Mara Laue Das Gesetz der Vampire

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Inhaltsangabe zu „Das Gesetz der Vampire“ von Mara Laue

Vampire, Dämonen und ein teuflisches Komplott <br> Nachdem der Jäger Ashton Ryder den vampirischen Mörder seiner Frau getötet hat, verwandelt ihn dessen Geliebte aus Rache ebenfalls in einen Vampir. Voller Hass macht er erbarmungslos Jagd auf seine neuen Artgenossen, bis er von den »Wächtern«, der Polizei der Vampire, gestoppt wird. Sie zwingen Ashton, sich in die Gemeinschaft der Vampire einzugliedern und ihre strengen Gesetze zu befolgen.<br> Als er einem Komplott auf die Spur kommt, das einige Vampire mit Hilfe von Dämonen schmieden, um die Wächter auszulöschen, muss er sich entscheiden, wohin er eigentlich gehört – oder versuchen, das mysteriöse Heilmittel zu finden, welches den vampirischen Keim in ihm vernichten könnte. Doch das befindet sich im Besitz einer Dämonin ...

Vampirenroman der besonderen Art mit vielen schönen wertvollen Ideen und Zügen von Gesellschaftskritik für Fans und FantasyliebhaberInnen.

— Wedma
Wedma

Ein spannendes Buch, was auch mal wieder zeigt, dass ein Vampir eben nicht immer der böse ist!

— anra1993
anra1993

Absolute Empfehlung! Perfekt für eingefleischte Vampirfans und alle die es noch werden wollen ;-)

— Sandra251
Sandra251

Ashton Ryder, der Vampirjäger, der zum Vampir wird. Unbedingt lesen.

— Sonjalein1985
Sonjalein1985

Sehr schönes Cover, interessante Inhaltsangaben

— Engel1974
Engel1974

hört sich gut an

— steil76
steil76

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  • Leserunde zu "Das Gesetz der Vampire" von Mara Laue

    Das Gesetz der Vampire
    MaraLaue

    MaraLaue

    Inhalt: Vampire, Dämonen und ein teuflisches Komplott Nachdem der Jäger Ashton Ryder den vampirischen Mörder seiner Frau getötet hat, verwandelt ihn dessen Geliebte aus Rache ebenfalls in einen Vampir. Voller Hass macht er erbarmungslos Jagd auf seine neuen Artgenossen, bis er von den »Wächtern«, der Polizei der Vampire, gestoppt wird. Sie zwingen Ashton, sich in die Gemeinschaft der Vampire einzugliedern und ihre strengen Gesetze zu befolgen. Als er einem Komplott auf die Spur kommt, das einige Vampire mit Hilfe von Dämonen schmieden, um die Wächter auszulöschen, muss er sich entscheiden, wohin er eigentlich gehört – oder versuchen, das mysteriöse Heilmittel zu finden, welches den vampirischen Keim in ihm vernichten könnte. Doch das befindet sich im Besitz einer Dämonin ... ******* HINWEIS: Bei diesem Buch handelt es sich NICHT um eine romantische Liebesgeschichte, sondern um einen Horrorroman für Erwachsene, der nicht für unter Sechzehnjährige freigegeben ist. Allerdings, das möchte ich betonen, beschränkt sich der Horror auf die Psychologie. Grausige Splatterszenen, in denen das Blut nur so spritzt, kommen nicht vor. Neben der Okkultkrimi-Handlung dreht sich der Roman um das Thema Schuld und Sühne. Gefühle - positive wie negative - kommen dabei keineswegs zu kurz. Ein nicht alltäglicher Roman jenseits des Mainstreams.

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  • Autorenkolumne von Aileen P. Roberts: "Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy!" + Buchverlosung

