noch was dabei ;-) Dies war der zweite Fall für Rowan Lockhart. Ihren ersten „Singleton Soul“ habe ich (noch) nicht gelesen, hatte aber mit diesem Buch dadurch keine Probleme. Der Fall selbst war eigenständig und alles Notwendige zu den Personen und ihrem Privatleben wurde erklärt. Da mir das Buch so gut gefallen hat, werde ich mir aber kurzfristig auch „Singleton Soul“ zulegen und mich zudem auf Rowans weitere Fälle freuen, die in den kommenden Jahren erscheinen werden. Eine absolute Leseempfehlung für jeden Freund einer guten Detektiv-Geschichte und jeden an der schottischen und/oder japanischen Kultur Interessierten! Ach ja… sollte jemand befürchten, dass bei einer so starken Frau die männlichen Charaktere als Weicheier oder Deppen rüberkommen, so kann ich Entwarnung geben: Das ist absolut nicht der Fall ☺

    Mehr
    • 9

    parden

    27. April 2014 um 17:12
  • Dalmore Jazz: Rowan Lockharts zweiter Fall

    Dalmore Jazz

    elisabethjulianefriederica

    25. April 2014 um 23:10

    Die Autorin: Mara Laue, 1958 in Braunschweig geboren, lebt heute als freie Schriftstellerin in Kleve. Seit ihrer Kindheit verbringt sie ihre Sommer mit Vorliebe an der Nordseeküste. Die begeisterte und fantasiereiche Geschichtenerzählerin hat ihre Leidenschaft im Jahre 2004 zur Profession gemacht. Die viel beschäftigte und erfolgreiche Autorin von Science-Fiction- und Mystery-Serien veröffentlichte im Sutton Verlag die Krimis "Schwarze Dame Tod" und "Smaragdjungfer". Mara Laue ist außerdem Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen. (Quelle: Lovelybooks) Nach „Singleton Soul“(2013) ist „Dalmore Jazz“ der 2. Band der Krimiserie um die schottische Ermittlerin Rowan Lockhart. Mein Leseeindruck: Bereits Band 1 hat mich begeistert. Rowan Lockhart ist eine sympathische, aber sture schottische Privatdetektivin mit asiatischer Kampfsportschule (der japanische Hintergrund ist begründet auf ihre geschiedene Ehe mit dem japanischen Togakure-Ryu Großmeister Hidoro Nobushi), ihre beiden Freunde CID Detectice Inspector Bill Wallace und Ex-Söldner und Mitbewohner Rory Lennox sorgen immer wieder für prickelnde Beziehungsspannungen, die voll Humor erzählt werden. Band 2 hat mir fast noch besser gefallen als der erste. Rowan hat einen neuen Fall, sie soll die gestohlene Gründungsflasche (eine Flasche Dalmore-Whisky mit den Haarlocken der Gründungsmitglieder )der Band „Dalmore-Jazz“ wiederfinden. Auffällig darum bemüht hatte sich der amerikanische Fan Kyle Saunders, dem man aber nichts nachweisen kann. Als dieser ermordet wird , nimmt der Fall kompliziertere Formen an, zumal Rowan spürt, dass die Bandmitglieder etwas zu verbergen haben .... Fesselnd und spannend bis zum Schluß las sich für mich dieser Kriminalroman, der bildhafte Schreibstil gefiel mir sehr gut, die Informationen zum schottisch-japanischen Hintergrund in den Nachbemerkungen zur Whisky- Destillerie Dalmore und zum Glossar am Schluss des Bandes runden die Geschichte ab. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen und erwarte bereits sehnsüchtig das Erscheinen des 3.Bandes. Leseempfehlung besonders für Schottland-Fans und Whiskytrinker! 5 Sterne .

    Mehr
  • Ein guter Whiskey ist ...

