Auf der Straße ist man nur sein Körper sonst nichts!
Mara Lee erzählt die Geschichte von drei jungen Frauen, die zwar verschieden sind, aber eines gemeinsam haben: sie sind unglaublich schön. Alle drei geraten im Laufe der Zeit an die Fotografin Siri. Sie ist fasziniert von der Schönheit der Frauen und fotografiert diese, aber auf ihre ganz eigene Art und Weise. Die Frauen fühlen sich von der Fotografin hintergangen. Jede versucht mit dem Erlebnis irgendwie fertigzuwerden. Laura Magnusson ist Schriftstellerin geworden und schreibt Gedichte. Lea Nord ist Kunstkritikerin und Leiterin einer Gallerie. Mia Styren ist Französischlehrerin an der Volkshochschule. Während Laura anscheinend noch Gefühle für Siri hegt, beschließen Lea und Mia sich an Siri zu rächen und schmieden einen Plan.
Der Leser wird mitgenommen die Mädchen auf ihrer Reise zwischen Kindheit und erwachsenwerden zu begleiten. Dabei setzt sich der Roman mit der Frage auseinander, was Schönheit überhaupt ist und was sie für jeden einzelnen bedeutet. Die Handlung ist nicht darauf ausgelegt spannend zu sein, fasziniert aber durch ihre ruhige Art, die Doppelmoral der Gesellschaft zu sezieren. Habe ihn sehr gerne gelesen, kann mir aber gut vorstellen, dass er nicht jedermanns Sache ist.