    Das Reich der Dunkelelfen
    TinaLiest

    TinaLiest

    Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy! Aileen P. Roberts war Fantasy-Autorin mit Leib und Seele. Sie hat fremde Welten erfunden, haucht fantastischen Geschöpfen Leben ein und zieht ihre Leser damit seit Jahren in ihren Bann. Für LovelyBooks hat sie 2015 eine Autorenkolumne geschrieben und  mit euch zum Thema "Fantasy ist tot - es lebe die Fantasy!" diskutiert. Hier könnt ihr Aileens Kolumne nachlesen: Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass Aragorn, Legolas und Gimli – letzterer zwergentypisch wenig elegant :-) - über den Bildschirm galoppiert sind. Fantasy boomte, neue Autoren die in diesem Genre schreiben wurden gesucht, ja, es wurden sogar neue Fantasyverlage gegründet oder bestehende Großverlage bauten diese Sparte aus. Es folgte der grandiose Erfolg von Harry Potter, ausnahmsweise mal keine amerikanische Schriftstellerin, sondern eine Engländerin. Danach kamen Vampire - mal glitzernd, mal klassisch böse, Werwölfe und andere Wesen der Unterwelt. Neue, unbekannte Autoren schossen wie Pilze aus dem Boden, auch vielen deutschen Autoren gelang es, sich einen Namen zu machen. Und plötzlich platzte die Fantasyblase. Leser und Markt schienen übersättigt. Wo früher ganze Wände voll mit Fantasygeschichten standen, mussten sie jetzt wieder Liebesromanen, Krimis und Alltagsgeschichten weichen. Die Fantasyregale schrumpften. Nun hieß es bei Agenturen und Verlagen „keine Fantasy“ oder „schwer vermittelbar“. Aber ist das tatsächlich so? Möchten die Leser, oder zumindest ein Großteil von ihnen, keine phantastischen Geschichten mehr lesen? Oder ist es nicht eher so, dass sie vielleicht von einem Einheitsbrei übersättigt sind? Viele Verlage rennen den Trends aus den USA hinterher, wollen Bücher „so wie Twilight“ so wie xyz. Vielleicht sind diese Zeiten tatsächlich vorbei. Aber es kann ja sein, dass in der Schublade eines deutschen Autors ein ganz wunderbarer High- oder Urban Fantasyroman schlummert, der – mit entsprechender Werbung und Unterstützung – doch wieder Millionen Leser mitreißen würde. Brauchen wir wirklich immer einen Vorreiter aus den USA? Wenn ich den Erfolg von „Game of Thrones“ betrachte, glaube ich nicht, dass Fantasy tatsächlich „tot“ ist. Mag sein, dass nicht mehr „jeder“ sich berufen fühlt, Fantasy lesen zu müssen, nur weil gerade Herr der Ringe oder Harry Potter in ist und man unbedingt mitreden will. Aber wenn ich mir Emails von Lesern, Foren, Leserunden, Conventions, Mittelalterveranstaltungen etc. anschaue, bin ich mir durchaus sicher, dass es auch weiterhin Fantasyleser geben wird. Einige mögen sich sogar noch immer für Vampire, Zauberschüler oder Werwölfe begeistern, wenn die Geschichte neu und innovativ ist. Andere suchen vielleicht eine ganz andere Welt abseits des Mainstream oder sie wollen eine phantastische Verknüpfung unserer Welt mit einer, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Was sagt ihr, liebe Leserinnen und Leser dazu? Was lest ihr noch immer gerne, wovon habt ihr die Nase voll? Und braucht es tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich auf eure Antworten! :-) Eure Aileen P. Roberts Was ist die Autorenkolumne? Wir möchten, dass ihr auch außerhalb von Leserunden und Fragefreitagen die Gelegenheit habt, euch mit Autoren zusammen in das eine oder andere brennende Thema zu vertiefen. Denn an kontroversen Meinungen zu ganz vielen verschiedenen Fragen mangelt es ja bekanntlich nie! In dieser Kolumne beschäftigt sich Aileen P. Roberts in der mit der Frage, ob Fantasy überhaupt noch zeitgemäß ist und ob es überhaupt sein kann, dass ein Genre sozusagen aus der Mode kommt. Wie ist eure Meinung dazu? Lest ihr noch immer gerne Fantasy? Braucht  es in euren Augen tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich sehr, wenn ihr hier eure Meinung zum Thema sagt, plaudert und euch austauscht!

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    Sandra251

    Sandra251

    11. April 2015 um 12:41
    MaraLaue schreibt Hallo VerlegerInnen und BuchhändlerInnen, Ihnen zur Information: ES GIBT EINE MENGE DEUTSCHE AUTOR*INNEN; DIE FANTASTISCHE FANTASY (UND SF) SCHREIBEN!

    Da kann ich Mara Laue nur Recht geben. Ich finde generell kann man nicht sagen das amerikanische und englische Autoren besser sind als deutsche Autoren. Alle sind Menschen, die wundervolle ...

  • Endlich mal ein Vampirroman in der Gegenwart

    Das Gesetz der Vampire
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    02. January 2015 um 21:51