    Dalmore Jazz

    claude20

    Der Glücksbringer der Edinburgher Jazzband Dalmore Jazz, eine alte Whiskeyflasche wird gestohlen. Sie ist aus den Safe eines Bandmitglieds entwendet worden. Schnell fällt der Verdacht auf einem besessenen Fan der Band, Kyle Sanders aus Amerika. Die Polizei kann ihn aber nichts nachweisen. Aus diesem Grund engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart. Sie soll die Flasche wieder finden. Nachdem Rowan mit Kyle gesprochen hat wird dieser ermordet aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt hat Rowan lässt herausgefunden, dass die Band etwas verbirgt. Sie gräbt tiefer in deren Vergangenheit. Sie ist auf dem besten Weg die Wahrheit zu entdecken und kommt dabei jemanden in die Quere, der diese Wahrheit für immer bewahren will. Dies ist bereits der 2. Fall in dem Rowan Lockhart ermittelt. Sie beherrscht die japanische Kampfkunst ist aber innerlich etwas zerrissen, da sie nach dem Unfall in Fukushima ihren Mann Doro verlassen hat. Aber Sie hat gute Freunde in Edinburgh und findet wieder ein wenig zu ihrer inneren Gelassenheit zurück. Mir hat die Figur der Rowan gut gefallen. Sie ist stark, sympathisch, sehr intelligent, aber auch verletzlich. Aber auch die männlichen Charaktere in diesem Buch sind nicht von schlechten Eltern. Bill ein guter Freund aus Kindertagen, Lennox der Geschäftspartner und Ex-Söldner und beide stehen Rowan ziemlich nahe. Insgesamt hat mir diese Geschichte gut gefallen, mich gut unterhalten und ich bin neugierig auf die weiteren Ereignisse mit Rowan, Lennox und Bill. Hoffentlich müssen wir nicht so lange auf Teil 3 warten. Dieses Buch bekommt von mir 9 von 10 Punkte und eine Leseempfehlung für Whiskeyfans, Edinburgh-Freunde und für Krimifans im allgemeinen. Übrigends kann man auch ohne Teil 1 zu kennen diesen 2. Teil problemlos lesen. Bisher erschienen: 1. Singleton Soul 2. Dalmore Jazz © claude

    Mehr
    • 6

    Arun

    25. April 2014 um 17:50
  • Dalmore Jazz

    Dalmore Jazz

    Mrs. Dalloway

    20. April 2014 um 13:21

    Eine Whiskyflasche wird geklaut, ein Fan der Dalmore Jazzers wird ermordet und mittendrin befindet sich Privatermittlerin Rowan Lockhart. Ein spannender Edinburgh-Krimi mit vielen liebevollen Details! Privatermittlerin Rowan hat einen neuen Fall: Die Band Dalmore Jazz beauftragt sie, die Whiskyflasche zurückzuholen, in der sich jeweils eine Haarlocke der Gründerväter der Band befindet, und die nun auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Ein junger Fan taucht auf und wird direkt verdächtigt die Flasche gestohlen zu haben. Doch dann wird seine Leiche gefunden und die Ermittler nehmen die Mitglieder der Band näher ins Visier.... Kann der wahre Täter gefunden werden? Und was geschah eigentlich in den Achtzigern, was die Bandmitglieder bis heute beschäftigt? Mara Laue schreibt hier einen spannenden Krimi, mit vielen überraschenden Wendungen. Auch auf das Privatleben der Ermittlerin wird genau im richtigen Maße eingegangen, so dass man sich eine eigene Meinung über sie bilden kann und sich nicht nur alles um den zu lösenden Fall dreht. Stellenweise ist die Story ein bisschen langatmig und ich hätte mir mehr Absätze gewünscht, damit ein besserer Lesefluss gewährleistet wird. Daher ziehe ich einen Stern ab. Dies ist jedoch nur meine persönliche Meinung und ich kann das Buch allen Krimi-Liebhabern empfehlen.