    Die Frau des New Yorker Polizisten Ashton Ryder wird von einem Vampir umgebracht. Gebtrieben von Rachsucht, tritt der ehemalige Navy Seal, einer geheimen Organisation bei und wird zum “Jäger”. Zehn Jahre lang verfolgt er den Mörder seiner Frau, bis es Ryder endlich gelingt ihn zu töten. Doch hat er nicht mit der Geliebten des Ermordeten gerechnet die ihn nun ihrerseits aus Rachsucht in das verwandelt, dass er am Meisten verabscheut. Einen Vampir! Völlig außer sich begibt er sich auf einen Vernichtungsfeldzug, bis er von den sogenannten Wächtern, der vampirischen “Polizei” aufgehalten wird und feststellen muss, dass nicht alle Vertreter dieser Art die blutrünstigen Monster sind, die er in ihnen sehen möchte. Gleichzeitig erfährt er von einem Heilmittel das ihm wieder zum Menschen lassen werden könnte. Wie wird er sich entscheiden? Denn ein Komplott von bösartigen Vampiren gefährdet sowohl die Welt der Vampire, als auch die der Menschen. Das Buch hat mir insgesamt schon ganz gut gefallen, allerdings war das Cover nicht so mein Fall. Ich mag keine Cover auf denen die Protagonisten so klar definiert dargestellt sind, da ich lieber meine eigene Phantasie spielen lasse. Per Computergraphik erstellte Menschen sind noch weniger mein Fall und so hat mir persönlich das Cover weniger gefallen. Der Titel passt genau zum Buch, denn die Gesetze der Vampire sind neben den Erlebnissen von Ashton Ryder das Hauptthema dieses Buches. Der Protagonist des Buches ist am Anfang getrieben von Rachsucht, doch als er selbst zum Vampir geworden ist und einige Dinge erfahren hat, ändert sich alles. Der Zwiespalt in dem er sich befindet ist gut herausgearbeitet, auch wenn mir etwas Tiefe fehlt. Man weiß kaum etwas von seiner Vergangenheit und kann sich deshalb nur schwer in ihn hineinversetzen. Alles in allem war er jedoch ein sympathischer Sturkopf. Die Idee der Geschichte war wirklich toll und auch sehr spannend, aber leider nur die ersten 300 Seiten. Danach hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch nur irgendwie zu Ende bringen wollte und hat einen Charakter eingeführt, der leider alles total verzerrt hat und in meinen Augen zu übermächtig war und alles zu einfach gemacht hat. Das fand ich wirklich sehr, sehr schade, hatte ich mich bis dahin richtig in das Buch verbissen und konnte kaum aufhören zu lesen. Es war wirklich schön und flüssig geschrieben und wären dieses große Manko nicht gewesen hätte es wohl die volle Punktzahl gegeben. So gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle Freunde von Vampirgeschichten, die in der heutigen Zeit spielen und eine Punktzahl von 4 von 5 Punkten.

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  • Viele wertvolle Ideen, weniger elegant umgesetzt

    Das Gesetz der Vampire
    Wedma

    Wedma

    27. December 2014 um 15:01

    Es ist eine in den USA spielende Geschichte um einen ehemaligen Polizisten Ashton Ryder, der in einer Firma, die sich auf das Vernichten von Vampiren spezialisiert hat, als Jäger tätig ist. Am Anfang der Story ist er ein junger Mann um die dreißig, dessen Handeln von Rache getrieben ist, die auf der Annahme stützt, dass Vampire die Wesen wären, die es zu töten gilt, ohne wenn und aber. Nach zehn Jahren gelingt es ihm einen hochrangigen Vampir zu töten, der, wie Ashton glaubt, für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich war. Kurz darauf erfährt er die Rache einer Frau, die ihren Geliebten verloren hat, auf seiner eigenen Haut: Er wird von ihr, ohne sein Wissen und Wollen, in einen Vampiren verwandelt und wird zu dem, was er am meisten hasst, zu einem Wesen, das sich vom Blut ernährt und nachts aktiv sein muss, da das Sonnenlicht für ihn tödlich ist. Die Geschichte greift die Motive einer Heldenreise nach J. Campbell/J. Frey auf, i.e. der Held wird von Geschehnissen in seiner Umwelt gezwungen, sich auf die Reise zu begeben, lernt neue Regeln kennen, erlebt Abenteuer und gewinnt etwas Wertvolles, das am Ende zum Wohl seiner Gemeinschaft eingesetzt wird. Ashton muss sich mit seinem neuen Leben abfinden, und, nun von den Schuldgefühlen getrieben, lernt das Leben der Vampire und ihre Werte kennen. Was dabei herauskommt, erstaunt ihn und lässt noch mehr Schuldgefühle aufkommen. Er erfährt einiges über Gattung Vampire im Allgemeinen, über ihre jahrhundertelange Geschichte, ihre Gesetze und, dass es die Verbrecher sowie die Guten darunter gibt. Vampire sind demnach eine Art Überwesen, deren Wahrnehmung um etliches schärfer, die Reaktion schneller und die Kraft stärker ist, als die der Menschen, auch ihre moralischen Werte sind die der Menschen wohl überlegen. Es stellt sich dabei auch heraus, dass er sich beim Jagen der Vampire von falschen Annahmen leiten ließ und entsprechend vieles falsch einschätzte, was zu Ergebnissen führte, die sich nicht mehr rückgängig machen ließen. Um diesem Fehlverhalten ein Ende zu setzen, sorgt Ashton für eine adäquatere Wahrnehmung der Vampire zunächst von seinen ehemaligen Kollegen, dann auch von der Führung der Firma an der obersten Stelle und gewinnt nicht nur seine Stelle als Jäger zurück und kann seiner Lieblingsbeschäftigung weiter nachgehen, sondern findet  im Laufe der Reise zu sich selbst,  zu einer neuen Liebe und einer liebevollen Familie wie auch zu der Gemeinschaft, in der er sich als wertvoller Teil des Ganzen fühlt. Themen wie Freundschaft, Liebe, Treue, Vertrauen, Loyalität, Umgang mit Andersartigkeit, Toleranz, Wertschätzung, Rache, Hass aus Unwissen, Verzeihenkönnen u.v.m. werden eingehend im Lauf der Geschichte behandelt. Die Gesellschaftskritik in den Bereichen des menschlichen (vs. vampirischen) Miteinanders, der modernen Arbeitswelt, liest sich recht deutlich heraus und ergänzt ganz gut den Gedankenreichtum der Story. Es gibt viele schöne, unverbrauchte, sowie moralisch wertvolle Ideen, etwas von Esoterik, e.g. „Magische Kräfte sind so unterschiedlich wie Sprachen“, was bei einer Vampirengeschichte auch prima passt. Einige Figuren waren sehr gut gelungen, etwa die der Dämonin Sam, mit der viele schöne Ideen ans Licht kommen, oder von den älteren, jahrhundertealten Vampiren mit ihren Vorgeschichten und ihrer Weltanschauung. Einige Zitate hier: Die Szene spielt zwischen dem ältesten Vampir, der will, dass der Platz seines ermordeten Sohnes von Ashton angenommen wird und Ashton selbst. Dieser verlangt nach einer Erklärung, weshalb es dem Alten so erstrebenswert erscheint, ihn als einen „Ersatz-Sohn“ zu haben. Der Alte sagt dazu: „Aber ich bin ein Vater, der das Bedürfnis hat, ab und zu seinem Sohn seine väterliche Liebe zu schenken.“ Es gibt keinen anderen Grund, nur diesen. Oder das hier: Der Alte versucht Ashtons Chef von der Vertrauenswürdigkeit der Vampire zu überzeugen und antwortet auf dessen Unterstellung, dass diese ihre Hypnosefähigkeiten eingesetzt hätten, um ihre Ziele zu erreichen, folgendes:„Aber was für Wesen wären wir, wenn wir den freien Willen anderer derart manipulierten.“ Der freie Wille als ein hohes Gut. Männerfreundschaft wird im Spannungsfeld Ashton vs. sein bester Freund und Kollege Harry thematisiert. Ashton wünscht, dass Harry eine andere Sichtweise auf die Vampire entwickelt, dieser sagt aber: „Die Indoktrination, dass alle Vampire verschlagene Menschenfresser sind, egal wer sie früher mal waren, sitzt einfach zu tief.“ Etwas zu Gesellschaftskritik: Auf die Erkenntnis Ashtons, dass die Jäger gar nichts über Vampire wüssten und sie trotzdem zu jagen und zu töten begehren würden, gibt es als Antwort: „Feindpropaganda“. Das klingt sehr up-to-date. Wenn man heute in die Nachrichten mal reinschaut… Zum großen Teil erachte ich die Geschichte als gut gelungen, etwa im Verhältnis  80/20. Die Dinge, die auf die Frage „was?“ eine Antwort liefern gefallen mir sehr gut: z.B. die Idee, einige Figuren, vor allem die der Vampire, die Richtung ihrer Entwicklung, etc. Punkte, die mein das Lesevergnügen beeinträchtigt haben, lassen sich folgendermaßen beschreiben: Einige Figuren kamen mir klischeehaft daher, z.B. der bis zum Schluss uneinsichtige Chef der Firma, Ashtons Kollegen als Werkzeuge in den Händen anderer. Selbst Harry, der doch noch die Wandlung schafft, wird hauptsächlich über die Schiene Vampirhass, vs. Verständnis dargeboten. Mit der Hauptfigur konnte ich leider nicht mitfiebern. Nach meinen Begriffen wurde Ashton deutlich überzeichnet und wenig glaubhaft dargestellt: Erst ist er von blinder Rache geleitet, später, nach der Aufklärung von unbändigen Schuldgefühlen, die ihn mit erschlagender Regelmäßigkeit heimsuchen. Ich fühlte mich vom Anfang an nicht mitgenommen, das blieb auch leider bis zum Schluss. So etwas wie Spannung kam bei mir ebenfalls nicht auf. Der üppige Stil der Heftromane, u.a. ein etwas zu freizügiger Umgang mit Adjektiven und Adverbien, Wortwiederholungen (manchmal in einem Satz), auch die „Lieblingsfloskeln“ a lá „nickte nachdrücklich“ in der Kombination mit „schüttelte nachdrücklich den Kopf“. Die Art der Stoffdarbietung, i.e.: Wiederholungen, der recht häufige Perspektivwechsel, z.B. Ein und dasselbe Ereignis wird aus der Sicht verschiedener Figuren dargelegt und bis ins Detail besprochen. Die Erklärungen der Motive der Figuren, insbesondere des Schuldmotives der Hauptfigur, länger geratene Belehrungen/Berichte der Vorgeschichte, etc., sonst auch als Infodump bekannt, z.B. über die Sitten und Bräuche der Vampire an mehreren Stellen, sorgten dafür, dass ich das Buch des Öfteren weglegen und erst meinen Weg zurück zum Buch suchen musste. Ich hatte den Eindruck, dass es gar nicht recht gewollt war, dass der Leser sich eigene Gedanken über die Figuren und das Geschehen macht, als ob ihm nicht zugetraut wird, dass er seine eigene Meinung bilden und selbständig schlussfolgern kann: Es wird recht oft erklärt, auch an den Stellen, bei denen es aus dem Kontext schon deutlich folgt, wie die Figur sich dabei gefühlt oder gedacht haben muss. Im Leseprozess ist man hauptsächlich damit beschäftigt, sich durch die üppigen Mengen an Fertigbrei durchzuarbeiten. Die Machart des E-Books insgesamt: In meiner Kopie fehlte ein Inhaltsverzeichnis, was ich für inakzeptabel halte. Die Länge/Anzahl der Kapitel hätte anders sein können. Kürzere Kapitel hätte ich begrüßt. Da die o.g. Dinge eher unter den Bereich fallen, auf den vermutlich ein großer Teil der potentiellen Leserschaft evtl. keinen Wert legt, kann ich mir vorstellen, dass die Fans der Vampirenthematik einen großen Gefallen an dem Buch finden würden, sowie diejenigen, die einfach eine Fantasygeschichte einer besonderen Art lesen wollen. Für mich gleicht „Das Gesetz der Vampire“ einem nicht fertig geschliffenen Diamanten: Viele tolle, wertvolle Ideen, weniger elegant umgesetzt. Der Gesamteindruck, in Sternen ausgedrückt, schwankte zwischen 2 und 3. Ich runde aufgrund der guten, wertvollen Ideen auf 3 auf.

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  • Spannender Auftakte, einer neuen Idee

    Das Gesetz der Vampire
    anra1993

    anra1993

    Klappentext Nachdem der Jäger Ashton Ryder den vampirischen Mörder seiner Frau getötet hat, verwandelt ihn dessen Geliebte aus Rache ebenfalls in einen Vampir. Voller Hass macht er erbarmungslos Jagd auf seine neuen Artgenossen, bis er von den »Wächtern«, der Polizei der Vampire, gestoppt wird. Sie zwingen Ashton, sich in die Gemeinschaft der Vampire einzugliedern und ihre strengen Gesetze zu befolgen. Als er einem Komplott auf die Spur kommt, das einige Vampire mit Hilfe von Dämonen schmieden, um die Wächter auszulöschen, muss er sich entscheiden, wohin er eigentlich gehört – oder versuchen, das mysteriöse Heilmittel zu finden, welches den vampirischen Keim in ihm vernichten könnte. Doch das befindet sich im Besitz einer Dämonin ... Meine Meinung Das Cover hatte mich direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist so furchtbar düster und sieht für mich nach viel Spannung und Mysterien aus. Auch den Klappentext finde ich sehr spannend. Er verrät zwar schon einiges, was in dem Buch passieren wird, macht aber auch neugierig auf mehr. Die Charaktere waren mir so ziemlich alle sehr sympathisch. Vor allem der Protagonist Ashton. Ich finde, dass man vor allem bei ihm eine starke Entwicklung sehen kann. Ich würde sagen auf jeden Fall von schlecht nach gut. Außerdem finde ich es sehr interessant, dass in dem Buch mal nicht die Vampire eigentlich die Bösen sind. Viel mehr finde ich die Art und Weise der Menschen sehr fragwürdig. Der Mensch kehrt alle Vampire unter einen Hut. Aber auch Seinesgleichen. Macht einer was falsch, so muss er sozusagen mit seinem Leben dran glauben. Vor allem die Vampire müssen darunter leiden, da sie als etwas Grauenhaftes angesehen werden. Im Gegensatz dazu haben wir die Vampire. Dort wird keiner vorschnell Verurteilt. Die, die noch nicht über die Gesetze der Vampire aufgeklärt wurden, haben auch nichts zu befürchten und jeder kann verzeihen, egal wie schwer seine Taten auch als Unwissender waren. Außerdem akzeptieren sie andere Rassen genauso wie Ihresgleichen. Das machte mir die Vampire wesentlich sympathischer als die Menschenwelt. Die Spannung im Buch hat auch nicht lange auf sich warten lassen. Es gab zwar auch die ein oder andere längere Passage, wo nichts actionreiches passiert ist, jedoch würde ich diese als nicht "unspannend" bezeichnen. Mara Laue ist mit diesem Teil ein wundervoller und spannender Auftakt einer vampirischen Reihe gelungen.

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    • 2
  • Perfekt für alle eingefleischten Vampierfans und alle die es noch werden wollen

    Das Gesetz der Vampire
    Sandra251

    Sandra251

    Ein absolutes Muss für jeden eingefleischten Vampirfan und alle die es noch werden wollen. Alles beginnt als Ashton Ryder´s geliebte Ehefrau Mary vor seinen Augen von einem Einbrecher getötet wird. Nach ihrer Beerdigung spricht ihn ein fremder Mann namens Harry Quinn an. Dieser arbeitet für ein Unternehmen namens PROTECTOR und macht ihm ein Jobangebot, dass Ashton nicht ausschlagen kann. Langsam beginnt er, durch seine neue Arbeit, zu begreifen, wer oder besser WAS seine Frau wirklich getötet hat - ein Vampir. Als Ashton´s Ausbildung zum Vampirjäger abgeschlossen ist, beginnt die Suche nach dem Mörder seiner Frau. Nach 10 Jahren bekommt er endlich seine Rache. Doch was nun, welchen Lebensinhalt hat er jetzt noch? Noch ehe Ashton Zeit hat sein Leben neu zu sortieren, fällt er selbst einem Racheakt, der geliebten des getöteten Vampirs zum Opfer. Er überlebt, aber zu seinem Schrecken ist er nun zu dem Wesen geworden, dass er zu tiefst verabscheut. Wie sollte es nun weitergehen? Eigentlich müsste er sich PROTECTOR, und somit den Vampirjägern stellen um sich hinrichten zu lassen, Eigentlich... Was diesen Roman so einzigartig macht, ist nicht nur die Story, sondern auch die in ihr enthaltenen Subthemen wie Toleranz, Rassismus, Schuld, Sühne und Freundschaft. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Im Hintergrund ist die New Yorker Skyline im Schein des Vollmonds. Passend für Vampire und andere Wesen der Nacht. Die Computergestalteten Charaktere sind was besonderes, so etwas habe ich auf einem Buchcover noch nicht gesehen und der Rauch im Vordergrund bildet eine guten Kontrast zum Hochglanzcover. Die Verarbeitung des Buches ist ganz großartig. Keine Spur von der typischen „Taschen-buchkrankheit“. Der Buchrücken muss also schon sehr belastet werden um einen Knick abzubekommen ;-) Mara Laue ist eine ganz besondere Autorin. Der Roman wurde mit ganz vielen liebevollen und tiefsinnigen Details gefüllt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe jedes Kapitel verschlungen. Jede Seite brachte ein aufregendes Ereignis mit sich, allerdings stets ohne Verwirrung beim Leser zu verursachen. "Das Gesetz der Vampire" spielt in den USA und ist der erste Teil der Trilogie um Ashton Ryder. Jedoch ist jeder Teil in sich abschließend, so dass jeder Leser selbst entscheiden kann ob er mehr über unseren Helden erfahren möchte. Ein absolut gelungener Vampir-Horrorroman für Erwachsene abseits des Mainstream und mit vielen psychologischen Aspekten. Für mich ist "Das Gesetz der Vampire" das erste wirklich absolut gelungene Vampierbuch seit der Bis(s)-Reihe.

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    • 3
  • Vampirroman, der sich nicht dem Mainstream beugt

    Das Gesetz der Vampire
    PMelittaM

    PMelittaM

    26. November 2014 um 17:02

    Ashton Ryders Frau Mary verhält sich seit kurzem merkwürdig, wirkt fast wie abwesend und stirbt dann überraschend. Ashton ist verzweifelt, als er von PROTECTOR angesprochen wird. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Organisation, die Vampire jagt – und offensichtilich ist auch Mary einem solchen zum Opfer gefallen. Ashton heuert bei PROTECTOR an und eines Tages steht er dem vermeintlichen Mörder seiner Frau gegenüber. Doch dann gerät sein Leben total aus den Fugen, denn nichts ist mehr, wie es war. Mara Laue hat eine interessante Parallelwelt geschaffen, in der die Vampire einmal nicht die Bösen sind (zumindest die meisten). Neben Vampiren tummeln sich noch eine ganze Reihe anderer Wesen, die man allerdings nur am Rande kennen lernt, u. a. Hexen, Werwölfe und Dämonen. Was mir gut gefällt, ist, dass die Sukkubus Sam, die schon in anderen Werken der Autorin aufgetreten ist, auch hier eine – sogar recht große – Rolle spielt. Ich mag es sehr, wenn Autoren ihre Romanwelten verknüpfen. Gut gefallen hat mir auch, dass alt bekannte Dinge über Vampire eine neue Auslegung bekommen (warum sind Holzpflöcke tödlich für Vampire?). Trotzdem habe ich mich mit dem Roman etwas schwer getan. Das liegt zum Einen an den Charakteren, die mir zu oberflächlich gestalten sind, was wirklich schade ist, denn einige davon sind interessant, sei es die richtig alten Vampire Sean und Gwynal, deren Leben schon mehrere tausend Jahre währt, sei es oben erwähnte Sam oder die Hexe Lady Sybilla. Ashton war mir lange Zeit nicht wirklich sympathisch, teilweise fand ich ihn ziemlich nervig, ich hätte mir gewünscht, dass er mehr reflektiert was er tut und was er denkt. Zum Anderen ist mir der Roman zu moralisierend. Viele der Vampire sind mir zu „gut“, sie wirken zu perfekt, ich hätte sie mir differenzierter gewünscht. Mara Laues Roman beschäftigt sich auch mit Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Andersartigkeit, die Moral kommt aber wenig subtil, eher mit dem Holzhammer daher. Der Erzählstil ist streckenweise sehr pathetisch, in die selbe Kerbe schlagen auch einige Wiederholungen, wenn ich z. B. mehrere Male lesen muss, dass Ashton ein „aufrechter Mann“ ist, wenn der Codex der Vampire mehrere Male ausführlich erklärt wird oder wenn man immer wieder erklärt bekommt, warum die Vampire nicht böse auf Ashton sind. Insgesamt lässt sich die Geschichte aber zügig lesen und ist stellenweise ziemlich spannend. Der Roman ist der erste einer Trilogie, auch die anderen Bände sind schon im Handel, ich werde sie auf jeden Fall auch noch lesen. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich aufrunde. Wer gerne Vampirromane liest, die sich nicht dem Mainstream beugen, sollte hier zugreifen.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Vampire ohne Glitzern

    Das Gesetz der Vampire
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    19. November 2014 um 15:51

    Inhalt: Nachdem Ashton Ryder seine geliebte Frau Mary durch einen Vampir verloren hat, gibt es für ihn nur noch das Ziel diese Geschöpfe zu vernichten und den Mörder seiner Frau zu töten. Als ihm letzteres endlich gelingt wird er von der Geliebten dieses Vampirs ebenfalls gewandelt und muss fortan ein Leben als eines der Geschöpfe führen, die er so hasst. Außer sich vor Verzweifelung, Rachedurst und Zorn macht er noch erbarmungsloser Jagt auf die Kreaturen der Nacht. Bis ein sehr mächtiger alter Vampir ihn in die Gesetzte einweiht und mit den Wächtern, der Vampirpolizei, vertraut macht. Ashton weiß nicht was und wem er glauben soll, zu tief sitzt der Hass. Aber als seine ehemaligen Jägerkollegen beginnen Jagd auf ihn zu machen und er auch noch einem Komplott auf die Spur kommt muss er sich entscheiden auf welche Seite er gehören will. Meinung: Ein schönes Vampirbuch, das ganz ohne Anhimmeln und Glitzern auskommt und durch seine hervorragende Schreibweise und sympathische Charaktere herausstricht. Ashton, der Hauptprotagonist des Buches, aus deren Sicht der Leser meistens die Geschichte miterleben darf, ist ein sehr guter Mensch. Er möchte den Menschen helfen und ist am Anfang Polizist aus Leidenschaft. Aber er ist auch ein guter Ehemann und als er merkt, dass seine Frau sich von ihm zurückzieht ist er sogar bereit seinen Job für sie auszugeben. Als Mary dann getötet wird, gibt es für ihn nur noch Rache und so wird er ein Jäger. Auch hier beschützt er in erster Linie noch Menschen und er ist der Meinung, dass alle Vampire Monster sind. Also jagt er sie nicht aus Mordlust, sondern mit bestem Gewissen. Deswegen ist es für ihn auch so schrecklich, als er selbst zum Vampir wird. Hier konnte ich mich besonders gut in Ashton hineinversetzen. Die Autorin bringt die Verzweiflung geradezu greifbar rüber. Natürlich sind nicht alle Vampire böse. Ganz im Gegenteil, ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, dass die Vampire die besseren „Menschen“ sind. Ausserdem haben mir auch hier die Charaktere super gefallen. Ob es nun die taffe Wächterin Stevie ist, die Ashton eigentlich verabscheut, ihn aber als Mentorin zur Seite gestellt wird, oder der alte Vampir Sean, der ein sehr gütiges Wesen ist. Dämonin Sam und Jäger Harry runden das Bild ab. Das Komplott, dem Ashton auf die Spur kommt und dessen Drahtzieher u. a. die Wächter auslöschen wollen, ist ebenfalls spannend. Ich kam mir hier etwas wie in einem politischen Thriller vor. Action kommt definitiv nicht zu kurz und etwas Gefühl gibt es auch, wenn auch nicht im Übermaß. Vampirfans sollten dieses Buch unbedingt mal lesen, das, obwohl es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe handelt, in sich abgeschlossen ist. Fazit: Gutes Vampirbuch, dass mit den ver-romantischten Vampiren mal nichts zu tun hat. Sehr zu empfehlen. 

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  • Rezension zu "Das Gesetz der Vampire" von Mara Laue

    Das Gesetz der Vampire
    Feuerfee

    Feuerfee

    09. December 2010 um 18:02

    Ashton Ryders Leben, das er aus tiefer Überzeugung dem Polizeidienst und seiner Lebensliebe gewidmet hat, entwickelt sich zu einem Alptraum. Bereits seit ein paar Tagen vermutet er, das seine Frau fremd geht, sie zumindest unglücklich ihrer Beziehung ist. Sie entzieht sich ihm wo es nur geht, wirkt abwesend und ihr Gesicht ist von einer kühlen Blässe geprägt. Doch dann geschieht das Unglaubliche. Ashtons Frau wird im Ehebett ermordet, doch der Täter ist kein Mensch. Ashton Ryder muss sich der Wahrheit stellen, das die Welt nicht mehr der Ort ist, den er zu kennen glaubte… In Zusammenarbeit mit „Protector“, einer Vampirjägerorganisation, die auf technisch höchstem Niveau arbeitet, beginnt Ashtons Jagd auf einen der ältesten Blutsauger der Welt. Jahrhunderte lang wandelte dieses Wesen schon auf Erden, doch den Jägern von „Protector“ ist es kein einziges Mal gelungen dem gerissenen Vampir einen Pflock auf die Brust zu setzen. Doch Ashtons Rachedurst soll sich bezahlt machen. Als das Wesen der Nacht erneut auf der Suche nach weiblicher Beute umherstreift, gelingt es Ryder sich an dessen Fersen zu heften. Holz trifft auf Herz und der Bluttrinker zerfällt zu Staub. Ashtons Vergeltung war erfolgreich, doch der Lohn für seine Mühen ist die Nacht selbst. Die Frau, welche Ashton für die Vampirbeute hielt, entpuppt sich als dessen Geliebte. Die Rache des Jägers, der seine Geliebte verlor, endet in der Rache einer Geliebten, die ihren Vampir verlor. Um den Untotenjäger für seine Tat bezahlen zu lassen, verwandelt ihn die Vampirwitwe in einen der Ihren. Von Selbsthass auf sein neues Ich und Suizidgedanken geplagt muss Ashton Ryder erkennen, das er das Ausmaß der Vampirpopulation bisher völlig unterschätzt hatte und nicht nur das. Die Welt wird von weit mehr bevölkert, als nur den nächtlichen Bluttrinkern und in ihren Reihen existieren Wesen, denen Menschenblut nicht genug ist, solange es nur in schmalen Rinnsalen fliesst. Der grösste Feind der Menschen und der Vampire stammt selbst aus den Reihen der Bluttrinker und ihm geht es um die ganze Welt… Nach ihren zahlreichen Veröffentlichungen im Genre der Phantastik, beispielsweise die Onlineserie "Sukkubus", legt Mara Laue mit Das Gesetz der Vampire den Auftakt zu einer neuen düsteren Urban Fantasy-Krimi Trilogie vor. Wer hier eine übernatürliche Schmachtromanze a la Stephenie Meyer vermutet, liegt jedoch falsch. Dieser Vampir Roman besticht zum einen durch eine Krimihandlung in den übernatürlichen Kreisen dieser Welt und zum anderen durch den Prozess des Vampirwerdens von Ashton Ryder, welcher ihm zutiefst zuwider ist. Obwohl die Hauptfigur und ihre Motivation nicht gerade als wagnisreiche Kreation beschrieben werden können, entwickelt sich ein zügiges Abenteuer in den Vampirkreisen Amerikas, welches durch seine Einblicke in die geheime Parallelgesellschaft der Bluttrinker und anderer Wesen, zu einer spannenden Lektüre wird. Besonders begeistern dürfte Sam, die leider nur eine Nebenrolle einnimmt, da sie ihre Verankerung in der fantastischen Onlineserie "Sukkubus" hat. Aber wenn die Dämonin auf den Plan tritt, geschieht dies stets unerwartet und reichlich temperamentvoll. Ein tolles und höchst unterhaltsames i-Tüpfelchen in diesem Krimi, das durch seine Launen, Ecken und Kanten zu überzeugen weiss. Die Vampirgesellschaft als solche besitzt eine interessante eigene Gestaltung, mit sesshaften Kolonien und messerscharfen Gesetzen. Sehr gelungen ist der Flair dieser Wesen, welcher stets etwas uraltes und faszinierendes in sich birgt, auch wenn sich diese Jahrhunderte alte Wesen hervorragend an die Moderne angepasst haben. Für die Fortsetzung der Trilogie (Göttin der Finsternis und Sanktuarium) drängt sich der Wunsch nach einer stärkeren Einbeziehung andere fanatstischer Lebewesen und ihrer Kulturen förmlich auf. Diese finden zwar bereits in Das Gesetz der Vampire Erwähnung, gerade dadurch konnte die Autorin aber eine Neugier auf die Gesellschaften der Werwölfe, Dämonen, Hexen Magier,… wecken. Wer einen etwas anderen Vampir Roman sucht, einen flotten fantastischen Krimi mit düsterer Note, eine feinen Liebesgeschichte und mysteriöse Urban Fantasy, darf hier gerne zugreifen. Die Trilogie verspricht grosse Ereignisse mit einer spannenden Geschichte und kündigt diese in Das Gesetz der Vampire mit blutiger Feder an. Mara Laues Das Gesetz der Vamire – Ein Phantastik Krimi mit okkulter Färbung und düsterer Note. Kriminalistische Ermittlungen im verborgenen Reich der Vampire, durchaus blutig und mit kämpferischer Action. Hier liegt ein gelungener Auftaktband, um Ashton Ryder, den Vampir und Jäger übernatürlicher Schurken, vor. Moderne Phantastik mit Spannung und eigenständiger Ausformung.

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