    Mehr
  • starker Anfang, schwaches Ende

    Dalmore Jazz

    Camillex

    13. April 2014 um 20:53

    Darum geht's: Der Edinburgher Jazzband "Dalmore Jazz" wurde ihr Glücksbringer gestohlen: eine alte Flasche Dalmore-Whisky, in der sich von jedem Bandmitglied eine Haarsträhne befindet. Bei Fans ist diese Flasche sehr begehrt und der Verdacht fällt auf einen amerikanischen Verehrer, der die Band kurz vor dem Verschwinden aufdringlich belästigt hat. Die Band engagiert daraufhin die Privatdetektivin Rowan Lockhart, die die Flasche finden soll. Doch irgendjemand will das unter allen Umständen verhindern. Als der verdächtige Amerikaner tot aufgefunden wird, gräbt Rowan noch tiefer in der Vergangenheit und kommt einem großen Geheimnis auf die Schliche. Meine Meinung: Das Cover des Buches finde ich sehr hübsch gestaltet und zum Inhalt passend. Auch die Story gefällt mir grundsätzlich gut. Das Buch fängt sehr stark an, man fühlt sich richtig in die Geschichte hineinversetzt und. Mara Laue schreibt weder zu ausschmückend, aber doch so, dass man sich Situationen und Personen sehr bildlich vorstellen kann. "Dalmore Jazz" punktet außerdem mit faszinierenden Charakteren. Die Ermittlerin Rowan Lockhart hat eine interessante und außergewöhnliche Vergangenheit, die sie sehr geprägt hat und mit der sie sich immer noch stark auseinandersetzen muss. Sie ist wirklich eine ganz besondere Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, sympathisch und in ihre Aufgabe verbissen. Auch die Nebencharaktere gefielen mir sehr gut, z.B. Lennox, der bei Rowan im Haus wohnt. Er ist ehemaliger Soldat, der versucht, die traumatischen Kriegsereignisse zu überwinden. Insgesamt finde ich alle Personen sehr lebendig, sehr echt. Die Reaktionen sind nachvollziehbar und angebracht, beispielsweise das Aufbrausen der Band, als Rowan in Geheimnissen herumstochert, die kein Mitglied preisgeben möchte. Anfangs ist die Story gut erzählt, spannungsreich und begeisternd. Am Ende lässt das aber deutlich nach. Insgesamt ist das Buch zwar durchaus logisch aufgebaut, die Auflösung finde ich aber nur so lala. Die letzten ca. 100 Seiten fand ich ziemlich zäh. Unter anderem dadurch, dass sich vieles wiederholt hat. Zuerst erzählt Rowan der Polizei ihre Meinung darüber, wer der Täter ist, direkt danach besucht die Polizei mit Rowan die Band und erzählt nochmal fast das gleiche und anschließend erzählt der vermeintliche Täter nochmal alles der Polizei, ebenfalls sehr ähnlich und mit nur wenigen neuen Informationen. Das hätte man auch anders lösen können, dann aber auf einige Seiten verzichten müssen. Dieses mehrmalige Durchkauen mir persönlich einfach weniger gefallen. Die Reaktionen der einzelnen Gesprächspartner waren aber durchaus interessant mitzuverfolgen. Insgesamt hatte ich am Ende auch keinen "Aha-Effekt", die Täterauflösung war nicht so, dass ich mir gedacht habe "ja klar, so muss das natürlich sein!". Es ist keineswegs unsinnig, hat mich aber auch nicht total vom Hocker gehauen. Fazit: Für mich ist "Dalmore Jazz" ein nur mittelmäßiger Krimi. Das Buch glänzt mit tollen Charakteren und hat einen starken Anfang, dafür aber eher ein schwaches Ende. Die Hauptpersonen machen das Buch definitiv lesenswert, insgesamt gesehen ordne ich es aber nur im Mittelfeld der Krimis ein, die ich schon gelesen habe. Ich vergebe daher gute drei Punkte.

    Mehr
  • Gute Musik, ein teurer Whiskey und ein Mord...

    Dalmore Jazz

    Carol-Grayson

    30. March 2014 um 18:43

    Die früher recht erfolgreiche schottische Jazzband "Dalmore Jazz" sitzt auf einem absteigenden Ast - und dann wird auch noch ihr Glücksbringer geklaut, für den schon Millionen geboten wurden. Eigentlich handelt es sich nur um eine leere Whiskeyflasche, gefüllt mit den Haarsträhnen der Gründungsmitglieder, doch für hartnäckige Fans ist sie unbezahlbar. Die Privatdetektivin Rowan Lockhart wird mit der Suche betraut und findet schnell heraus, dass die Bandmitglieder ihr so einige Geheimnisse verschweigen, u.a. das spurlose Verschwinden eines der ersten Gründungsmitglieder. Als dann ein Mord an einem Fan geschieht, der ebenfalls die Flasche kaufen wollte, tritt auch die Polizei auf den Plan. Wie verzwickt beide Fälle nun zusammenhängen wird erst gegen Ende des Buches geklärt. Der Autorin ist mit Rowan Lockhart eine sehr sympathische und völlig atypische Protagonistin und Detektivin gelungen, die mit mehr als nur Scharfsinn ausgerüstet ist. Sehr einfühlsam erzählt sie im Laufe der Geschichte auch deren eigenen Werdegang. Ein absoluter Lesegenuss für Krimi- und Schottlandfans, der nur noch von einem guten Whiskey abgerundet werden kann. 

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks